Bernhard Kytzler

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Bernhard Kytzler (* 16. August 1929 in Hindenburg-Mathesdorf) ist ein deutscher klassischer Philologe.

Bernhard Kytzler wurde an der Freien Universität Berlin 1956 mit einer Arbeit über die Thebais des Statius promoviert. 1964/1965 hielt er sich als Fellow am Center for Hellenic Studies der Harvard University auf. Er habilitierte sich 1970 an der FU Berlin und lehrte dort ab 1971 als Professor (1992 pensioniert). Gastprofessuren übernahm er an den Universitäten Frankfurt (1966/1967), Fordham (1968/1969), Changchun (Volksrepublik China, 1987 und 1995/1996 am Institute for the History of Ancient Civilizations) sowie seit 1992 an der University of Natal in Durban, Südafrika.

Kytzler beschäftigt sich mit einem weiten Themenspektrum innerhalb der Klassischen Philologie, insbesondere auch mit dem Neulatein und dem Nachleben der Antike. Er hat auch zahlreiche Übersetzungen antiker Autoren veröffentlicht. 1965 gab er die erste lateinisch-deutsche Ausgabe des Octavius von Marcus Minucius Felix heraus. Er ist Mitglied der Historischen Kommission für Schlesien.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frauen der Antike. Von Aspasia bis Zenobia. Artemis & Winkler, 1994. Neuausgabe: (= Patmos Paperback), Patmos Verlagsgruppe, Düsseldorf 2001, ISBN 3-491-69043-9.
  • Reclams Lexikon der griechischen und römischen Autoren. Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-029618-8. Neuauflage: Reclam, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-15-017669-6.
  • Sermones Salisburgenses XII. Zwölf Vorträge zu klassischen Texten und ihrem Nachleben (= Im Kontext. Band 25). Verlag Mueller-Speiser, Anif/Salzburg 2004, ISBN 3-85145-091-4.
  • mit Lutz Redemund: Unser tägliches Latein: Lexikon des lateinischen Spracherbes. 5. Auflage. Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-1301-8.
  • mit Lutz Redemund, Nikolaus Eberl: Unser tägliches Griechisch. Lexikon des griechischen Spracherbes. 3. Auflage. Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-2816-6
Herausgeberschaften

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliederverzeichnis