Birgit Lahann

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Birgit Lahann liest Am Todespunkt auf der Frankfurter Buchmesse 2014
Lahann auf der Frankfurter Buchmesse 2014

Birgit Lahann (* 1940 in Hamburg) ist eine deutsche Journalistin und Publizistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birgit Lahann wurde 1940 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und Theaterwissenschaften, und war Regieassistentin bei Peter Zadek am Bremer Theater, bevor sie ihre journalistische Laufbahn begann.

1978 erhielt sie den Theodor-Wolff-Preis für eine Arbeit in der Welt am Sonntag.[1] Lahann ging 1979 zum stern, wo sie noch heute Autorin ist.[2] Für ihre Arbeit Spiel mir das Lied von Bonn im stern wurde sie 1989 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.[3]

In den 1980er Jahren veröffentlichte sie mehrere kulturgeschichtliche Bücher zu Themen wie „Abitur“ und „Hochzeit“. Seit den 1990ern kamen von ihr Biografien unter anderem von Hermann Hesse, Friedrich Schiller und Sigmund Freud auf den Buchmarkt. Die kulturwissenschaftliche Linie nahm sie wieder auf mit Am Todespunkt, das 18 Porträts prominenter suizidaler Maler und Schriftsteller der letzten hundert Jahre enthält.[4] Das Buch erschien 2014 im Dietz Verlag.

Lahann war mit dem Journalisten und früheren HSV-Fußballspieler Gerd Krug verheiratet. Die Journalisten Christian und Matthias Krug sind ihre Stiefsöhne.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hochhuth Der Störenfried Verlag Dietz 2016
  • Am Todespunkt. Verlag J.H.W. Dietz Nachf. 2014, ISBN 978-3-8012-0460-0.
  • Als Psyche auf die Couch kam – die rätselvolle Geschichte des Sigmund Freud. Aufbau, Berlin 2006, ISBN 3-351-02631-5.
  • Schiller. Dt. Verlag-Anst., München 2005, ISBN 3-421-05856-3.
  • Hermann Hesse. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-518-39978-0.
  • Auf Goethes Spuren – eine Bildreise. Ellert und Richter, Hamburg 1999, ISBN 3-89234-759-X.
  • Auf Bertolt Brechts Spuren – eine Bildreise. Ellert und Richter, Hamburg 1999, ISBN 3-89234-898-7.
  • Geliebte Zone. Geschichten aus dem neuen Deutschland. Dt. Verlag-Anst., Stuttgart 1997, ISBN 3-421-05097-X.
  • Genosse Judas, die zwei Leben des Ibrahim Böhme. Rowohlt, Berlin 1992, ISBN 3-87134-046-4.
  • Hochzeit – eine Sittengeschichte von Marie Antoinette bis Henry Miller. Gruner u. Jahr, Hamburg 1987, ISBN 3-570-00724-3.
  • Hausbesuche – zu Gast bei Künstlern, Stars und Literaten. Engelhorn-Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-87203-005-1.
  • Abitur. 150 Jahre Zeitgeschichte in Aufsätzen prominenter Deutscher. Gruner und Jahr, Hamburg 1982, ISBN 3-570-07025-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Birgit Lahann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Theodor-Wolff-Preis: Preisträger der Jahre 1962 bis 1997. online unter http://www.bdzv.de/twp/preistraeger-preisverleihung/preisverleihung-weitere-jahre/preisverleihung-weitere-jahre0/preisverleihung-1962-1997/
  2. Impressum des stern, Stand 13. September 2007, online (Memento vom 15. Dezember 2005 im Internet Archive)
  3. 1977-2004: Alle Preisträger im Überblick - Bücher. In: stern.de. 1. Juli 2003, archiviert vom Original am 28. Mai 2015; abgerufen am 4. Dezember 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stern.de
  4. Literatur: Klaus Mann, van Gogh und Hemingway: „Am Todespunkt“. In: Focus Online. 18. November 2014, abgerufen am 4. Dezember 2015.