Bonin (Adelsgeschlecht)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen derer von Bonin

Bonin ist der Name eines alten hinterpommerschen Adelsgeschlechts mit gleichnamigem Stammhaus im Landkreis Dramburg südlich von Köslin.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich im Jahr 1294 mit miles Thesmarus de Bonin.[1] Die direkte Stammreihe beginnt mit Swantus († um 1356), dem Burgrichter von Belgard und Gutsherrn auf Dubbertech, Naseband und Wogenthin. Unter seinen Söhnen teilt sich die Familie in die beiden bis heute blühenden Hauptlinien Dubbertech mit Wogenthin und Naseband auf. Eine dritte Linie Gumenz erlischt wohl im 17. Jahrhundert, ist jedenfalls bis heute unerforscht.

Einige Mitglieder der Familie, die die militärische Laufbahn eingeschlagen hatten, machten sich einen Namen als ranghohe Offiziere.[2]

Die Verleihung des Präsentationsrechts für das Preußische Herrenhaus erfolgte am 28. November 1901 in Potsdam (Neues Palais).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rot Kopf und Hals eines silbernen Steinbockes. Auf dem Helm mit rot-silbernen Decken das Schildbild. Oftmals ziert der Wappenspruch „In der Treue fest“ das Wappen.

Denselben Wappenschild führen die wohl stammesverwandten von Kameke.

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Staatsarchiv Stettin, Pommersches Urkundenbuch III, 197
  2. Hermann Wagener: Staats- und Gesellschafts-Lexikon. 4. Band, Berlin 1860, S. 282.
  3. Ferdinand Spehr: Bonin, Christian Friedrich Ferdinand Anselm von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 128.
  4. Neuer Nekrolog der Deutschen, Band 11 (Jahrgang 1833), Ausgabe 2, Weimar 1835, S. 788.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]