Brachter Wald

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Naturschutzgebiet
Brachter Wald

IUCN-Kategorie IV – Habitat-/Species Management Area

Slagboom op terrein van verlaten munitiedepot, bij Brachterwald - Brüggen - 20536742 - RCE.jpg
Lage Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Kreis Viersen
Brüggen
Fläche 1328,17 ha
Kennung VIE-036
WDPA-ID 318226
Geographische Lage 51° 16′ N, 6° 9′ OKoordinaten: 51° 15′ 52,6″ N, 6° 8′ 48″ O
Brachter Wald (Nordrhein-Westfalen)
Brachter Wald
Einrichtungsdatum 2000
Rahmenplan Kreis Viersen: Amt für Bauen, Landschaft und Planung
(als untere Landschaftsbehörde)
Verwaltung Kreis Viersen
f2

Der Brachter Wald ist ein 1328,17 ha großes Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen nordwestlich von Brüggen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Brachter Wald befindet sich zwischen der deutsch-holländischen Grenze im Nordwesten, dem Ort Bracht (Brüggen) im Nordosten, dem Ort Brüggen im Südosten, und dem Elmpter Schwalmbruch im Süden.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet liegt im Großraum Niederrheinisches Tiefland und ist Teil des Naturraums Schwalm-Nette-Platte.

Munitionsdepot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom Ende des Zweiten Weltkriegs ca. 1948 bis 1996 wurde das Gelände von den Britischen Rheinarmee unter der NATO genutzt. Die 3 BAD (3 Base Ammunition Depot) richtete das Gelände als Munitionsdepot Brüggen-Bracht ein, mit ca. 200 Hallen und Lagerplätzen, 4 Verladebahnhöfen, 88 km Wege und Straßen und 15 km Schienennetz. Mit bis zu 45.000 t konventioneller Munition war es zeitweise das größte Munitionsdepot Europas.[1]

Naturschutzgebiet Brachter Wald (April 2018)

Naturschutzgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Große Teile wurden 1998 von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege erworben und mit Rad- und Wanderwegen ausgestattet. Seit 2000 hat das Gebiet den Status eines Naturschutzgebietes.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Brachter Wald – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ina Gernes-Dohmen: 3 Base Ammunition Depot. Schriftenreihe des Kreises Viersen (2006), 236 S., ISBN 3-931242-18-8
  2. NRW-Stiftung: Naturschutzgebiet Brachter Wald in Brüggen (PDF; 1,9 MB)