Buchholz (Pritzwalk)

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Buchholz
Stadt Pritzwalk
Koordinaten: 53° 7′ 5″ N, 12° 11′ 2″ O
Höhe: 92 m ü. NHN
Fläche: 9,43 km²[1]
Einwohner: 255 (15. Aug. 2018)[2]
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2002
Postleitzahl: 16928
Vorwahl: 03395
Dorfkirche
Dorfkirche

Buchholz ist ein Ortsteil der Stadt Pritzwalk im Landkreis Prignitz in Brandenburg.[3]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt drei Kilometer südlich von Pritzwalk. Die Nachbarorte sind Pritzwalk im Norden, Neuhof und Neuhausen im Nordosten, Sarnow im Osten, Boddin im Südosten, Seefeld im Süden, Groß Woltersdorf und Eggersdorf im Südwesten, Kuhsdorf im Westen sowie Ausbau und Giesensdorf im Nordwesten.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste schriftliche Erwähnung von Buchholz stammt aus dem Jahr 1312. Darin wurde der Ort unter „Bucholdesche“ Kapelle vor Pritzwalk verzeichnet. Bis 1816 gehörte der Ort zum Kreis Pritzwalk in der Provinz Prignitz; ein Teil der Kurmark der Mark Brandenburg und kam anschließend zum Kreis Ostprignitz. Ab 1952 gehörte Buchholz zum Kreis Pritzwalk im Bezirk Potsdam. Seit dem 6. Dezember 1993 ist der Ort ein Teil des heutigen Landkreises Prignitz.[5]

Seit der Eingemeindung am 31. Dezember 2002 ist Buchholz ein Ortsteil von Pritzwalk. Damals hatte der Ort 483 Einwohner.[6]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Liste der Baudenkmale in Pritzwalk enthält zwei Einträge zum Ort. Darunter die zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaute Dorfkirche Buchholz.

Südlich von Buchholz betreibt die Deutsche Telekom AG eine Sendeanlage für UKW-Rundfunk. Als Antennenträger wird ein 163 Meter hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast verwendet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Dehio: Brandenburg. Bearb. von Gerhard Vinken u. a.; durchges. und erw. von Barbara Rimpel. In: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2012, ISBN 978-3-422-03123-4, S. 170.
  • Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 109 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Buchholz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hauptsatzung der Stadt Pritzwalk. 17. Juni 2015, § 1 (3) Gebiet der Stadt, S. 1 (daten.verwaltungsportal.de [PDF; 3,2 MB; abgerufen am 21. August 2018]).
  2. Stadtverwaltung Pritzwalk – Bürgerbüro (Hrsg.): Einwohnerzahlen Stadt Pritzwalk. Stand 15.08.2018. Pritzwalk 15. August 2018.
  3. Stadt Pritzwalk – Ortsteile nach § 45 Kommunalverfassung – Wohnplätze. In: service.brandenburg.de. Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, abgerufen am 20. August 2018.
  4. BrandenburgViewer der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB)
  5. Neitmann (Hrsg.): Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. 2012, S. 109.
  6. Innenministerium Brandenburg: Gemeindezusammenschlüsse. Abgerufen am 23. April 2018.