Buttersäure-n-butylester

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Strukturformel
Strukturformel von Buttersäure-n-butylester
Allgemeines
Name Buttersäure-n-butylester
Andere Namen
  • Butylbutanat
  • Butylbutyrat
  • n-Butylbutyrat
Summenformel C8H16O2
CAS-Nummer 109-21-7
PubChem 7983
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit fruchtigem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 144,21 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Dichte

0,87 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−92 °C[1]

Siedepunkt

166 °C[1]

Dampfdruck

4 mbar (20 °C)[1]

Löslichkeit
  • schwer löslich in Wasser (0,50 g·l−1)[2]
  • mischbar mit Ethanol, Ether und pflanzlichen Ölen[3]
Brechungsindex

1,406 (20 °C)[4]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
02 – Leicht-/Hochentzündlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 226
P: 210​‐​241​‐​280​‐​303+361+353​‐​403+235​‐​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [5]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [6][1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: 10
S: keine S-Sätze
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Kaninchentransdermal)[1][2]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Buttersäure-n-butylester (auch Butylbutyrat) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester.

Vorkommen[Bearbeiten]

Buttersäure-n-butylester kommt natürlich in den Blüten der Römischen Kamille vor.[7]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Buttersäure-n-butylester kann durch Reaktion von Buttersäure mit n-Butanol oder durch Umesterung von Ethylbutyrat in überkritischem Kohlenstoffdioxid gewonnen werden.[8]

Eigenschaften[Bearbeiten]

Buttersäure-n-butylester ist eine flüchtige, entzündbare, farblose Flüssigkeit mit fruchtigem Geruch, die schwer löslich in Wasser ist.[1]

Verwendung[Bearbeiten]

Buttersäure-n-butylester wird als Aromastoff (Geruch nach Ananas) verwendet.[3]

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Die Dämpfe von Buttersäure-n-butylester können mit Luft ein explosionsfähiges Gemisch (Flammpunkt 50 °C, Zündtemperatur 454 °C) bilden.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k Eintrag zu CAS-Nr. 109-21-7 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 16. Juli 2013 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Datenblatt Butylbutyrat (PDF) bei Merck, abgerufen am 16. Juli 2013.
  3. a b  Richard J. Lewis: Food Additives Handbook. Springer, 1989, ISBN 0-44220508-2, S. 100 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  4. Datenblatt Butyl butyrate, natural, ≥98%, FCC, FG bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 16. Juli 2013 (PDF).
  5. Datenblatt n-Butyl butyrate, 99% bei AlfaAesar, abgerufen am 16. Juli 2013 (JavaScript erforderlich).
  6. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist nur noch auf Altbeständen zu finden und von rein historischem Interesse.
  7.  Eliane Zimmermann: Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe: Kursbuch für Ausbildung und Praxis. Georg Thieme Verlag, 2011, ISBN 3-83047421-0, S. 185 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  8. Mahesh N. Varma, Giridhar Madras: Kinetics of synthesis of butyl butyrate by esterification and transesterification in supercritical carbon dioxide. In: Journal of Chemical Technology & Biotechnology. 83, 2008, S. 1135–1144, doi:10.1002/jctb.1897.