Can Fischer

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Can Fischer (* 13. Mai 1984 in Bielefeld) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspielstudium in Berlin. Von 2008 bis 2011 Schauspieler am Stadttheater Bielefeld. Von 2011 bis 2016 im künstlerischen Betriebsbüro des Maxim Gorki Theater in Berlin tätig, ab der Spielzeit 2014/2015 auch Leiter der Statisterie. Regisseur in der freien Szene, sowie zuletzt an der Volksbühne (Roter Salon). Von 2009 bis 2016 Produzent unter dem Label »Kreaturen Verbund«, 2010 Nominierung als »Deutschlands Kreativ- und Kulturpiloten«. Darüber hinaus Autor von zahlreichen Theaterstücken und Bühnenadaptionen. Seit 2012 mit dem Theaterstück »Homevideo« im Verlag der Autoren vertreten, 2014 für den »JugendStückePreis« auf dem Heidelberger Stückemarkt nominiert und Veröffentlichung in der Anthologie »Spielplatz 27: Fünf Theaterstücke über Mobbing«. 2015 Uraufführung seines Stückes »Zart« unter der Regie von Holger Müller-Brandes, 2016 Stückfassung und Regie von »Ich will kein Kleid mehr tragen« Frühe Texte von Rosa v. Praunheim an der Volksbühne (Roter Salon) und Gründung des Labels »Kœber Ostwest« unter dem experimentelle Theaterprojekte der freien Szene aus Berlin und Köln entstehen und verschmelzen sollen.

Mit der Spielzeit 2016/2017 wechselt er an die Kammeroper Köln und ist dort zunächst Assistent der Intendantin und Leiter des Künstlerischen Betriebsbüros und nun aktuell Künstlerischer Betriebsdirektor.

Er lebt in Köln und Berlin.

Schauspieler (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014/2015 Joe May in Traumfabrik (Uraufführung) von Simone Kucher, Regie: Holger Müller-Brandes, Theater in der Brotfabrik Berlin
  • 2012 Schwertwal in Das Alter Welt Unterwasseroper von Susanne Stelzenbach, Regie: Holger Müller-Brandes, Musikalische Leitung: Susanne Stelzenbach, Baerwaldbad Berlin
  • 2011 Zahlmeister in Anything goes von Cole Porter, Regie: Roland Hüve, Musikalische Leitung: William Ward Murta, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Ludo in Zweiohrküken (Uraufführung) von Gunnar Dreßler nach dem Drehbuch von Til Schweiger, Anika Decker, Regie: Gunnar Dreßler, Tribuene Berlin
  • 2010 Edgar in Schlachten/Tanten/Grausamkeiten, Regie: Birgit Kronshage, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Michael in Vernissage von Václav Havel, Regie: Nico Nothnagel, Kleisthaus Berlin
  • 2009 Borka in Ronja Räubertochter, von Astrid Lindgren, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2008 Alex in Lenin's Schuh von Saviana Stanescu, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2007 Der Mann in Winter von Jon Fosse, Regie: Nico Nothnagel, Gastspiele an Theatern im In,- und Ausland - u.a. in Berlin, Hamburg, Paris und Wien
  • 2007 Eugene in Brooklyn Memoiren von Neil Simon, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Gérard in Hase Hase von Coline Serreau, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Adolf Hitler in Wahnfried 23 (Uraufführung) von Nick Kolarz, Regie: Klaus Gaida, Theaterdock Berlin

Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 Ich will kein Kleid mehr tragen Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2012 Voltaire Rousseau von Jean-François Prévand, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2011 Volksmund von Lissy Pernthaler und Can Fischer, Lettrétage Berlin

Autor (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015 Ich will kein Kleid mehr tragen. Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer
  • 2014 Die Jungs vom Bahnhof Zoo. Theatertext nach dem gleichnamigen Film von Rosa von Praunheim
  • 2014 Homevideo, Schauspiel, nach Jan Braren (veröffentlicht in Spielplatz 27: Fünf Theaterstücke über Mobbing Verlag der Autoren, Frankfurt a.M. im März 2014, ISBN 3886613615)
  • 2012 Homevideo, Schauspiel nach dem gleichnamigen Film von Jan Braren
  • 2011 DirtyPlay, Schauspiel
  • 2009 Psychotraumatologie, Schauspiel
  • 2009 Schlaf Kind, schlaf, Schauspiel
  • 2008 Volksmund, Schauspiel (zusammen mit Lissy Pernthaler).
  • 2008 Zart, eine Handlung

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 auf dem Heidelberger Stückemarkt 2014 - JugendStückePreis für das Stück Homevideo
  • 2011 auf den Bozner Autorentagen 2011 für das Stück Volksmund
  • 2010 als „Deutschlands Kultur,- und Kreativpilot“ 2010 für den Kreaturen Verbund

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]