Can Fischer

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Can Fischer (* 13. Mai 1984 in Bielefeld) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Can Fischer absolvierte sein Schauspielstudium von 2005 bis 2008 an der Schauspielschule Charlottenburg bei Valentin Plătăreanu in Berlin. Von 2008 bis 2011 war er Schauspieler am Theater Bielefeld. Dort war er in zahlreichen Inszenierungen zu sehen, zuletzt in dem Musical "Anything goes" von Cole Porter unter der Leitung von William Ward Murta und Roland Hüve. Weitere Engagements führten ihn als Schauspieler an Theatern in Berlin, Hamburg, Paris und Wien.

Seit 2009 ist er zusammen mit Lissy Pernthaler auch als Produzent und Produktionsleiter unter dem Label Kreaturen Verbund tätig. 2010 erhalten beide eine Nominierung als »Deutschlands Kreativ- und Kulturpiloten«. Arbeiten als Regisseur führen ihn von da an immer wieder in die freie Szene, sowie 2012 an die Volksbühne (Roter Salon) mit der Produktion "Voltaire Rousseau" von Jean-François Prévand.

Can Fischer ist Autor von Theaterstücken, Kurzgeschichten und Erzählungen. 2012 entsteht das Theaterstück Homevideo nach dem gleichnamigen Film von Jan Braren und wird seitdem vom Verlag der Autoren vertreten. 2014 wird das Stück für den "JugendStückePreis" auf dem Heidelberger Stückemarkt nominiert und in der Anthologie "Spielplatz 27: Fünf Theaterstücke über Mobbing" veröffentlicht.

2015 wird sein Stück "Zart" unter der Regie von Holger Müller-Brandes uraufgeführt, 2016 zeichnet er für die Stückfassung und Regie von "Ich will kein Kleid mehr tragen" Frühe Texte von Rosa v. Praunheim an der Volksbühne (Roter Salon) verantwortlich.

Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er im künstlerischen Betriebsbüro des Maxim Gorki Theater tätig, seit 2014 auch Leiter der Statisterie.

Schauspieler (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014/2015 Joe May in "Traumfabrik (Uraufführung)" von Simone Kucher, Regie: Holger Müller-Brandes, Theater in der Brotfabrik Berlin
  • 2012 Schwertwal in "Das Alter Welt" Unterwasseroper von Susanne Stelzenbach, Regie: Holger Müller-Brandes, Musikalische Leitung: Susanne Stelzenbach, Baerwaldbad Berlin
  • 2011 Zahlmeister in "Anything goes" von Cole Porter, Regie: Roland Hüve, Musikalische Leitung: William Ward Murta, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Ludo in "Zweiohrküken (Uraufführung)" von Gunnar Dreßler nach dem Drehbuch von Til Schweiger, Anika Decker, Regie: Gunnar Dreßler, Tribuene Berlin
  • 2010 Edgar in "Schlachten/Tanten/Grausamkeiten", Regie: Birgit Kronshage, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Michael in "Vernissage" von Václav Havel, Regie: Nico Nothnagel, Kleisthaus Berlin
  • 2009 Borka in Ronja Räubertochter, von Astrid Lindgren, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2008 Alex in "Lenin's Schuh" von Saviana Stanescu, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2007 Der Mann in "Winter" von Jon Fosse, Regie: Nico Nothnagel, Gastspiele an Theatern im In,- und Ausland - u.a. in Berlin, Hamburg, Paris und Wien
  • 2007 Eugene in "Brooklyn Memoiren" von Neil Simon, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Gérard in "Hase Hase" von Coline Serreau, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Adolf Hitler in "Wahnfried 23 (Uraufführung)" von Nick Kolarz, Regie: Klaus Gaida, Theaterdock Berlin

Regisseur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016 "Ich will kein Kleid mehr tragen" Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2012 "Voltaire Rousseau" von Jean-François Prévand, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2011 "Volksmund" von Lissy Pernthaler und Can Fischer, Lettrétage Berlin

Autor (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015 "Ich will kein Kleid mehr tragen" Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer
  • 2014 "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" Ein Theatertext von Can Fischer nach dem gleichnamigen Film von Rosa von Praunheim
  • 2014 "Homevideo" Schauspiel von Can Fischer nach Jan Braren (veröffentlicht in "Spielplatz 27: Fünf Theaterstücke über Mobbing" Verlag der Autoren, Frankfurt a.M. im März 2014, ISBN 3886613615)
  • 2012 "Homevideo" Schauspiel von Can Fischer nach dem gleichnamigen Film von Jan Braren (UA: Theater Baden-Baden, 2. Oktober 2013. Regie: Laura Huonker)
  • 2011 "DirtyPlay" Schauspiel von Can Fischer
  • 2009 "Psychotraumatologie" Schauspiel von Can Fischer
  • 2009 "Schlaf Kind, schlaf" Schauspiel von Can Fischer
  • 2008 "Volksmund" Schauspiel von Can Fischer und Lissy Pernthaler (Nominiert: Bozner Autorentage 2011 / Vereinigte Bühnen Bozen)
  • 2008 "Zart" Eine Handlung von Can Fischer (UA: Loftbühne Charlottenburg, 4. November 2015. Regie: Holger Müller-Brandes)

Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 auf dem Heidelberger Stückemarkt 2014 - JugendStückePreis für das Stück "Homevideo" von Can Fischer nach Jan Braren
  • 2011 auf den Bozner Autorentagen 2011 für das Stück "Volksmund" von Lissy Pernthaler und Can Fischer
  • 2010 als Deutschlands Kultur,- und Kreativpiloten 2010 für den "Kreaturen Verbund"

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]