Can Fischer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Can Fischer (* 13. Mai 1984 in Bielefeld) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Can Fischer absolvierte sein Schauspielstudium von 2005 bis 2008 an der Schauspielschule Charlottenburg bei Valentin Plătăreanu in Berlin.

Seitdem führten ihn Engagements an Theater in Berlin, Hamburg, Halle (Saale), Paris, Wien und das Theater Bielefeld.

2009 gründete er mit der Schauspielerin und Autorin Lissy Pernthaler den „Kreaturen Verbund“. Unter diesem Label entstanden Arbeiten des zeitgenössischen Theaters. 2010 wurde der „Kreaturen Verbund“ für „Deutschlands Kreativ- und Kulturpiloten“ nominiert. 2011 wurden Lissy Pernthaler und Can Fischer für ihr Theaterstück Volksmund auf den Bozner Autorentagen nominiert.

Fischer ist Autor diverser Theaterstücke, Kurzgeschichten und Erzählungen, so unter anderem für die Bühnenfassung des 2011 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichneten Filmes Homevideo von Jan Braren.

In der Spielzeit 2012/2013 war er am Maxim Gorki Theater engagiert und übernahm außerdem die Regie der szenischen Lesung Voltaire Rousseau an der Volksbühne (Roter Salon) in Berlin. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Disponent und Leiter der Statisterie am Maxim Gorki Theater.

Schauspieler (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2014/2015 Joe May in "Traumfabrik (Uraufführung)" von Simone Kucher, Regie: Holger Müller-Brandes, Theater in der Brotfabrik Berlin
  • 2012 Schwertwal in "Das Alter Welt" Unterwasseroper von Susanne Stelzenbach, Regie: Holger Müller-Brandes, Musikalische Leitung: Susanne Stelzenbach, Baerwaldbad Berlin
  • 2011 Zahlmeister in "Anything goes" von Cole Porter, Regie: Roland Hüve, Musikalische Leitung: William Ward Murta, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Ludo in "Zweiohrküken (Uraufführung)" von Gunnar Dreßler nach dem Drehbuch von Til Schweiger, Anika Decker, Regie: Gunnar Dreßler, Tribuene Berlin
  • 2010 Edgar in "Schlachten/Tanten/Grausamkeiten", Regie: Birgit Kronshage, Stadttheater Bielefeld
  • 2010 Michael in "Vernissage" von Václav Havel, Regie: Nico Nothnagel, Kleisthaus Berlin
  • 2009 Borka in Ronja Räubertochter, von Astrid Lindgren, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2008 Alex in "Lenin's Schuh" von Saviana Stanescu, Regie: Roland Hüve, Stadttheater Bielefeld
  • 2007 Der Mann in "Winter" von Jon Fosse, Regie: Nico Nothnagel, Gastspiele an Theatern im In,- und Ausland - u.a. in Berlin, Hamburg, Paris und Wien
  • 2007 Eugene in "Brooklyn Memoiren" von Neil Simon, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Gérard in "Hase Hase" von Coline Serreau, Regie: Valentin Plătăreanu, Studiotheater Charlottenburg
  • 2007 Adolf Hitler in "Wahnfried 23 (Uraufführung)" von Nick Kolarz, Regie: Klaus Gaida, Theaterdock Berlin

Regisseur[Bearbeiten]

  • 2016 "Ich will kein Kleid mehr tragen" Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2012 "Voltaire Rousseau" von Jean-François Prévand, Volksbühne (Roter Salon) Berlin
  • 2011 "Volksmund" von Lissy Pernthaler und Can Fischer, Lettrétage Berlin

Autor (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2015 "Ich will kein Kleid mehr tragen" Frühe Texte von Rosa von Praunheim, in einer Fassung von Can Fischer
  • 2014 "Die Jungs vom Bahnhof Zoo" Ein Theatertext von Can Fischer nach dem gleichnamigen Film von Rosa von Praunheim
  • 2014 "Homevideo" Schauspiel von Can Fischer nach Jan Braren (veröffentlicht in "Spielplatz 27: Fünf Theaterstücke über Mobbing" Verlag der Autoren, Frankfurt a.M. im März 2014, ISBN 3886613615)
  • 2012 "Homevideo" Schauspiel von Can Fischer nach dem gleichnamigen Film von Jan Braren (UA: Theater Baden-Baden, 2. Oktober 2013. Regie: Laura Huonker)
  • 2011 "DirtyPlay" Schauspiel von Can Fischer
  • 2009 "Psychotraumatologie" Schauspiel von Can Fischer
  • 2009 "Schlaf Kind, schlaf" Schauspiel von Can Fischer
  • 2008 "Volksmund" Schauspiel von Can Fischer und Lissy Pernthaler (Nominiert: Bozner Autorentage 2011 / Vereinigte Bühnen Bozen)
  • 2008 "Zart" Eine Handlung von Can Fischer (UA: Loftbühne Charlottenburg, 4. November 2015. Regie: Holger Müller-Brandes)

Nominierungen[Bearbeiten]

  • 2014 auf dem Heidelberger Stückemarkt 2014 - JugendStückePreis für das Stück "Homevideo" von Can Fischer nach Jan Braren
  • 2011 auf den Bozner Autorentagen 2011 für das Stück "Volksmund" von Lissy Pernthaler und Can Fischer
  • 2010 als Deutschlands Kultur,- und Kreativpiloten 2010 für den "Kreaturen Verbund"

Weblinks[Bearbeiten]