Cassius (Band)

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Cassius
Cassius logo.png

Allgemeine Informationen
Herkunft Paris, FrankreichFrankreich Frankreich
Genre(s) Electronica, French House
Gründung 1990
Website http://www.cassius.fm/
Aktuelle Besetzung
Philippe 'Zdar' Cerboneschi
Turntable
Hubert 'Boom Bass' Blanc-Francard
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
1999
  FR 31 30.01.1999 (6 Wo.)
Au Rêve
  FR 54 05.10.2002 (6 Wo.)
15 Again
  FR 44 16.09.2006 (14 Wo.)
Singles[1]
Cassius 1999
  FR 17 16.01.1999 (19 Wo.)
  UK 7 23.01.1999 (9 Wo.)
Feeling for You
  DE 76 17.05.1999 (4 Wo.)
  FR 72 08.05.1999 (10 Wo.)
  UK 16 15.05.1999 (4 Wo.)
La mouche
  UK 53 20.11.1999 (2 Wo.)
I’m a Woman (ft. Jocelyn Brown)
  CH 63 30.06.2002 (4 Wo.)
The Sound of Violence(ft. Steve Edwards)
  CH 79 13.10.2002 (3 Wo.)
  UK 49 05.03.2011 (2 Wo.)
Toop Toop
  CH 76 01.10.2006 (2 Wo.)
  FR 39 12.08.2006 (15 Wo.)
I <3 U So
  FR 47 04.06.2011 (2 Wo.)
  UK 52 05.03.2011 (3 Wo.)
Action (ft. Cat Power & Mike D)
  FR 114 11.03.2016 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Cassius ist ein französisches French-House-Duo. Es besteht aus Zdar (Philippe Cerboneschi) und Boom Bass (Hubert Blanc-Francard) und wurde im Jahr 1990 gegründet.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zdar und Boom Bass begannen ihre Zusammenarbeit im Jahr 1988, als sie den französischen Hip-Hop-Sänger MC Solaar produzierten. Anfang 1990 gründeten sie zuerst das Projekt La Funk Mob. Im gleichen Jahr entstand zusammen mit Étienne de Crécy das Motorbass-Projekt, mit dem sich die beiden der elektronischen Musik zuwandten.

1996 kreierten sie unter dem endgültigen Bandnamen Cassius ihre erste auch im Ausland veröffentlichte Single Foxxy. Der Track hatte großen Erfolg, und es gab sogar Remixversionen von Daft Punk und Air, mit denen zusammen Cassius - neben weiteren Acts wie Stardust oder Modjo - den damals populär werdenden französischen Disco-Sound prägten. Im Jahr 1999 wurde die erste Mainstream-Single Cassius 1999 aus dem gleichnamigen Album, welches beim Virgin-Sublabel Astralwerks erschien, ausgekoppelt. Die Single landete auf Platz sieben der britischen Charts. In den deutschen Charts kam die Single Feeling for You trotz guten Anklangs in Diskotheken lediglich auf Platz 76.

2002 wurde das sehr erfolgreiche Album Au Rêve veröffentlicht, das unter anderem die Single I’m a Woman in Kollaboration mit Jocelyn Brown enthielt. The Sound of Violence, aufgenommen mit Steve Edwards, erreichte sogar Platz 1 der US-Dance-Charts.[2] Außerdem arbeiteten Zdar und Boom Bass mit dem Wu-Tang-Clan-Mitglied Ghostface Killah und Leroy Burgess zusammen. Nachdem im Spätsommer 2006 die Single Toop Toop erschienen war, folgte im Herbst desselben Jahres das dritte Album 15 Again, auf dem im Song „Eyewater“ der US-amerikanische R&B-Sänger/-Produzent Pharrell Williams einen Gastauftritt hatte.

Zdar veröffentlichte im September 2007 zusammen mit Eyerer and Chopstick eine Single namens Make My Day (Haunting), welche in den Clubs hohe Resonanz erfuhr.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bekannteste Hit Feeling for You von 1999 basiert auf einem Sample und der Bassline von All This Love That I’m Giving, gesungen von Gwen McRae.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cassius 1999 (1999, Astralwerks)
  • Au Rêve (2002, Astralwerks)
  • 15 Again (2006, Virgin)
  • The Rawkers (2010, ED Banger records)
  • Ibifornia (2016, Justice SARL)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Foxxy, (1996, Cassius)
  • Foxxy Lady, (1996, Cassius)
  • Cassius 1999 (1998, Virgin)
  • Feeling for You (1999, Astralwerks)
  • La Mouche (1999, Astralwerks)
  • I’m a Woman (feat. Jocelyn Brown) (2002, Astralwerks)
  • The Sound of Violence (feat. Steve Edwards) (2002, Astralwerks)
  • Thrilla (feat. Ghostface Killah) (2003, Virgin)
  • Toop Toop (2006, Virgin)
  • Rock Number One (2007, Virgin)
  • Eye Water (feat. Pharrell Williams) (2007, Virgin - Download-Single)
  • Youth, Speed, Trouble, Cigarettes (2009, Virgin)
  • I Love U So (2010, Virgin)
  • Action (featuring Cat Power & Mike D, 2016)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE CH UK FR
  2. Awards. Allmusic, abgerufen am 22. Februar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]