Chaos unterm Weihnachtsbaum

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Filmdaten
Deutscher Titel Chaos unterm Weihnachtsbaum
Originaltitel Christmas in Wonderland
Produktionsland Kanada
Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 0
Stab
Regie James Orr
Drehbuch James Orr
Wanda Birdsong Shope
Jim Cruickshank
Produktion Kirk Shaw
Laurette Bourassa
Bob Yari
Musik Terry Frewer
Kamera Duane Manwiller
Schnitt Jena Fritsch
Besetzung

Chaos unterm Weihnachtsbaum (Originaltitel: Christmas in Wonderland) ist eine Filmkomödie von James Orr aus dem Jahr 2007 mit Patrick Swayze in der Hauptrolle.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie Saunders zieht von Los Angeles nach Edmonton. Da die Mutter den Flieger ins neue zu Hause verpasst, müssen sich der Vater und die drei Kinder allein um die Weihnachtseinkäufe kümmern. So fahren sie zu einer Shopping-Tour in das große Einkaufszentrum der Stadt. Danny, das älteste Bruder soll auf seine beiden Geschwister Brian und Mary aufpassen, während ihr Vater schon mal den Weihnachtsbaum besorgen will. Aber Danny hat besseres vor und geht seiner eigenen Wege. Er ist mitten in der Pubertät und hat nur Augen für die Mädchen. Auf sich allein gestellt erkunden Brian und Mary das riesige Kaufhaus, das auch viele Freizeitangebote bereithält. So kann man dort Baden gehen, ein großes Piratenschiff erkunden, Karussell fahren oder auch Schlittschuhlaufen gehen. Gerade als Mary auf der Eisfläche unterwegs ist, fällt eine Tasche mit Geld vor ihre Füße. Sie ist der Meinung, dass Santa Claus ihr damit schon ihren Weihnachtswunsch erfüllen wollte. Doch die Tasche haben zwei Kleinkriminelle verloren, die den Weihnachtstrubel ausnutzen wollen, um Falschgeld in Umlauf zu bringen und sich über kleine Einkäufe die falschen großen Scheine in echte kleinere eintauschen wollen. Brian möchte das Geld bei der Polizei abgeben und sich den Finderlohn verdienen, aber Mary überredet ihn, erst einmal ein paar Sachen einzukaufen.

Der aufmerksame Sicherheitsdienst bemerkt, dass gerade Falschgeld in Umlauf gebracht wurde und kann auch schnell die beiden Kinder identifizieren. Man hält allerdings den Vater für den „Kopf der Bande“, der seine Kinder in seine Geschäfte mit hineinzieht. Kurzerhand wird er und auch Danny festgenommen und aufs Polizeirevier gebracht. Die Ganoven sind inzwischen hinter Brian und Mary her und versuchen ihre Blüten zurückzuholen. Damit beginnt für die beiden eine Verfolgungsjagd durch das ganze Kaufhaus. In einem der viele Läden rüsten sich die Inder nahezu militärisch aus, um gegen ihre Verfolger gewappnet zu sein. Brian und Mary locken die Ganoven so bis zur Polizei, die die Bande nun festnehmen kann. Wayne Saunders und sein Sohn Danny dürfen somit gehen und die Familie ist wieder vereint.

Ohne es zu wissen, begegnete den Sanders mehrfach der echte Weihnachtsmann in unterschiedlicher Gestalt und half ihnen so, bei der Erfüllung ihrer sehr unterschiedlichen Wünsche. So erhält Wayne überraschend eine neue Anstellung, Danny findet eine Freundin und vergisst sein Heimweh, Brian und Mary haben sich schon im Kaufhaus jede Menge Weihnachtsgeschenke organisiert und Judy Saunders gelingt es endlich einen Flug zu bekommen und rechtzeitig zum Weihnachtsfest zu Hause zu sein. Überraschend für alle finden sie am Weihnachtsmorgen ein komplett aufgeräumtes Haus vor und einen wunderschönen Weihnachtsbaum mit unzähligen Geschenken darunter.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dreharbeiten erfolgten zu großen Teilen in der West Edmonton Mall in der kanadischen Provinz Alberta. Patrick Swayze ist hier in seiner letzten Rolle zu sehen.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei kino.de heißt es: „Im wahrscheinlich größten Kaufhaus der Welt zu sitzen und dort mit Geld nur so um sich zu schmeißen ist ein universeller Traum von großen und kleinen Kindern, weshalb es nur schlüssig erscheint, wenn diese routinierte Familienkomödie […] besagtes Motiv mit den Wundern der Weihnacht verquickt und noch eine actiongeladene Gangster-gegen-Kinder-Verfolgungsjagd à la ‚Kevin allein zu Haus‘ darunter mischt.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Filmkritik bei kino.de, abgerufen am 14. Februar 2017.