Chapecó

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Município de Chapecó
„Capital do Oeste“
Chapecó
Blick auf das Centro und die Avenida Getúlio Vargas
Blick auf das Centro und die Avenida Getúlio Vargas
Chapecó (Brasilien)
Chapecó (27° 5′ 45″ S, 52° 37′ 4″W)
Chapecó
Koordinaten 27° S, 53° WKoordinaten: 27° S, 53° W
Lage des Munizips im Bundesstaat Santa Catarina
Lage des Munizips im Bundesstaat Santa Catarina
Symbole
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Gründung 25. August 1917 (103 Jahre)Vorlage:Infobox Ort in Brasilien/Wartung
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Santa Catarina
Metropolregion Metropolregion Chapecó
Gliederung 5 Distrikte (seit 1993)
Höhe 674 m
Klima subtropisch, Cfa
Fläche 10.347.535 km²
Einwohner 183.530 (2010[1])
Dichte −4 Ew./km²
Schätzung 224.013 (1. Juli 2020)[1]
Gemeindecode IBGE: 4204202
Postleitzahl 89800-000 bis 89816-999
Telefonvorwahl (+55) 49
Zeitzone UTC−3
Politik
Stadtpräfekt Luciano Buligon[2] (2017–2020)
Partei DEM (bis 2018: PSB)
Kultur
Schutzpatron Santo Antônio de Pádua
Stadtfest 25. August (Stadtgründung)
Wirtschaft
BIP 9.602.337 Tsd. R$
44.321 R$ pro Kopf
(2018)
HDI 0,790 (hoch) (2010)
Bairros von Chapecó
Bairros von Chapecó

Chapecó, amtlich portugiesisch Município de Chapecó, ist eine Stadt im Westen des Bundesstaats Santa Catarina, Südbrasilien, gut 400 km westlich der Hauptstadt Florianópolis. Sie ist Zentrum der Metropolregion Chapecó (Região Metropolitana de Chapecó). Die Bevölkerungszahl wurde zum 1. Juli 2020 auf 224.013 Einwohner geschätzt, die Chapecoenser (chapecoenses) genannt werden und auf einer Gemeindefläche von rund 625 km² (2018) leben.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde 1917 mit weiteren Städten im Westen des Bundesstaats gegründet, wobei sich vorwiegend Einwanderer italienischer und deutscher Herkunft aus Rio Grande do Sul in dem neuen Kolonisierungsgebiet niederließen.[3] Ursprünglich war der Munizip für den gesamten Westen des Bundesstaats zuständig und umfasste rund 14.000 km². Eine frühere Schreibung lautete Xapecó. 1953 fand eine Gebietsreform statt und Chapecó verlor große Gebiete an 10 neue Städte, die vorher nur Distrikte von Chapecó waren.

Sie verfügt heute über eine Universität, der Unochapecó - Universidade Comunitária Regional de Chapecó,[4] und ist Sitz der Diözese Chapecó der römisch-katholischen Kirche (Catedral Santo Antônio).

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt hat gemäßigt warmes, subtropisches Klima, Cfa nach der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger. Die Durchschnittstemperatur ist 18,9 °C. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 1997 mm im Jahr.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Stadt spielt der Fußballklub Chapecoense. Am 23. November 2016 erreichte der Klub das Finale der Copa Sudamericana 2016.[6] Auf dem Weg nach Kolumbien zum Finalhinspiel gegen Atlético Nacional stürzte die Maschine mit der Mannschaft an Bord in der Nähe des Flughafens Rionegro bei Medellín ab.[7]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hyoran (* 1993), Fußballspieler

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Chapecó – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Chapecó – Panorama. In: cidades.ibge.gov.br. IBGE, abgerufen am 5. Januar 2021 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. Luciano Buligon 40 (Prefeito). In: todapolitica.com. Eleições 2016, abgerufen am 27. September 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  3. Chapecó – História. In: cidades.ibge.gov.br. IBGE, abgerufen am 27. September 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Unochapecó - Universidade Comunitária Regional de Chapecó
  5. Klima Chapecó: Wetter, Klimatabelle & Klimadiagramm für Chapecó. In: climate-data.org. de.climate-data.org, abgerufen am 27. September 2019.
  6. Copa Sul-Americana: Final. globoesporte.globo.com, abgerufen am 29. November 2016 (portugiesisch).
  7. Avião com equipe da Chapecoense sofre acidente na Colômbia. oglobo.globo.com, 29. November 2016, abgerufen am 29. November 2016 (portugiesisch).
    Flugzeugabsturz in Kolumbien: Erste Überlebende aus Unglücksmaschine geborgen. sueddeutsche.de, 29. November 2016, abgerufen am 29. November 2016.