Khatia Buniatischwili

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Chatia Buniatischwili)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Khatia Buniatishvili, 2008

Khatia Buniatishvili (georgisch ხატია ბუნიათიშვილი; * 21. Juni 1987 in Tiflis) ist eine georgische Pianistin.

Leben[Bearbeiten]

Buniatishvili gab im Alter von 6 Jahren ihr Orchesterdebüt. Beim Pianowettbewerb 2003 in Tiflis lernte sie Oleg Maisenberg kennen, der sie überzeugte, zur Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu wechseln. 2008 gewann sie beim 12. Arthur Rubinstein Competition den dritten Platz.

Buniatishvili trat u. a. beim Verbier Festival, Progetto Martha Argerich, Gidon Kremers Kammermusikfest Lockenhaus, Gstaad Festival, La Roque d’Anthéron Festival und Saratoga Festival auf. Sie spielte mit den Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zusammen. 2008 hatte sie einen Auftritt in der Carnegie Hall.[1]

2012 erhielt sie den Echo Deutschen Musikpreis Klassik in der Sparte Nachwuchskünstlerin (Klavier) mit ihrem Album Franz Liszt, erschienen bei Sony Classical.[2] In der Saison 2011/12 war sie der "Rising Star" des Wiener Konzerthauses und des Wiener Musikvereins. Von der Saison 2012/13 bis 2014/15 war Khatia Buniatishvili Künstlerin der Reihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund. 2014 trat sie zusammen mit Placido Domingo bei einem Konzert des iTunes-Festivals in London auf. Am 13. Juni 2015 spielte sie in Genf mit dem Orchester der Vereinten Nationen beim offiziellen Konzert zum 70. Geburtstag der UNO.

Sie spricht fünf Sprachen (Georgisch, Englisch, Russisch, Französisch, Philippinisch) und lebt in Paris.

Ihre Schwester Gvantsa Buniatishvili ist ebenfalls Pianistin. Gelegentlich treten beide gemeinsam auf.

Diskographie[Bearbeiten]

  • 2011: Franz Liszt
  • 2012: Chopin
  • 2014: Motherland
  • 2016: Kaleidoscope

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.bbtrust.com/2010/awards/khatia_buniatishvili.html Aufgerufen am 26. Juni 2011
  2. Homepage Echo Klassik