Khatia Buniatishvili

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Khatia Buniatishvili, 2008

Khatia Buniatishvili (georgisch ხატია ბუნიათიშვილი; * 21. Juni 1987 in Batumi) ist eine georgische Pianistin. Neben der überwiegend verwendeten Namensschreibweise Khatia Buniatishvili ist auch die deutsche Transkription Chatia Buniatischwili gebräuchlich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buniatishvili gab im Alter von 6 Jahren ihr Orchesterdebüt. Beim Pianowettbewerb 2003 in Tiflis lernte sie Oleg Maisenberg kennen, der sie überzeugte, zur Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zu wechseln. 2008 gewann sie bei der 12. Arthur Rubinstein Competition den dritten Platz.

Buniatishvili trat u. a. beim Verbier Festival, Progetto Martha Argerich, Gidon Kremers Kammermusikfest Lockenhaus, Gstaad Festival, La Roque d’Anthéron Festival und Saratoga Festival auf. Sie spielte mit dem Israel Philharmonic Orchestra, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem NDR Sinfonieorchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zusammen. 2008 hatte sie einen Auftritt in der Carnegie Hall.[1]

2012 erhielt sie den Echo Deutschen Musikpreis Klassik in der Sparte Nachwuchskünstlerin (Klavier) mit ihrem Album Franz Liszt, erschienen bei Sony Classical.[2] In der Saison 2011/12 war sie der „Rising Star“ des Wiener Konzerthauses und des Wiener Musikvereins. Von der Saison 2012/13 bis 2014/15 war Khatia Buniatishvili Künstlerin der Reihe »Junge Wilde« am Konzerthaus Dortmund. 2014 trat sie zusammen mit Placido Domingo bei einem Konzert des iTunes Festivals in London auf. Am 13. Juni 2015 spielte sie in Genf mit dem Orchester der Vereinten Nationen beim offiziellen Konzert zum 70. Geburtstag der UNO.[3]

2016 wurde Buniatishvili mit dem ECHO-Klassik für ihr Album Kaleidoscope (Solistische Einspielung, Musik 19. Jh., Klavier) ausgezeichnet.[4]

Buniatishvili spricht fünf Sprachen (Georgisch, Englisch, Französisch, Russisch, Deutsch) und lebt in Paris.

Ihre Schwester Gvantsa Buniatishvili (Gwanza Buniatischwili) ist ebenfalls Pianistin. Gelegentlich treten beide gemeinsam auf.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Franz Liszt, Sony Classical[5]
  • 2012: Chopin : Khatia Buniatishvili &  Orchestre de Paris u. Leitung von Paavo Järvi, Sony Classical[6]
  • 2014: Motherland, Sony Classical[7]
  • 2016: Kaleidoscope, Sony Classical[8]
  • 2017: Rachmaninoff: Piano Concertos Nos. 2 & 3

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016: ECHO-Klassik (Solistische Einspielung, Musik 19. Jh., Klavier)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Khatia Buniatishvili, Biografie, bei Borletti-Buitoni Trust. Aufgerufen am 26. Juni 2011
  2. Echo Klassik 2012: Die Gewinner musikmarkt.de, 10. Juli 2012
  3. Khatia Buniatishvili for Syrian refugees / UN70, bei United Nations Orchestra, 31. März 2015
  4. echoklassik.de; ECHO Klassik-Preisträger 2016
  5. Franz Liszt | Khatia Buniatishvili. Abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).
  6. Chopin | Khatia Buniatishvili. Abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).
  7. Motherland | Khatia Buniatishvili. Abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).
  8. Kaleidoscope | Khatia Buniatishvili. Abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Khatia Buniatishvili – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien