Chemnitz (Fluss)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Chemnitz
Vorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Der Fluss Chemnitz im Chemnitzer Stadtteil Altchemnitz

Der Fluss Chemnitz im Chemnitzer Stadtteil Altchemnitz

Daten
Gewässerkennzahl DE: 5418
Lage Sachsen, Deutschland
Flusssystem Elbe
Abfluss über Zwickauer Mulde → Mulde → Elbe → Nordsee
Quelle durch den Zusammenfluss von Zwönitz und Würschnitz in Chemnitz
50° 47′ 23″ N, 12° 55′ 26″ O50.78972222222212.923888888889313.1
Quellhöhe 313,1 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Wechselburg in die Zwickauer Mulde50.98756944444412.774375168Koordinaten: 50° 59′ 15″ N, 12° 46′ 28″ O
50° 59′ 15″ N, 12° 46′ 28″ O50.98756944444412.774375168
Mündungshöhe ca. 168 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 145,1 m
Länge 76,5 km[1] (mit Zwönitz, davon 37,0 als Chemnitz)
Einzugsgebiet 533 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Abfluss am Pegel Göritzhain[2]
AEo: 532 km²
Lage: 1,2 km oberhalb der Mündung
NNQ (13.08.1911)
MNQ 1910/2009
MQ 1910/2009
Mq 1910/2009
MHQ 1910/2009
HHQ (13.08.2002)
200 l/s
1,63 m³/s
6,32 m³/s
11,9 l/s km²
70,9 m³/s
250 m³/s
Hochwasser der Chemnitz in Chemnitz-Furth (Januar 1932)

Hochwasser der Chemnitz in Chemnitz-Furth (Januar 1932)

Die Chemnitz?/i (aus dem Sorbischen von Kamenica, deutsch Steinbach) ist ein rechter und der wichtigste Nebenfluss der Zwickauer Mulde sowie Namensgeber der gleichnamigen sächsischen Stadt.

Verlauf[Bearbeiten]

Die Chemnitz entsteht durch den Zusammenfluss der Würschnitz (Hügelbach) und der größeren Zwönitz (Zvonica - klingender Bach) im Süden der Stadt Chemnitz (im Stadtteil Altchemnitz) und verläuft parallel der Annaberger Straße bis zum Stadtkern (Falkeplatz). Anschließend fließt die Chemnitz westlich am Brühl vorbei, um dann im Chemnitztal durch die Stadtteile Furth und Draisdorf in Höhe des Schützenwaldes die Stadt Chemnitz zu verlassen.

Verlauf des Flusses Chemnitz im Stadtgebiet sowie seiner wichtigsten Zuläufe

Innerhalb des Stadtgebietes wird die Chemnitz von einigen sowohl überirdisch (z. B. Kappelbach, Bahrebach) als auch unterirdisch (z. B. Bernsbach, Gablenzbach) verlaufenden Bächen gespeist.

Der Fluss verlässt im Norden die Stadt und fließt an Taura vorbei. Wenig unterhalb verengt sich das Tal schluchtartig zu mehreren Felsengen im so genannten Schweizerthal. Hier bildet die Chemnitz blockreiche Wildwasserstrecken mit hohem Gefälle. Zwei Kilometer südlich von Wechselburg mündet die Chemnitz in die hier ebenfalls in sehr engem Tal fließende Zwickauer Mulde.

Literatur[Bearbeiten]

  • Steffen Kluttig, Ronny Preußler, Achim Poller: Entlang der Schiene von Chemnitz nach Wechselburg – Das Chemnitztal und seine Eisenbahn Bildverlag Böttger, Witzschdorf 2. erweiterte Auflage 2005 ISBN 3-9808250-2-7
  • Heimatverein Köthensdorf e. V.: Chemnitztaler Geschichte(n) – Historische Betrachtungen zwischen Chemnitz und Wechselburg Bildverlag Böttger, Witzschdorf 2006 ISBN 3-937496-16-5

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chemnitz (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Topographische Karte 1:25.000
  2. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2009. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, 2012, S. 137, abgerufen am 20. Januar 2013 (PDF, deutsch, 5,22 MB).