Christian Gollob

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Christian Gollob (2016)

Christian Gollob (* 8. Oktober 1968 in Eibiswald in der Steiermark) ist ein österreichischer Bildhauer und Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Christian Gollob die Volksschule und die Hauptschule in Eibiswald besucht hatte,[1] erfuhr er an der HTL Graz eine technische und handwerkliche Ausbildung.

Als Künstler ist er Autodidakt. 1989 erfolgte der Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit. Seine Lieblingsmaterialien sind Stein, Wasser, Bronze und Edelstahl. Seine Entwürfe sind sehr stringent, die er in Großprojekten umsetzt, die oft an die Grenze der Bearbeitung kompakter Formen gehen. Über die Entwicklung des Künstlers kommt vor der Jahrtausendwende und danach, immer stärker das Material Stahl und Bronze hinzu.[1]

Von 1990 bis 2010 hatte Christian Gollob seine Galerie am Schlossbergplatz, Ecke Reinerhof, in Graz, wo eines seiner Werke – ein Brunnen aus Rosenquarz mit dem Titel Vater, Mutter, Kind – auf dem Platz öffentlich ausgestellt war.[1]

2010 übersiedelte die Galerie von Graz in das Atelierhaus nach Hitzendorf.[2]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke im öffentlichen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steiermark Panther beim Steiermarkhof in Graz (2017)
  • 1994 Graz, Triesterstraße, Apotheke Puntigam, Wasserskulptur Ohne Titel, behauener Monolith, Serpentin.
  • 1998 Graz, Mantscha, Buschenschank Strommer: Wasserskulptur Ohne Titel, behauener Monolith, Schöckl-Marmor mit Stahlsockel
  • 2001 Gemeinde Gschneid bei Graz: Dorfbrunnen neben der Kirche
  • 2006 Gestaltung des Vorplatzes der Pfarre St. Christoph, das Werk wurde von der Stadtregierung der Landeshauptstadt Graz angekauft (1998) und gespendet. Die Brunnenskulptur Das Leben, Sölker Marmor, Bildhauerisch behauen.[5]
  • 2006/2007 Ramsau, Steiermark, Hotel Berghof, Licht der Erde (2007), Wandrelief Landschaft (Brunnen) 2006
  • 2007 Gestaltung der Ortseinfahrt Hitzendorf mit Skulptur Kirschen, Sölker Marmor, behauen.[6]
  • 2009/2010 Graz, Kreuzung Grabenstraße-Weinzöttlstraße-Grazer-Straße: Brunnenskulptur, schwarzer Granit, behauen
  • 2012 Graz, Schönaugasse (Holding Graz, Strom). Skulptur Ohne Titel, behauener Monolith, schwarzer Granit mit Edelstahl.
  • 2014 Graz, Rosenhain, Rosenbrunnen
  • 2015 Graz, Freibad Straßgang (Martinhofstraße 3, 8054 Graz) Skulptur Ohne Titel, behauener Monolith, Sölker Marmor
  • 2016 Renovierung der Statue Hl.Sebastian in Höllberg/Södingberg[7]
  • 2017 Graz, Steiermarkhof: vier Werke, davon frontal:

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990 bis 2010: Galerie Gollob, war Teil der Kunstmeile am Schlossbergplatz[9]
  • Seit 1998: Teilnahme an der EuroArt,
  • 2003: Kulturhauptstadt Graz, EuroArt Urban Space[10]
  • 2011: Ausstellung EuroArt in Tervuren
  • 2014: Unikatenwelt, Messe Wien
  • 2015: 150 Jahre Steiermärkischer Kunstverein, in Ljubljana[11]
  • 2017: März Unikatenwelt, Messe Wien
  • 2017: Festival Kult Steiermark, Marobor[12]
  • 2018: Kunst im Ort, Hitzendorf[13]
  • Mai 2019: Ausstellung im Steiermarkhof, Holfgalerie „when water meets fire“[14]
  • 2019: Kunstpavillon, Messe Graz
  • 2019: Tag der offenen Atelier-Tür, Hofgalerie, Steiermarkhof[15]
  • 2019: ab Mai Dauerausstellung am Areal des Steiermakhofes und der Hofgalerie[1]
  • Jährliche Ausstelltung im Künstlerhaus Graz, „Salon Steiermark, Künstlervereinigungen“[16]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Christian Gollob – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Virtuelle Visitenkarte: Christian Gollob. In: Kulturserver Graz. Abgerufen am 7. Mai 2020.
  2. Julia Gottesheim: Christian Gollob - Bildhauer. Biographie. Abgerufen am 9. April 2020.
  3. Verein | Kunst Meile. Abgerufen am 9. April 2020.
  4. Unsere Bauern. Abgerufen am 14. April 2020.
  5. Römisch-katholische Pfarre St. Christoph in Graz-Thondorf. Abgerufen am 8. April 2020.
  6. Ortseinfahrt Hitzendorf - Marktgemeinde Hitzendorf. Abgerufen am 8. April 2020.
  7. Mag. P. Paulus Kamper: Pfarrblatt HITZENDORF - ST. BARTHOLOMÄ - ST. OSWALD. Eigenverlag Pfarre, Druckerei Moser und Partner, Krems bei Voitsberg, Hitzendorf – St. Bartholomä – St. Oswald bei Pl 2016, S. 24.
  8. Landwirtschaftliche Mitteilungen. (PDF) Mag.a Rosemarie Wilhelm, 1. November 2017, abgerufen am 8. April 2020.
  9. Dr. Bernd-F Holasek: Ein ganz besonderes Stück Graz - die Kunst-Meile Sackstraße. Graz : Kunst-Meile : Graz : Kunstgalerie Holasek [u. a.], 2003, 2003, ISSN 2307-2970, doi:10.7767/omz.2001.56.1.50b (obvsg.at [abgerufen am 8. April 2020]).
  10. Stadtportal der Landeshauptstadt Graz Graz-Ehrungen: Curt Schnecker - Stadtportal der Landeshauptstadt Graz. Abgerufen am 11. April 2020.
  11. Peter Mikl, Anna Gadzinski: Jahrbuch derÖsterreichischenAuslandskulturAustria KulturInternational2015. Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres –Kulturpolitische Sektion, Wien 2016, 2016, S. 168, abgerufen am 11. April 2020.
  12. Natascha Grilj, Anna Gadzinski: Jahrbuch der Österreichischen Auslandskultur Austria KulturInternational2017. Hrsg.: Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres –Sektion für Kulturelle Auslandsbeziehungen, Wien 2018. Eigenverlag, Wien 2018, S. 222.
  13. Mag. Gerhard Winkler: Hitzendorf Kultur. Marktgemeindeamt Hitzendorf, 8151 Hitzendorf, Juni 2018, abgerufen am 11. April 2020.
  14. Christian Gollob. Abgerufen am 9. April 2020.
  15. Anne und Peter Knoll: TAG DER OFFENEN TÜR 2019. Hrsg.: Land Steiermark. Eigenverlag, Druckhaus scharmer GmbH, Graz Mai 2019.
  16. Salon Steiermark Künstlervereinigungen