Columbus (Schiff, 1989)

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Columbus
COLUMBUS (48403520331).jpg
Schiffsdaten
Flagge LiberiaLiberia Liberia (1989–1997)
Vereinigtes KönigreichVereinigtes Königreich (Handelsflagge) Vereinigtes Königreich (1997–2017)
BahamasBahamas (Handelsflagge) Bahamas (seit 2017)
andere Schiffsnamen
  • Sitmar FairMajesty
  • Star Princess
  • Arcadia
  • Ocean Village
  • Pacific Pearl
Schiffstyp Kreuzfahrtschiff
Rufzeichen C6CP4
Heimathafen Monrovia (1989–1997)
London (1997–2017)
Nassau (seit 2017)
Eigner Okoye Trading Ltd.
Bauwerft Chantiers de l’Atlantique, Saint-Nazaire
Baunummer B29
Kiellegung 16. Juni 1987
Taufe 23. März 1989
Stapellauf 28. Mai 1988
Übernahme 4. März 1989
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
245,6 m (Lüa)
201,4 m (Lpp)
Breite 32,2 m
Tiefgang max. 8,15 m
Vermessung 63.786 BRZ / 33.064 NRZ
 
Besatzung 514
Maschinenanlage
Maschine Dieselelektrisch
Höchst-
geschwindigkeit
21,5 kn (40 km/h)
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 7.505 tdw
PaxKabinen 801
Sonstiges
Klassifizierungen Lloyd’s Register
Registrier-
nummern
IMO 8611398

Die Columbus ist ein 1989 gebautes Kreuzfahrtschiff.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff lief am 28. Mai 1988 bei der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire (Frankreich) als Sitmar FairMajesty vom Stapel. Vor Inbetriebnahme im März 1989 wurde die Reederei Sitmar jedoch am 1. September 1988 von P&O Princess Cruises gekauft, in Star Princess umbenannt und fortan von der Marke Princess Cruises betrieben. Im Jahr 1997 wurde das Schiff bei der britischen Werft Harland & Wolff in Belfast umgebaut, in Arcadia umbenannt und nun von P&O Cruises betrieben. Im Jahr 2003 wurde es als Ocean Village zum ersten Schiff der gleichnamigen Reederei, einer Tochtergesellschaft der Carnival Corporation & plc, welche P&O Princess Cruises zwischenzeitlich übernommen hatte.

Da die Carnival Corporation die Marke Ocean Village einstellte, wurde das Schiff im Jahr 2010 an die P&O Cruises Australia übergeben und in Pacific Pearl umbenannt.[1]

Im April 2017 wurde die Pacific Pearl bei P&O Cruises Australia außer Dienst gestellt[2] und am 12. April 2017 in Singapur von Cruise & Maritime Voyages übernommen und in Columbus umbenannt. Anschließend erfolgte ein Umbau bei Sembcorp Marine Shipyard in Singapur.[3] Ab dem 13. Mai 2017 erfolgte ein Umbau bei Damen Shipyards Group in Rotterdam.[4] Am 8. Juni wurde die Columbus in London durch Angela Rippon getauft.[5] Ab Juni 2017 wurde sie von CMV für Kreuzfahrten eingesetzt.[6]

Nach der Insolvenz von CMV im Jahr 2020 wurde die Columbus im Oktober 2020 für 5,321 Mio. US-Dollar versteigert.[7] Erwerber war die griechische Seajets Group.[8]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schiff verfügt über 11 Decks mit insgesamt 801 Kabinen, davon 64 mit eigenem Balkon. Zwischen 1578 und 1856 Passagiere werden von 514 Besatzungsmitgliedern betreut.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: IMO 8611398 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. New tonnage to increase P&O Cruises Australia's presence in Fremantle, Brisbane and Auckland. In: Cruise Business Review. Cruise Media Oy Ltd. 31. Oktober 2008. Abgerufen am 31. Oktober 2008.@1@2Vorlage:Toter Link/www.cruisebusiness.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. P&O Cruises Australia Prepares To Farewell Pacific Pearl. 3. März 2016, abgerufen am 4. März 2016.
  3. CMV take delivery of their new flagship Columbus. Abgerufen am 7. Juni 2017.
  4. Columbus taking shape in Rotterdam. Abgerufen am 7. Juni 2017.
  5. Angela Rippon to name CMV’s Columbus. Abgerufen am 7. Juni 2017.
  6. Pacific Pearl geht 2017 als „Columbus“ an CMV. 7. März 2016, abgerufen am 7. März 2016.
  7. Here's What an Entire Cruise Fleet Sold for at Auction. 8. November 2020, abgerufen am 9. November 2020 (englisch).
  8. Seajets buys two more ex-CMV cruiseships at auction but has no plan for them. 21. Oktober 2020, abgerufen am 26. Februar 2021 (englisch).