Crumbach (Lohfelden)

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Crumbach
Gemeinde Lohfelden
Koordinaten: 51° 16′ 22″ N, 9° 33′ 12″ O
Höhe: 193 m ü. NN
Fläche: 5,07 km²[1]
Einwohner: 3751 (31. Dez. 2013)[2]
Bevölkerungsdichte: 740 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juni 1941
Postleitzahl: 34253
Vorwahl: 0561

Crumbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Lohfelden im Landkreis Kassel in Nordhessen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crumbach ist der südwestliche Ortsteil Lohfeldens. Durch Crumbach führen die Kreisstraßen 8, 10 und 11 sowie die Landesstraße 3203. Westlich des Ortsteils treffen sich die Bundesautobahn 7 und die Bundesautobahn 49 am Autobahnkreuz Kassel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crumbach um 1930

Das Stift St. Alban vor Mainz besaß 1008 Rechte in Crumbach,[3] im 14. und 15. Jahrhundert dann der Mainzer Erzbischof, das Stift Kaufungen, die Klöster Weißenstein und Ahnaberg, das St. Martinsstift und das Karmeliterkloster.[4]

Der Ort wird im Jahre 1102 erstmals urkundlich erwähnt. Zu jener Zeit wurde der Wehrturm gebaur, der im 18. Jahrhundert als Kirchturm in die Evangelische Kirche Crumbach integriert wurde. Aus Ochshausen und Crumbach wurde 1941 die neue Gemeinde Lohfelden, der sich Vollmarshausen im Zuge der Gebietsreform 1970 anschloss.

Im Ort gibt es die Regenbogenschule, eine Grundschule, und eine Gesamtschule.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik im Internetauftritt der Gemeinde Lohfelden, abgerufen im Juli 2016.
  2. Geodatenzentrum: Crumbach, abgerufen im Juli 2016.
  3. Mainzer Urkundenbuch, Band 1: Die Urkunden bis zum Tode Erzbischofs Adalberts I. (1137), bearbeitet von Manfred Stimming, Darmstadt 1932 (ND 1972), Nr. 439.
  4. Streifzüge durch 900 Jahre Ortsgeschichte Crumbach und Ochsenhausen 1102–2002, herausgegeben vom Gemeindevorstand der Gemeinde Lohfelden, 2001.