Lohfelden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lohfelden
Lohfelden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lohfelden hervorgehoben
51.2766666666679.5427777777778204Koordinaten: 51° 17′ N, 9° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 204 m ü. NHN
Fläche: 16,57 km²
Einwohner: 13.560 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 818 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34253
Vorwahlen: 0561, 05608, 05605
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 017
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Lange Straße 20
34253 Lohfelden
Webpräsenz: www.lohfelden.de
Bürgermeister: Michael Reuter (SPD)
Lage der Gemeinde Lohfelden im Landkreis Kassel
Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselKarte
Über dieses Bild

Lohfelden ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Nordhessen (Deutschland). Der kontinuierliche Bevölkerungsanstieg der Gemeinde geht einerseits auf die Industriegebiete zurück, welche die Gemeinde zum Teil mit der Stadt Kassel teilt, andererseits auch auf die ausgewiesenen Neubaugebiete. Mit Vollmarshausen verfügt Lohfelden über einen Ortsteil mit historisch geprägtem Ortsbild aus Fachwerkhäusern.

Geographie[Bearbeiten]

Durch die Ortsteile Vollmarshausen und Ochshausen fließt der Wahlebach (Fahrenbach). An Lohfelden grenzt südlich die Söhre, eine bewaldete Mittelgebirgslandschaft. Auf dem Gemeindegebiet befinden sich große Sandvorkommen, in unterschiedlichen Gruben finden sich u.a. Mauersand, Putzsand und Streusand. Ein Teil der Gruben wurde mit Erdaushub und Bauschutt verfüllt und bildet heute den Berg Tannenkopf[2] Als neue Ortsmitte wurde zwischen Crumbach und Ochshausen die Hauptstraße angelegt, südlich davon ist die Lange Straße, die am Rathaus endet, wo sich auch die Mehrzweckhalle und die Gesamtschule befinden. Zwischen den Ortsteilen Crumbach und Lohfelden gibt es einen Park mit dem Namen "Grüne Mitte". Aufgrund der Größe der Gemeindefläche ist nur in den alten Ortskernen verdichtet gebaut, Lohfelden ist allgemein eher von großzügigen Straßen mit Wohnbebauung, sowie angrenzenden Gewerbegebieten und Grünflächen geprägt.

Lohfelden als Vorort von Kassel (besiedelte Fläche orange)
Lage der Ortsteile

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Lohfelden besteht aus den Ortsteilen Crumbach, Ochshausen und Vollmarshausen, sowie den beiden Industriegebieten Kassel-Waldau und dem Lohfeldener Rüssel, welche zum großen Teil auf Gemeindegebiet liegen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lohfelden/Vollmarshausen grenzt im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Kassel, im Nordosten und Osten an die Gemeinde Kaufungen, im Süden an die Gemeinde Söhrewald, im Westen an die Gemeinde Fuldabrück (alle drei im Landkreis Kassel). Die Gemeinde wird zur "urbanen Zone" der Stadt Kassel gezählt[3].

Geschichte[Bearbeiten]

Die Söhrestraße in der Siedlung

Im 10. und 11. Jahrhundert wurden die gerodeten Flächen östlich um Kassel an Kolonisten vergeben, die Felder und Grundstücke wurden in Erbpacht vergeben[4]. Später wurden diese vom Kaiser an Klöster verschenkt. Das Stift St. Alban vor Mainz besaß 1008 Rechte in Crumbach [5] im 14. und 15. Jahrhundert dann der Mainzer Erzbischof, das Stift Kaufungen, die Klöster Weißenstein und Ahnaberg, das St. Martinsstift und das Karmeliterkloster.[6] Die drei Orte Vollmarshausen, Crumbach und Ochshausen hatten einen gemeinsamen Gerichtsplatz an der Linde in Vollmarshausen.

Die Landwirte in den drei Ortschaften waren überwiegend Nebenerwerbslandwirte und erzielten ihren Lebensunterhalt als Handwerker. Ursache der geringen Bedeutung der Landwirtschaft für die lokale Wirtschaft war das Erbrecht, das eine Teilung des Landes ermöglichte. Häufig wurde nur für den Eigenbedarf Landwirtschaft betrieben.[7] Mit der Gründung einer großen Schlosserei begann bereits ab 1750 die Industrialisierung. Die Brüder Grimm besuchten die drei Ortschaften in den 1820er Jahren; eine Zeichnung von Ludwig Emil Grimm die das spätsommerliche Crumbach zeigt, ist von 1821 erhalten[8], eine weitere Zeichnung lässt sich auf die Kirche von Vollmarshausen zuordnen[9].

Bereits um 1850 wandelten sich die bisher ländlich geprägten Orte und die Verstädterung begann. Ein Teil der Bevölkerung bevorzugte fortan, in Kasseler Betrieben zu arbeiten, oder richtete sich unternehmerisch nach dort aus. Das spätere Höfesterben hatte daher kaum wirtschaftliche Folgen. 1912 wurde die Söhrebahn in Betrieb genommen.

Am 1. Juni 1941 wurden die beiden Gemeinden Crumbach und Ochshausen durch Beschluss des Oberpräsidenten in Kassel zur neuen Gemeinde Lohfelden zusammengeschlossen. Der Name geht auf die Flurbezeichnungen "Auf dem Loh" und "Lohfeld" zurück. Diese bezeichnet die Gärten und Fluren zwischen Crumbach und Vollmarshausen[10]. Auf dem Gebiet der Gemeinde, am damaligen Kasseler Flugplatz befand sich die Fieseler Flugzeugbau Kassel, bekannt für den Bau des Fieseler Storchs. Bis heute erinnert daran die Straße Am Fieseler Werk.

Zwischen den beiden Ortsteilen entstand die Siedlung, diese war bereits 1919 geplant, und wurde dann Ende der 1930er Jahre nach Entwürfen von Hannsgeorg Oechler realisiert[11]. Die architektonische Ausführung war als großstädtische Gartenstadt mit klassizistischen Zitaten. Grund für die Planung war die Entwicklung Lohfeldens zu einem Kasseler Vorort. Im Endausbau sollte die Siedlung 12000 Einwohner haben und auch ein Kreiskrankenhaus beherbergen. Bewusst wurden Flächen im Fuldatal Richtung Kassel freigehalten, um zukünftige Naherholungsgebiete nicht durch ein Häusermeer zu stören. Letztendlich zerschnitt der Autobahnbau der A7 den uneingeschränkten Zugang zu diesen Flächen. Zwar wurde noch 1951 ein Rathaus eingeweiht, der Zweite Weltkrieg hatte jedoch die ambitionierten Pläne einer großen Gartenstadt obsolet gemacht. 1966 wurde die Söhrebahn eingestellt, und die Trasse zu einem Radweg und zu Grünflächen umgebaut.

In Lohfelden betrieb die Deutsche Bundespost von 1961 bis 1964 den Grundnetzsender Kassel für das zweite Fernsehprogramm. Mit der Inbetriebnahme des Senders Söhrewald erfolgte die Stilllegung der Anlage und die Demontage des 50 m hohen Stahlgittermasts. Der Staßenname Am Sender erinnert noch an den Standort, an dem sich heute ein kleinerer Stahlgittermast für den Mobilfunk befindet.

Am 1. Dezember 1970 schloss man sich im Zuge der hessischen Gebietsreform mit der Gemeinde Vollmarshausen zur Großgemeinde Lohfelden zusammen.[12] Das neue Rathaus wurde an der Lange Straße zwischen dem bisherigen Lohfelden und Vollmarshausen gebaut. Kassel strebte die Eingemeindung des reichen Vororts an, und reichte entsprechende Anträge beim Innenministerium ein. Mit zwei Abstimmungen (eine im Gemeinderat und eine in einer öffentlichen Bürgerversammlung) konnte Lohfelden einen gegenteiligen Volkswillen nachweisen[13], musste jedoch im Gegenzug 1975 einige Gemarkungen an Kassel abtreten.[14] Zusammen mit der Stadt Kassel wurden 1971 und 2009 zwei Gewerbegebiete erschlossen.

Wappen[Bearbeiten]

Am 13. Januar 1967 wurde der Gemeinde Lohfelden ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In von Gold und Grün geteiltem Schild drei (1:2) göpelförmig gestellte Eichenblätter in verwechselten Farben.[15]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Die Söhreschule
Die Mehrzweckhalle

Schulen/Betreuung[Bearbeiten]

Lohfelden besitzt zwei Grundschulen, die Regenbogenschule in Crumbach und die Grundschule Vollmarshausen. Außerdem befindet sich in Ochshausen eine Gesamtschule (Söhreschule). Des Weiteren sind in Lohfelden fünf Kindergärten, zwei Kinderhorte, zwei Altenwohnheime und ein Alten- und Pflegeheim zu finden. [16] (Stand 31. Dezember 2007)

Sport[Bearbeiten]

Lohfelden besitzt 4 Sporthallen und zwei Fußballstadien:

  • die 2003 erbaute Mehrzweckhalle in der Langen Straße
  • die Sporthalle der Söhreschule
  • die Wilhelm-Richter-Halle der Regenbogenschule
  • die Sporthalle Vollmarshausen
  • das Nordhessenstadion (1 Rasenplatz, 2 Kunstrasenplätze)
  • den Fußballplatz Vollmarshausen (1 Rasenplatz, 1 Kunstrasenplatz, 1 "Bolzplatz")

Weiterhin gibt es in Lohfelden ein Freibad und ein kleines Hallenbad in der Grundschule.

Vereine

  • Die Freie Sport- und Kulturgemeinschaft (FSK) Lohfelden bietet viele verschiedene Sportarten an. Dazu gehören unter anderem Fußball, Turnen, Leichtathletik, Badminton, Tennis, Tanzen, Tischtennis, Wintersport und Handball.
  • FSK Vollmarshausen

Verkehrsinfrastruktur[Bearbeiten]

Autohof Lohfeldener Rüssel

Straßenverkehr[Bearbeiten]

In Nord-Sürd Richtung führt die A7 an Lohfelden vorbei, es zweigen ab die A44 am Dreieck Kassel Süd und die A49 am Kasseler Kreuz Mitte. Die A7 trennt Kassel vom östlich gelegenen Lohfelden. Nördlich führt die B7 Richtung Kaufungen. Die Autobahnraststätte Kassel Ost liegt auf Gemeindegebiet, ebenso der Autohof Lohfeldener Rüssel.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort führte bis 1966 die Söhrebahn. Die Reaktivierung der zum Radweg umgestalteten Trasse nach Vollmarshausen als Straßenbahn wurde von der Gemeinde abgelehnt. Kritikpunkte am alten Plan von 1998 sind die nur teilweise Anbindung des Ortes, eine Alternative ist bei der Neudiskussion seit 2010 die Weiterführung über Vollmarshausen nach Söhrewald, so dass auch Buslinien ersetzt werden können[17]

Seit 1983 führt ein Industriestammgleis in das Industriegebiet. 2001 wurde dort ein Güterverkehrszentrum (GVZ) errichtet, welches 2004 eine Umschlagsleistung von 11.841 Waggons erreichte.

ÖPNV[Bearbeiten]

Die Buslinien 35 und 37 der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft fahren je im 15 Minutentakt nach Lohfelden. Die Fahrtzeit vom Königsplatz nach Vollmarshausen mit der Linie 37 beträgt 25 Minuten.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Bereits im 19. Jahrhundert fand der Strukturwandel von einem ländlichen geprägten Gebiet zu einer städtischen Besiedelung statt. Bisherige Landwirte stellten sich auf die Bedürfnisse der jungen Industrie und Werkstätten ein. Lange Zeit waren die Fieseler-Werke ein wichtiger Arbeitgeber, nach 1945 entstand in der Nähe der heutigen Ortsmitte die Maschinenfabrik Adam Richter, nach Verkauf der Firma an die Quandt Gruppe übernahm Alstom das Gelände und produzierte chemische Anlagen, 2011 erwarb es die ZEED New Energy GmbH.[18].

1971 begann die Entwicklung des Gewerbegebietes Kassel-Waldau, welches überwiegend auf dem Gebiet der Gemeinde liegt. Von 1665 Beschäftigten im Jahr 1975 stieg die Zahl bis 2002 auf 4.100.[19]. Ab 2009 erfolgte erneut mit der Stadt Kassel die Erschließung eines zweiten Gewerbegebiets, dem Lohfeldener Rüssel. Der Begriff geht auf den Beginn der A49 zurück, der umgangssprachlich so bezeichnet wird. Bekannt ist dieser auch durch den gleichnamige Autohof. Im neuen 205.000 m² große Gewerbegebiet haben sich u.a. Maschinenbaubetriebe, Hotels und LKW-Servicecentren angesiedelt.

Demographie[Bearbeiten]

Die Region Kassel hat generell einen Rückgang der Bevölkerungszahlen zu verzeichnen. Demhingegen ist Lohfelden mit knapp über 6 % nach Baunatal die Gemeinde mit dem zweitgrößten Bevölkerungsanstieg von 1995 bis 2006. Beide Orte sind auch die einzigen, die in der Region ein kontinuierliches Wachstum aufweisen.[20].

Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Die Evangelische Kirche in Ochshausen um 1910
Die katholische St. Johannes Bosco-Gemeinde an der Langen Straße

Offiziell wurde 1526 mit der Homberger Synode die Reformation eingeführt. Es gibt die Evangelische Kirchengemeinde Lohfelden für die Ortsteile Crumbach und Ochshausen und die Evangelische Kirchengemeinde Vollmarshausen. Seit 1982 gehört der östliche Teil des Kirchenkreises Kassel-Land zum Kirchenkreis Kaufungen. Die expandierende Industrie von Kassel führte zu einem Zuzug von Katholiken, so aus dem Westerwald und dem Saarland. Ab 1939 fanden katholische Gottesdienste in der evangelischen Kirche in Crumbach statt, zu Weihnachten 1949 wurde die neue Kirche St. Johannes Bosco eingeweiht, 1977 folgte ein Neubau der von Josef Bieling entworfen worden war.

Politik[Bearbeiten]

Das Rathaus

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis: [21]

Kommunalwahl 2011
 %
60
50
40
30
20
10
0
56,1 %
22,4 %
12,5 %
8,1 %
0,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-12
-10,1 %p
-3,4 %p
+6,6 %p
+5,9 %p
+0,8 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 56,1 21 66,2 24* 69,6 26
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 22,4 8 25,8 10 22,4 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 12,5 5 5,9 2 5,7 2
ULL Unabhängige Liste Lohfelden 8,1 3 2,2 1
FDP Freie Demokratische Partei 0,8 0 2,4 1
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 45,5 47,3 54,8

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • seit 2004 Michael Reuter (SPD)
  • bis 2004 Bernhard Blank (SPD)
  • bis 1992 Walter Knoche (SPD)
  • bis 1970 Gerhard Kühne (SPD)
  • bis 1965 Wilhelm Richter (SPD)
  • bis 1952 Heinrich Malsch (SPD)
  • 1945 bis 1950 Paul Althans (SPD)

Anmerkung: Die Bürgermeister bis 1970 beziehen sich nur auf die Altgemeinde (Crumbach und Ochshausen), anschließend auch auf den Ortsteil Vollmarshausen.

Haushalt[Bearbeiten]

Bis 2009 hatte Lohfelden kontinuierlich einen ausgeglichenen Haushalt. Erstmals für 2010 wurde ein Haushalt vorgestellt, der nicht ausgeglichen ist. Von den 24,5 Mio. Euro wurden 1,5 Mio aus der Reserve entnommen, die somit bis auf 1 Mio aufgebraucht wurde. Die größten Einzelposten waren die Erschließung des Neubaugebietes Lindenberg, die Kanalsanierung, Baumaßnahmen im Bereich Freibad/Panorama und Straßenerneuerungen. Ursache war ein unerwarteter Rückgang der Gewerbesteuer um 3 Mio. Euro[22]

Ein Jahr später wurde das ursprünglich geplante Defizit von 1,1 Mio Euro mit einem Überschuss von 142.000 Euro abgeschlossen, ein Vertrag mit Kassel nach Abtretung von Flächen hatte zwar nur 35 Jahre Laufzeit an Beteiligung an Gewerbesteuer, jedoch begann dieser (und endete somit) ein Jahr später als angenommen, wie der Gemeindekämmerer nachforschte.[23].

Im Oktober 2012 wurde für das ablaufende Jahr ein Überschuss von 490 000 Euro gemeldet[24].

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lohfelden unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Linde in der Ortsmitte von Vollmarshausen

Quelle: Eco Pfad Kulturgeschichte Lohfelden[25]

Der Ortsteil Vollmarshausen wird vom Denkmalschutz als Gesamtanlage eingestuft, darüber hinaus sind 33 Bauten in Vollmarshausen auch Kulturdenkmäler.

In Lohfelden gibt es insgesamt 5 Naturdenkmale, allesamt davon Bäume[26].

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Trivia[Bearbeiten]

  • Nach dem Ort ist die Geranie Storchenschnabel Lohfelden benannt (Geranium cantabrigiense Lohfelden).

Lohfelden in der Literatur[Bearbeiten]

  • Im Roman Bis zum Ende der B-Seite von Jamal Tuschick ertrinkt ein Kind im Lohfeldener Freibad[27]
  • Gleich in zwei Werken von Matthias P. Gibert kommt Lohfelden vor: Im Krimi Nervenflattern, "entpuppte sich die Adresse in Lohfelden im Kasseler Südwesten als ein einsames Zweifamilienhaus am Ende einer Sackgasse"[28] In Zirkusluft: Lenz' dritter Fall geht es um einen Tatverdächtigen der zeitweise in Lohfelden gemeldet war.

Literatur[Bearbeiten]

  • Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer – ein Ort. Geschichte und Geschichten. Lohfelden 1996, ISBN 3-87816-090-9.
  • Uber, Jörg Adrian (Texte) und Wagner, Rolf (Fotos): Lohfelden und die Söhre., Wartberg-Verlag, 1992

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 145 1996
  3. H. Schroedel, in: Akademie für Raumforschung und Landesplanung: Zur Abgrenzung und inneren Gliederung städtischer Siedlungsagglomerationen, S. 142, 1976
  4. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 83 1996
  5. Mainzer Urkundenbuch, Band 1: Die Urkunden bis zum Tode Erzbischofs Adalberts I. (1137), bearbeitet von Manfred Stimming, Darmstadt 1932 (ND 1972), Nr. 439.
  6. Streifzüge durch 900 Jahre Ortsgeschichte Crumbach und Ochsenhausen 1102–2002, herausgegeben vom Gemeindevorstand der Gemeinde Lohfelden, 2001.
  7. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 269 1996
  8. Walter Reuter: Ein Spätsommertag 1821 in Crumbach, in Jahrbuch der Brüder Grimm-Gesellschaft, 1991
  9. Ludwig Emil Grimm: Zeichnungen und Gemälde: Werkverzeichnis (S. 375?)
  10. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 17 1996
  11. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 279 1996
  12.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 400.
  13. Angela Pitzschke: Lohfelden. Drei Dörfer - ein Ort. Geschichte und Geschichten, S. 346 1996
  14. http://spdnet.sozi.info/hessen/kassel/vollmarshsn/dl/festschrift100-web.pdf
  15. Genehmigung eines Wappens durch den Hessischen Minister des Innern vom 13. Januar 1967 (StAnz. S. 154) Seite 2 der tif-Datei 3,34 MB
  16. Lohfelden Gemeindeinformationen Statistik
  17. http://www.hna.de/nachrichten/kreis-kassel/lohfelden/gemeinde-will-entscheidung-ueber-vorstudie-herbst-faellen-684153.html#598697 Bericht der HNA vom 22. März 2010.
  18. http://www.hna.de/nachrichten/kreis-kassel/kaufungen/arbeitsplaetze-sind-sicht-1471628.html Artikel der HNA
  19. http://www.lohfelden.de/w3a/cms/Hessenfinder/Allgemeines/index.28074.html
  20. Michael Glatthaar: Stadtregionale Verbände. Lösung des Steuerungsdilemmas in schrumpfenden Regionen. S. 68 Quelle Statistik Hessen
  21. Wahlergebnisse auf hsl.de
  22. Artikel der HNA vom 19. Dezember 2009.
  23. [1]
  24. HNA: Überschuss von 490 000 Euro in Lohfelden vom 28. Oktober 2012
  25. Eco Pfad Kulturgeschichte Lohfelden
  26. Junge Riesen
  27. Jamal Tuschick: Bis zum Ende der B-Seite, Suhrkamp 2003
  28. Matthias P. Gibert: Nervenflattern, S. 282, 2007

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lohfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien