Dünwald

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dünwald
Dünwald
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dünwald hervorgehoben
Koordinaten: 51° 19′ N, 10° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Unstrut-Hainich-Kreis
Höhe: 449 m ü. NHN
Fläche: 28,89 km2
Einwohner: 2261 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 78 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 99713 (Zaunröden),
99976 (Beberstedt, Hüpstedt)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 036076
036023 (Beberstedt)
036029 (Zaunröden)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: UH, LSZ, MHL
Gemeindeschlüssel: 16 0 64 014
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Oberdorf 32
99976 Dünwald
Webpräsenz: www.duenwald.de
Bürgermeisterin: Sylvia Geißler (CDU)
Lage der Gemeinde Dünwald im Unstrut-Hainich-Kreis
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Über dieses Bild

Dünwald ist eine Gemeinde im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen. Sie wurde am 1. Januar 1994 aus den vormals selbstständigen Gemeinden Beberstedt, Hüpstedt und Zaunröden neu gebildet.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dünwald liegt auf der Muschelkalk-Hochfläche des Dün am Nordrand des Unstrut-Hainich-Kreises.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Ortsteile der Gemeinde sind:

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Dünwald besteht aus 14 Ratsfrauen und Ratsherren.

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur ehrenamtlichen Bürgermeisterin wurde am 22. April 2012 Frau Sylvia Geißler (CDU) gewählt.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heimatmuseum wurde im Gutshaus, dem ältesten Gebäude im Ort (von 1582) eingerichtet.

Pfarrkirche St. Martin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Neubau einer Vorgängerkirche wurde am 28. Juni 1740 nach dreijähriger Bauzeit von Weihbischof Christoph Ignatius von Gudenus eingeweiht. Der Hochaltar stammt aus der evangelischen Kilianikirche Mühlhausen (1725) und wurde 1984 in Hüpstedt aufgestellt. Über dem Hauptportal befindet sich in einer Nische eine Skulptur des Hl. Martin aus Kalkstein. Sie wurde 2002 von dem ortsansässigen Künstler Heinz Günther und Peter Svarel aus Bratislava gefertigt. In den Jahren zwischen 2000 und 2005 wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen vorgenommen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde nördlich der Straße nach Reifenstein/Leinefelde eine mobile Abschussrampe für V2-Raketen installiert. Mehr als 200 Zwangsarbeiter aus Holland und Frankreich, die in einem Barackenlager nahe der Schachtanlagen I und II untergebracht waren, mussten bei Eiseskälte schwerste Erdarbeiten verrichten.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beberstedt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Rogge: Beberstedter Chronik. Ergänzt und herausgegeben von Meinolf Jünemann. s. n., Beberstedt 1929.
  • Katharina Müller, Christoph Gehrmann: Telefon und Dorffunk – dörfliche Mediennutzung in der DDR. Eine Untersuchung aus Beberstedt zu Medienwahl, Mediennutzung und Medienwandel. In: Eichsfeld-Jahrbuch. Band 15, 2007, ISSN 1610-6741, S. 225–238.
  • Paul Hebestreit: 1927 erbaut – 1987 abgebaut. Zur Geschichte der ehemaligen Ziegelei Schmalbauch in Beberstedt. In: Eichsfeld. Heimatzeitschrift des Eichsfeldes. Band 41, Heft 12, 1997, ZDB-ID 913387-2, S. 469–470.
  • Heinz Nelz: Ein lohnendes Ziel. Die Pfarrkirche zu Beberstedt. In: Begegnung. Zeitschrift für Katholiken in Kirche und Gesellschaft. Band 26, Heft 3, 1986, ISSN 0005-7800, S. 19–20.

Hüpstedt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar Rademacher: Hüpstedt. Heimat und Historie. Ein Geschichts- und Heimatbuch. Mecke, Duderstadt 1999, ISBN 3-932752-33-3.
  • Edgar Rademacher: Klima- und Wasserverhältnisse eines Höhendorfes auf dem Dün. Ein Beitrag zum 875jährigen Ortsjubiläum von Hüpstedt (1124–1999). In: Eichsfeld. Jahrbuch. Band 6, 1998, ISSN 1610-6733, S. 136–149.
  • Philipp Knieb: Eichsfelder Dorfchroniken. Bernterode, Breitenworbis, Deuna, Gernrode, Hüpstedt, Kirchworbis, Vollenborn (= Quelleneditionen aus dem Bischöflichen Kommissariat Heiligenstadt. Band 1). Eichsfeldverlag, Dortmund 2001, ISBN 3-935782-02-0.

Zaunröden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar Rademacher: Das Dorf Zaunröden 1378–2003. Festschrift zum 625-jährigen Ortsjubiläum 2003. Mecke, Duderstadt 2003.
  • Edgar Rademacher: Zaunröden, ein siedlungsgeschichtliches Phänomen. In: Eichsfeld. Jahrbuch. Band 3, 1995, S. 97–102.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt: Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.
  3. Kommunalwahlen in Thüringen am 7. Juni 2009. Wahlen der Gemeinde- und Stadtratsmitglieder. Vorläufige Ergebnisse. Abgerufen am 6. März 2010 (PDF; 1,9 MB).
  4. Bürgermeisterwahl 2012 – Freistaat Thüringen. Abgerufen am 11. Juni 2012.
  5. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hrsg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945. Band 8: Thüringen. VAS – Verlag für Akademische Schriften, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-88864-343-0, S. 305.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dünwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien