Das turbogeile Gummiboot

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Filmdaten
Deutscher Titel Das turbogeile Gummiboot
Originaltitel Up the Creek
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Robert Butler
Drehbuch Jim Kouf,
Jeff Sherman,
Douglas Grossman
Produktion Louis S. Arkoff
Musik William Goldstein
Kamera James Glennon
Schnitt Bill Butler
Besetzung

Das turbogeile Gummiboot ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1984. Die Regie führte Robert Butler, das Drehbuch schrieben Jim Kouf, Jeff Sherman und Douglas Grossman. Die Hauptrolle spielte Tim Matheson.

Handlung[Bearbeiten]

Dekan Burch, Leiter der wenig renommierten Lepetomane Universität, hat gleich mehrere Probleme. Zum einen steht seine Institution seit Jahren im Schatten anderer Hochschulen des Landes. Zum anderen beherbergt Lepetomane diverse Durchschnitts-Studierende, welche diesen Zustand kaum ändern könnten. Darunter fällt auch Langzeit-Student Bob McGraw, der bereits seit 12 Jahren an der Einrichtung weilt und sein Leben eher mit Partys und Frauen als mit Schulbüchern verbringt. Burch setzt McGraw daher die Pistole auf die Brust und zwingt ihn, mit einer Gruppe von anderen Verlierern an einem Schlauchboot-Rennen zwischen mehreren Universitäten mitzumachen: gewinnt Lepetomane, erhalten McGraw und seine Mitstreiter den Abschluss in Form eines Doktortitels ihrer Wahl, doch bei einer Niederlage würden sie exmatrikuliert. Wohl oder übel sagt McGraw zu und begibt sich mit seinem Team – bestehend aus dem korpulenten Gonzer, Möchtegern-Casanova Max und Brillenschlange Irwin – zum Wettkampf an einen wilden und strömungsreichen Bergfluss.

Dort begegnen die Vier sogleich der anderen sportlichen Konkurrenz in Form der hübschen Heather, Anführerin des Teams eines Mädchen-Colleges, in die sich Bob umgehend verguckt. Allerdings ist Heather noch mit dem schnöseligen Rex liiert, dem Führer der Rudermannschaft der noblen Ivy-Universität. Beim eigentlichen Wettbewerb merken Bob und seine Freunde schnell, dass mit unlauteren Mitteln gearbeitet wird. Einerseits sabotieren die Ivy-Jungs ihn und andere Boote, da u.a. Rex Bob das Techtelmechtel mit Heather nachträgt. Auf der anderen Seite betreiben die Vorjahressieger einer Militärakademie die Zerschlagung des gesamten Rennens, nachdem Bob einen Sabotageversuch ihres Kommandanten - Captain Braverman - vereitelt hat und diese daraufhin suspendiert wurden.

Trotz aller Widrigkeiten schaffen es Bob und seine Truppe, sich langsam an die Spitze zu schieben und können gar den Ivy-Ruderern in der Nacht eins auswischen während diese am Feiern sind.

In derselben Nacht kidnappen die Kadetten - auf Befehl von Braverman - Irwin. Bobs Truppe beschließt daraufhin vom Fluss aus Ausschau nach Irwin zu halten, während ihr Hund Chuck an Land nach ihm sucht. Dabei nähern sich die Lepetomane-Ruderer auch der Ivy-Mannschaft. Bevor sie ein Überholmaneuver planen können werden sie von Chuck ans Ufer geholt, der Irvin in der Zwischenzeit finden konnte.

Die Truppe konfrontiert daraufhin die Kadetten und setzt ihnen ordentlich zu. Es stellt sich heraus, dass die Soldaten den gesamten Fluss mit Sprengsätzen bestückt haben. Als die Truppe wiedervereint mit Irwin und Heather (die ihr Boot nach einem Torpedotreffer von der Ivy Mannschaft verlassen musste) losrudert, zündet der Kommandant mit letzter Kraft die Sprengsätze und leitet den Fluss in eine wesentlich gefährlichere Route mit heftigen Stromschnellen um.

Die Lepetomane-Truppe, die inzwischen schon sehr viel Ruder-Erfahrung gesammelt hat, überwindet die Stromschnellen und erreicht den alten Fluss kurz vor dem Ziel wieder. Dabei bemerken sie, dass sie vor der Ivy Mannschaft gelandet sind und nehmen Kurs Richtung Ziel.

Rex - der sich schon des Sieges gewiss war - und der Rest der Anwesenden können nur zusehen wie die Lepetomane-Ruderer es über die Ziellinie schaffen und so das Rennen gewinnen. Heather und Bob küssen sich und bleiben danach ein Paar.

Hintergründe und Kritiken[Bearbeiten]

Der Film lief auch unter den Alternativtiteln „Den Letzten schnappen die Fische“ und „Studentenfutter U.S.A.“. Er spielte in den Kinos der USA ca. 11,7 Millionen US-Dollar ein.[1]

Cinema.de meint zu dem Film „Kein Tiefgang, doch es geht feucht-fröhlich zu“

„Eine College-Klamotte, die kein einziges Klischee ausläßt; zähflüssig und jederzeit vorhersehbar.“

Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einspielergebnisse für Up the Creek, abgerufen am 14. Februar 2008