Lexikon des internationalen Films

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Das Lexikon des internationalen Films (Eigenschreibweise: Lexikon des Internationalen Films) ist ein mehrbändiges Nachschlagewerk mit Filmkritiken und anderen Einträgen zu allen Kinofilmen und vielen Fernsehfilmen, die seit 1945 in Deutschland zu sehen waren. Es wird stetig fortgeschrieben, Teile davon sind auch über verschiedene Filmdatenbanken verfügbar.

Das Lexikon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films basiert auf den Filmkritiken der Filmzeitschrift Filmdienst, die seit 1947 erscheint und ihren Ursprung in der katholischen Filmarbeit hat. Im Jahr 1987 erschien das Lexikon als zehnbändiges Werk im Rowohlt Verlag. 1995 brachte der Verlag eine ebenfalls zehnbändige Neuauflage heraus. 2002 aktualisierte der Zweitausendeins-Verlag das Nachschlagewerk und brachte es als vierteiliges Filmlexikon heraus, in dem die Filme zum Teil neu bewertet wurden. Seit 1987 erscheint ein Ergänzungsband, der das Lexikonwerk auf den aktuellen Stand bringt, dieser erschien zunächst alle zwei Jahre, ab 1995 dann jährlich. Seit 2001 erscheinen die Jahresbände des „Lexikons des internationalen Films“ im Schüren Verlag.[1] Die einzelnen Kritiken finden sich seit 2004 auch im anmeldepflichtigen Munzinger-Archiv[2] und aktuell (Juni 2011) im Internet auf den Seiten von kabeleins.de[3] und kabeleins.at,[4] auf Zweitausendeins.de[5] sowie auf bs-net.de.[6]

Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Originaltitel eines Films sind der deutsche Filmtitel mit Alternativtiteln, die wesentlichen Mitwirkenden, Erscheinungsjahr und Jahr der deutschen Erstaufführung bzw. Erstausstrahlung und weitere technische Details verzeichnet. Die Beschreibungen im Hauptteil bestehen zumeist aus drei bis vier Sätzen je Eintrag.

Die Druckausgabe ist auf dem Stand von Ende 2001, in ihr werden 52.000 Filme besprochen. Zusätzlich enthält sie 130 Essays zu folgenden Themenkomplexen:

Band I:

Band II:

Band III:

Band IV:

  • Index

Ausgaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Katholisches Institut für Medieninformation [KIM] und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.): Lexikon des internationalen Films. Kino, Fernsehen, Video, DVD. Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-86150-455-3 (Red. Horst Peter Koll, Stefan Lux und Hans Messias unter Mitarb. von Jörg Gerle, Josef Lederle und Ralf Schenk, begr. von Klaus Brüne).
  • Lexikon des internationalen Films 2001. 48.000 Filme mit Kurzkritiken. Systhema (CD-ROM für Windows 95/98/ NT 4.0/ MacOS ab 8.1).
  • Zeitschrift film-dienst und Katholische Filmkommission für Deutschland (Hrsg.): Lexikon des internationalen Films: Das komplette Angebot im Kino, Fernsehen und auf DVD. Teiljahresbände: Filmjahr 2001/2002/2003/2004/2005/2006/2007. Schüren Verlag, ISSN 0430-4446 (Red. Horst Peter Koll und Hans Messias unter Mitarb. von Jörg Gerle [DVD]).

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Das Lexikon ist nicht einfach eine Auflistung von Filmen, sondern repräsentiert in gewissem Sinn die Ziele katholischer Filmarbeit. Die Erfassung des gesamten Filmangebots in seiner ganzen Breite spiegelt die Intention, die kulturelle Vielfalt des Films nachdrücklich zu unterstützen. (…) Auch das Anliegen, neben der künstlerischen Form die vermittelten Werte kritisch zu befragen, hat seine Berechtigung, die durch immer wieder neu entfachte Diskussionen über problematische Medienwirkungen unterstrichen wird.“

Peter Hasenberg, Richard W. Orth: Lexikon des Internationalen Films (Bd. 1, Geleitwort der Herausgeber, S. VIII)

„Unentbehrliches Nachschlagewerk [...] das „Lexikon des Internationalen Films“ [ist] trotz der Online-Konkurrenz (die es auch aus dem eigenen Haus gibt) dank der konsequenten Aktualisierungspolitik der Herausgeber nach wie vor eines der wichtigsten Nachschlagewerke zum Film.“

A.S.: literaturkritik.de (zu Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2010) [7]

„Das einzige Filmlexikon in Printform bietet einen umfassenden Überblick über das vergangene Filmjahr und hilft mit durchdachter Auswahl und klaren Bewertungen den Überblick zu behalten. Unverzichtbar für den Profi, hilfreich für den Filminteressierten.“

Hans Helmut Prinzler: regie.de (zu Lexikon des internationalen Films – Filmjahr 2016) [8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Suchergebnisse für „Lexikon des internationalen Films“. In: Schüren Verlag. schueren-verlag.de, abgerufen am 4. März 2017.
  2. Publikation Film – Munzinger Online. Abgerufen am 3. Oktober 2013.
  3. Filmlexikon: Stars, Filme, Regisseure auf kabeleins.de. Archiviert vom Original am 3. November 2011; abgerufen am 3. Oktober 2013.
  4. kabel eins: TV Programm, Sendungen, Videos & Games. Archiviert vom Original am 1. März 2013; abgerufen am 3. Oktober 2013.
  5. Zweitausendeins. Filmlexikon Filme von A-Z. Abgerufen am 3. Oktober 2013.
  6. Filmkritiken des film-dienstes. Abgerufen am 3. Oktober 2013.
  7. Unentbehrliches Nachschlagewerk – Das „Lexikon des Internationalen Films“ wird um das „Filmjahr 2010“ erweitert. In: A.S.. literaturkritik.de. 21. Oktober 2011. Abgerufen am 11. Januar 2018.
  8. Lexikon des internationalen Films 2016. In: Hans Helmut Prinzler. regie.de. 3. Juni 2017. Abgerufen am 11. Januar 2018.