Der wilde Haufen von Navarone

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Filmdaten
Deutscher Titel Der wilde Haufen von Navarone
Originaltitel Force 10 from Navarone
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1978
Länge 118 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Guy Hamilton
Drehbuch Robin Chapman
Carl Foreman
Produktion Oliver A. Unger
Musik Ron Goodwin
Kamera Christopher Challis
Schnitt Raymond Poulton
Besetzung

Der wilde Haufen von Navarone, auch bekannt unter dem Titel Force 10 – Die Spezialeinheit, ist ein US-amerikanischer Kriegsfilm aus dem Jahre 1978 und die Fortsetzung des Films Die Kanonen von Navarone von 1961. Die Handlung des Films basiert auf dem Buch Geheimkommando Zenica aus der Feder des Autors Alistair MacLean.

Handlung[Bearbeiten]

Nach den Ereignissen in Die Kanonen von Navarone sollen Mallory und Miller den Spion Nicolai aufspüren und töten. Es wird vermutet, dass sich dieser Spion in den Reihen von jugoslawischen Partisanen unter der Führung von Nikolai Leskovar aufhält. Um nach Jugoslawien zu gelangen, sollen sich die beiden Männer mit der Sabotage-Einheit Force 10 unter der Führung von Mike Barnsby zusammenschließen. Deren eigentliche Aufgabe ist es, eine strategisch wichtige Brücke in Bosnien zu sprengen. Um möglichst unauffällig nach Jugoslawien zu gelangen, soll die Gruppe ein Flugzeug stehlen. Während dieser Aktion wird zufällig Sgt. Weaver befreit und er nimmt an der Mission teil. Kurz nach dem Erreichen des jugoslawischen Luftraums wird das Flugzeug von deutschen Flugzeugen angegriffen und abgeschossen. Der größte Teil der Force 10 stirbt. Die Überlebenden treffen auf eine Gruppe von Partisanen unter dem Kommando von Capt. Drazak, doch diese sind keine Alliierten, sondern Kollaborateure und arbeiten mit den Deutschen zusammen. Sie können später aus deren Lager fliehen. Es stellt sich heraus, dass Leskovar der Spion ist, der in einem Zweikampf von Barnsby getötet wird. Am Ende kann die Force 10 ihr Ziel erreichen und zerstört die Brücke, indem sie zuvor einen Damm sprengt; die Wassermassen bringen die Brücke zum Einsturz. Das Problem ist jedoch, dass Barnsby, Mallory, Weaver und Miller sich am Ende auf der falschen Seite des Flusses aufhalten, wo sie bald auf deutsche Truppen treffen werden …

Kritiken[Bearbeiten]

„Aufwendiger, aber recht unglaubwürdiger Action-Film, der Krieg wieder einmal als sportlich-männliches Abenteuer darstellt.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Hintergrund[Bearbeiten]

  • Die Rolle des Keith Mallory wurde im ersten Teil von Gregory Peck gespielt, SSgt. Miller ursprünglich von David Niven.
  • Bei der Brücke, die im Film zum Einsturz gebracht wird, handelt es sich um die Đurđevića-Tara-Brücke, die sich im Norden von Montenegro befindet. Diese Brücke wurde im Jahre 1942 tatsächlich von den Partisanen gesprengt.
  • Bei einem Budget von etwa fünf Millionen US-Dollar nahm der Film 7,230,000 US-Dollar an den Kinokassen ein.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der wilde Haufen von Navarone im Lexikon des Internationalen Films
  2. Boxoffice Mojo - Der wilde Haufen von Navarone