Desirée Schumann

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Desirée Schumann
2015-09-13 1.FFC Frankfurt vs 1.FFC Turbine Potsdam Desirée Schumann 001.jpg
Informationen über die Spielerin
Geburtstag 6. Februar 1990
Geburtsort West-BerlinBR Deutschland
Größe 1,76 m
Position Tor
Juniorinnen
Jahre Station
1997–2006 VfB Hermsdorf
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2011 1. FFC Turbine Potsdam 60 (0)
2011– 1. FFC Frankfurt 74 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2006–2007 Deutschland U-17 3 (0)
2007– Deutschland U-19 5 (0)
2008–2010 Deutschland U-20 2 (0)
2010– Deutschland U-23 0 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 22. März 2017

2 Stand: 16. Juni 2010

November 2016

Desirée Schumann (* 6. Februar 1990 in West-Berlin) ist eine deutsche Fußballspielerin. Die Torfrau spielt für den Bundesligisten 1. FFC Frankfurt.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Desirée Schumann begann ihre Karriere im Alter von sieben Jahren beim VfB Hermsdorf. Zunächst war sie Feldspielerin. Als ihre Mannschaft ohne Torhüter da stand, wechselte sie die Position.[1] 2006 wechselte sie zum 1. FFC Turbine Potsdam. In ihrer ersten Saison kam sie überwiegend in der zweiten Mannschaft, die in der 2. Bundesliga Nord spielt, zum Einsatz. Ihr Debüt in der ersten Mannschaft feierte sie am 14. Oktober 2007 gegen den SC 07 Bad Neuenahr.[2] Am 12. Januar 2008 gewann sie mit dem DFB-Hallenpokal ihren ersten Erfolg im Verein, den sie sowohl 2009 als auch 2010 wiederholen konnte. Außerdem gewann sie die deutsche Meisterschaft 2009, 2010 und 2011 und wurde Championsleague-Sieger 2010. Zur Saison 2011/12 wechselte sie zum 1. FFC Frankfurt.[3] Mit dem 1. FFC Frankfurt erreicht sie 2012 das Championsleague-Finale der Frauen in München, dort aber vor knapp 50.000 Zuschauern dem französischen Erstligisten Olympique Lyon mit 2:0. 2014 gewann sie zusammen mit ihrem Team durch ein 3:0 Sieg im Endspiel gegen die SGS Essen den DFB-Pokal der Frauen in Köln. Nur ein Jahr später erreichte sie das Women’s Championsleague-Finale der Frauen erneut. Dieses Mal gewann der 1.FFC Frankfurt das Endspiel mit 2:1 gegen Paris Saint-Germain, wobei Mandy Islacker Siegtreffer erst in der Nachspielzeit erzielen konnte. Mit dem Uefa Championsleague-Sieg in ihrer Heimatstadt, ging für die gebürtige Berlinerin ein Traum in Erfüllung.

Am 20. April 2006 debütierte sie gegen Dänemark in der U-17-Nationalmannschaft. Sie wurde damit die erste Nationalspielerin des VfB Hermsdorf. Insgesamt spielte sie dreimal in der U-17-Auswahl. 2008 erreichte sie mit der U-19-Nationalmannschaft das Halbfinale der Europameisterschaft, belegte mit der U-20-Nationalmannschaft den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft in Chile und wurde 2010 im eigenen Land U20-Weltmeister. 2012 wurde sie zum ersten Mal in den Kreis der A-Nationalmannschaft berufen, kam aber bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft nicht zu einem Einsatz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Desirée Schumann war Schülerin am Gymnasium der Katholischen Schule Salvator in Berlin-Waidmannslust. Sie wechselte später auf die Sportschule Potsdam „Friedrich Ludwig Jahn“, wo sie 2009 ihr Abitur machte. Im Oktober 2009 begann sie an der Universität Potsdam ein Studium im Bereich Europäische Medienwissenschaften.[4] Durch Ihrem sportlichen Wechsel nach Frankfurt, konnte sie dieses Studium leider nicht weiter fortsetzen, sodass sie sich im Oktober 2011 dazu entschied, ein Teilzeitstudium im Bereich Bildungswissenschaften an der FernUniversität in Hagen zu beginnen. Im September 2017 schloss sie dieses Studium mit dem Bachelor of Arts ab.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. morgenpost.de: "Auch nach Niederlagen dran bleiben"
  2. ffc-turbine.de: Anja Mittag schießt sich aus dem Tief...
  3. Womensoccer.de: Frankfurt verpflichtet Desirée Schumann
  4. ffc-turbine.de: Die Frau zwischen den Pfosten

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Desirée Schumann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien