Fernuniversität in Hagen

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FernUniversität in Hagen
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Motto Ipsa Scientia Potestas Est (Die Wissenschaft selbst ist Macht)
Gründung 1974
Trägerschaft staatlich
Ort Hagen
Bundesland Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Rektorin Ada Pellert[1]
Studierende 75.404 (SS 2019, inkl. Beurlaubte)[2]
Mitarbeiter 1817 (April 2019)[2]
davon Professoren 87 (April 2019)[2]
Jahresetat 89,9 Mio. Euro (2018)[2]
Website www.fernuni-hagen.de

Die Fernuniversität in Hagen (Eigenschreibweise: FernUniversität) ist die erste und einzige staatliche Fernuniversität in Deutschland. Ihr Sitz befindet sich in Hagen in Nordrhein-Westfalen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes war sie, auch unter Nichtberücksichtigung von Akademie- und Weiterbildungsstudierenden, mit über 76.000 Studierenden im Wintersemester 2016/2017[3] die größte deutsche Universität.[4] Da bestimmte Fächer, insbesondere Medizin, nicht sinnvoll als Fernstudium angeboten werden können, ist die Fernuniversität keine Volluniversität.

Die Abschlüsse der Fernuniversität sind reguläre Universitätsabschlüsse. Sie verleiht Bachelor-, Master- und auslaufend bis zum Wintersemester 2019/2020 Diplom-Grade.[5] Alle Fakultäten besitzen das Promotions- und Habilitationsrecht. Außerdem bietet die Fernuniversität in Hagen Teilstudien für die berufliche oder persönliche Weiterbildung. Die Fernuniversität ist Mitglied der European University Association (EUA) und die Studiengänge sind von den beiden Akkreditierungsagenturen FIBAA und AQAS akkreditiert.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Campus befindet sich an der Universitätsstraße in Hagen in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A46 und A45 sowie in direkter Nähe zur Autobahn A1 und wird zudem von den Buslinien 515, 527, 534 und 540 Campuslinie der Hagener Straßenbahn AG erschlossen. Auf dem Campusgelände sind alle Fakultäten, das Rektorat, die Universitätsbibliothek, das Regionalzentrum Hagen, das zentrale Service-Center für Studierende, die Mensa, das Zentrum für Medien und IT, das Archiv der Fernuniversität Hagen, sowie die Verwaltung untergebracht. Es wird angedacht, die Fachhochschule Südwestfalen auf dem Campusgelände anzusiedeln.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptgebäude (AVZ)

Die Fernuniversität in Hagen wurde 1974 als Universität und Gesamthochschule des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet und nahm 1975 den Studienbetrieb in drei Fachbereichen mit 1.330 Studierenden auf. Im Jahr 1979 folgte die Gründung der rechtswissenschaftlichen Fakultät. Der Status als Gesamthochschule wurde, wie an allen nordrhein-westfälischen Gesamthochschulen, im Jahr 2003 aufgehoben und die Fernuniversität fortan ausschließlich als Universität weitergeführt.

Im Jahr 1999 wurde der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft eine Professur durch die Douglas Holding AG und ein Jahr später, im Jahr 2000, eine zweite BWL-Professur vom Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverband und der Sparkasse Hagen gestiftet.

2006 folgte eine von Ernsting’s family gestiftete Professur für die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften und eine durch einen Förderverein von Patentanwälten gestiftete Professur für die rechtswissenschaftliche Fakultät. Ebenfalls wurden die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik, Informatik und Mathematik zur Fakultät für Mathematik und Informatik zusammengelegt. Ernsting’s family stiftete 2012 eine zusätzliche soziologische Juniorprofessur zur Erforschung familiärer Lebensformen.

Mit dem Verzicht auf die Erhebung von Studiengebühren nach dem Hochschulfinanzierungsgerechtigkeitsgesetz bis zum Jahr 2010 und der Einführung gestufter Studienabschlüsse in Form von Bachelor und Master konnte die Fernuniversität in Hagen die Studierendenzahlen anschließend deutlich steigern.

Anzahl der Studierenden von 1976 bis 2017

Mit dem Wintersemester 2012/13 endete die Ära der Ingenieurwissenschaft an der Fernuniversität. Für dieses Semester war letztmals eine Einschreibung in den Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik möglich gewesen.[6]

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufgaben der Fernuniversität erstrecken sich auf Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung.[7]

Forschungsschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Digitalisierung, Diversität und Lebenslanges Lernen[8]
  • Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

Weitere Forschungscluster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Center for East Asia Macro-economic Studies (CEAMeS)
  • Management Energieflexibler Fabriken (MaxFab)
  • Intelligent Systems for Decision Support
  • Research Center for the Psychological Study of Individual and Community Change (PSINCC)
  • Kooperative Assistenzsysteme

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Aufgaben in Lehre und Studium nimmt die Universität durch ein breit gefächertes Angebot wahr. Zu den grundständigen Studiengängen gehören die Bachelor- und Masterstudiengänge. Im Rahmen des Akademiestudium können Studierende einzelne Kurse oder Module aus dem Studienangebot auswählen und studieren, ohne ihre Aktivitäten in die Struktur der genannten Studiengänge einzuordnen. Dieses Angebot ist altersunabhängig und kann zum Beispiel auch von Schülern vor Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung genutzt werden.

Bachelorstudium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Masterstudium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bildung und Medien – eEducation
  • Europäische Moderne – Geschichte und Literatur
  • Geschichte Europas – Epochen, Umbrüche, Verflechtungen
  • Informatik
  • Mathematik
  • Neuere deutsche Literatur im medienkulturellen Kontext
  • Philosophie – Philosophie im europäischen Kontext
  • Politikwissenschaft – Regieren und Partizipation (ehemals Governance)
  • Praktische Informatik
  • Psychologie
  • Rechtswissenschaft
  • Soziologie – Zugänge zur Gegenwartsgesellschaft
  • Volkswirtschaft
  • Wirtschaftsinformatik
  • Wirtschaftswissenschaft
  • Wirtschaftswissenschaft für Ingenieure und Naturwissenschaftler

Vorbereitung auf Staatsexamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erste Juristische Staatsprüfung – Staatsexamen (Studiengang Rechtswissenschaft)[9]

Weiterbildende Masterstudiengänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Studiengänge setzen ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium voraus.

Weiterbildende Studien und Kurse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Projektmanagement und Informatik
  • Medizinische Ethik
  • Zertifikatsstudium Management
  • Betriebswirtschaftliche Weiterbildung
  • Fachanwaltsausbildung Strafrecht
  • Steuerstrafrecht
  • Sportrecht
  • Recht für Patentanwältinnen und Patentanwälte
  • Weiterbildendes Studium Mediation
  • Weiterbildendes Studium Mediation Kompakt
  • Grundlagen des Japanischen Rechts
  • Zertifikatsstudium Anwaltsrecht (auslaufend)

Fakultäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regional- und Studienzentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studienzentrum Brilon
Regionalzentrum Neuss im Romaneum

Die Außenstellen der Regional- und Studienzentren sind über Deutschland und teilweise über das Ausland verteilt. Inzwischen gibt es 13 Regionalzentren in Deutschland.

Die Unterlagen werden weltweit versandt, so dass ein Studium auch aus dem Ausland betrieben werden kann. Kooperationspartner und Studienzentren zur Unterstützung des Auslandsstudiums befinden sich in:

Klausurstandorte für Modulabschlussklausuren sind nicht mit den Studienzentren gleichzusetzen, sondern finden im Regelfall an anderen Universitäten statt.

Zulassungsvoraussetzungen und Studienformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Aufnahme eines Studiums an der Fernuniversität gelten folgende Zulassungsvoraussetzungen:

  • Die allgemeine Hochschulreife (Abitur/Matura) ermöglicht die Einschreibung in jeden angebotenen Bachelorstudiengang.
  • Beruflich Qualifizierte mit Meisterbrief oder vergleichbarer Qualifikation (beispielsweise Fachwirte oder Staatlich geprüfte Techniker) können ebenfalls uneingeschränkt jeden Bachelorstudiengang belegen.
  • Beruflich Qualifizierte mit abgeschlossener Ausbildung und mindestens dreijähriger fachlicher Berufserfahrung können ein fachlich entsprechendes Bachelorstudium aufnehmen. Die Ausbildung und Berufserfahrung als Industriekaufmann berechtigt so z. B. zur Aufnahme des Bachelorstudiengangs Wirtschaftswissenschaft.
  • Beruflich Qualifizierte mit mindestens dreijähriger Praxiserfahrung außerhalb des erlernten Berufes können eine Zulassung zum Bachelorstudium über ein Probestudium oder eine Zugangsprüfung erlangen. Kindererziehungszeiten sowie Zeiten zur Pflege Angehöriger werden hierbei als Praxiserfahrung angerechnet.
  • Einschreibungen in Masterstudiengänge sind nur mit zuvor abgeschlossenem fachlich qualifizierendem Hochschulstudium, in der Regel Bachelor, Magister oder Diplom möglich.
  • Besonders begabte Schüler können auf Antrag als „Jungstudierende“ zugelassen werden. Hierbei können alle Leistungen im Bachelorstudiengang mit Ausnahme der Bachelorarbeit bereits vor dem Erlangen der Hochschulreife erbracht werden. Die Leistungen werden bei der Weiterführung des Studiengangs nach Erlangen der Hochschulreife vollständig angerechnet.

Die Fachhochschulreife alleine reicht nicht zur Aufnahme eines Bachelorstudiums aus. Ein Numerus clausus als Zulassungsbeschränkung für Bachelor- und Masterstudiengänge besteht nicht.

Die Teilnahme an den Kursen ist in unterschiedlicher Form (dem sogenannten Hörerstatus) möglich:

  • Vollzeitstudierende sind nicht oder nur studentisch berufstätig, unterliegen in dieser Tätigkeit nicht der Sozialversicherungspflicht und können sich u. a. studentisch krankenversichern. Vollzeitstudierende sind als einzige Gruppe, unter gewissen Voraussetzungen, BAföG-berechtigt.
  • Teilzeitstudierende sind nebenbei berufstätig. Anders als Vollzeitstudierende fallen sie in der Regel nicht unter die studentische Krankenversicherung.
  • Akademiestudierende müssen nicht über die formalen Zugangsvoraussetzungen für ein Studium verfügen. Sie können aus dem gesamten Kursangebot frei auswählen und studieren diese außerhalb der Prüfungsordnungen. Das Akademiestudium entspricht dem Status eines „Gasthörers“ an Präsenzuniversitäten und ermöglicht es, sich außerhalb eines regulären Studiums auf wissenschaftlichem Niveau fortzubilden.

Studieninhalte und Leistungsnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philipp-Reis-Gebäude (PRG)
Informatikzentrum (IZ)
Universitätsbibliothek (UB)

Die Vermittlung der Studieninhalte erfolgt durch schriftliche Kurseinheiten, durch Einsendearbeiten, durch Seminare und Praktika. Prüfungen werden in Form von mündlichen und schriftlichen Leistungen erbracht.

Kurseinheiten (offiziell: Studienbriefe) werden an die eingeschriebenen Studierenden versandt. Der Zustellungsrhythmus ist je nach Fakultät unterschiedlich und liegt zwischen vierzehn Tagen und ein- bis zweimal pro Semester. Je nach Fakultät haben die Kurseinheiten einen Umfang von ca. 30–80 Seiten (Mathematik, Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Wirtschaftswissenschaften) bis hin zu über 200 Seiten (Rechtswissenschaft sowie Kultur- und Sozialwissenschaften). Für Rückfragen stehen Mentoren in den Studienzentren und Kursbetreuer in Hagen zur Verfügung.

Mit den Kurseinheiten erhalten die Studierenden Einsendeaufgaben, die bis zu einem vorgegebenen Termin bearbeitet und zurückgesandt werden müssen. Für die Zulassung zu einer Abschlussklausur muss ein bestimmtes Quorum an Einsendearbeiten bestanden werden. Für einige Kurse stehen internetbasierte Rückgabemöglichkeiten für die zugehörigen Einsendearbeiten zur Verfügung. Teilweise ist das Bearbeiten der Einsendeaufgaben nicht verpflichtend und dient so ausschließlich der individuellen Erfolgskontrolle.

Die Module, in denen mehrere Kurse zusammengefasst sind, werden am Ende des Semesters mit einer Prüfungsleistung, d. h. als Abschlussklausur, Hausarbeit oder mündlicher Prüfung abgeschlossen.

Je nach Studierendenzahl werden schriftliche Prüfungen gleichzeitig an mehreren Orten abgenommen. Die Universität mietet dazu Hörsäle in verschiedenen deutschen Städten und je nach Fakultät auch im Ausland an. Mündliche Prüfungen finden in der Regel vor Ort in Hagen statt. Studierende mit dauerhaftem Wohnsitz im nicht angrenzenden Ausland können schriftliche und per Videokonferenz auch mündliche Prüfungen an Goethe-Instituten, deutschen Auslandsschulen und deutschen Botschaften ablegen. Behinderte Studierende haben unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, Prüfungen in einem nahegelegenen Regional- oder Studienzentrum der Fernuniversität oder gar unter Aufsicht zu Hause abzulegen. Inhaftierte Studierende können die Prüfungen direkt in der Justizvollzugsanstalt ablegen. Nach Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse ist eine elektronische Klausureinsicht möglich.

Des Weiteren müssen von den Studierenden neben den Printkursen im Verlaufe des Studiums eine bestimmte Mindestanzahl an Präsenzseminaren absolviert werden, die zunächst aus einer Heimarbeitsphase bestehen, in der die Studierenden zu Hause eine Seminararbeit zu verfassen haben. Hinzu kommt eine Präsenzphase, in der Studierende die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem Seminarvortrag den Mitstudierenden und Betreuern präsentieren und mit diesen über ihre Resultate diskutieren. Die Präsenzphase dauert in der Regel zwei bis drei Tage. Teilweise sind die Ergebnisse der Heimarbeitsphase in Gruppenvorträgen zusammengefasst vorzustellen. Es gibt auch virtuelle Seminare, bei denen Vortrag und Diskussion im Rahmen von Newsgroups oder anderen Onlinekanälen erfolgt.

An der Fakultät für Mathematik und Informatik bestehen verschiedene Formen von Praktika. Organisierte Praktika an den anderen Fakultäten sind eher unüblich. Industriepraktika werden in Unternehmen abgeleistet. Das Präfix „Industrie“ soll dabei darauf hindeuten, dass dort praktische Arbeit im Gegensatz zur Forschungstätigkeit an einer Universität geleistet wird. Industriepraktika können zum Teil durch Berufserfahrung vor Studienbeginn ersetzt werden.

Heimpraktika werden von den Studierenden zu Hause absolviert. So gibt es im Studiengang Informatik auf Diplom II ein Hardwarepraktikum, für das die Studierenden von der Fernuniversität die notwendigen programmierbaren Mikrocontroller mit Zubehör zur Verfügung gestellt bekommen. Die Form des Praktikums kann auch in der Art erfolgen, dass Studierenden ein kleines Versuchslabor nach Hause geschickt wird. Heimpraktika können auch in Form von virtuellen Praktika abgeleistet werden. Bei Präsenzpraktika werden während eines gewissen Zeitraums in Übungsräumen der Fernuniversität praktische Erfahrungen gesammelt. Praktika können auch online abgewickelt werden. Diese Praktika bieten sich insbesondere für Programmiertätigkeiten bei Informatik-Studiengängen an. Häufig wird dabei optional die Möglichkeit einer Präsenzphase am Ende des Praktikums eingeräumt, sollten die Ziele während der virtuellen Phase nicht erreicht werden.

Vor allem die Fakultät der Kultur- und Sozialwissenschaften bietet neben den Kursen, die Bestandteil der Module der BA- und MA-Programme sind, eine ganze Reihe an weiteren wissenschaftlichen Kursen an, die sich mit speziellen Einzelproblemen der jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen beschäftigen und im Rahmen eines Akademiestudiums oder innerhalb eines regulären Studiums zusätzlich belegt werden können. Die meisten dieser Kurse können mit einer Prüfungsleistung abgeschlossen werden und manche der Kurse werden auch modular in Form von Weiterbildungspaketen angeboten.

Im Jahre 2010 schätzte die Fernuniversität ihre Abbrecherquote auf 70 Prozent.[18] Die ab 2002 begonnene Planung zur Einführung von Zweitstudiengebühren in Nordrhein-Westfalen führte darüber hinaus dazu, dass viele der hiervon betroffenen Studierenden ihr Studium vorzeitig abbrachen. Da an der Fernuniversität traditionell viele von Zweitstudiengebühren betroffene Akademiker studieren, lag die hervorgerufene Abbrecherquote auch deutlich über der Quote anderer Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Diese Gebühren wurden daraufhin wieder abgeschafft.

Partneruniversitäten und -institute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ranking[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die besondere Stellung der Fernuniversität führt dazu, dass sie in den üblichen Universitäts-Rankings kaum vertreten ist. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) bezog im Jahr 2005 die Fächer Soziologie, Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre der Fernuniversität in ihr Ranking mit ein. Die Soziologie erreicht dabei, bezogen auf die Zahl der Forschenden, einen Platz in der Spitzengruppe der deutschen Universitäten. Die Betriebswirtschaftslehre liegt mit ihren Drittmitteln und der Zahl der Veröffentlichungen ebenfalls in der Spitzengruppe. Die Volkswirtschaftslehre wurde im Mittelfeld vergleichbarer Studiengänge an deutschen Universitäten eingeordnet.

Im Jahr 2007 bewertete das CHE-Ranking die Studiengänge Erziehungswissenschaft, Geschichte und Soziologie. Alle drei wurden jeweils mehrheitlich in der Mittelgruppe eingeordnet.

Das CHE-Ranking von 2011 untersuchte die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre und Erziehungswissenschaft und rankte beide in die jeweilige Mittelgruppe für deutsche Universitäten.

Gebühren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wird eine Kursgebühr von 20 € pro belegter Semesterwochenstunde erhoben, die die Kosten für Studienmaterial und Betreuung abdecken soll.[19] Zusätzlich ist ein Studierendenschaftsbeitrag von 11 € pro Semester zu leisten. Damit liegen die Gebühren für ein Bachelor-Studium ungefähr zwischen 1.600 und 2.400 €[19] und für ein Master-Studium ungefähr zwischen 1.000 und 1.200 €.[19] Für bedürftige Studierende gibt es teilweise Gebührenermäßigungen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Fernuniversität in Hagen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Rektorin auf fernuni-hagen.de (zuletzt abgerufen am 31. Juli 2019).
  2. a b c d Berichtswesen, FernUniversität in Hagen: Daten-Zahlen-Fakten – Uni Intern – FernUniversität in Hagen. Abgerufen am 7. Juli 2019.
  3. Kurzer Semesterüberblick. Fernuniversität in Hagen, 9. Januar 2017, abgerufen am 11. Januar 2017.
  4. Archivlink (Memento vom 10. März 2013 im Internet Archive) S. 31.
  5. Studienangebot, auf fernuni-hagen.de, aufgerufen am 11. Juni 2018
  6. Masterstudiengang Elektro- und Informationstechnik, auf fernuni-hagen.de, abgerufen am 11. Juli 2018
  7. § 3 Gesetz über die Errichtung einer Fernuniversität in Nordrhein-Westfalen (FUEG) vom 26. November 1974, GV NW vom 30. November 1974, S. 1470 f.
  8. Forschungsschwerpunkte - FernUniversität in Hagen. Abgerufen am 19. Oktober 2018.
  9. Erste Juristische Prüfung. Fernuniversität in Hagen, 16. Dezember 2016, abgerufen am 22. Dezember 2016.
  10. Masterstudium infernum. Abgerufen am 9. Februar 2013.
  11. Masterstudium Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz. Abgerufen am 9. Februar 2013.
  12. Masterstudium Mediation (Memento vom 6. September 2014 im Internet Archive). Abgerufen am 9. Februar 2013.
  13. Masterstudium Management. Abgerufen am 9. Februar 2013.
  14. Masterstudium Anwaltsrecht und Anwaltspraxis (LL.M.) (auslaufend). Abgerufen am 11. Juli 2018.
  15. Webpräsenz, Regionalzentrum München
  16. Regionalzentren der Fernuni Hagen
  17. Fernuniversität in Hagen – Service Schweiz
  18. Büffeln ohne Ende
  19. a b c Kosten des Fernstudiums, auf fernuni-hagen.de, abgerufen am 11. Juli 2018

Koordinaten: 51° 22′ 38″ N, 7° 29′ 43″ O