Deutsches Currywurst Museum Berlin

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Deutsches Currywurst Museum in Berlin-Mitte

Das Deutsche Currywurst Museum Berlin befand sich in der Schützenstraße 70 im Berliner Ortsteil Mitte. Es war das deutschlandweit erste Museum, das sich mit seinem Themenschwerpunkt der Currywurst widmete.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Currywurst mit Pommes frites

Das Museum wurde am 15. August 2009 eröffnet und zeigte die „einzigartige Geschichte des deutschen Kulturguts Currywurst“.[2] Die Idee zu dem Museum soll dem Initiator Martin Löwer bei einem Besuch eines Yamswurzel-Museums in Jamaika gekommen sein. Drei Jahre später konnte er mit Hilfe von 20 privaten Geldgebern die erforderlichen fünf Millionen Euro aufbringen und das Museum eröffnen.[1] Am 21. Dezember 2018 musste das Museum jedoch wieder geschlossen werden.[3] Bis zu seiner Schließung hatte das Museum knapp eine Million Besucher.[4]

Themengebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum war in fünf Themengebiete aufgeteilt:

  • Budenzauber & Imbisskultur: Die Besucher konnten einen Nachbau einer Imbissbude betreten und aus der Perspektive eines Verkäufers in das Museum schauen. Eine Karte Berlins zeigte die Lage bekannter Currywurst-Buden, wie beispielsweise „Curry 36“ oder „Konnopke’s Imbiß“. Auf einer Weltkarte konnte die globale Verbreitung der Currywurst nachvollzogen werden.
  • Zutaten & Gewürze: In einer Gewürzkammer wurden die unterschiedlichen Zutaten des Currypulvers ausgestellt und ihre Herkunft erläutert.
  • Geschichte & Legende: Ein separater Raum war Herta Heuwer gewidmet, die als Erfinderin der Currywurst gilt.
  • Ökologie & Fastfood: Im hinteren Bereich des Museums wurde der Herstellungsprozess einer Pappschachtel für Currywurst gezeigt. Ein Zeitstrahl gab exemplarisch Aufschluss darüber, wie sich die Essgewohnheiten in den letzten 5000 Jahren entwickelt haben.
  • Kino & TV: Gezeigt wurden Szenen aus bekannten TV-Serien, wie beispielsweise Drei Damen vom Grill oder aus dem Tatort, in denen die Currywurst vorkam. In einem abgetrennten Bereich wurde der amerikanische Kurzfilm Best of the Wurst von Grace Lee gezeigt.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ulrike Pape: Ein Museum für die Currywurst. In: Focus Online. Abgerufen am 16. Oktober 2011.
  2. Ulrike von Leszczynski: Heiß und fettig: Berlin eröffnet Currywurst-Museum. In: Spiegel Online vom 14. August 2009. Abgerufen am 16. Oktober 2011.
  3. currywurstmuseum.com. Abgerufen am 22. Dezember 2018
  4. Markus Wehner: Dauerhaft geschlossen: In Berlin gibt es die Currywurst künftig ohne Museum, faz.net vom 1. Januar 2019, abgerufen am 2. Januar 2019
  5. Frederike Ebert: Die Entdeckung des Currywurstmuseums. In: Monopol, 10. August 2011, abgerufen am 16. Oktober 2011.
  6. Berliner Currywurst Museum bekommt zwei Auszeichnungen auf ad-hoc-news.de, abgerufen am 16. Oktober 2011.
  7. Auszeichnungen Gute Gestaltung 11 auf ddc.de (Memento des Originals vom 12. November 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ddc.de, abgerufen am 16. Oktober 2011 (PDF; 40 kB).
  8. Pressemeldung des Museums zur Preisverleihung (Memento des Originals vom 30. Oktober 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.currywurstmuseum.de auf currywurstmuseum.de, abgerufen am 16. Oktober 2011 (PDF; 170 kB).

Koordinaten: 52° 30′ 31,7″ N, 13° 23′ 28,2″ O