Diskussion:C4 (Sprengstoff)

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Patent[Quelltext bearbeiten]

Leute! C-4 wurde in den späten fuenfziger/Anfang der sechziger Jahren in den USA von Eastman Kodak patentiert, nicht von Synthesia! Ausserdem gab es schon davor aehnliche Mischungen aus GB, die allerdings meist niedermolekulares, fies klebriges PIB ohne Oel/Weichmacher benutzt haben. Patent wird nachgereicht.

> Zum Auslösen einer Explosion haben sich 500 mg HMTD als ausreichend erwiesen.

Was soll denn sowas?!? HMTD ist kein kommerziell hergestellter Stoff und eher was fuer Lebensmuede, wollt Ihr hier Anleitungen fuer die Kiddies posten?

Sehe ich auch so, daher raus. Außerdem wäre bei sowas eine Quellenangabe schön. Ken76

Kleine Zwischenfrage: Wo sollen "Kiddies" Hexogen, Polyisobuten und HMTD herbekommen?

                     Und wie sollen die das herstellen können?
                     Nicht das ich dafür wäre, das die sowas in die Hände bekommen. Dann kann man    
                     die im Sarg nach hause bringen.

Mit der Unempfindlichkeit gegen Beschuss waere ich auch vorsichtig. Es gibt durchaus Munition (z.B fuer .50BMG von Raufoss (panzerbrechend mit Sprengbrand), die ohne Zuender auskommt. Das Hexogen da drin wird einfach durch den Aufschlag und die Verformung des Geschosses gezuendet.

Gegen normalen Beschuss mit Handfeuerwaffen ist C4 unempfindlich. Spreng-Brandmunition wäre ja schon eine Initialzündung. Ken76

Dem widersprechen die Befunde einer "Mythbusters"-Folge von 2011. Die Tests dort ergaben, dass weder Hochgeschwindigkeits- noch Brandmunition den Sprengstoff zünden konnte. Nicht einmal Thermit war dazu in der Lage, trotz einer Temperatur von 2500°C. Es gibt zwar Leute, die den Mythbusters so viel Wissenschaftlichkeit wie der Knoff-Hoff-Show zusprechen und das Wort "wissenschaftlich" in Anführungszeichen setzen, aber solche Einwände empfinde ich nicht nur als näselnd und dünkelhaft, sondern halte dem auch entgegnen, dass auch ein "Knoff-Hoff"-Test wissenschaftlicher ist als eine auf bloßer Meinung oder, schlimmer noch, Autorität beruhende Aussage. Die Tests und ihre Ergebnisse stehen, und wer meint, das sei alles Käse, muss ihnen Sachargumente und ggf. gegenteilige Testergebnisse und nicht Dünkel entgegensetzen.--(Diskussion) 23:19, 13. Apr. 2014 (CEST)

Die Formulierung "... für Anschläge geeignet" ist m.E. sehr unglücklich gewählt. Es besteht die Gefahr, dass diese F. den Anschein erweckt, hier solle etwas angepriesen/Empfohlen werden. Eine neutralere F. wäre daher wünschenswert. Vorschlag: "... nur schwer von herkömmlichen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren. Die Verwendung von C4 bei Anschlägen lässt sich vermutlich besonders auf diesem Umstand zurückzuführen. R.

Sehe ich auch so, daher geändert. ALex

Aufspürbarkeit[Quelltext bearbeiten]

"nur schwer von herkömmlichen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren. Die Verwendung von C4 bei Anschlägen lässt sich vermutlich besonders auf diesem Umstand zurückzuführen." - Irgendwie habt Ihr etwas nicht gerafft. Wir haben also festgestellt, dass C4 einen Initialzünder braucht. Und warum soll C4 dann bei Anschlägen verwendet werden? Muss nicht die doppelte Energie aufgebracht werden um C4 und dessen Initialzünders zu verbergen? --Roland Ionas Bialke 15:41, 22. Dez. 2007 (CET)

Semtex Test[Quelltext bearbeiten]

Ist es korrekt, dass man Semtex erkennt, wenn beim verbrennen eine blaue Flamme sichtbar ist? -- sk 23:44, 23. Sep 2004 (CEST)

Wenn Kupfer anwesend ist wird die Flamme blau. Da dem semtex laut Artikel Metallstaub zur Auffindung mit Metallsuchgeräten beigefügt wird, kann das hinkommen. --SF 18:06, 29. Okt 2004 (CEST)

Frage: Würde C4 bei dem Versuch,es zu Verbrennen,nicht Explodieren, so dass garkeine "Flamme" sichtbar ist,nur ein Explosionsblitz?

Antwort: Moderne Sprengstoffe sind so konzipiert das sie bei Funken/Flammenkontakt kontrolliert verbrennen. Um sie zum Explodieren zu bringen braucht man eine Sprengkapsel die eine kettenreaktion in dem Sprengstoff einleitet. -- HaGGy 04:21, 14. Aug 2005 (CEST)

Ergänzung: Wenn eine größere Menge Sprengstoff brennt, kann es durchaus zu einer Detonation kommen. Das leigt an der sog. Selbstverdämmung und dem daraus resultierendem Hitzestau. Ken76

Soweit ich mich an meinen lange zurück liegenden Chemieunterricht erinnere, wird bei Kupfer die Flame grün, oder? --Rat 13:14, 10. Jan 2006 (CET)

Als erstes muss ich erwähnen, dass SEMTEX nicht C4 ist. Diese Diskussion gehört also auf die Diskussionseite von SEMTEX. HaGGy´s Aussage ist auch nicht ganz richtig. Durch einen Funken verbrennt SEMTEX nicht. Allerdings ist die Grundaussage richtig. Wenn SEMTEX Flammen ausgesetzt wird, dann beginnt es zu schmelzen und verbrennt dann ohne zu detonieren. Ken76´s Aussage ist auch nicht ganz richtig. Feuer ausgesetztes SEMTEX detoniert auch NICHT wenn es verdämmt ist. --Roland Ionas Bialke 11:55, 27. Dez. 2007 (CET)

Woher nimmst Du Deine Erkenntnis darüber dass keine Detonation erfolgt? Dies ist sehr wohl der Fall, bei C4 genauso wie bei Semtex oder anderen Sprengstoffen. --ken76 22:43, 23. Dez. 2008 (CET)

C4 / Semtex[Quelltext bearbeiten]

Sind C4 und Semtex der gleiche Sprengstoff? Und ist Plastiksprengstoff ebenfalls das Gleiche, oder ein Überbegriff? -- Schewek 21:34, 8. Nov 2004 (CET)

In der englischen Wikipedia sind en:Plastic explosives, en:C4 und en:Semtex jeweils verschiedene Artikel, mit Plastiksprengstoff als Oberbegriff. Im deutschen C4 Artikel wird auch die (unterschiedliche) Zusammensetzung von Semtex H beschrieben. Sollte man auftrennen oder klarstellen. Dass man von Semtex und Plastiksprengstoff auf C4 geleitet wird statt von C4 und Semtex auf Plastiksprengstoff, ist verwirrend bzw. schlicht falsch. --Rat 23:06, 9. Nov 2004 (CET) Ja kupfer wird grün Haben wir vor einem jahr in Chemie gehabt ;)

( M&M Postet )

Plastikblöcke / C1 stinkt[Quelltext bearbeiten]

was soll denn das ! ganz oben bei der beschreibung wenn man das so nennen kann steht das C4 kein formbarer plastiksprengstoff ist ist weil es in plastikbroken geliefert wird und weiter unter unter dem bild steht das es doch formbar ist was nun??

Ich habe das mal auf die Version vom 18. Dezember zurückgesetzt. Offenbar hat sich da Anfang Januar eine IP einen Spass erlaubt und mit seiner grauenhaften Orthografie davon abgelenkt, dass der Inhalt genauso blödsinng ist. Alle Änderungen danach waren entweder Rechtschreibkorrekturen dieser beiden Abschnitte oder Reverts von anderen Vandalismen. --Rat 13:26, 10. Jan 2006 (CET)

Zusammensetzung[Quelltext bearbeiten]

Muss hier unbedingt stehen, wie man das Zeug herstellen kann? Sowas gehört doch in kein Lexikon, da es 1. uninteressant ist 2. Leute animieren könnte, es selber mal zu versuchen

1. Du Stinkst
2. Ohne Initialzünder geht da gar nichts.

1. Super Kommentar! Passt so richtig hier hin! 2. Den Initialzünder zu bekommen und in den C4 zu treiben dürfte wohl weitaus das geringere Problem darstellen als das C4 herzustellen. Daher auch meine Meinung: Raus mit der Herstellungsbeschreibung. Es dürfte wahrscheinlich den wenigstens gelingen C4 selbst herzustellen, allerdings sind die Vorproduktionsschritte dermassen gefährlich, das eine unkontrollierte Zündung und damit Sprengung ausgelöst werden könnte.

.50 BMG[Quelltext bearbeiten]

Sprengbrand gibt es für dieses Kaliber nicht. Und C4 würde eh nicht als Füllung verwendet werden. Eher noch würde der Sprengstoff (RDX, HMX whatever...) so reingepresst. Und dennoch braucht man eine Initialzündung, sonst wäre die Chance das die Dinger explodieren zu klein. Eine Waffe muss eine hohe Funktionssicherheit aufweisen, sonst ist ja sinnlos und auch Verschwendung.

Brandgeschosse und Panzerbrechend-Brandgeschosse gibt es jedoch im .50 Kaliber. Die Brandmischungen brauchen aber keinen Initialzünder und auch keinen mechanischen Zündmechanismus, ausser Aufschlag.

Die Projektile sind einfach zu klein um dort einen (sicheren!) Zündmechanismus einzubauen. Bedenkt das ein Aufschlagzünder wesentlich komplexer ist, als er sich anhört. Schliesslich sollen die Eier ja nicht im Lauf schon explodieren.

http://www.wehrtechnikmuseum.de/Noch_Fragen_/Antworten/Farbe_Cal_50/farbe_cal_50.html

Namensherkunft[Quelltext bearbeiten]

Hab mal gehört das C4 so heißt, weil es die vierfache Sprengkraft von TNT hat. Stimmt das?

Wenn nicht welche Kraft hat es im Verhältnis zu C4?

Apropos, wie heisst das C4- Molekül? Das suche ich nämlich... Carbnid oder Carbonid oder so ... 213.33.15.147 18:12, 23. Feb. 2012 (CET)

C4 Lagerung / Explosionsgefahr[Quelltext bearbeiten]

Hi!
Habe ich nur den EIndruck dass die beiden folgenden Absätze sich widersprechen oder ist es tatsächlich so?

[...] Die Lagerung von C4 ist relativ ungefährlich, da es handhabungssicher ist. Weder Feuer, Elektrizität, noch Stöße (sogar mit einem Hammer) rufen eine Explosion hervor. Allerdings kann Druckeinwirkung kombiniert mit Erhitzung durchaus zur Explosion führen.

Die einzige Methode, C4 zu zünden, ist per Detonator oder Sprengkapsel. [...]

  • Wiederspruch? Jetzt mal scharf nachdenken ;-) - Detonator und Sprengkapsel erzeugen? 1. Druck und 2. Hitze. Was kann bei der Lagerung evtl. noch die Zündung herbeiführen? Genau: Druck und Hitze! ;-) --Ruhrlemming 22:08, 29. Jan. 2007 (CET)
So, Klugsch...: Druck alleine reicht nicht aus, entscheidend ist der Impuls, also ein extrem schneller Druckaufbau. Den bekommt man mit einem Hammer nicht hin, wird reden hier von >1.000 m/s Impuls - einen solch schnellen Hammerschlag möchte ich sehen. Bei C4 geht ohne Sprengkapsel gar nichts. 80.129.204.102 05:50, 28. Dez. 2009 (CET)

Semtex=C4?[Quelltext bearbeiten]

Bereits in der allerersten Version des Artikels heißt es:

"C4 (auch Plastiksprengstoff oder Semtex) ist ein sehr effektiver Industriesprengstoff der 1966 von der Firma Synthesia (Der Erfinder war Stanislav Breberavon) aus Pardubice in Tschechien entwickelt wurde."

Diese Aussage zieht sich durch die gesamte Artikelhistorie. Ich habe sie soeben gelöscht.

C4 ist aus meiner Sicht nicht mit Semtex identisch. Unabhängig von der chemischen Zusammensetzung der beiden Sprengstoffe erscheint dies insbesondere vor dem Hintergrund des Kalten Krieges als logisch, da einer der wichtigsten Sprengstoffe der NATO wohl schwerlich aus der Produktion des Warschauer Paktes stammte.
Die en Version des Artikels weißt ausdrücklich darauf hin, dass C4 eine Weiterentwicklung der im 2. WK verwendeten Explosivstoffe darstellt. Vor einer eventuellen Wiederherstellung der Behauptung das beide Stoffe identisch sind bitte ich um eine detaillierte Belegung.--Nemissimo 酒?!?ʘ 16:33, 2. Jan. 2007 (CET)

Was denn bitte das? C4 basiert auf einem Sprengstoff (Hexogen) und SEMTEX basiert auf zwei Sprengstoffen (Hexogen und PETN). Der Rest sind Weichmacher, Plastifizierungsmittel und Farbstoffe. Alle Stoffe zusammen gehen aber keine chemische Reaktion ein. Sie reagieren nicht miteinander. C4 und SEMTEX sind nur Mischsprengstoffe, die so genannt wurden um sie besser abgrenzen und somit patentieren zu können. --Roland Ionas Bialke 15:51, 22. Dez. 2007 (CET)

Zusätze[Quelltext bearbeiten]

"Damit C4 nicht für Anschläge missbraucht werden kann, werden dem Sprengstoff seit einiger Zeit bei der Herstellung stark riechende Stoffe beigefügt, mit deren Hilfe er leichter von Sprengstoffspürhunden entdeckt werden kann. Zur besseren Sichtbarkeit in Röntgengeräten, oder um ihn mit Metalldetektoren zu finden, wird Metallstaub eingearbeitet."

Interessante These, kann das jemand belegen? Wird hier unbelegt der Einsatz von Markern falsch dargestellt? Dieser Abschnitt ist aus meiner Sicht ohne Belege zweifelhaft.--Nemissimo 酒?!?ʘ 16:40, 2. Jan. 2007 (CET)

  • Ich habe zwar keine Belege, aber es ist eigentlich bekannt (aber auch sicher? ;-), daß seit einiger Zeit Plastiksprengstoffe bzw. C4 markiert werden. Wie weiß ich nicht genau, Obiges ist alles möglich, aber es soll der Hersteller bzw. die Herkunft aus den Markierungen herausfindbar sein. Das dürfte sicher sein. Jetzt brauchen wir nur noch Unterlagen, die aber vielleicht auch ein Sicherheitsrisiko darstellen und vielleicht deshalb nicht oder nicht so leicht aufzutreiben sein werden. Evtl. meldet sich dann das Militär und killt die Infos, aus Sicherheitsgründen. ;-) Habe ja schon so manche „geschwärzte“ Flecken (Pixelmosaic) auf GoogleEarth entdeckt... <grins> --Ruhrlemming 22:08, 29. Jan. 2007 (CET)
Die einzigen Markierungen die ich kenne, wurde vor einiger Zeit von der ATF eingeführt, aber auch nicht zwangsweise. Es wurden winzige Partikel beigemischt die auch nach Detonation noch erhalten bleiben. Diese hatten einen Farbcode, aus dem man Hersteller, Kunde und noch anderes zurückschliesen konnte. Vergleichbar irgendwie mit den Strichen auf Widerständen, nur etwas komplexer ;) --85.176.255.17 21:17, 3. Feb. 2007 (CET)
Nachtrag: Diese Partikel waren auch zum einfachererem auffinden UV Aktiv. Allerdings wurde dieses Projekt mitlerweile eingestellt, was für mich unverständlich³ ist --85.176.255.17

"der ATF" - Der Amt? Scheinst ja voll der Profi zu sein. Und schreib jetzt nicht, dass Du das mit "Dienststelle" übersetzt hättest! Das wäre nämlich zu ungewöhnlich. Willst Du mir jetzt erzählen, dass jedes Farbpartikel einen Strichcode drauf hatte? Eine solche Maßnahme wäre relativ sinnlos, da C4 mit einfachsten Mitteln selbst herzustellen ist. Terroristen brauchen sich keinen Industriesprengstoff kaufen, sondern können sich C4 selbst herstellen. --Roland Ionas Bialke 16:00, 22. Dez. 2007 (CET)

Du scheinst aber auch der Profi zu sein. Wenn C4 soooo einfach herzustellen ist, warum verwenden diverste Terrororgarnisationen dann kein selbstgemachtes C4? Was sich in der Theorie einfach anhört, muss es in der Praxis nicht sein. Und ja es stimmt, dass neueren Chargen Nanopartikel beigemischt werden, deren Aufbau einem Hersteller und einem Kunden zugeordnet werden kann. C4 wird nicht einfach aus ein paar Substanzen zusammengesmischt. Die Sysnthese ist ein zwar nicht aufwändiger, aber sehr empfindlicher Prozess, bei der die Synstheseparamter exakt einzuhalten sind - sonst findest du dein Labor unter einer anderen Adresse. Jedes Jahr aufs neue kockeln ein paar Abiturienten den Keller abr, weil sie eine Rauchbombe aus Zucker und Backpulver herstellen möchten und die Gradwanderung von schmelzendem und karamelisierendem Zucker nicht einhalten können. 80.129.204.102 06:00, 28. Dez. 2009 (CET)

Fehler[Quelltext bearbeiten]

Der Satz "Weder Feuer, Elektrizität, noch Stöße (sogar mit einem Hammer) rufen eine Explosion hervor." ist grammatikalisch falsch. ..., noch Stöße (...) rufen KEINE Explosion hervor.

Was wärn das für ne grammatikalische Form?? "weder ... noch ... KEINE"

wie klingten des??? un grammatikalisch richtig... weiß net Gruß 91.64.176.192 00:09, 11. Okt. 2007 (CEST) aka Mihawk90

"weder ... noch ... KEINE" ist Unfug.--Nemissimo 酒?!? RSX 19:32, 15. Nov. 2007 (CET)

Quellen??[Quelltext bearbeiten]

Fehlen bei diesem Artikel nicht die Quellen?

Ich habe eine Quelle eingefügt. Aber generell findet man nur sehr schwer dauerhaft beständige Quellen über C4. --Roland Ionas Bialke 11:45, 27. Dez. 2007 (CET)

Hmmm. Ein Schelm wer böses dabei denkt... --87.166.148.138 16:06, 18. Jun. 2015 (CEST)

Roman[Quelltext bearbeiten]

kann ein elektromagnetischer Impuls, zB hervorgerufen durch eine A-Bombe, den Zündmechanismus an Semtex deaktivieren? Hintergrund: Ich schreie einen Roman, indem es um die Besetzung der ISS durch Terroristen geht (wie die dareingekommen sind, spilet an dieser Stelle keine Rolle). Jedenfalls ist die gesamte ISS mit Semtex und Zündern verdrahtet. Das US-Miltär sieht nur eine Chance: Zündung einer Atom-Bombe = EMP = Funktionsuntüchtigkeit der Semtex-Sprengsätze. Ist das völliger Blödsinn und wenn ja, welche Alternative gäbe es, von Außerhalb die Sprengung zu verhindern? (Im Roman gibt es eine Alternative, durch Einleiten von Carfantyl, aber ich brauche - wegen des Spannungsbogens - die Atombomben-Version. Danke und Gruß

Hallo! SEMTEX lässt sich nicht einfach mit einen elektronischen Zünder zünden. Man braucht einen Initialsprengstoff (z.B. HMTD, Bleiazid) um SEMTEX zur Detonation zu bringen. Dieser Initialsprengstoff (etwa 1,5 Gramm in einer Sprengkapsel) wird mit einem elektronischen Zünder gezündet. Also nicht das SEMTEX selbst, sondern der Strom einer Batterie zündet das Schwarzpulver am Elektroanzünder und das gezündete Schwarzpulver zündet den Initialsprengstoff und dieser zündet dann die hauptladung, also das SEMTEX. Wenn Du nun mit einem EMP die Elektronik ausschalten könntest (in diesem Fall eine 9-Volt-Batterie die Strom über zwei 30cm lange Kabel zum Schwarzpulver führt), dann hättest Du erstmal die elektronische Zündmöglichkeit ausgeschaltet. Was Du aber nicht bedacht hast, ist, dass es noch eine Zündmöglichkeit durch Erschütterung gibt. Eine Atombombenexplosion in der Nähe von HMTD bringt diesen Initialsprengstoff durch die Erschütterung garantiert zur Explosion und somit auch das SEMTEX. Ansonsten können Initialsprengstoffe auch durch Reibung gezündet werden. Und natürlich durch Funkenflug. Ich hoffe, ich konnte Dir wenigstens ein bisschen helfen! --Roland Ionas Bialke 10:46, 27. Dez. 2007 (CET)

Achso, SEMTEX ist übrigens nicht C4! --Roland Ionas Bialke 10:48, 27. Dez. 2007 (CET)

Inhalt[Quelltext bearbeiten]

Na, der Beitrag ist ja mal gelinde gesagt sehr dünn. Ich will nun wirklich keine Anleitung zum Bombenbasteln, aber mehr Hintergrundinformation wäre schon schön. Wann wurde C4 erfunden, wer war der Erfinder? Wie wird das Zeug gezündet? Wie stark ist die Sprengwirkung? Von wem wird C4 vorwiegend eingesetzt, gibt es Beispiele für Einsatzziele? Beim Thema Plastiksprengstoff finden sich zwar ein paar Hinweise, aber auch dort sind die Informationen reichlich schwach. Wäre schön, wenn bei beiden Artikeln nachgearbeitet würde. 79.201.74.136 02:38, 22. Jul. 2008 (CEST)

was ist ein DOS?[Quelltext bearbeiten]

Bis(2-ethylhexyl)-sebacat (DOS), -- A1000 (Diskussion) 00:30, 15. Apr. 2012 (CEST)

Sollte für Dioctylsebacat stehen. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 10:08, 4. Feb. 2015 (CET)

Geschichtsabschnitt[Quelltext bearbeiten]

Es fehlt ein Abschnitt mit historischen Informationen, wie Vorgeschichte/Vorgänger, Entwicklungszeit, Erfinder, erste Verwendungen, etc. Kann ein Sprengstoffexperte eventuell ein paar Infos liefern? (nicht signierter Beitrag von 5.254.144.215 (Diskussion) 00:19, 11. Dez. 2012 (CET))

Was sollen die "Mythbusters" falsch gemacht haben?[Quelltext bearbeiten]

In einer Mythbusters-Sendung von 2011 haben Adam Savage und Jamie Hyneman die Stabilität von C4 recht ausführlich getestet und dabei sogar auf brennendes C4 geschossen - sogar mit Brandmunition. Die ist natürlich beim Aufprall sofort explodiert, ohne jedoch das C4 zu zünden. Deshalb habe ich die Stelle im Artikeltext gestern auch modifiziert, nur um dann heute die Modifikationen rückgängig gemacht vorzufinden. Dabei hatte ich gar nicht behauptet, C4 sei absolut sicher, sondern nur, dass ein hinreichend hoher Druck in Kombination mit Erhitzung erforderlich sei, und dass Tests mit Brandmunition keine Explosion ergeben hätten. Dem war so, wie gesagt, bei den Mythbusters. Wer nun behauptet, C4 sei längst nicht so stabil, muss bitteschön erklären, was denn die Mythbusters bei ihrer Testreihe falsch gemacht haben. Pauschale Abwertungen von Mythbusters-Experimenten an sich ziehen nicht, das wäre lediglich eine Art umgekehrtes Autoritätsargument.--Slow Phil (Diskussion) 13:36, 14. Apr. 2014 (CEST)

Beim Beschuß kommt es unter anderem auf den Abstand, das Kaliber, die Geschoßgeschwindigkeit usw. an. Die Versuche bei den Mythbusters als Argument anzuführen halte ich für zweifelhaft. Die genauen Daten zu deren Versuchen sind nicht ersichtlich, von daher kann es auch Zufall sein dass das C4 nicht detoniert ist. Diverse mir bekannte Versuche, u.a. an der Wehrtechnischen Dienststellen 91, haben gezeigt, dass C4 durchaus auf Beschuß reagiert und umsetzt. Von daher würde ich hier den Mythbusters widersprechen und sie nicht als seriöse Quelle ansehen, auch wenn viele ihrer anderen Experimente durchaus gute Ergebnisse liefern. --ken76 (Diskussion) 20:11, 14. Apr. 2014 (CEST)
Nuja, dass Faktoren wie Kaliber und Geschossgeschwindigkeit maßgeblich sind, ist natürlich klar, und da haben auch die Mythbusters nichts anderes behauptet. Natürlich kann man einwenden, dass sie von den betrachteten Versuchen z.B. zu wenige durchgeführt oder methodisch nicht ganz sauber gearbeitet haben könnten, und wenn Versuche an der Wehrtechnischen Dienststelle 91 eine Detonation geliefert haben, so ist das zweifellos der Fall. Das ist aber auch ein Sach- und kein Autoritätsargument à la "die Versuche der Mythbusters sind in etwa so "wissenschaftlich" wie die Knoff-Hoff-Show", wie ich es schon mal lesen musste, und deshalb bin ich mit Ihrem Argument, wie es jetzt ist, auch einverstanden. Die Mythbusters sind schon aus gesundem Eigeninteresse darauf bedacht, die Versuche nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen, und wenn diese methodische Fehler aufweisen, gibt es auch die Möglichkeit, Feedback zu geben und darauf hinzuweisen, wovon auch wiederholt Gebrauch gemacht wurde. Ich nehme doch sehr an, dass Manöverkritik von fachkundiger Seite gern aufgegriffen wird.--Slow Phil (Diskussion) 22:25, 14. Apr. 2014 (CEST)

Zusammensetzung[Quelltext bearbeiten]

[1] Bitte mal jemand prüfen, der Quellen hat. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 21:15, 22. Mär. 2016 (CET)

Der britische PE4...[Quelltext bearbeiten]

...wird zwar im Lemma als identisch zu C4 bezeichnet, dies stimmt aber nicht. PE4 besteht aus 88±1 % Hexogen, 1±0.05 % Pentaerythritdioleat und 11±0.15 % DG-29, entspr. 2.2 % Lithiumstearat und 8.8 % Paraffinöl BP. Es wird noch komerziell im UK, Frankreich, Tschechien und ein paar weiteren Ländern produziert, in den britischen Streitkräften ist es allerdings seit ca. 2012 durch den PE7 (Hexomax von EURENCO) sowie PE8 (DPX10 von Chemring) ersetzt worden. All diesen Sprengstoffen gemeinsam ist, dass es sich um gut formbare, lagerbeständige plastische Hexogencomposite handelt, die Zusammensetzungen (Gehalt an Hexogen, Plastifikator) sind jedoch unterschiedlich und sprengtechnische Parametern unterscheiden sich auch geringfügig. Gruß,--78.43.71.172 00:08, 14. Mär. 2017 (CET)