Diskussion:Einkommensteuererklärung

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Anlage St[Quelltext bearbeiten]

Seit wann gibt es denn die Anlage St, so dass sie noch nicht in der Liste Einkommensteuererklärung#Vordrucke_und_Anlagen enthalten ist?

-- 89.204.152.53 23:15, 8. Nov. 2011 (CET)

Die Anlage St gibt es bereits seit längerem, sie muss allerdings nur alle drei Jahre ausgefüllt werden und enthält statistische Angaben, die von der Finanzverwaltung zur Steuerschätzung bzw. zur Ermittlung von steuerlichen Auswirkungen von geplanten Gesetzesänderungen ausgewertet werden. Martin M. 10:38, 9. Dez. 2011 (CET)
Vielen Dank für die Ergänzung! -- Ein gelegentlich Selbstständiger 89.204.154.172 15:47, 17. Dez. 2011 (CET)

Falsche Formulierung: Wer ist verpflichtet ?[Quelltext bearbeiten]

Die folgende Formulierung ist falsch, vielleicht durch die doppelte Verneinung, auf jeden Fall so unverständlich, dass ich auch nicht weiß, was eigentlich gemeint sein könnte:

Danach sind zur Abgabe verpflichtet:

   * jeder (§ 25 Abs. 3 EStG) der keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit bezogen hat

Häh ? Das würde bedeuten, dass auch Leute oder auch Kinder verpflichtet wären, die gar keine Einkünfte haben. Vielleicht ist gemeint:

   * jeder (§ 25 Abs. 3 EStG) der Einkünfte bezogen hat, die nicht aus nichtselbständiger Arbeit herrühren

aber das ist auch eine unschöne Formulierung.

die erste Formulierung ist richtig, soweit das estg gefragt ist. die estdv regelt das dann noch etwas genauer. habe das mal eingearbeitet. besser? gruß to --Tobias heinrich karlsruhe 23:58, 5. Jan. 2009 (CET)
Aber das stimmt doch wieder nicht. Da steht jetzt, dass jeder, der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat, eine Erklärung abgeben muss, wenn der Betrag 7.664 € übersteigt. Dabei steht in §46 Abs. 1 EStG "soweit nicht nach § 43 Abs. 5 und § 46 eine Veranlagung unterbleibt", und § 46 erspart mir beispielsweise die Abgabepflicht, obwohl meine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit 7.664 € übersteigen.
§56 EStDV sagt außerdem aus, dass die Pflicht besteht, "wenn der Gesamtbetrag der Einkünfte mehr als 7.664 Euro betragen hat und darin keine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, von denen ein Steuerabzug vorgenommen worden ist, enthalten sind"- sprich, wenn man mehr als 7.664 € ausschließlich mit selbständiger Arbeit verdient hat.
Oder lese ich das falsch? (nicht signierter Beitrag von 77.47.52.242 (Diskussion | Beiträge) 13:13, 10. Apr. 2009 (CEST))

Wird in D die Lohnsteuer nicht gleich vom Lohn abgezogen?[Quelltext bearbeiten]

Könnte man das mal nicht genauer hinschreiben? Ich bin vor 25 Jahren aus D ausgewandert in die CH (jawoll, weil man hier ungestraft Steuern hinterziehen kann - betrügen darf man aber nicht!). Hier in der Schweiz kriege ich den vollen Bruttolohn ausgezahlt und muss eine echte Steuererklärung ausfüllen, aufgrund derer dann die Steuerbehörden die Steuer im Nachhinein berechnen (es gibt drei verschiedene Sätze: Gemeinde, Kanton & Eidgenossenschaft, welch erstere beiden in der ganzen CH verschieden sind).

Ich wundere mich jetzt, wieso man in D auch eine Lohnsteuererklärung ausfüllen muss, wenn man die Steuern doch schon abgezogen bekommen hat --- oder hat das etwa inzwischen geändert? Als ich noch in D war ***konnte*** ich, wenn ich wollte, den "Lohnsteuerjahresausgleich" machen, mithilfe dessen ich zuviel bezahlte Steuern zurückbekam (Geschäftsessen, Arbeitsliteratur etc.pp.). Leider gibt es in WP den Artikel "Lohnsteuerjahresausgleich" nicht mehr, drum kann ich mich nicht sachkundig machen, aber den "Lohnsteuerjahresausgleich" gab es doch. Ich habe noch alte Kopien davon hier.

Also nochmal: Muss man als Lohnabhängiger eine Steuererklärung ausfüllen? Oder werden einem die Steuern nicht gleich vom Lohn abgezogen? Grazie 84.75.220.58 22:08, 4. Apr. 2009 (CEST)

Die Steuer wird sofort vom Lohn abgezogen, man wird "veranschlagt" (d.h. geschätzt, z.B. auf Basis der Vorjahreswerte). I.A. ist dies ungünstig für den Steuerpflichtigen, d.h. man gibt seine Einkommenssteuererklärung ab, um weniger Steuern zu zahlen. Die Einkommenssteuererklärung ist der frühere "Lohnsteuerjahresausgleich". --arilou 17:28, 11. Apr. 2010 (CEST)

Unsinn - @xqt 11:33, 12. Apr. 2010 (CEST)

Ungenaue - und damit falsche Formulierung[Quelltext bearbeiten]

   * Für „von Angehörigen der steuerberatenden Berufe vertretene Steuerpflichtige“ 
gewähren die Finanzämter allerdings im allgemeinen eine Fristverlängerung

Ich hab jetzt extra nochmal im Erlass nachgesehen: Man muss nicht durch einen solchen Angehörigen vertreten werden. Es genügt, wenn ein solcher Angehöriger die Steuererklärung anfertigt. Das heißt, einem Steuerberater, der seine eigene Steuererklärung anfertigt, wird die Fristverlängerung auch gewährt, obwohl er sich nicht durch einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe vertreten lässt.

Wie signiert man denn hier?(nicht signierter Beitrag von Ecro (Diskussion | Beiträge) 09:43, 9. Jul. 2009 (CEST))

Schau mal was im Kasten über diesem Feld steht, oder auch hier: Hilfe:Signatur --Euku: 09:44, 9. Jul. 2009 (CEST)

Vordrucke[Quelltext bearbeiten]

Weiß jemand, wer die Vordrucke entwirft/produziert (ich meine nicht den Druck, sondern den Inhalt). Die Formulare sind zwar in ganz Deutschland weitgehend gleich, haben aber wohl in jedem Land unterschiedliche Dokumentennummern (die kleinen Nummern an der Seite). Werden sie vom BMinFin vorgegeben (kann ich mir beim Grundsatz der Landesverwaltung nicht so recht vorstellen) oder gibt es eine Art Ländereinkommensteuererklärungsvordrucksvereinheitlichungskonferenz (LEStErklVorEinheitKonf)? Nachdem die Vordrucke den einen oder anderen Fehler enthalten, wüsste ich gerne, an wen man sich da wenden kann. --AHert 19:36, 6. Sep. 2010 (CEST)

Frist - Belege[Quelltext bearbeiten]

Müssen innerhalb der Frist zwingend auch alle notwendigen Belege miteingereicht werden? --Itu 14:23, 28. Dez. 2011 (CET)

Einkommensteuererklärung#Abgabepflicht/Pflichtveranlagung[Quelltext bearbeiten]

Hallo!

Unter Einkommensteuererklärung#Abgabepflicht/Pflichtveranlagung steht "In folgenden Fällen müssen Arbeitnehmer eine Einkommensteuererklärung abgeben: ... Andere Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug ... von mehr als 410 Euro"

Soweit ich weiss, muss man ab 2009 Kapitalerträge nur dann angeben, wenn man den Quellensteuerabzug mit der Einkommensteuer verrechnen lassen will (=lohnt sich für alle mit Steuersatz unter dem Quellensteuersatz von 30%, meine ich) - eine Pflicht besteht dann aber ja nicht - oder? --kai.pedia (Dis.) 17:21, 17. Mär. 2013 (CET)

Das ist so formal richtig, wenn auch sicher nicht ideal dargestellt, denn Kapitalerträge zählen grundsätzlich nicht mehr zu den Einkünften (§ 2 Abs. 5b EStG) Ansonsten: der Abgeltungsteuersatz beträgt 25 %, darunter lohnt sich dann i.d.R. der Antrag, die KAPs einzubeziehen.217.110.209.235 09:27, 2. Jan. 2017 (CET)