Diskussion:Kategorischer Imperativ

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Nietzsche[Quelltext bearbeiten]

Nietzsches Äusserungen zum kat. Imperativ täten mich an dieser Stelle sehr interessieren.-- Muroshi 15:18, 5. Nov. 2011 (CET)

Ja, der Wunsch ist auch als Desiderat an eine Artikelergänzung berechtigt. Danke. Falls es dich persönlich interessiert: Es gibt zahlreiche Äußerungen wie "lebensgefährlich ... Der Theologen-Instinkt allein nahm in in Schutz!", "riecht nach Grausamkeit", "dass die Widernatur selbst als Moral die höchsten Ehren empfieng und als Gesetz, als kategorischer Impreativ, über der Menschheit hängen blieb" usw. Eine bündige Darstellung ist mir gerade nicht bekannt, gibt es aber höchstwahrscheinlich, vermutlich kennt sie dann Benutzer:Chef. Falls du privat an weiteren Informationen interessiert bist, könntest du eine entsprechende Frage auch auf WP:AU vorbringen. Beste Grüße, ca$e 15:46, 5. Nov. 2011 (CET)

Neue Rechtschreibung schon bei Kant?[Quelltext bearbeiten]

Hat Kant tatsächlich „dass“ geschrieben? --84.58.130.254 03:25, 24. Apr. 2012 (CEST)

das könnte durchaus sein. Vielleicht hat er sogar „dasz“ geschrieben. Da müsste man in die Originalquellen reinschauen, es gibt ja viel zu viele Kant-Editionen. Aber die Frage ist doch eigentlich nicht so relevant, oder? --Herbert Klaeren (Diskussion) 10:00, 24. Apr. 2012 (CEST)
Verlinkt ist ja die Akademie-Ausgabe, da kann man auch deren Rechtschreibung nehmen.-- Leif Czerny 23:32, 14. Mai 2013 (CEST)

Fremdwörter[Quelltext bearbeiten]

Ich bitte doch darum, nicht nur in diesem Artikel, dass Fremdwörter und Sprüche wie quod tibi non vis fieri übersetzt oder zumindest verlinkt werden. --91.14.216.39 (17:20, 14. Mai 2013 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Ich bitte doch darum, aus dem Kontext zu erschließen, dass Kant hier die Goldene Regel (Was du nicht willst, das man dir tu..." anzitiert.-- Leif Czerny 23:35, 14. Mai 2013 (CEST)

KI kommt zu spät im Text vor[Quelltext bearbeiten]

Man muss erst eine halbe Seite Text lesen, bis man den KI lesen kann. Ich wollte einfach nur nachschlagen wie er lautete und habe wirklich lange gesucht. Auch ist der KI nicht genügend hervorgehoben, wodurch er nicht beim Lesen auffällt.

Ich schlage vor den KI im ersten Absatz zu erwähnen. Es handelt sich immerhin nur um einen Satz. Dies ist besser als fünf Sätze zur Erklärung ohne den KI zu erwähnen. 4 Sätze + KI wären imho besser für den Artikel. (nicht signierter Beitrag von 92.72.100.181 (Diskussion) 20:45, 3. Jun. 2013 (CEST))

Guter Vorschlag. Ich hab's mal umgesetzt. --Lutz Hartmann (Diskussion) 09:33, 4. Jun. 2013 (CEST)

Anwendung des KI[Quelltext bearbeiten]

Hallo Ihr,

Als ich das was hier zur Anwendung steht gelesen habe und mit den Beispielen, die Kant selbst in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten anführt, verglichen habe, habe ich festgestellt, dass das etwas auseinanderklafft. Kant hat den KI nicht nach dem Prinzip "Stell dir vor jeder würde das tun." angewendet. Schliesslich wäre der KI ja dann weder ein deontologisches noch ein objektives Prinzip, denn es würde dann ja nach den Folgen in realen Situationen fragen. Vielmehr geht Kant ganz grundsätzlich der Frage nach ob ein Handeln gemäß dieser Maxime erlaubt sein darf. Diese ist dann nicht erlaubt, wenn die Maxime in sich widersprüchlich ist. Kant setzt also moralische Richtigkeit mit den Prinzipien der Logik gleich. Unmoralisch ist eine Handlung, wenn die zugrundeliegende Maxime in sich widersprüchlich ist. Solche Widersprüchlichkeiten erkennt man laut Kant daran, dass die Begriffe der Maxime in sich widersprüchlich sind. Zu stehlen um sein Eigentum zu vergrößern hiesse das Prinzip Eigentum durch das stehlen zu verneinen, gleichzeitig aber zu bejahen, da man wöllte, dass das Diebesgut anschliessend wieder als Eigentum anerkannt wird. Mittel und Zweck einer Handlung dürfen sich also nicht widersprechen. Beides darf ausserdem nicht im Widerspruch zum Selbstzweckcharackter des Menschen stehen (seiner Würde). Der Mensch als Bedingung dafür, dass irgendetwas überhaupt einen Zweck hat, ist ein Selbstzweck und steht über allen Zwecken. Er hat Selbstzweck und darf nicht als Mittel verwendet werden. Dass das Mittel und der Zweck einer Maxime und die Würde des Menschen nicht im logischen Widerspruch zueinanderstehen dürfen halte ich für ein völlig anderes Prinzip als das, dass man sich vorstellen sollte was passieren würde, wenn jeder so handeln würde. Das wird besonders an dem Beispiel der Entscheidung für ein Studienfach deutlich. Die Maxime: "Ich wähle mein Studienfach nach dem was mir Spaß macht." erzeugt keinen inneren Widerspruch, ist also richtig. Wenn aber alle nun Theaterpädagogik, Design, Philosophie usw. studieren würden, dann hätte das unbestreitbar negative wirtschaftliche Folgen...

Deswegen habe ich den entsprechenden Absatz geändert.

--84.130.145.200 16:58, 6. Aug. 2013 (CEST)

Und das war gut so. Dankeschön --Lutz Hartmann (Diskussion) 17:05, 6. Aug. 2013 (CEST)

Nachdem ich mich noch einmal mit der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten beschäftigt habe und dazu unter anderem den hilfreichen Kommentar, der jetzt auch neu als 17. Fußnote in den Quellen auftaucht, gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass beide bisherigen Versionen eben nur einen der möglichen Interpretationsansätze darstellen und damit nicht ausreichend neutral waren. Ich habe mich darum bemüht, die mir bekannten Interpretationen möglichst knapp wiederzugeben und zu veranschaulichen. Den Absatz, darüber, dass der KI von Kant nicht willkürlich aufgestellt ist, habe ich herausgenommen, da das meiner Ansicht nach nicht zur Anwendung, sondern zur Herleitung des KI gehört.

Trotz der oben angeführten Argumente, die für die logische Interpretation des KI sprechen, gibt es eben auch Argumente dagegen, so schreibt Kant selbst in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten: "Denn die Allgemeinheit eines Gesetzes, daß jeder, nachdem er in Not zu sein glaubt, versprechen könnte, was ihm einfällt [...] würde das Versprechen und den Zweck den man damit haben mag, selbst unmöglich machen, indem niemand glauben würde, daß ihm was versprochen worden sei"(Seite 54 der Suhrkamp-Ausgabe der GMS). Er argumentiert an dieser Stelle also selbst eher konsequentialistisch, indem er die Folgen in einer Welt in der die Maxime allgemein befolgt würde, analysiert.

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es eben nicht die eine Anwendung des KI gibt, sondern, dass mehrere Interpretationen möglich sind, von denen die aufgezählten 5 bisher gefunden wurden.

Deswegen die erneute Änderung dieses Abschnitts

(Auch wenn sich die IP Adresse inzwischen geändert hat, ich bin derselbe, der die Seite schon vor einem Jahr geändert hat. Insofern Dankeschön Lutz Hartmann. Ich hoffe du bist auch mit dieser Änderung einverstanden.)

--84.130.132.238 00:07, 24. Jul. 2014 (CEST)

Die gelöschten Absätze finde ich sehr anschaulich. Ich bin dafür, sie (ggf. an anderer Stelle) wieder einzufügen. — ToshikiDisku 23:10, 26. Jul. 2014 (CEST)

Quellen Habermas[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Ich möchte mich gleich mal im Vorfeld entschuldigen, falls ich meine Einwände hier an falscher Stelle vorbringe. Ich kenne mich auch nicht wirklich mit den Regeln für Zitate hier auf Wikipedia aus. Ich habe gerade die Zitate aus dem Habermas-Abschnitt gesucht und bis auf das letzte Zitat (das deutlich als direktes Zitat hervorgehoben wird) nichts gefunden auf S.77... Die anderen sind zwar mit "Vgl." markiert, doch selbst in paraphrasierter Form finde kann ich sie nicht finden, zumindest nicht auf S.77 (nicht signierter Beitrag von 91.47.84.108 (Diskussion) 17:26, 26. Mär. 2014 (CET))

„vgl.“ ist ein sehr schwammiges Wörtchen und sollte bei Zitaten generell nicht verwendet werden – zumindest sind mir keine anderslautenden Wikipedia-Regelungen (diese sind unter Hilfe:Einzelnachweise zu finden) bekannt. Ich kann auch schreiben „Anton ist in die Schweiz gefahren und kommt Ende August zurück (vgl. Maries Post vom 27. Juli, 18:07).“, selbst wenn in Maries Blogpost etwas völlig anderes steht, beispielsweise dass Anton sich heute in Paris ein Baguette gekauft hat. „vgl.“ oder „vgl. auch“ wird generell dann verwendet, wenn es sich um marginal zusammenhängende, durch Analogie verbundene oder gar widersprüchliche Inhalte handelt.
Interessant ist, dass auch Zitat 31 auf diese Seite verweist. Kann gut sein, dass sich da jemand vertippt oder ver-copy/paste-tet hat. Wenn Dir das Buch vorliegt, könntest Du vielleicht die Seitenzahl korrigieren, sobald Du das gefunden hast. Sollte das so nicht in dem Buch drinstehen, müsste man natürlich weiter ausholen und den Absatz umschreiben. Sei mutig!
ToshikiDisku 23:24, 26. Jul. 2014 (CEST)
Wenn man Gedanken, aber nicht Formulierungen verwendet, ist vgl. durchaus probat. Die IP hat aber recht: die vgl. waren gar keine vgl.. Ich habe das korrigiert. Lutz Hartmann (Diskussion) 12:01, 27. Jul. 2014 (CEST)

Adorno[Quelltext bearbeiten]

Sollte man nicht noch die Ergänzung Adornos mitaufnehmen? »Hitler hat dem Menschen im Stande seiner Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe.« Adorno, Theodor W.. Negative Dialektik. In: Gesammelte Schriften, Band 6. Frankfurt, 2003. S.385.

138.246.2.138 04:41, 29. Dez. 2014 (CET)

Im Sinne des kategorischen Imperativs ist das allerdings bestenfalls eine Maxime, die ich zwar uneingeschränkt teile, die man aber nicht als kategorischen Imperativ bezeichnen kann, denn sie ist gehaltvoll. Gibt es irgendwo Literatur, die sich mit dieser Aussage auseinandersetzt? Gruß Lutz Hartmann (Diskussion) 10:17, 30. Dez. 2014 (CET)
Wenn man das darstellen will, muss man wohl auch Adornos Kant-Kritik verarbeiten, der ja gerade die Möglichkeit einer positiven Freiheit problematisierte. Das ausführliche Zitat lautet übrigens: „Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wieder­hole, nichts Ähnliches geschehe. Dieser Imperativ ist so widerspenstig gegen seine Begründung wie einst die Gegebenheit des Kantischen. Ihn diskursiv zu behandeln wäre Frevel: an ihm läßt leibhaft das Moment des Hinzutretenden am Sittlichen sich fühlen. Leibhaft, weil es der praktisch gewordene Abscheu vor dem unerträglichen physischen Schmerz ist, dem die Individuen ausge­setzt sind“. (der Text steht nicht S. 385, sondern S. 358; zur Vertiefung) Lutz Hartmann (Diskussion) 11:03, 30. Dez. 2014 (CET)

Komische Kritik[Quelltext bearbeiten]

Bei Singer stehen so Sätze mit Beispielen (die ich gerade wegen Stil ("ich") und Modi änderte, mich aber nun doch entschloss, hier mal zwecks generellerer Editierung zur Diskussion zu stellen, wobei zu letzterer ich aber auch nur den Anfang geben will ;-)) und merkwürdigen Ausrufezeichen in Klammern - statt Kursive(?) ... War es nun Kants oder Singers von Kant übernommener Ernst, dass Wahrheit das Gegenteil von Lüge sei? M. E. ist das Gegenteil von Wahrheit noch immer Unwahrheit sowie von Lüge Wahrhaftigkeit/Ehrlichkeit - spätestens seit Ahrendt. --188.97.74.247 22:34, 24. Jan. 2015 (CET)
PS: Eine Kritik à la "Wer aus seiner Sicht nur 'Gutes' (sowohl gegenüber andern als auch sich selbst) im Sinne hat, handelt entsprechend und kann gar nicht die Einsicht erlangen, dass er einen Kategorischen Imperativ bräuchte. Wer 'böse' (rücksichtslos egoistisch oder sadistisch) 'eingestellt' ist, den interessiert Moral/Ethik wohl kaum, braucht mithin auch keinen KI ..." hat niemand formuliert? :D --188.97.74.247 22:34, 24. Jan. 2015 (CET)

Wieso sollte die Kritik den KI treffen? Ich glaube nicht, das Kant dem widersprochen hat.-- Leif Czerny 12:54, 26. Jan. 2015 (CET)

Selbstzweck[Quelltext bearbeiten]

KI wird erläutert, in dem das Wort "Selbstzweck" verwendet wird. Das führt nicht weiter, denn das Stichwort "Selbstzweck" ist dürftig erläutert. --2A02:8109:A100:17C4:2057:2AA1:8032:637B 21:39, 30. Jan. 2017 (CET) Zusatzfrage: Was sind "endlich vernunftbegabte Wesen"?, bzw. gibt es unendliche vernunftbegabte Wesen? Ein kleines Beispiel wäre hilfreich.

endliche vernunftbegabte Wesen[Quelltext bearbeiten]

In der Einleitung kommt der o.g. Begriff vor. Seine Bedeutung wird durch die Information, dass er Menschen einschließt, zwar angedeutet, ist dem Laien aber dennoch nicht unmittelbar verständlich. Inbesondere ist unklar, ob es sich um Kants eigene oder um etablierte Terminologie der Ethik handelt. Ich finde, in der Begriffsdefinition des Lemmas sollten andere unklare Begriffe nur auftauchen, wenn sie selbst erörtert werden oder verlinkt sind. --Walfisch5 (Diskussion) 18:31, 3. Jun. 2017 (CEST)