Diskussion:Klimaschutz

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Eine mögliche Redundanz der Artikel Klimaschutzmassnahmen und Klimaschutz wurde von Dezember 2006 bis Februar 2007 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.

Masterplan 100% Klimaschutz[Quelltext bearbeiten]

Es gibt ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums der BRD dieses Namens, an dem 19 Modellkommunen in Deutschland teilnehmen. Vielleicht fühlt sich ja mal jemand bemüßigt, dazu was zu schreiben, aber vielleicht haltet ihr das ja auch für irrelevant. Eventuell sollt man erst mal die Weblinks auf Vordermann bringen. --13Peewit (Diskussion) 01:57, 23. Nov. 2012 (CET)

Klimaschutzbericht 2018[Quelltext bearbeiten]

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-02/klimaschutzbericht-ziele-2020-immissionen-klimawandel

Mögl. Klimaschutz - Kernenergie[Quelltext bearbeiten]

Es darf hier nicht bloss der CO2-Austoss gezählt werden. Im Unterschied zu vielen Erneuerbaren (Sonne, Wind, Wasser) erwärmen AKW das Klima zwar nicht mit sehr viel CO2, aber THERMISCH über ihre Kühltürme oder (ohne KT) das Flusswasser, welches entspr. mehr in die Atmosphäre verdunstet und diese Wärme dort abgibt! (bei den Gewässern wird zudem das ökologische Gleichgewicht thermisch geschädigt!). Bitte recherchieren und ergänzen.--2A02:1206:4585:D570:2CC3:EC98:2ED5:84FE

Der Anteil, den Abwärme insgesamt an der globalen Erwärmung hat, ist völlig unbedeutend, siehe Globale Erwärmung#Abwärme und die Quellen dort. Das gilt erst recht für die Abwärme aus Atomkraftwerken, die davon wieder nur einen Teil ausmacht. --man (Diskussion) 16:31, 3. Mai 2019 (CEST)

Massive Ungleichgewichte im Artikel Klimaschutz[Quelltext bearbeiten]

  • Das wichtige Gebiet der Erhaltung der Wälder und Urwälder einerseits und der Wiederaufforstung andererseits ist völlig unterrepräsentiert. Selbst der Kernspaltung und der auf absehbare Zeit noch nicht nutzbaren Kernfusion wird mehr Raum im Artikel gegeben.
  • Agrosprit wird als klimaschützend tituliert und obwohl zahlreiche Artikel und Studien das Gegenteil besagen, werden diese nicht aufgenommen, d.h. die New York Times, der WWF und Greenpeace sind nicht relevant für diesen "Übersichtsartikel", wo aber gleichwohl Platz für hyper-theoretische Überlegungen wie planetare Albedo-Veränderung (->Klimaschutz#Geoengineering) ist
  • Aber auch eine im Wissenschaftsjournal Science veröffentlichte Untersuchung von Forschern der ETH Zürich ist nicht aufnehmbar, da sie zu neu sei. Das Aufforsten von Wäldern ist aber eine gut bekannte Methode, hat man vor 200 Jahren bei uns begonnen, sonst hätten wir viel weniger Wald heute! --Norevo (Diskussion) 21:19, 6. Jul. 2019 (CEST)
Hier gibts wirklich einige Autoren, die versuchen, den Artikel mit Überblickswerken wie den IPCC-Berichten, wissenschaftlichen Reviewartikel usw. zu gestalten, um damit den Stand der Forschung wiederzugeben. Von dir kamen bisher: Nichtwissenschaftliche, teils parteiische Quellen, POV-Pushen, Edit-Wars gegen Stand der Disk, Filibustern und Gish-Gallop auf der Disk gegen 4 oder 5 etablierte Klimaautoren und ein brandneuer, jetzt schon hochkontrovers diskutierter Science-Artikel mit einer unsubstanzierten Auussage, die im eklatanten Widerspruch zu den gängigen Übersichtswerken steht. Sorry, so schwer ist es nun wirklich nicht zu verstehen, warum du hier auf große Widerstände stößt. Wer als man-on-a-mission agiert, dabei so uneinsichtig ist wie du und dann noch rumfilibustert, der sollte bitte mal bei sich selbst anfangen zu suchen, warum er hier auf Widerstände stößt. Und wenn du dann zum 10. Mal mit deinem NYT-Artikel anfängst, dann muss man irgendwann davon ausgehen, dass du nicht an konstruktiver Mitarbeit interessiert bist, sondern nur am Pushen von Meinungen. Andol (Diskussion) 23:28, 6. Jul. 2019 (CEST)
@Andol: Wie bereits oben gesagt, der Aphorismus, der Baruch de Spinoza zugeschrieben wird, passt perfekt zum oberen Post (auch ich sebst ertappe mich oft dabei). Lies ihn dir mal durch. Auch zum Thema TF: 4 bis 5 etablierte "Klimaautoren"? Auf der Wikipedia sind wir doch höchstwahrscheinlich bestenfalls "Hobby-Klimaautoren"! Wenn du aber einen klimawissenschaftlichen Hintergrund hast, so brauchst du dafür kein Diplom vorweisen, sondern erkläre mir mal, warum es in der Kreidezeit solche O2 Schwankungen gegeben hat, siehe Bild zum oberen Abschnitt. Ich lerne gerne von sachlichen Beiträgen und unterschätze niemanden ist der zweite Spruch, den wir uns alle hier zu Herzen nehmen sollten. --Norevo (Diskussion) 10:32, 7. Jul. 2019 (CEST)

Nach etwas Recherche wird mir der auslösende Artikel immer dubioser. Der lead author Thomas Ward ("Tom") Crowther ist eng verbunden mit der Initiative/NGO "Plant for the planet" des umtriebigen Aktivisten Felix Finkbeiner. Finkbeiner promoviert z.Zt. bei Crowther, dieser hat (zusammen mit seinem Vater, einem reichen Unternehmer) sein Lab bei verschiedenen Projekten finanziell gefördert. Die Zusammenarbeit wurde bereits bei Crowthers letzter vergleichbar spektakulären Studie, gewidmet der Anzahl der Bäume auf der Erde (bei der er einen viel höheren Wert errechnete als alle Fachkollegen vorher) problematisiert. Finkbeiner wurde einige Male bei Aussagen mit problematischem Wahrheitsgehalt erwischt, wobei auch seine Gegner zugeben, dass es wohl sein hoher Eifer für die gute Sache war, der ihn dazu verleitete (er brauchte wohl einfach gute Nachrichten, um Optimismus zu verbreiten, und nahm alle, die er kriegen konnte). Die Zusammenarbeit des Aktivisten Finkbeiner und des Assistant Professor Crowther könnte durchaus einen Interessenkonflikt begründen. Damit ist nicht gesagt, dass der Artikel falsch ist (Crowther ist ein rennomierter Fachmann), aber, das man ihn z.Zt. noch mit Vorsicht genießen sollte.--Meloe (Diskussion) 17:49, 7. Jul. 2019 (CEST)

Interessanter Hinweis, wusste ich noch nicht. Mein Eindruck ist, dass die Studie in der Fachwelt gut aufgenommen wird im Hinblick auf die Aufforstungspotentiale und die Abschätzung, was gehen könnte, aber insbesondere die politisch relevanten Formulierungen als unseriös bzw. glatt falsch zurückgewiesen werden, teils mit scharfen Worten oder gar Spott. Davon abgesehen gibts offenbar auch inhaltliche Probleme mit Zahlen, die nicht stimmen [1]. Von daher schließe ich mich der Meinung von DeWikiMan an und schlage vor, die Studie erstmal zu ignorieren und auf den in KÜrze erscheinenden IPCC-Bericht zum Thema zu warten. Solche Übersichtsarbeiten sind für Wikipedia ohnehin viel besser geeignet, gerade in Überblicksartikeln wir diesem.
@ Norevo: Was in der Kreidezeit war, ist für diesen Artikel hier völlig irrelevant. Hier geht es nicht um päläoklimatologische Ereignisse und Zusammenhänge, sondern um Klimaschutz. Andol (Diskussion) 22:29, 7. Jul. 2019 (CEST)
Update: So langsam gesellt sich zu der Kritik an der Studie, den Reviewern (weil sie den inhaltlich falschen Satz nicht bemerkt haben) und den Autoren (weil sie die Medien gezielt mit dem Falschargument gefüttert und damit die Berichterstattung in falsche Bahnen gelenkt haben) auch Spott hinzu [2]. Weitere Hintergründe siehe auch [3] oder hier [4]. Nach der umfassenden Kritik an der Studie bin ich inzwischen für komplett herauslassen. Nach der umfassenden Kritik durch wirklich viele Klimaforscher gehe ich inzwischen auch davon aus dass da mittelfristig entweder eine Korrektur oder ein ergänzender Kommentar erscheinen wird, bei denen auf die Fehler hingewiesen wird. Andol (Diskussion) 15:03, 11. Jul. 2019 (CEST)
Im ersten Link wird eine spöttische Twitter-Meldung als Quelle angegeben. Echt jetzt? Eine spöttische Twitter-Meldung kontert einen Artikel im Wissenschaftsjournal Science? Ist das dann nicht genauso wie es einem gewissen Trampeltier des Klimaschutzes nachgesagt wird? Der Artikel der Süddeutschen bemängelt, dass bei Herausnahme der 200 GtC wieder gelöstes CO2 aus den Meeren zurück in die Atmosphäre treten würden. Und? Das ist doch gut, dann verringert sich die Kohlensäurebelastung der Meere! (Erst mal auf 200 GtC CO2-Herausnahme kommen, mit "Bio"-Treibstoffen erreicht man z.B. eher das Gegenteil: Durch die Rodung von Urwäldern für die Anlage von Plantagen kommt es zu einem massiven CO2-Eintrag, der erst nach über 100 Jahren ausgeglichen werden könnte, siehe weit oben.) Die Kohlensäurebelastung der Meeere ist für die Meereslebewesen übrigens ein unmittelbares Problem, für die Landpflanzen wäre das höhere CO2 an sich noch kein Problem, es würde die Photosyntheseleistung sogar steigern.)
Die Studie der ETH Zürich gehört hier erwähnt, wenn dieser Artikel ausgewogen und wissen-schaftlich, d.h. weiter aufnahmebereit für Informationen zum Thema sein soll: Die Meinung ein einzelnen Gremiums - und sei es der IPCC - kann nicht Kriterium dafür sein, was in den Artikel gehört oder nicht. Denn dann dürfte der Artikel nämlich nicht mehr „Klimaschutz“, sondern „Klimaschutz nach Meinung des IPCC“ heißen.
P.S. Was ich ganz am Anfang zu Klimaschutzmaßnahmen gesagt habe, nämlich dass man reflektieren soll, gilt grundsätzlich, also auch für die ETH - Studie. Was ich mich frage: Inwieweit gehört zu der Wiederaufforstung auch landwirtschaftliche Nutzfläche? Denn Ackerland, das für die Lebensmittelerzeugung dient, wieder in Wald zu verwandeln geht einfach nicht. Aber ein Stopp weiterer Waldrodungen kann vorübergehend erreicht werden, indem man die Subventionen mehr für Biodiesel und Bioethanol stoppt. Die dann frei werdende Ackerfläche wird eine steigende Lebensmittelnachfrage für ein paar Jahre befriedigen können und Ackerland wird ja auch nicht immer nachhaltig bewirtschaftet (Fruchtfolge um die Böden nicht auszulaugen), eine Verbesserung in dem Bereich könnte im Anschluss an den Stopp der Biotreibstoffe die Bodennutzung mittelfristig effizienter machen und weitere Rodungen vermeiden und langfristig stellt sich die Frage der Reduktion des Fleischkonsums. Und das Bevölkerungswachstum wird sich vermutlich zunehmend abflachen, es kann also sein, dass wir auch langfristig keine weiteren Flächen für die Landwirtschaft mehr erschließen müssen. Und deshalb ist es so irrwitzig, dass momentan im großen Umfang weiter gerodet wird - unterstützt durch verfehlten "Klimaschutz", d.h. Anti-Klimaschutz.
Keine Lebensmittel mehr in den Tank! Deutschland als krasses Beispiel: Der Verbrauch von Palmöl in Margarine und anderen Lebensmitteln könnte bei uns (vermutlich, denn Studie WWF-Studie Auf der Ölspur ist aus 2013) verdoppelt werden, wenn wir es nicht als Biotreibstoff verwenden würden. Ich finde es grotesk, dass manche Margarine-Hersteller (siehe z.B. [5]) jetzt sogar mir Palmölfreiheit werben, während die Subventionen für die Verwendung als Biodiesel in D. weiter bestehen. Als Info für Leute, die es nicht nötig haben, mit der Bahn in größere Städte hinein zu fahren: Bei uns gibt es Menschen, die beim Einkaufen von Grundnahrungsmitteln auf den Preis schauen müssen; ich sehe in größeren Bahnhöfen immer wieder Leute, die Plastikflaschen und Dosen aus den Abfallbehältern fischen. Diese verkehrte Form des Umweltschutzes macht mich zutiefst betroffen. --Norevo (Diskussion) 08:37, 14. Jul. 2019 (CEST)
Sorry Norevo, aber wenn du hier nun eine nachgewiesenermaßen in der Wissenschaft ziemlich kritisch betrachtete Einzelstudie mit Fehlern als das Non-Plus-Ultra in den Artikel prügeln willst, koste es, was es wolle, du zugleich aber den IPCC, der den gesamten Sachstand der Klimaforschung zusammenfasst, ablehnst, weil er ja nur eine einzelnes Gremium se und deshalb "nicht Kriterium dafür sein [könne], was in den Artikel gehört", dann muss man sich langsam ernsthafte Gedanke machen, ob nicht jede Diskussion mit dir reine Zeitverschwendung ist. Wenn du die maßgeblichen Überblicksarbeiten zum Thema ablehnt, zugleich aber diese umstrittene Einzelstudie kategorisch in den Artikel pushen willst, dann ist das einfach ein nicht zu tolerierendes man-on-a-mission-Gehabe, das mit der Artikelverbesserung nicht zu tun hat! Es haben dir hier viele Autoren gute Argumente genannt. Wenn du diese weiter alle ignorieren willst, weil sie dir dabei in die Quere kommen, deine Meinung zu pushen, dann prophezeihe ich dir, dass deine Wikipedia-Karriere nicht lange dauern wird. Es wäre jetzt wirklich mal der Punkt erreicht, wo du sagen solltest, dass dein Verhalten der letzten Wochen(gerade in Bezug auf deine Mission) kontraproduktiv war und du von nun ab konstruktiv und sachorientiert arbeiten willst. Andol (Diskussion) 14:58, 14. Jul. 2019 (CEST)
Selbst die seriöse Tagespresse ist nach etwas Zögern über den Science-Artikel hergefallen: Von purem Spott (FAZ: Träumt weiter) zu kritischen Spott (Süddeutsche: Zu schön um wahr zu sein). Nur die allerersten Artikel (Datum 4.7.) haben das Ergebnis noch unkritisch aufgenommen. Was könnte maximal in den WP-Artikel? "Eine bereits als unplausibel nachgewiesene Studie behauptet, dass Aufforstung alleine das Klimawandelproblem lösen könnte."? Der Mehrwert für WP wäre negativ. --Bicycle Tourer (Diskussion) 16:49, 14. Jul. 2019(CEST)
Eine einzelne Studie ist zuerst mal eine Referenz für gar nix. Selbst in die besten Journals schleichen sich manchmal merkwürdige Dinge ein. Solange keine wissenschaftliche Rezeption zu dieser Arbeit vorliegt, hängt sie gewissermaßen im luftleeren Raum. Und da sich bereits im Vorfeld die kritischen Stimmen mehren, sollten wir lieber vorsichtig sein und abwarten. --Berossos (Diskussion) 17:42, 14. Jul. 2019 (CEST)
3M: Der Vergleich der Menge negativer Emissionen durch Aufforstung mit den gesamten bisherigen anthropogenen Emissionen ist unseriös bis polemisch. Sinnvoll wäre ein Vergleich mit der Menge zukünftiger Nettoemission, die uns noch zugestanden wird, um das 2-K-Ziel einzuhalten (ich gehe davon aus, dass 1,5 K überschritten sind, bevor Aufforstung wirksam werden kann). Wenn das Potential von Aufforstung auch nur 30 % davon ausmacht, ist das nennenswert, imho.
Ob Kernfusion nennenswert ist, ist eine andere Frage (bei gleichem Bewertungsmaßstab des Diskussionsstandes in der Literatur imho nicht). --Rainald62 (Diskussion) 14:10, 15. Jul. 2019 (CEST)
Durch Aufforstung kann man zwar sicherlich viel Waldfläche erzeugen, wo vormals keine war; ich möchte aber massiv bezweifeln, dass man jemals so viel Waldfläche wird schaffen können, wie es vor beispielsweise 1000 Jahren gab, denn die Besiedlung durch den Menschen hat Flächen irreversibel weggenommen, die vormals Wald waren.
Und zur Zeit der Römer war Deutschland fast flächendeckend bewaldet.
Wenn man aber nicht mehr Wald schaffen kann, als es früher mal gab, wird man den durch Rodung freigesetzten Kohlenstoff auch nicht mehr vollstänig binden können.
Darüberhinaus bleiben die CO2-Mengen, die durch Verbrennung von Kohle, Öl und Gas freigesetzt wurden, dann auch noch übrig. Und das ist der größere Teil.
Sprich: Schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass Wiederaufforstung das Klimaproblem nicht wird lösen können. --hg6996 (Diskussion) 07:33, 16. Jul. 2019 (CEST)
Nachtrag: Stefan Rahmstorf hat diese Publikaton hier auch einer aufschlussreichen Analyse unterzogen. --hg6996 (Diskussion) 07:26, 18. Jul. 2019 (CEST)
Formal, der Einrückung nach, antwortest Du auf meinen Beitrag, ignorierst ihn jedoch inhaltlich, beharrst auf dem unseriösen Argument. --Rainald62 (Diskussion) 18:01, 22. Jul. 2019 (CEST)
Hier sind 7 weitere Einordnungen der ETH Studie durch Wissenschaftler https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/research-in-context/details/news/weltweit-verfuegbare-flaechen-zur-aufforstung-zum-klimaschutz/. 2001:16B8:5758:7C00:70EE:7241:4A44:9C34 18:34, 18. Jul. 2019 (CEST)
... die überwiegend darauf hinauslaufen, dass Aufforstung umseitig nennenswert ist. Der mehrfach genannte potenzielle Konflikt mit der Nahrungsmittel-, inbes. Fleischproduktion sollte ebenfalls in den Artikel. Diese Rezeption, umfangreich und fachlich versiert, entwertet vollständig den unten stehenden Versuch einer "Abstimmung" und die Forderung nach einem Konsens als Vorbedingung für die Aufnahme in den Artikel. --Rainald62 (Diskussion) 18:01, 22. Jul. 2019 (CEST)
Die Studie ist im Artikel erwähnt, das geht m.E. in Ordnung, wenn es in den Kontext einsortiert ist und keinen unangemessen breiten Raum einnimmt. Wie jede Originalarbeit, sollte sie in einem Arbeitsfeld, zu dem so viele exzellente Review-Quellen vorliegen, keinen unangemessen breiten Raum einnehmen. Die Debatte um Landnutzungsänderungen im Zusammenhang mit Klimawandel gehört, wenn sie seriös und breit ausgearbeitet werden soll, in einen eigenständigen Artikel, Literatur dazu gibt´s weiß Gott genug. Was nicht geht, ist hier einen langen Absatz über eine neue Studie, anhand von dieser selbst und des Presseechos dazu, einzufügen, und die wissenschaftliche Literatur zu diesem Themenfeld ansonsten zu ignorieren. Dazu kamen bisher wenig belastbare und reputabel bequellte Vorschläge.--Meloe (Diskussion) 18:56, 22. Jul. 2019 (CEST)

3M angefragt[Quelltext bearbeiten]

Zur Info, damit es alle mitbekommen: Am 6. Juli hat Norevo diese 3M angefragt. Da inzwischen eine Antwort gekommen ist, hier der (Zwischen-)Stand:

  • Ein User (Norevo) ist der Meinung, dass der ETH-Report unbedingt in den Artikel muss
  • Ein User (Rainald62, aus 3M) ist der Meinung, dass die ETH-Studie erwähnenswert wäre, wenn das hinter der Wiederaufforstung stehende Potential mehr als 30% des verbleibenden Restbudgets an CO2 decken könnte (ich würde das als Enthaltung werten, solange nicht diese 30% belegt werden können) Ist nicht belegt, aber hoch wahrscheinlich durch die Beurteilung der ETH-Studie in den oben zitierten "Einordnungen durch Wissenschaftler" als "setzt neue methodische Standards", "die Methodik der Studie ist weitgehend robust", "innovativ und solide".--Rainald62 (Diskussion) 18:01, 22. Jul. 2019 (CEST)
  • 6 User (Andol, Berossos, Bicycle Tourer, hg6996, Man, Meloe) sind der Meinung, dass zuerst geklärt werden muss, inwieweit die Ergebnisse der ETH-Studie realistisch sind, einige davon haben das mit Beispielen für die kritische Aufnahme dieser ETH-Studie in der Fachwelt hinterlegt.

Ich habe bei der 3M hinzugefügt, welche Fragen eigentlich strittig sind (bisher liegen nur Antworten auf die Frage, ob der ETH-Report Aufnahme in den Artikel finden muss) vor. Das bisherige Meinungsbild ist ziemlich eindeutig, aber warten wir ab, ob noch weitere Rückmeldungen hier aufschlagen. VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 02:43, 22. Jul. 2019 (CEST) nachträglich in 3M hinzugefügte Fragen verlinkt --Bicycle Tourer (Diskussion) 10:55, 22. Jul. 2019 (CEST)

Hinzufügung des Neutralitätsbausteins ???[Quelltext bearbeiten]

Hallo Norevo, mit diesem Edit hast Du einen Neutralitätsbaustein ({{Neutralität}}) eingefügt mit der Zusammenfassung "Ab diesem kleinen Abschnitt exemplarisch sichtbar wie wiederholt revertiert wird, um einseitige und undifferenzierte Sicht durchzusetzen". Diese Begründung ist kein Grund, einen Neutralitätsbaustein einzusetzen (Dass es Diskussion gibt, wird auf der Diskussionsseite ausgetragen, im Zweifel kommt der ganze Absatz erst dann rein, wenn Konsens besteht). Da auch in Parameter 1 der Vorlage nicht angegeben wurde, in welchem Abschnitt eine potentiell nicht vorhandene Neutralität des nachfolgenden Absatzes diskutiert wird, ist für mich auch nicht rekonstruierbar, ob es andere Gründe für diesen Baustein geben könnte.

Darüber hinaus ist die Einsetzung mit dieser Begründung ein klarer Verstoss gegen WP:BNS. Dieser Verstoß wird noch verstärkt dadurch, dass Du gleichzeitig der Autor dieses Absatzes bist (Du sagst also von Deinem eigenen Absatz, dass er nicht neutral wäre). Ich habe die Einsetzung deshalb revertiert. VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 14:46, 21. Jul. 2019 (CEST)

@Bicycle Tourer: Der von mir geschriebene Abschnitt war neutral und differenziert: Er beinhaltete die Aussage der Studie (Satz 1 und 2), und die positive und negative Kritik und die Quellen dazu (Satz 3). Und er wurde auch gesichtet von jemandem, der an der Diskussion beteiligt war (Benutzer Simon-Martin). Dann wurde beim Abschnitt von Benutzer Hg6996 die positive Kritik und die Quelle dazu gestrichen (d.h. Halbsatz 2 von Satz 3) und die negative überzeichnet (ohne weitere Quelle, denn seine Quelle hatte ich bereits aufgenommen gehabt, ja sogar den Autorennamen hatte ich im Einzelnachweis mit Link) Dies habe ich dann revertiert mit Begründung (und auch dies wurde gesichtet). Als Benutzer Hg6996 dann wieder zurückstellte, habe ich den Baustein aufgenommen, dass der Abschnitt (nun) nicht neutral und ausgewogen ist.
Zum Vergleich die ursprüngliche Version:
Im Juli 2019 wurde von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich in der Fachzeitschrift Science eine Studie über das Potential der globalen Wiederaufforstung veröffentlicht und stellten dabei die These auf, dass die Erderwärmung durch nichts so effektiv bekämpft werden könne, wie durch das massenhafte Pflanzen von Bäumen.[1] Bis zu 9 Millionen km2 Land, etwa die Fläche der USA, könnten dafür genutzt werden.[2][3] Die These der Überlegenheit gegenüber anderen Klimaschutzmaßnahmen rief Kritik hervor,[4][5] während der Inhalt der Studie im übrigen positiv bewertet wurde.[6]
und hier die Abänderung:
Im Juli 2019 wurde von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich in der Fachzeitschrift Science eine Studie über das Potential der globalen Wiederaufforstung veröffentlicht und stellten dabei die These auf, dass die Erderwärmung durch nichts so effektiv bekämpft werden könne, wie durch das massenhafte Pflanzen von Bäumen.[7] Bis zu 9 Millionen km2 Land, etwa die Fläche der USA, könnten dafür genutzt werden.[8][9] Die These der Überlegenheit gegenüber anderen Klimaschutzmaßnahmen rief Kritik hervor, Stefan Rahmstorf stellte in der Studie schwer wiegende Fehler fest. [10][11]
Die Änderung des Halbsatzes verändert die Ausgewogenheit und Neutralität deutlich. Mein Baustein ist mit WP:BNS nicht zu beanstanden! --Norevo (Diskussion) 14:36, 31. Jul. 2019 (CEST)
@Norevo: Da dieser Diskussionstopic schon wieder in viele Teilthemen zerfasert ist, erfolgt die Antwort weiter unten in separatem neuen Diskussionspunkt Fortsetzung Diskussion Neutralitätsbaustein VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 13:10, 10. Aug. 2019 (CEST)

So Norevo, wenn ich von dir in den nächsten Zeit noch irgendwo einen Edit-War entdecke, gibts es kommentarlos eine VM. Der Bogen ist ist jetzt endgültig überspannt. Für deine Bearbeitung gibt es keinen Konsens, wie hier auf der Disk glasklar hervorgeht. Diese Diskseite mit ihrem klaren Widerspruch durch viele Autoren immer wieder aufs Neue zu ignorieren und immer wieder per Gewalt die Infos in den Artikel zu drücken, ist nicht. Und wenn du das einfach nicht verstehen willst, dann musst du halt administrativ eingebremst werden. Seit Wochen agierst du hier ausschließlich als man-on-a-mission, der nur seine Meinung in den Artikel drücken will, das per Edit-War immer wieder versucht und alle Hinweise, Kommentare und Kritik auf der Disk einfach ignoriert. Und damit ist nun Schluss! Beim nächsten Versuch gibt es eine VM, denn das, was du hier treibst, ist inzwischen nur noch Vandalismus. Zumal die Sache auch inhatlich sehr einfach ist. Die Kommentare im Science Media Center erschienen vorab, die Kritik kam aber erst nach Veröffentlichung auf, als die Studie von vielen Wissenschaftlern gelesen wurde und dann die Fehler entdeckt wurden. Hier die Vorabkommentare als Beweis dafür anzuführen, dass die erst später entdeckten Fehler überhaupt nicht existent seien, ist eine logisch absurde Argumentation. Und passt voll ins Bild des Man-on-a-mission-Accounts, der sich argumentativ die Rosinen herauspickt, Übersichtsarbeiten und Sachstandsberichte des IPCC ablehnt, weil diese Einzelstudienergebnissen widersprächen und überhaupt völlig kompromisslos agiert. Was soll das? Eine konstruktive Mitarbeit kann ich bei dir bisher einfach nicht erkennen. Andol (Diskussion) 15:06, 31. Jul. 2019 (CEST)

@Andol: Haben Sie/Hast Du überhaupt eine Zeile durchgelesen? Haben Sie/Hast Du gelesen, dass mein Abschnitt gesichtet wurde, das erste Mal von jemandem, der an der Diskussion beteiligt war und der keineswegs immer einer Meinung mit mir war. Ich finde diese Unterstellung "Vandalismus" unangemessen. Ich erwarte eine Entschuldigung! Ich bin nicht so Wikipedia-erfahren mit VMs, aber die Drohung nehme ich ernst und finde sie missbräuchlich verwendet. Frage an zwei Admins: @AFBorchert:, @Zollernalb: und einen Schiedrichter @Count Count: Ist die missbräuchliche Drohung mit einer VM selbst Vandalismus? --Norevo (Diskussion) 15:25, 31. Jul. 2019 (CEST)
Ja, habe ich. Deine Argumente treffen so nicht zu. Hingegen ist Edit-war führen nun einfach mal klarer Vandalismus, zumal dir im Laufe der Diskussion schon mehrfach gesagt wurde, dass du deinen Edit-War einstellen sollst. Aber das schert dich genauso wenig wie die Tatsache, dass du hier sehr viel Kritik und kaum Zustimmung bekommen hast. Du hast immer wieder revertiert bzw. deine eigene Version hergestellt, egal was Mehrheitsmeinung auf der Disk war. Und dann muss man dann halt mal deutlich werden: Wenn du nicht des Vandalismus bezichtigt werden willst, dann solltest du eben auf Vandalismus verzichten. Eigentlich ganz einfach. Davon abgesehen finde ich es grotesk, dass du meine erneute Warnung vor einer VM nun als justiziable Drohung auslegst. Dein Verhalten hier hätte inzwischen für mehrere VMs gereicht, und der Grund, warum ich erneut gewarnt habe statt gleich eine VM zu stellen, war eigentlich Deeskalation gewesen. Aber bei der Reaktion passiert mir das nicht nochmal. P.S. Simon Martin als Zeuge für deine Position anzuführen, ist gelindegesagt weit hergeholt. Sein letzter Satz zu dir war folgender: "Und jetzt willst Du hier eine in der Fachwelt verrissene Studie pushen, die gerade unter dem Tenor "Wir können weitermachen wie bisher, wenn die anderen aufforsten" in der Leugnerszene gehypt wird. Wenn ich da nicht revertiere machen es halt andere ..." [6] Das ist nun 10 Tage her, an Deutlichkeit kaum zu überbieten und mitnichten ein Argument, dass dein tags zuvor ergänzter Satz von ihm für gut und richtig befunden wurde, wie du hier fälschlich suggerierst. Andol (Diskussion) 15:43, 31. Jul. 2019 (CEST)
Welche tatsächlichen Fehler hat die im ETH-Studie denn, außer der Nichterwähnung, dass aus den Weltmeeren wieder das CO2 in die Atmosphäre zuürckkehrt und deshalb der Netto-Effekt auf das atmosphärische CO2 geringer als 200 GtC ist? Letzteres war ein kommunikativer Lapsus, weil man damit die Studie für oberflächliche Kritik angreifbar machte, aber kein fachlicher Fehler, denn die Autoren hatten gegenteiliges eben nicht behauptet und es war auch nicht das Ziel der Studie. Soll man jetzt jede Untersuchung mit Extra-Betrachtungen umhüllen, zu denen man selbst nichts beigetragen hat und für deren Beurteilung man auch nicht unbedingt der Experte ist? Wissenschaft ist arbeitsteilig, den Autoren der ETH-Stdie vorzuwerfen, dass sie sich auf ein Thema konzentriert haben, ist unseriös. Und übrigens: 200 Mrd. Tonnen gesamter Kohlenstoff-Entzug wären eine Riesenmenge und wenn davon ein Teil dem CO2-Entzug der Weltmeeren zugute kommt, dann ist das hochgradig wünschenswert (Stichwort: Kohlensäure)! An @Andol: und @Simon-Martin: Wird diese Menge in Frage gestellt? --Norevo (Diskussion) 16:16, 31. Jul. 2019 (CEST)
Teil II @Andol: Deine Logik ist nicht nachvollziehbar. Gerade weil Simon-Marrin grds. kritisch mit meinen Edits war, ist die Sichtung dieses einen Edits ein deutliches Indiz, dass ich da die andere Seite mitgenommen habe und gerade kein Edit-War und erst recht kein Vandalismus. Also nochmals: Ich erwarte, dass du dir den Versionsverlauf mal anschaust und dich aktiv oder passiv entschuldigst. Eine passive Entschuldigung wäre ein Kompromiss-Edit des betroffenen Abschnitts. Mal schauen. Oder du könntest meinen Kompromiss sichten. Ich wollte möglichst wenig von der Version von hg6996 abweichen, so dass ich u.a. die andere Quelle nicht mit aufgenommen habe, und den Namen des Kritikers weiterhin explizit aufgeführt habe, was ich aber für sub-optimal halte. Aber besser als nichts, weil so ist es echt unmöglich und unfair gegenüber den Forschern der ETH gewesen. --Norevo (Diskussion) 17:16, 31. Jul. 2019 (CEST)
Hmm. @Hg6996: wen man erwähnt sollte man auch informieren. --Norevo (Diskussion) 22:36, 31. Jul. 2019 (CEST)
Ich habe deine Edit-Wars gegen den Diskussionsstand Vandalismus genannt und dabei bleibe ich, denn Edit-Wars sind per Definition Vandalismus. Wenn die Diskussionen der vergangenen Wochen eines gezeigt haben, dann dass du keinerlei Konsens für deine Edits hast, sondern es breite Ablehnung gibt. Aber das ist dir gerade egal, du machst einfach weiter. Die Krönung dabei ist, dass du immer wieder 3Ms einholst, aber wenn sie deine Meinung nicht teilen, dann ignorierst du sie und drückst deinen POV trotzdem in den Artikel. Und jetzt willst du, dass ich mich dafür entschuldige, dass ich ein solches Verhalten Vandalismus nenne? Nein. Das ist Vandalismus. Ganz einfach. Auch heute war deine Reaktion auf einen Revert die Wiedereinfügung, diesmal leicht verändert. Auch das ist eine kaum verhohlene Fortsetzung des Editwars, obwohl es keinerlei Konsens gibt. Ich habe gut Lust, es alleine deshalb schon wieder zurückzusetzen, aber dann würde ich mich auch in Richtung Edit-War bewegen. Dabei ist das Vorgehen klar. Wenn es Widerspruch gibt, gerade dann, wenn er von vielen Leuten stammt, dann wird es auf der Disk ausdiskutiert und eben nicht mehr im Artikel ständig wieder eingefügt. Aber das machst du nicht. Du ignorierst weiterhin, dass deine Edits keinen Konsens haben, sondern versuchst es weiter in die Artikel zu drücken. Und so geht es einfach nicht.
Davon abgesehen ist es ein ziemliches Stück aus dem Tollhaus, dass du einen gravierenden Rechenfehler, der direkte Auswirkungen auf das Ergebnis der Studie hat (nämlich die postulierte Effektivität der Aufforstung massiv verringert) zum "kommunikativen Lapsus" umdeutest. Das ist kein Kommunikationsfehler, das ist ein massiver Rechenfehler, der die Grundfesten der Studie erschüttert. Genau wie die Aussage hochproblematisch bis glatt falsch ist, dass die Aufforstung "our most effective climate change solution to date" sei, zumal diese durch nichts in der Studie belegt ist. Andol (Diskussion) 01:03, 1. Aug. 2019 (CEST)
Stefan Rahmstorf hat die Schwächen der Studie doch glasklar aufgeführt. Warum muss darüber überhaupt diskutiert werden? Das hat er in klarer deutscher Sprache verfasst. --hg6996 (Diskussion) 07:08, 1. Aug. 2019 (CEST)
@Andol: Du unterstellst, dass weder die Autoren der Studie noch die Reviewer von Science einen "gravierenden Rechenfehler" erkannt haben. Tja, möglich ist es natürlich, denn Menschen machen Fehler. Aber Zweifel sollte man schon haben, dass dies nicht erkannt wordeen wäre. Also liest man sich die Studie einfach mal durch! Haben sie geschrieben, dass durch die Maßnahmen der Gehalt von Kohlenstoffverbindungen in der Atmosphäre um 200 Gt Kohlenstoff-Äquivalent abnimmt?
PS. Es ist unstatthaft zu fragen (und auch zu sagen), welchen fachlichen Hintergrund jemand in der Wikipedia hat. Dank des Internets hat heute zum Glück jeder Zugang zur Wissenschaft. Aber einen klitzekleinen Test möchte ich machen: Wenn man 200 Gt reinen Kohlenstoff vollständig verbrennt, wieviel Gt CO2 entstehen dann und um vielviel ppm könnte das CO2 maximal zunehmen (ohne Beachtung des Übergangs in die Ozeane)? Ergebnis mit kurzem Rechenweg für die Größen, s'il te plaît (in wörtlicher Übersetzung gemeint). Und was könnte man dann als nächstes bestimmen? --Norevo (Diskussion) 08:48, 1. Aug. 2019 (CEST)

Das ist m.E. alles neben der Spur. Hier wird so getan, als haben Herr Crowther und seine Mannen das Potential für Aufforstungen als Kohlenstoffsenke und effektive Minderungsmaßnahme entdeckt. Das ist völliger Nebbich. Es gibt etliche existierende Studien und einige recht brauchbare Reviews dazu. Das Thema wird in den IPCC-Syntheseberichten breit und ausführlich abgehandelt. Das neue an der ETH-Studie ist eigentlich nur, dass sie eine neue Abschätzung des maximal erreichbaren Aufforstungspotenzials weltweit anhand eines neuen Modells angeben. Weder deren Netto-Speichervermögen noch gar dessen Klimawirkungen gehören irgendwie zur Kernkompetenz des ETH-Teams, sie haben dazu auch überhaupt nicht selbst geforscht und geben nur ein paar dürre Zahlen am Ende des Berichts, die von Rahmstorf und anderen gnadenlos zerpflückt worden sind. Dazu mag viel in der Zeitung gestanden haben, in der Studie selbst steht zu genau diesem Punkt nicht viel Erhellendes, deren Fokus liegt auf dem abgeschätzten Maximalpotenzial an Flächen für Aufforstungsmaßnahmen. Dass es sich bei Aufforstungen um eine vergleichsweise kostenextensive Maßnahme handelt, steht genau so in allen relevanten Szenarien und in allen Syntheseberichten des IPCC. Der Unterschied ist im wesentlichen, dass die meisten Fachleute weniger optimistisch sind als die Züricher (mal zum Vergleich: nach den Daten der FAO war der Netto-Verlust an Waldfläche von 1961 bis 2005 105 Millionen Hektar. Die Trendwende von der Quelle zur Senke steht hier immer noch aus). Die meisten Szenarien unterstellen für Maßnahmen der Landnutzungsänderung etwa ein Viertel des notwendigen Potenzials zur Erreichung der Ziele von Paris. Das ist viel: Aber eben fehlen dann eben noch die anderen drei Viertel.--Meloe (Diskussion) 09:00, 1. Aug. 2019 (CEST)

Dann wäre der erste wichtige Schritt, doch einmal unnötigen Netto-Verlust an Waldfläche zu stoppen, insbesondere der Regenwälder Z.B. indem man den Zusatz von Palmöl,Kokosöl, Rapsöl beim Biodiesel verbietet (d.h. Biotreibstoffgewinnung nur aus Abfällen). Die freiwerdende Biodiesel-Ackerfläche kann dann erst mal den steigenden Lebensmittel-Ackerflächenbedarf für gewisse Zeit bedienen. Aber was macht die BRD? Palmöl für Biodiesel wird weiter subventioniert! Und das wird auch noch als "Klimaschutzmaßnahme" verkauft!
Genauso ein Irrsinn wie das Verbot der Plastiktüten zugunsten von Papiertüten, dabei ist die Einwegpapiertüte klimaschädlicher als die Einwegplastiktüte, siehe [7]; und stabile Pastiktüten - am besten sind/waren die schwarzen Tüten vom Aldi, die es jetzt (aus Klimaschutzgründen??) leider bei uns nicht mehr gibt - kann man viele Hunderte Male hernehmen, sind also um ein Zigfaches klimafreundlicher. Ich benutze die nicht gerade extra behutsam, habe es aber noch nicht geschafft eine von denen kaputtzukriegen und wenn sie doch mal kaputt sein sollte und wenn man nicht gerade ein Umweltvollidiot ist, dann wirft man die auch nicht irgendwo in die Gegend, sondern in den Gelben Sack. Wenn das dort richtig entsorgt wird (d.h. recyclen oder notfalls verbrennen, aber nicht deponieren), dann sollte die schwarze Plastik-Alditüte also keine Quelle von Mikroplastik werden. --Norevo (Diskussion) 14:41, 1. Aug. 2019 (CEST)
Und was hilft uns das für den Artikel? Lesetipp: Felix Creutzig et al. (2014): Bioenergy and climate change mitigation: an assessment. GCB Bioenergy (2014), doi:10.1111/gcbb.12205. Das ist das aktuellste und umfassendste review dazu, das ich kenne. Ggf. auch Florian Humpenöder et al. (2014): Investigating afforestation and bioenergy CCS as climate change mitigation strategies. Environmental Research Letters 9: 064029 (13pp) doi:10.1088/1748-9326/9/6/064029 und diverses von Alexander Popp et al., z.B. The economic potential of bioenergy for climate change mitigation with special attention given to implications for the land system.  Environmental Research Letters 6(3):034017 doi:10.1088/1748-9326/6/3/034017. Es hilft doch nix, Meinungen zu haben (und beim Palmöl bin ich doch auch Deiner Meinung). Quellen sind gefragt. Bestimmt habe ich noch Etliches übersehen, aber auf der Basis könnte man mal anfangen.--Meloe (Diskussion) 15:08, 1. Aug. 2019 (CEST)
Ich hatte ja haufenweise Quellen, aber eben von der "allgemeinen Presse" vom WWF, Greenpeace, NYT. Der Multiautoren-Artikel von Creutzig ist schwere Kost (schwer "accessible" ums vornehmer in Denglisch zu sagen, was unter anderen auch daran liegt: „the authors did not agree on all aspects of this review; thus we attempted to integrate the multiple perspectives ...“). Ich interessierte mich logischerweise am meisten für den Abschnitt Direct land use change und dort wird angesprochen, was die NYT,der WWF,... auch aufführt (nur eben dort einfacher erschließbar und mit Bildern hinterlegt):
„Biospheric Closses associated with LUC from some bioenergyschemes can be, in some cases, more than hundred times larger than the annual GHG savings from theassumed fossil fuel replacement (Chumet al., 2011;Gibbset al., 2008).“ Was ich fett hervorgehoben ist nichts neues (einfach oben nach "100" suchen): Der Biomassen-Verlust durch Fällen des Regenwalds wird erst in (weit) über hundert Jahren wieder hereingeholt (falls bis dahin der Boden nicht erschöpft ist, was bei bei ehem. Regenwaldboden doch leicht passiert wenn die Pflanzendecke so starkt ausgedünnt wird wie bei einer Ölpalmen-Plantage) siehe Bild:
Irreversible Habitatzerstörung durch Ölpalmenpflanzung auf Borneo
Im Artikel werden später Forderungen genannt, um schädliche Auswirkungen zu verhindern:
„Careful policies for implementation focused on land-use zoning approaches (including nature conservation and biodiversity protection), multifunctional land use,integration of food and energy production, avoidance of detrimental livelihood impacts e.g., on livestock grazing and subsistence farming, and consideration of equity issues and sound management of impacts on water systems are crucial for sustainable solutions.“
Aber was de facto passiert ist, worüber die NYT, der WWF, Greenpeace berichten. Biotreibstoff-Produzenten, die wettbewerbsfähig sein wollen, machen das nicht: Sie bekommen die Subventionen egal ob sie sich um die Umwelt (nature conservation and biodiversity protection) kümmern oder nicht und da dies kostet, machen sie es nicht. Was also einen kleinen Teil des Übersichtsartikels über die denkbaren Szenarien der Bioenergienutzung ausmacht, macht den absoluten Löwenanteil bei der tatsächlichen Bioenergienutzung aus. Und die Ölpalme, gezüchtet in riesigen Plantagen im indoesischem Regenwald ist eben am wirtschaftlichsten. Aber diese Artikel, die mal die Realität der Anti-Bio-Treibstoffherstellung konkret aufzeigen, die werden hier reihenweise gelöscht. --Norevo (Diskussion) 18:18, 1. Aug. 2019 (CEST)
P.S. Es liegt aber nicht nur am Profitstreben: Man kann keine Ölpalmen anpflanzen und dort gleichzeitig weiter einen Dschungel haben. Die Forderung nach „nature conservation and biodiversity protection“ ist praktisch nur zu einem kleinen Teil erfüllbar. --Norevo (Diskussion) 18:41, 1. Aug. 2019 (CEST)

Wow, zig Wochen Diskussion und wir nach einer Wendung um 360 grad wieder exakt da, wo wir ganz am Anfang auch schon standen. Die Sachlage hat sich aber dennoch kein bisschen geändert. Bei dem Thema Klimaschutz gibt es so viele gute Überblicksarbeiten (Meloe hat welche genannt, zudem gibts zig Sachstandsberichte u.a. vom IPCC), dass irgendwelche journalistischen Arbeiten, Greenpeace-Magazin usw. hier Nullkommanichts verloren haben. Ja, wissenschaftliche Literatur ist schwieriger zu lesen, komplexer und ist weniger schlagzeilenträchtig als zugespitze Medienartikel, aber wir wollen hier etablierten Wissen darstellen. Und das geht bei einem Artikel wie diesem nunmal nur mit wissenschaftlichen Überblicksarbeiten. Andol (Diskussion) 00:02, 2. Aug. 2019 (CEST)

Einzelnachweise
  1. Report: The global tree restoration potential, science.sciencemag.org, 5. Juli 2019
  2. Klimaschutz Studie: Aufforsten gegen den Klimawandel, www.dw.com, 4. Juli 2019
  3. Wälder als Rettung „Die wichtigste Waffe gegen die Klimakrise sind Bäume“, www.tagesspiegel.de, 4. Juli 2019
  4. Können Bäume das Klima retten? scilogs.spektrum.de, Blog-Beitrag von Stefan Rahmstorf
  5. Klimawandel: "Zu schön, um wahr zu sein" www.sueddeutsche.de, 10. Juli 2019
  6. Weltweit verfügbare Flächen zur Aufforstung zum Klimaschutz www.sciencemediacenter.de, 4. Juli 2019
  7. Report: The global tree restoration potential, science.sciencemag.org, 5. Juli 2019
  8. Klimaschutz Studie: Aufforsten gegen den Klimawandel, www.dw.com, 4. Juli 2019
  9. Wälder als Rettung „Die wichtigste Waffe gegen die Klimakrise sind Bäume“, www.tagesspiegel.de, 4. Juli 2019
  10. Können Bäume das Klima retten? scilogs.spektrum.de, Blog-Beitrag von Stefan Rahmstorf
  11. Klimawandel: "Zu schön, um wahr zu sein" www.sueddeutsche.de, 10. Juli 2019

Deutschland[Quelltext bearbeiten]

Einerseits ist der Artikel in eingen Abschnitten sehr deutschlandlastig. Andererseits habe ich heute gelesen, dass unser Land weltweit nur etwa 2% Anteil hat, China dagegen 30%. Das fehlt mir irgendwie hier in der Abwägung. --88.71.234.200 14:33, 2. Aug. 2019 (CEST)

Der Artikel bezieht sich auf Klimaschutzmaßnahmen und da ist es nicht verwunderlich, dass über die in Deutschland verfolgten Ansätze bevorzugt berichtet wird. Was aber nicht geht ist, dass vermeintliche und echte Klimaschutzmaßnahmen bei uns und anderswo auch zur Umweltzerstörung beitragen und dies ausgeblendet wird: z.B. Biotreibstoffe (siehe oben) und Akkus bei der Herstellung (Nickel mining: the hidden environmental cost of electric cars) und Entsorgung (Elektroantrieb: Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende) --Norevo (Diskussion) 17:53, 2. Aug. 2019 (CEST)

Sehr ungenaue Daten des IPCC zum "Land use change"[Quelltext bearbeiten]

Vollzitat des Abs.5 von S. 467 vom Fünften Sachstandsbericht des IPCC

Carbon emissions from fossil fuel combustion and cement production increased faster during the 2000–2011 period than during the 1990–1999 period. These emissions were 9.5 ± 0.8 PgC yr -1 in 2011, 54% above their 1990 level. Anthropogenic net CO2 emissions from land use change were 0.9 ± 0.8 PgC yr –1 throughout the past decade, and represent about 10% of the total anthropogenic CO2 emissions. It is more likely than not that net CO2 emissions from land use change decreased during 2000–2011 compared to 1990–1999. {6.3, Table 6.1, Table 6.2, Figure 6.8}“

Der IPCC gibt die CO2 Emissionen wegen des LUC auf 0,9 ± 0,8 GtC an, d.h. untere Grenze 0,1 GtC, obere Grenze 1,7 GtC. Was ist das für eine super unpräzise Darstellung? --Norevo (Diskussion) 09:54, 3. Aug. 2019 (CEST)

Glaubst du ernsthaft, dass die Zahl auf die Tonne genau zu bestimmen sei? Der IPCC gibt Unsicherheitsspannen an, so wie man das als guter Wissenschaftler halt macht, denn exakt zu bestimmen ist so eine Zahl natürlich nicht. Das sollte aber nun wirklich keine Verwunderung auslösen. Und was soll die Wiedereinfügung der uralten FAO-Zahlen? Der IPCC schriebt doch, dass die fossilen CO2-Emissionen stark angestiegen sind, während die Emissionen aus der Landnutzung wohl zurückgegangen sind. Hier also uralte FAO-Zahlen hinzufügen, als das Verhältnis noch ganz anders war, ist also unsinnig. Es ergibt nur dann Sinn, wenn man unbedingt die Emissionen aus Entwaldung besonders hoch darstellen will. Was komischerweise genau deine Mission seit mittlerweile gut einem Monat ist. Und auch gestern schon hast du die IPCC-Zahlen von 2007 gelöscht, um die älteren FAO-Zahlen, die höher lagen, im Artikel zu behalten [8]. Das ist klares Rosinenpicken, das ich nicht mitmache. Und genau das sind die Edits, die hier ganz klar "man-on-a-mission" schreien. Es geht nicht, dass du uralte, längst von der GEschichte überholte Zahlen in den Artikel einbaust, weil die deine eigene Meinung besser bestätigen als die aktuellen Zahlen. Und deswegen werde ich das zurücksetzen. Du kannst gerne schauen, ob die FAO in den letzten Jahren neue Zahlen publiziert hat, die wären dann durchaus zitierfähig. Aber vor anderthalb Jahrzehnten publizierte Zahlen (deren Datenbasis dann ja noch älter ist), gleichzusetzen mit vor 5 Jahren publizierten Daten geht nicht. Dafür haben sich die Emissionsschema einfach zu stark verändert. Was wie oben schon erwähnt der IPCC ja auch schreibt. Andol (Diskussion) 15:00, 3. Aug. 2019 (CEST)
P.S.: 3 Minuten Googeln ergibt, dass die aktuellen FAO-Zahlen (von 2015) [9] komplett im Einklang mit dem IPCC liegen. Die geben nämlich 2,9 bis 3,9 Mrd. Tonnen CO2 an, was bei einem Umrechnungsfaktor von 3,7 gerundet 0,78 bis 1,05 Mrd. Tonnen Kohlenstoff ergibt, was die Angaben des IPCCs mit ca. 0,9 Mrd. Tonnen bestätigt. Deswegen immer möglichst aktuelle Zahlen nutzen. Andol (Diskussion) 15:21, 3. Aug. 2019 (CEST)
Und auch gestern schon hast du die IPCC-Zahlen von 2007 gelöscht, um die älteren FAO-Zahlen, die höher lagen, im Artikel zu behalten
Der IPCC-Wert (17,4%) kam ja erst durch meinen vorherigen Edit erst hinein, siehe Difflink 1 Ich hatte erst die ganze Passage aus dem Artikel Entwaldung übernommen, aber dann feststellen müssen, dass zwei der drei Links nicht mehr funktionierten, auch mit der Wayback machine konnte ich nichts finden. Und eine Aussage ohne Quelle dastehen zu lassen fand ich nicht hinnehmbar. Der einzige Link, der funktionierte was der von der FAO. (Und 17,4%, 20% und 25% ist noch in der selben Größenordnung, anders als z.B. 0,9 ± 0,8 GtC, s.u.) Dass die Werte große Diffenrenzen ausweisen aufgrund unterschiedlicher Berechnungsmethoden stand auch weiterhin drinnen. Und nun zum Difflink 2 mit Bearbeitungszeile : die Links zu den anderen Quellen funktionieren leider nicht mehr, deswegen der Zusatz in Klammern. Was ist mit "..deswegen der Zusatz in Klammern" gemeint? Das da: „Emissionen in einem Bericht aus dem Jahr 2007 (relativ hoch) mit 25 Prozent.“ Damit ist gemeint, dass dieser Wert im Vergleich zu den anderen Werten relativ hoch ist, aber es war so der so suboptimal und könnte evtl. missverständlich sein und ich habe es dann doch wieder gelöscht (2007 war eh abzuändern auf 2005). Alle drei Werte (17%, 20%, 25%) aufzuführen mit Quelle wäre mir viel lieber gewesen!! Ich hoffe, Sie erkennen jetzt, dass Ihr Konstrukt über mein Handeln noch nicht stimmig ist.
Und 0,9 ± 0,8 GtC ist ein krasser relativer Fehler (bzgl. Mittelwert) von 89%, also sehr ungenau. Waran liegt dies? Ist die Fehlerbreite die einfache Standardabweichung oder die doppelte oder die absolute Fehlerspanne (d.h. es gibt eine Studie, die 0,1 GtC liefert und eine andere mit 1,7 GtC)? Die Frage: Was ist das für eine super unpräzise Darstellung? ist jedenfalls berechtigt. --Norevo (Diskussion) 22:55, 4. Aug. 2019 (CEST)
Ich soll also glauben:
- dass du lange nach dem IPCC-Bericht gesucht hast
- du dabei aber nicht auf die Idee gekommen bist, einfach mal das Kapitel zu googeln
- du auch nicht auf die Idee gekommen bist, einfach mal auf der Website des IPCCs nachzuschauen oder es dort zu versteckt war (Hauptseite, Reports anklicken, View all, voila, da ist er)
- dass die Auswahl des höchsten Wertes völliger Zufall war (und es rein gar nichts damit zu tun hast, dass du seit Juni die Rolle der Abholzung als den wichtigsten Faktor darzustellen versuchst, auch wenn er das nicht ist)
- die elend lange Diskussion auf meiner Benutzerdisk, warum du den IPCC als politisch abhängig und wissenschaftlich nicht maßgeblich empfindest und seine seine Arbeit als falsch diskreditiert hast, keine Rolle heirbei spielte
- du auch hier wieder die IPCC-Angaben trotz zig Belegen wieder nicht akzptierst
- du hingegen eine Zahl in einer Pressemitteilung ohne jede Fehlermarge bedingungslos akzeptierst
- und du auch nicht nach neueren Zahlen bei der FAO und dem IPCC gesucht hast.
Tut mir leid, das tue ich nicht. Diese Geschichte ist einfach völlig unglaubwürdig. Andol (Diskussion) 00:00, 5. Aug. 2019 (CEST)
[10] war bis zum meiner Änderung am heutigen Tag der (gebrochene) Link auf den vierten Sachstandsbericht im Artikel Entwaldung, der zweite Link (der zur UNECE) ist sogar im Artikel als gebrochen markiert, der FAO Link war der einzige, der direkt funktionierte. [11] und beide versuchte ich zu finden. Eigentlich müssten doch beide als Berichte von UN Organisationen leicht im Web zu finden sein. Vielleicht finden Sie auch den von der UNECE.
P.S. Der Link zum Vierten Sachstandsbericht war übrigens auch im Artikel Vierter Sachstandsbericht des IPCC bis jetzt defekt (es erscheint: [12]. Mir vorzuwerfen, ich hätte aus Antipathie den IPCC Bericht unterdrückt, obwohl ich ja erst den (defekten) Link kopiert hatte ist absurd. Warum war im Hauptartikel der Link bis zu meiner heutigen Abänderung defekt?
Genauso übrigens im Dritter Sachstandsbericht des IPCC. Und im Zweiter Sachstandsbericht des IPCC bei der Synthese und dort hat jemand den Bericht von Arbeitsgruppe II nicht mehr gefunden und stattdessen über die Wayback machine eingebunden: Zweiter Sachstandsbericht des IPCC – Bericht der Arbeitsgruppe II (Memento vom 22. Dezember 2011 im Internet Archive)
Ich scheine also nicht der einzige zu sein, der sich schwertat den IPCC Bericht über die Website des IPCC zu finden. Und derjenige, der Teil III über das IPCC Archiv zuordnete, korrigierte den ersten und zeiten Link nicht. Haben die also auch was gegen die Synthese und die Arbeitsgruppe II des IPCC? Wohl kaum. Ihre Unterstellung ist so absurd. Ich habe was dagegen, wenn man eine einzige Institution zum Maßstab macht, und ich hab was dagegen, dass man 0,9 ± 0,8 GtC unkritisch als 0,9 GtC wiedergibt und ich hab was dagegen, wenn so ein ungewöhnliches Ergebnis wie jenes, das ja einen relativen Fehler von 89% beinhaltet, nicht erklären kann.
Es gibt so viele Fehler aufgrund der oberflächlichen und undifferenzierten Rezeption zum Thema Klima wie z.B. „Biodiesel ist gut fürs Klima“ (aber Abholzung des Regenwalds für Palmölplantagen erzeugt soviel CO2 wie in 100 Jahren nicht wieder hereingeholt werden kann) und „Pastiktüten sich schlecht fürs Klima“ (aber Papiertüten und Baumwollsäckchen brauchen viel mehr Energie und Chemie), dass jede Information willkommen ist. Und ich habe die Links übrigens ausgebessert, hätten Sie auch machen können statt dieser unsinnigen Anwürfe. Tipp: Nicht überall Klimaleugnung vermuten, sonst artet es ins Religiöse aus, siehe Galileo Galilei#Der Prozess gegen den Dialog. --Norevo (Diskussion) 10:13, 5. Aug. 2019 (CEST) (Auch G.G. machte übrigens auch Fehler, siehe oberer Link "Zur Rettung seines Konzepts der Kreisbahnen nahm Galilei in Kauf, dass es die beobachtete Position des Planeten Mars wesentlich schlechter voraussagte als die geozentrischen Modelle von Ptolemaios oder Brahe." Es gibt nicht "die" Institution, die Wissenschaften sind plural, das gilt auch für die Klimawissenschaften. --Norevo (Diskussion) 10:40, 5. Aug. 2019 (CEST)
Um zurück zu meiner anfänglichen Frage zu kommen: Wie kommt 0,9±0,8 GtC zustande? Wenn 0,8 GtC die einfache Standardabweichung ist, dann wäre es ein riesiger Fehlerbereich: Wenn 50% der Studien 0,1 GtC als Resultat hätte und 50% 1,7 GtC, dann würde gerade dieser Mittelwert und diese Standardabweichung herauskommen. Aus derart konträren Ergebnissen einen Mittelwert zu bestimmen wäre aber wie wenn man sagen würde: Die einen Messungen sagen, dass Planet X derzeit 10 AU entfernt ist, die anderen 170 AU, also ist Planet X aufgrund der Synthese mehrerer Messungen derzeit 90±80 AU entfernt. Jeder Astronon würde sagen: Was soll der Unsinn, messt Ihr überhaupt den selben Planeten? (-> Es kann da gut sein, dass es zwei Planeten X1 und X2 gibt, die 10 AU und 170 AU entfernt sind, die Synthese von Informationen kann also komplexer als eine bloße Mittelwertbildung sein: Nicht vor lauter Wald die Bäume nicht mehr sehen.) --Norevo (Diskussion) 11:44, 5. Aug. 2019 (CEST)
Vgl. dazu Tabelle 6.2, Seite 490 des von Dir verlinkten Berichts. Im Text dazu "We adopt an uncertainty of ±0.8 PgC yr–1 as representative of 90% uncertainty intervals. This is identical to the uncertainty of ±0.5 PgC yr–1 representing ±1-σ interval (68% if Gaussian distributed error) from Houghton et al. (2012). This uncertainty of ±0.8 PgC yr–1 on net land use change CO2 fluxes is smaller than the one that was reported in AR4 of 0.5 to 2.7 PgC yr–1 for the 1990s (68% confidence interval). In this chapter, uncertainty is estimated based on expert judgment of the available evidence, including improved accuracy of land cover change incorporating satellite data, the larger number of independent methods to quantify emissions and the consistency of the reported results (Table 6.2; Figure 6.10)." Das ist doch im von Dir zitierten Summary aus auch genau dahin bezogen. Die Sachen bitte auch lesen. Entsprechende Fehlermargen sind für einen Ökologen Alltag und bei auf globalen Modellrechnungen beruhenden Abschätzungen unvermeidbar. Hier kommt es in erster Linie auf Größenordnungen an.--Meloe (Diskussion) 11:48, 5. Aug. 2019 (CEST)
Diese Fehlermargen sind aber extrem groß, z. B. zwischen 0,5 und 2,7 GtC/a, das die untere und die obere Grenze einer einfachen (!) Standardabweichung darstellen soll, liegt der Faktor 5,4. Wieso kann man dies so schlecht bestimmen? Liegt es hauptsächlich daran, dass man nicht weiß, wieviel Biomasse pro ha Urwald in den einzelnen Gebieten überhaupt vorhanden sind/waren? Denn die verlorene Fläche dürfte doch mit Satellitenbilder recht einfach zu bestimmen sein und die Nachfolgevegetation, seien es Weiden, Ackererflächen, Brachflächen oder Plantagen in der Biomassemenge ziemlich überschaubar sein. Wäre interessant, wenn dies in den Studien erklärt werden würde - Bei uns in der Ökologie gehts nur um die richtige Größenordnung kanns nicht sein. Es liegt doch einzig an den Pflanzen, dass es auf der Erde soviel O2 (und sowenig CO2) gibt, warum wird die Grundlagenarbeit da so vernachlässigt? -Norevo (Diskussion) 14:07, 5. Aug. 2019 (CEST)
Nach [[13]] soll die gesamte Biospäre der Erde 550 GtC haben, mit welchem Unsicherheitsfaktor ist diese Größe behaftet?--Norevo (Diskussion) 14:17, 5. Aug. 2019 (CEST)
Das sind die publizierten Werte. Ihr Zustandekommen ergibt sich aus den, einzeln als Quelle dafür angeführten, Originalarbeiten. Der Hinweis darauf, dass entsprechend hohe Fehlermargen bei der Ermittlung von ökosystemaren Daten wie z.B. Biomassen nicht ungewöhnlich sind, war nur eine zusätzliche Erläuterung. Ansonsten müssen wir eben mit den publizierten Werten leben, wir können uns nicht passendere Werte selbst raussuchen oder gar auf eigene Plausibilitätsschätzung hin selbst angleichen.--Meloe (Diskussion) 14:35, 5. Aug. 2019 (CEST)
Diejenigen, die die Biosphähre auf 550 GtC abgeschätzt haben, haben auch einen Bericht mitgeliefert, wie sie auf die Werte kommen.[14]. --Norevo (Diskussion) 14:54, 5. Aug. 2019 (CEST)
Und daraus geht dasselbe klar hervor: Wenige, unsichere Messewerte, die grob extrapoliert werden, um zu einer globalen Schätzung zu kommen. Bei den Abschätzungen liegt im besten Fall (Pflanzenbiomasse) die Größe des Konfidenzintervalls in derselben Größenordnung wie der Messewert, d.h. die Werte sind nur bezogen auf Größenordnungen verlässlich. Bei den unsichereren Schätzungen kann es auch siebenmal, zehnmal, dreizehnmal so groß sein. Das Resultat ist also immer ein grob abgeschätzter Wert. Bitte beachten, dass bei dieser Art Messungen normalerweise die Varianz mit der Zahl der Messungen ansteigt (nach Lehrbuch sollte sie eigentlich sinken, sie hält sich aber nicht dran). Die Abschätzung ist eine Metaanalyse. Wesentliche Datengrundlage bei den Pflanzen sind genau dieselben Quellen, die auch der IPCC-Bericht anführt. Es gibt schlicht keine anderen und besseren.--Meloe (Diskussion) 15:43, 5. Aug. 2019 (CEST)

Zur Prüfung bei den Regierungen der Welt[Quelltext bearbeiten]

In Weltklimarat warnt vor Erosion und Nahrungsmittelknappheit (Süddeutsche) heisst es über den neuen Sonderbericht:

„Über den Entwurf der "Summary for Policymakers", der Zusammenfassung des ausführlichen IPCC-Berichts, hatten indische Medien bereits Mitte Juli berichtet, er liegt der SZ vor. Es handelt sich um eine vorläufige Fassung von Ende April, die noch zur Prüfung bei den Regierungen der Welt liegt. Kommende Woche sollen sich die Delegierten in Genf auf eine Endfassung einigen, am 8. August soll sie veröffentlicht werden.“

Ich finde es beschämend für die Wissenschaft, dass die Forscher des IPCC den Regierungen ihr Werk erst „zur Prüfung“ vorlegen und dann auf einer großen Konferenz in Genf über die „Endfassung“ abstimmen. --Norevo (Diskussion) 19:16, 5. Aug. 2019 (CEST)

Wie weitgehend ist die Prüfung der Regierungen z.B. beim Thema Land Use Change im brasilianischen und indonesischen Regenwald und anderswo? Geht es nur um den letzten diplomatischen Feinschliff der Formulierungen oder heißt es in Hinblick auf die Forscher vor Ort: Die Zahl kommt raus, oder die fliegen raus! --Norevo (Diskussion)

Wie anders war es 1985, man entdeckte das Ozonloch, bewies, dass die FCKWs dafür verantwortlich waren und 1987 wurden sie verboten und ihre Konzentration ging lange Zeit zurück. Jüngst sollen sie wieder mehr werden, wegen Isolierschaum für Baustoffe (Stichwort Wärmedämmung), siehe [15], [16] Ozonloch for Klima"schutz" --Norevo (Diskussion) 20:11, 5. Aug. 2019 (CEST)

Wofür steht noch einmal das "I" in IPCC? Sind Klimaschützer jetzt auch am Ozonloch schuld?? Könnte es sein, dass Du einfach nur Stimmung schüren willst??? --Simon-Martin (Diskussion) 20:27, 5. Aug. 2019 (CEST)
Intergovernmental. Das rechtfertigt aber noch nicht das Vorgehen. Denn der Sachverständigenrat für Umweltfragen berät zwar die Bundesregierung aber er berät sich hoffentlich vorher nicht mit der Bundesregierung was er ihr raten soll. Und die Notenbanken sollten ja -obwohl von den Regierungen bestimmt- möglichst unabhängig sein, damit sie ihre Arbeit sinnvoll tun können. Die Klimawissenschaft soll also weniger Autonomie als die Notenbanken haben?
Zum zweiten: nicht die Klimaschützer, sondern diejenigen, die die FCKWs verwenden sind die Hauptverantwortlichen. Wie es auch die Autobauer beim Dieselskandal waren. Und diejenigen, die das tolerieren. Toleriert es die Regierung von China? Bestimmt! Der IPCC? Noch nichts gegenteiliges gehört. Tolerieren es deswegen auch die „echten Klimaschützer“? Wohl kaum. Die anderen? Vielleicht notgedrungen: Wenn demnächst über die CO2 Besteuerung die Menschen zur Dämmung bei Altbauten getrieben werden, und die Nachfrage nur von chinesischen Herstellern zu bezahlbaren Preisen befriedigbar ist. Wer hat das Recht über die Käufer zu richten?
Übrigens: UV Strahlung ist nicht nur krebserregend für Mensch und Tier, es wirkt sich auch auf die Pflanzen aus [17]. --Norevo (Diskussion) 21:07, 5. Aug. 2019 (CEST)
Und genau das sind die Diskussionsbeiträge, die ganz klar zeigen, dass die Löschung des IPCC-Berichte oben kein Zufall war, wie Norevo uns oben ja weißmachen wollte, sondern volle Absicht... Zudem erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie erstaunt sich Norevo über Sachverhalte zeigt, die jedem, der sich mit dem Thema Klima ausreichend für Artikelarbeit beschäftigt haben sollte, seit langer langer Zeit bekannt sein müssten. Den IPCC gibt es immerhin nun seit 3 Jahrzehnten und nichts davon ist irgendwie neu. Zumal man ja auch anmerken muss, dass auch bei dem Summary for Policymakers nicht Politiker, sondern die Wissenschaftler immer das letzte Wort haben. Davon abgesehen gibt es eine ganz einfach Möglichkeit, wie man an die "reine Wissenschaft" kommt. Man zitiert einfach die jeweiligen Kapitel und eben nicht das SPM. Denn nur da gibts das Review durch Regierungen, in den Kapiteln nicht. Andol (Diskussion) 21:23, 5. Aug. 2019 (CEST)
Wow ich soll die Zahl 17,4% in gemeiner Absicht gelöscht haben, nachdem ich sie beim vorgerigen Edit erst mit Copy/Paste hereingebracht hatte (und dann erkannte, dass der Link defekt war)? Begründung: Weil ich kritisch zum IPCC bin? Kritisch zu sein ist also eine Rechtfertigung zum Unredlich sein? Sehe ich nicht so! --Norevo (Diskussion) 22:02, 5. Aug. 2019 (CEST) Mehr gibts da nicht mehr zu sagen, sonst gibt nur ein Wort das andere. --Norevo (Diskussion) 22:13, 5. Aug. 2019 (CEST)
Nein, aber deine nun seit Wochen zelebrierte Totalablehnung des IPCC ist ein ziemlich gutes Argument für das Löschen des IPCCs, oder? Und das hier [18] ist eine glasklare BNS-Aktion. Ich weiß nicht, was dich antreibt, aber so langsam ist das Maß echt voll. Ich weiß nicht, was für eine Agenda hast, aber es reicht. Wenn du nicht bald von deinem agendagetriebenen MOAM-Stil zu einem konstruktiven Arbeitsstil übergehst, dessen Ziel die Vermittlung von Wissen ist, dann sehe ich mittelfristig schwarz für dich. es gab jetzt durch verschiedene Autoren so viel Kritik an dir, und es ist überfällig, dass du mal einsiehst, dass es so nicht weitergeht. Andol (Diskussion) 22:19, 5. Aug. 2019 (CEST)
Ein Gutes hatte der ärgerliche, unfaire und unsinnige Vorwurf, ich habe nun den kaputten Link vom UNECE gefunden: [19] und werde ihn -wie die anderen Link-Reparierungen zum zweiten, dritten und vierten Sachstandsbericht in der Wikipedia einbauen. --Norevo (Diskussion) 22:26, 5. Aug. 2019 (CEST)
Um zu beweisen, warum der Vorwurf des Weglassens wegen Kritiksucht am IPCC auch unsinnig gewesen wäre, die folgende Ausführung: drei UN-Organisationen berichten praktisch zur selben Zeit über die CO2-Freisetzung durch LUC (Waldrodung,...): der IPCC, der UNECE und die FAO. und zwar 17,3% (sic!), 20% und 25%. Aufgrund der sehr großen Fehlerbreiten (siehe vorheriger Diskussionsabschnitt) ist welcher Wert künstlich genau? Doch der mit 17,3%. Welche Organisation hat den höchsten Wert? Die mit der längsten Tradition, die 1945 gegründete und sehr bekannte FAO, die 25% angibt. Dann der UNECE (eher unbekannt, aber auch schon 1947 gegründet), der 20% angibt und zuletzt der erst 1988 gegründete IPCC, der 17,3% angibt. Könnte man da nicht so argumentieren? Die Organisation mit der geringsten Autonomie gegenüber den Regierungen gibt den kleinsten Wert für die Brandrodungen an, weil sie den Regierungen nicht auf die Füße treten will, die für die großflächigen Rodungen (sei es für den Plantagenanbau oder den Bodenschatzabbau) mitverantwortlich sind, sei es als Teil der offiziellen Politik oder durch korruptes Wegschauen? Wieso sollte jemand, der den IPCC nicht mag, das also mit Fleiß weglassen? Um damit den falschen Vorwurf zu erzeugen und dann damit die Gelegenheit zu haben, diese sehr spekulative Theorie im Rahmen der Verteidigung unterzubringen (wo die Standards ja geringer sind)? Also so gerissen bin ich nicht. Beleg: Ich verbringe zu viel Zeit hier. --Norevo (Diskussion) 23:49, 5. Aug. 2019 (CEST)
Wenn ein Wissenschaftler sich in den öffentlichen, zumal politischen Raum begibt, verlässt er seine Rolle als Forscher, er wird zum "Experten". Das ist unvermeidlich, es trifft auf den IPCC ebenso zu wie auf jede der Untergliederungen der UN (eine wesentliche Datengrundlage für den IPCC war ja der Bericht der UN-Organisation FAO). Der IPCC-Sachstandsbericht ist dass, worauf man sich, unter den gegenwärtigen Bedingungen, einigen konnte, d.h. die Experten waren zumindest bereit, diese Version mitzutragen und ihren Namen drunter stehenzulassen. Wenn Du Informationen zu politischer Einflussnahme hast, die reputabel publiziert sind, können diese an entsprechender Stelle erwähnt werden, ansonsten handelt es sich um private Spekulationen. Jeder hier kann und darf seine Meinung haben, diese hat aber nur dannn was im Artikel verloren, wenn er sie entsprechend (und ohne Quellenkosmetik durch selektive Auswahl) belegen kann. Auch die Experten sind in Detailfragen selten alle einer Meinung, müssen sich aber zusammenraufen, wenn sie etwas erreichen wollen. Die angeführten Unterschiede zwischen 17,3, 20 und 25 Prozent sind keine realen Unterschiede. Dazu muss man nur in die entsprechenden Fehlermargen im Kleingedruckten sehen (die Unterschiede sind "nicht signifikant"). Und vor allem: Was das Lemma "Klimaschutz" angeht, ist dieser Unterschied, auch wenn er denn real wäre, schnurzpiepegal, da eine Differenz in dieser Größenortdnung für die politische Agenda schlicht irrelevant ist. Deine Meinung dazu kennen wir nun. Solange es sich um ebendas handelt, hat sie im Artikel schlicht nix verloren. Sofern es sich um eine, respektable, Minderheitenmeinung innerhalb der Fachwelt handelt, wäre es angemessen, sie (kurz !, d.h. im Verhältnis zu ihrer Bedeutung im Diskurs) zu erwähnen und entsprechend zu belegen. Da es hier um Klimaschutz geht, eigentlich auch das nur dann, wenn eine reputable Fraktion innerhalb der Fachwelt es für maßnahmenrelevant halten würde.--Meloe (Diskussion) 08:01, 6. Aug. 2019 (CEST)
@Meloe: Mir ging es oben nur darum, darzustellen wie absurd der Vorwurf ist, ich hätte den Bericht des IPCC der von 17,4% spricht (17,3%) gelöscht, weil ich den IPCC kritisch finden würde. Dabei hatte ich in Inhalt erst aus dem Artikel Aufforstung übernommen und dann festgestellt, dass zwei der Links nicht funktionierten und ich wollte keine Aussage drinlassen ohne Quelle. Umgekehrt wird ein Schuh daraud: Gerade wenn man den IPCC kritisch findet, dann veröffentlicht man möglischst viel von ihm und kontrastiert es mit anderen Veröffentlichungen. Alles andere wäre Unsinn. Übrigens die ETH-Studie zum Thema Aufforstung wird von zwei der Autoren hier aus dem Artikel Aufforstung gelöscht. Was ist das denn in Hinblick auf "Agenda"? --Norevo (Diskussion) 08:31, 6. Aug. 2019 (CEST)
Wenn es Dir nur um den fehlenden Beleg geht, hätte es möglicherweise andere Wege gegeben. Das interessiert mich alles ehrlich gesagt nicht besonders, wenn es, wie Du sagst, überhaupt keine inhaltliche Kontroverse dazu gibt. Dass es hier möglicherweise andere Benutzer mit POV gibt (ich kenne den angesprochenen Fall nicht und habe nicht vor, ihn zu prüfen) mag sein, rechtfertigt im Zweifelsfall aber eben nicht den eigenen. Da hast offensichtlich angefangen, Dich von dem paper, das der Anlass des ganzen Streits war, zu lösen und Dich in die Materie einzulesen. Das möchte ich ausdrücklich anerkennen, so kommen wir, möglichst gemeinsam, voran. Dass Du gegenüber dem Sachstandsbericht inhaltlich kritisch eingestellt bist, war allerdings bisher auch mein inhaltlicher Eindruck. Aber sei´s drum: Hier kann jeder jede Meinung vertreten, solange er sie belegen kann, sachlich argumentiert und den Artikel voranbringen will. Das sind zumindest meine eigenen Kriterien dazu.--Meloe (Diskussion) 08:49, 6. Aug. 2019 (CEST)
Um zu beweisen, warum ... ist ein Widerspruchsbeweis gegen die Unterstellung eines Motivs, indem ich aufzeige, dass ich -wenn ich aufgrund dieses Motivs gehandelt hätte- gerade anders herum gehandelt hätte.
Ich finde das Paper der ETH Zürich für wichtig, besonders im Artikel Aufforstung. siehe unten

Löschungen im Artikel Aufforstung[Quelltext bearbeiten]

Unten stehender Text wurde von einem anderem Benutzer im Artikel Aufforstung geschrieben, dann von einem der hier beteiligten Benutzer gelöscht, von mir wieder mit der Begründung, dass das ja gerade zum Thema Aufforstung passt, wieder zurückgeholt und dann und dann von einem anderen hier beteiligten Benutzer wieder gelöscht, mit folgender unsinniger Begründung: Man on a mission ... @Meloe: Ich finde, DAS ist Agenda! Was sagst du dazu? --Norevo (Diskussion) 09:00, 6. Aug. 2019 (CEST)

Laut einer 2019 veröffentlichten Studie der ETH Zürich könne die Erde Wälder mit 4,4 Milliarden Hektar Kronenfläche hervorbringen, was 1,6 Milliarden Hektar mehr sei, als heute existiere. Wenn man davon ausgehe, dass 0,7 Milliarden Hektar für die zusätzliche Entwicklung von Städten und landwirtschaftlichen Flächen benötigt werden, sei somit weltweit eine Neubepflanzung von zusätzlichen 900 Millionen Hektar möglich.[1] Die zusätzlichen Flächen seien vorrangig in Russland (151 Mio. Hektar), den USA (103 Mio. Hektar) und Kanada (78 Mio. Hektar), Australien (58 Mio. Hektar), Brasilien (50 Mio. Hektar) und China (40 Mio. Hektar). Dieser Studie von 2019 zufolge könnten Bäume 205 Milliarden Tonnen CO2 speichern, was zwei Dritteln der seit der industriellen Revolution von Menschen verursachten 300 Milliarden Tonnen CO2 entspreche. Eine Aufforstung könne die globale Erwärmung daher effektiver bekämpfen als bislang vermutet. Je nach Waldtyp wären hierfür 30 bis 60 Jahre nötig, und teils noch mehr. Zur Zeit gehe der Trend jedoch in die umgekehrte Richtung: Von den vorhandenen 3040 Milliarden Bäumen (auf 2,8 Milliarden Hektar) gingen jährliche zehn Milliarden Bäume verloren, vor allem im brasilianischen Amazonas-Regenwald und in Südostasien. Zudem verringere sich in einem insgesamt heißeren Erdklima die Fläche, die überhaupt für Wald geeignet sei.[2][3][4]
Ich hab´s gerade gesichtet. In dieser Form m.E. in Ordnung, schließt sich zwanglos an den Absatz drüber an. Dennoch kann ich den Vorwurf gegen Dich nachvollziehen, du hast in der Tat den Eindruck vermittelt, hier auf einem Meinungsfeldzug zu sein, indem Du diese eine Originalarbeit in soviele Artikel wie möglich pressen wolltest. Meine Bitte an alle Beteiligten wäre: Immer schön auf der Sachebene bleiben. Und sachlich habe zumindest ich an dem dortigen edit nichts auszusetzen, er ist neutral formuliert und seriös (genug) belegt. Es gäbe mehr dazu zu sagen, aber das Lemma ist Aufforstung, nicht "Aufforstung als Maßnahme gegen den Klimawandel". Ggf. wäre es eine Möglichkeit, dazu einen Hauptartikel zu schreiben (aber dannn bitte, bitte nicht ausschließlich auf dieser Quelle beruhend).--Meloe (Diskussion) 09:09, 6. Aug. 2019 (CEST)

Löschung im Abschnitt Klimaschutz#Erhaltung/Wiederaufbau der natürlichen Kohlenstoffsenken[Quelltext bearbeiten]

Ein hier beteiligter Benutzer hat den unteren Absatz komplett gelöscht mit der Begründung: Völlige Themaverfehlung. Hier ist immer noch der Artikel Klimaschutz!

In Brasilien kommt es seit dem Jahr 2018 zu einem massiven Anstieg der Entwaldung: Sie betrug im Gesamtjahr 2018 bereits ca. 13.000 km²,[5][6] und im Jahr 2019 droht nach bisherigen Berichten größenordnungsmäßig eine Verdoppelung.[7][8] Die EU hat trotz dieser Politik im Juni 2019 das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen geschlossen,[9] was von Greenpeace als desaströs für die Umwelt bewertet wurde.[10]

@Maloe:@Andol: Wird dies allgemein so gesehen? Ich finde, dass dies sehr wohl zum Unterthema "Erhaltung der natürlichen Kohlenstoffsenken" gehört.

Der Chef des brasilianischen Weltraumforschungsinstituts en:Ricardo Galvão wurde übrigens von Präsident Jair Bolsonaro jüngst entlassen (siehe [20]); er hat die Ergebnisse seines Instituts offenbar gegen den Widerstand des Präsidenten veröffentlicht, in der besten Tradition von Galileo Galilei! Ein aufrechter Astronom und Forscher eben. --Norevo (Diskussion) 15:32, 7. Aug. 2019 (CEST)

Norevo, das hier ist ein Überblicksartikel zum Klimaschutz. Das versuchen dir seit Wochen mehrere Benutzer zu erklären. Dein Aufblähen des Artikels mit Sachverhalten, die bestenfalls lose mit dem Klimaschutz zusammenhängen, ist hier völlig fehl am Platz. Für solche Details wie die Jahresaktuelle Waltverlust in Brasilien, die Spekulationen, wie das in Zukunft laufen könnte, und sogar das wirklich nur um mehrere Ecken mit Klimaschutz verbundene Mercosur-Abkommen ist der Artikel nicht da. Verstehe endlich mal, was Überblicksartikel zu Klimaschutz bedeutet. Nämlich dass es hier um den groben Überblick um Klimaschutz geht, und zwar Klimaschutz direkt, nicht als Mögliche, was irgendwie über Ecken damit zusammenhängt. Wenn du das auf deiner Mission nicht verstehen willst, dann bist du hier falsch. Das muss ich dir jetzt mal so klipp und klar sagen. Andol (Diskussion) 15:44, 7. Aug. 2019 (CEST)
In dem Artikel geht es sehrwohl auch um "jahresaktuelle" Werte, siehe den langen Abschnitt Klimaschutz#Deutschland. Sogar eine Umfrage wird da zitiert, während es bei der Zerstörung der Regenwälder um teils irreversible (->Artenvielfalt) Zerstörungen im bereits „sub-planetar“ nennbaren Ausmaß geht, allein im Juli 2019 wurde in Brasilien ein Gebiet von der Fläche des Saarlandes abgeholzt. D.h. selbst wenn also die Saarländer in den kommenden Jahrzehnten das ganze Saarland mit Bäumen vollpflanzen würden und das Saarland vorher völlig waldfrei gewesen wäre, sie würden nur einen Bruchteil wieder gut machen, was in Brasilien allein im Juli zerstört wurde (der Regenwald hat viel mehr Biomasse als unsere Kulturwälder).--Norevo (Diskussion) 16:30, 7. Aug. 2019 (CEST)
Wem der vergleich mit dem Saarland zu provinziell ist, mal der Vergleich: Beim Tunguska-Ereignis im Jahr 1908 wurde fast so viel Waldfläche zerstört, nur dass in Sibirien die Biomassedichte deutlich geringer als im brasilianischen Regenwald ist. Die Zerstörungskraft des Tununska-Eregnisses soll dabei der Wirkung der stärksten Wasserstoffbombe der USA, der Castle Bravo gehabt haben. --Norevo (Diskussion) 16:49, 7. Aug. 2019 (CEST)
Du willst es einfach nicht verstehen, oder? Hier ist ein Überblicksartikel zum Klimaschutz. Hier zählt, dass derzeit weltweit eine Abholzung von Wäldern stattfindet. Details, was in einzelnen Staaten in einzelnen Jahren passiert und erstrecht irgendwelche Infos, dass diese Staaten ja Abkommen mit anderen Staaten schließen, die damit lose in Verbindung stehen, haben hier einfach nichts verloren. Das sprengt einfach den Rahmen dieses Artikel. Dafür gibt es Spezialartikel wie Abholzung oder Tropischer Regenwald, wo das näher erläutert werden kann. Also höre bitte mit dem Zuspammen dieses Artikels mit Details auf, die in einem Überblicksartikel einfach nichts verloren haben. Gleiches gilt für Sätze wie "Nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2018 soll die Biomasse aller Pflanzen der Erde 450 Gigatonnen reiner Kohlenstoff (Vertrauensbereich 375 GtC bis 540 GtC) enthalten.[66]" Das ist zwar sachlich richtig, ist für diesen Artikel hier aber auch sekundär bis irrelevant. Interessanter wäre das für Artikel wie Biosphäre. Mit Klimaschutz hat der Satz jedenfalls erstmal nichts zu tun. Und bitte verschone uns auch mit deinen ganzen Beispielen, die einfach die Diskussion genauso unnötig aufblähen. Auch hier kommst du vom Hundertsten ins Tausendste und vergisst dabei völlig, um was es eigentlich geht. Andol (Diskussion) 16:53, 7. Aug. 2019 (CEST)
Aber das steht im Abschnitt Deutschland:
Bei einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Umweltbundesamtes im Jahre 2018 gaben nur 14 Prozent der Befragten an, dass die Bundesregierung "genug" oder "eher genug" für den Umwelt- und Klimaschutz tut.[11]
Inwiefern ist das dann hier relevant? --Norevo (Diskussion) 17:02, 7. Aug. 2019 (CEST)
Ist es in meinen Augen überhaupt nicht. Aber danke für das Beispiel, denn es zeigt wunderbar auf, wie du hier deinen MOAM-Stiefel mit purem BNS durchzudrücken versuchst. "Wenn jemand anderes etwas in den Artikel schreibt, was nicht unbedingt hierher gehört, dann darf ich den Artikel auch mit Belanglosigkeiten zuspammmen." Perfekt. Besser kannst du nicht zeigen, dass du ein man-on-a-mission bist, der nicht an der Verbesserung des Artikels interessiert ist, sondern nur am Durchdrücken seiner Meinung. Niemand, aber wirklich niemand, dem es um die Verbesserung des Artikels geht, argumentiert so. Nur Leute, die eine klare Mission haben und die die Artikelqualität egal ist, rechtfertigen ihren themenfremden Spam damit, dass auch andere Autoren schon Themenfremdes geschrieben haben. Danke für den endgültigen Beweis. Andol (Diskussion) 17:14, 7. Aug. 2019 (CEST)
Das ist verkehrt gefolgert. Zum einen gibt es den sachlichen Unterschied, dass die Biomasse der Pflanzen der Erde und der Biomasseverlust ein wichtiger Parameter für den Klimawandel und damit den Klimaschutz ist. Während das andere mehr in einen Spezialartikel wie "Klimaschutz in Deutschland" oder in den bestehenden Artikel Klimapolitik#Deutschland gehört. Zum anderen habe ich mich bisher nicht als der große Löscher hervorgetan (und möchte es auch in Zukunft so halten). Ich bin ein Inklusionist (und etwas zu faul für umfangreiche Verschiebungsarbeit) und könnte damit leben, ich stelle nur heraus, dass nach Ihren Maximen Sie diesen Teil löschen/verschieben müssten. Tun Sie aber nicht. --Norevo (Diskussion) 17:39, 7. Aug. 2019 (CEST)
@Andol:Außerdem finde ich das ständige Aufführen einer gewissen englischen Vokalbel langsam für deplaziert. Wir sind hier weder bei Twitter noch im US-Wahlkampf.--Norevo (Diskussion) 17:47, 7. Aug. 2019 (CEST)
PS Die Umfage kam am 3. Juni 2019 hinein,Difflink und am 11. Juni haben Sie auch editiert, Difflink mit einer ziemlich unnetten Bearbeitungszeile. Warum ich das auch aufführe? Weil ich mir Ihre Unterstellungen nicht länger bieten lasse. Ich verstehe nicht, dass es den anderen hier egal ist, dass Sie mit Begriffen und Unterstellungen hier um sich werfen. --Norevo (Diskussion) 18:19, 7. Aug. 2019 (CEST)
Tja, nur gehts hier gar nicht darum, dass jeder Hinweis auf die Klimaschädlichkeit des Waldrodens gelöscht werden soll, sondern darum, dass du den Artikel mit nebensächlichen Details flutest, die hier in diesen Überblicksartikel einfach nicht hingehören. Es geht darum, dass du den Artikel mit Details aufblähst, die eben weil sie Details sind, in Spezialartikel gehören. Und dann hilft dir auch nicht, ständig zur 3M zu rennen, wo du die Sachverhalte falsch darstellst. Bisher lief es noch jedes mal so, dass du dort keine Zustimmung erhalten hast, sondern massive Ablehnung. Und Ende vom Lied war, dass du deine Infos/deinen Spam dann per Edit-War durchzudrücken versucht hast. Es ist einfach ein Hohn und eine Zumutung für andere Autoren, dass ein Neuling wie du, der sich seit Wochen taub stellte für die von vielen Autoren geäußerte Kritik an seinem Treiben hier (und ja, das ist mit man-on-a-mission vollkommen korrekt beschrieben) ständig um 3Ms bittet. Du suchst keine 3M, du suchst ausschließlich Bestätigung, denn für Kritik bist du vollkommen taub. Was du hier willst, ist mit dem Kopf durch die Wand, und dabei sind dir die Meinungen anderer Autoren völlig egal. Und da dir das nun schon so viele Leute gesagt haben, dass das so nicht geht, muss ich davon ausgehen, dass du das entweder nicht verstehen kannst oder verstehen willst. Scheinbar brauchst du also doch die VM, denn von normalen Autoren lässt du dir ja nichts sagen, wie du jeden Tag wieder aufs Neue beweist. Andol (Diskussion) 18:27, 7. Aug. 2019 (CEST)
In Fortsetzung meines oberen Edits. Die Aussage vom anderen Benutzer ist keine "F...", sondern eine andere Definition des Begriffs "klimaneutral". Holzheizung ist langfristig klimaneutral, weil das Holz an dem freiwerdenden Platz vermutlich wieder nachwachsen kann und natürlicherweise eh verrotten würde. Es macht also einen sinnvollen Umweg über die Heizung der Menschen. Kurzfristig dagegen erzeugt die Verbrennung von Holz natürlich CO2, die unvermeidliche Umwandlung wird also vorgezogen und ist also kurzfristig nicht klimaneutral. Statt klimaneutral sollte man präziser von nachhaltiger Holzwirtschaft sprechen. Also kein Grund für Ihre angriffige Ausdrucksweise in der Bearbeitungszeile. Ich kann da ein langes Lied davon singen.--Norevo (Diskussion) 18:37, 7. Aug. 2019 (CEST)

3M Das hier ist ein Überblicksartikel. Der Artikel sollte einen Überblick bieten und einen Leser der sich generell in das Thema einlesen will einen Startpunkt bieten. Kleinteilige Schilderungen von Entwicklungen in einzelnen Staaten sollte man IMHO eher in andere Artikel unterbringen. Hier sollte ein rundes und bündiges Leseerlebnis das Ziel sein und keine erschöpfende Textwüste, die dann eh keiner mehr liest. In diesem Sinne halte ich Andols Revert hier tatsächlich für eine Verbesserung des Artikels. Gruß -- Nasir Wos? 21:34, 7. Aug. 2019 (CEST)

Dieser Maßstab wird aber nicht eingehalten: Difflink, so wurde der Artikel durch das wörtliche Zitat der Meinung eines Klimaforschers über eine Studie erweitert. --Norevo (Diskussion) 22:40, 7. Aug. 2019 (CEST)
Das war es nun. Jetzt klären wir dein MOAM-Gehabe auf der VM. Mir reicht es jetzt endgültig. Inzwischen gleicht dein Argumentationsverhalten einfach nur noch Trollerei. Und das sehe ich mir nicht länger an. Andol (Diskussion) 23:20, 7. Aug. 2019 (CEST)

Fortsetzung Diskussion Neutralitätsbaustein[Quelltext bearbeiten]

Da die Diskussion im Kapitel Hinzufügung des Neutralitätsbausteins ??? thematisch ziemlich "ausgefasert" ist, hier die Fortsetzung zum eigentlichen Thema, hoffentlich diesmal nicht wieder in alle Richtungen divergierend.

@Norevo: Nehmen wir mal an, dass durch die Streichung eines anderen Autors der Absatz nicht mehr ausgewogen war. Dann hätte die Begründung für die Einsetzung des Neutralitätsbaustein, die Du am 31.7. mit diesem Edit nachgereicht hattest, bereits mit der Einsetzung des Bausteins in einen eigenen Diskussionspunkt gehört, damit dieser Baustein überhaupt nachvollziehbar wird. Die bessere Aktion wäre aber gewesen, diesen von Dir eingebrachten Absatz ganz herauszunehmen, bis auf der Artikel-Diskussion geklärt ist, was Konsens in Sachen Ausgewogenheit bedeutet. Den eigenen Absatz als nicht neutral zu kennzeichnen ist BNS. Als Begründung in der Zusammenfassung zu schreiben "Ab diesem kleinen Abschnitt exemplarisch sichtbar wie wiederholt revertiert wird, um einseitige und undifferenzierte Sicht durchzusetzen" ist vorsätzliches BNS und Vandalismus (was ich in der VM von Andol auch eingebracht habe). Merke: Wenn kein Konsens erzielbar ist, kommt es erst mal gar nicht rein.

Fazit: Der Baustein war unangemessen:

  • mit der gegebenen Begründung bei der Einsetzung sowieso
  • da es der eigene Absatz war, ist es BNS
  • auch bei Unausgewogenheit des Absatzes durch die Streichung wäre Herausnahme des Absatzes die richtige Aktion gewesen.

Ich gehe hier bewusst nicht auf die einzelnen inhaltlichen Argumente ein, denn es geht nur darum, ob der Baustein angemessen war oder nicht. Die Frage, ob dieser Absatz als Ganzes angemessen ist, sollten wir in einem getrennten Diskussionspunkt klären. VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 13:08, 10. Aug. 2019 (CEST)

Die Netto-Null-Relation[Quelltext bearbeiten]

Danke für die Neuformulierung dieser Aussage, Andol, und für die damit verbundene Klarstellung. Zu überlegen wäre allerdings, meine ich, ob dieser elementare Sachverhalt nicht bereits weiter vorn im Artikel, wenn nicht schon in der Einleitung thematisiert und angemessen nachvollziehbar erläutert werden sollte, unter Umständen in einer Fußnote. -- Barnos (Post) 18:20, 11. Aug. 2019 (CEST)

Da hast du wohl recht. Belege sollten kein Problem sein, u.a. schreibt es ja der IPCC, die Leopoldina, die angegebene Studie sowie auch diverse andere Studien. Ich mache mir mal Gedanken um es umzusetzen. Viele Grüße, Andol (Diskussion) 18:34, 11. Aug. 2019 (CEST)
@Andol: Kann es sein, dass Du zwar den Satz verschieben wolltest, aber bisher nur kopiert hast? Oder ist es so beabsichtigt, d.h. derselbe Satz an mehreren Stellen? VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 22:18, 11. Aug. 2019 (CEST)
Oh. Ja, das kann sein... Hm. Unten ist der Satz auch sinnvoll, aber es ist trotzdem eine Dopplung. Bitte nimm es unten raus, wenn es dich stört! Viele Grüße, Andol (Diskussion) 22:32, 11. Aug. 2019 (CEST)
@Andol: Du hast recht, der Satz kann an beiden Stellen stehen. VG --Bicycle Tourer (Diskussion) 22:40, 11. Aug. 2019 (CEST)

– Um im demokratischen Prozess die richtigen Entscheidungen zu treffen ist es wichtig, der Öffentlichkeit die korrekten Zahlen vorzulegen. Ein auf selektiven Zahlen beruhender Zweck- optimismus führt zu Fehlinvestitionen und Enttäuschungen.[Quelltext bearbeiten]

https://www.physi.uni-heidelberg.de/energiewende/belege/files/Energiewende_Web_2019.pdf

Das sollte mehr Betont werden im Artikel! --87.134.79.20 12:33, 9. Okt. 2019 (CEST)

Und wie? --Scientia potentia est (Diskussion) 13:26, 9. Okt. 2019 (CEST)
Das „Papier“ hatten wir doch gerade erst diskutiert, oder? --Simon-Martin (Diskussion) 16:34, 9. Okt. 2019 (CEST)
Ja, auf der Disk des Artikels Energiewende. Mit dem Ergebnis, dass das Paper in jeder Hinsicht suboptimal ist (um es milde auszudrücken). --Berossos (Diskussion) 17:10, 9. Okt. 2019 (CEST)
Wo die IP direkt unter dem ewig lang diskutierten Abschnitt zu genau dem "Paper" genau den gleichen Absatz wie hier aufgemacht hat. In Kombination mit dem Beitrag hier kann man wohl davon ausgehen, dass es Trollerei bzw. eine gezielte Provokation war. Also einfach ignorieren, ggf. diesen Beitrag hier auch einfach komplett löschen. Viele Grüße, Andol (Diskussion) 21:54, 9. Okt. 2019 (CEST)
  1. Nadja Podbregar: Neue Wälder als Klimaretter? Aufforstung von 900 Millionen Hektar Wald könnte zwei Drittel der CO2-Emissionen schlucken. In: scinexx. 5. Juli 2019, abgerufen am 5. Juli 2019.
  2. Thorsten Dambeck: Wälder könnten zwei Drittel aller CO2-Emissionen ausgleichen. In: Spiegel online. 4. Juli 2019, abgerufen am 5. Juli 2019.
  3. Jean-Francois Bastin, Yelena Finegold, Claude Garcia, Danilo Mollicone, Marcelo Rezende, Devin Routh, Constantin M. Zohner, Thomas W. Crowther: The global tree restoration potential. In: Science. Band 365, Nr. 6448, 5. Juli 2019, S. 76–79, doi:10.1126/science.aax0848.
  4. Hanno Böck: Bäume als Bewahrer des Weltklimas. In: Klimareporter. Abgerufen am 11. Juli 2019 (deutsch).
  5. This map shows millions of acres of lost Amazon rainforest www.nationalgeographic.com, 26. April 2019
  6. Unter der Annahme, dass 1 km² Regenwald ca. 0,000 020 GtC speichert, siehe Quelle: „Klimawandel als Folge der Regenwaldzerstörung“ (www.faszination-regenwald.de, angerufen am 7. August 2019) ergäbe dies im Extremfall (alles wird verbrannt oder zersetzt sich) also einen Verlust von ca. 0,26 GtC. Zum Vergleich: im Jahr 2017 führte in Deutschland die Beheizung der Wohnhäuser zu einen Treibhausausstoß von 0,093 GtC, siehe Nationale Trendtabellen für die deutsche Berichterstattung atmosphärischer Emissionen 1990 - 2017 (www.umweltbundesamt.de, abgerufen 7. August 2019)
  7. Brazil: huge rise in Amazon destruction under Bolsonaro, figures show, www.theguardian.com, 3. Juli 2019
  8. Brasilien: Abholzung des Regenwaldes rasant beschleunigt www.orf.at, abgerufen am 7. August 2019
  9. EU-Mercosur free trade deal — What you need to know www.dw.com, 29. Juni 2019
  10. EU-Mercosur deal trades in environmental destruction www.greenpeace.org, 28. Juni 2019
  11. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU): Umweltbewusstsein in Deutschland 2018 - Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Abgerufen am 3. Juni 2019.