Diskussion:Religion

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"Heilige Objekte"[Quelltext bearbeiten]

Kann jemand erklären, was die Wendung in der Zusammenfassung bedeutet:

... Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte[2] ist, sowie häufig auch an heilige Objekte.[A 1]

Das müsste aus der genannten Quelle doch irgendwie genauer hervorgehen. Sollte es vielleicht eher heißen: "Die Verehrung heiliger Objekte"? Auch dann weiß ich allerdings nicht, ob die eine Grundlage der Religion wäre statt einer Ausdrucksform. Unter "Objekt" stell ich mir hier Reliquien, vom Himmel gefallene Steine, etc vor, aber ich weiß nicht wie man "an sie glauben" kann. Man könnte "Götter" wohl nicht als "Objekte" bezeichnen... Oder was wäre gemeint? --Alazon (Diskussion) 20:56, 24. Aug. 2018 (CEST)

Etymologie 'Religion'[Quelltext bearbeiten]

Religion von lateinisch 'religio' zu: religare (nicht relegere): re = wieder, zurück; ligare = binden, bedeutet also Rückverbindung zu Gott, Göttern, Ursprung.

"Eine andere, ebenfalls antike, jedoch bereits christlich geprägte Auffassung (bei Lactantius, um 300) stellt lat. religio zu lat. religāre ‘zurück-, auf-, anbinden, befestigen’ (vgl. lat. ligāre ‘binden, an-, festbinden, verbinden, vereinigen’); sie wird von Augustin aufgenommen, der religio als ‘Bindung des Menschen an Gott’ begreift,.. "(Quelle: www.dwds.de/wb/Religion)

--2A04:4540:6A06:5501:1C66:47DF:35F6:2939 17:14, 7. Sep. 2018 (CEST)

da fehlt Wesentliches - Religion im Dienst patriarchaler Dominanz[Quelltext bearbeiten]

Die Religionen sind allesamt im Kontext patriarchal organisierter Gesellschaften entstanden und haben die männlich dominierten Sozialstrukturen ideologisch untermauert.

Religionen und Geschlecht sind eng miteinander verflochten. Die Traditionen, Symbole, Anschauungen und Praktiken gerade jener Religionen, die universale Gültigkeit beanspruchen und sich für das Heil des Menschen zuständig sehen, sind alles andere als geschlechtsneutral. Meist wird der Mann als Maßstab des Menschen betrachtet. Wenn die Fragen gestellt werden, warum Gott im Judentum, Christentum und Islam – trotz behaupteter Geschlechtstranszendenz – in der männlichen Form angesprochen wird, warum Frauen im brahmanischen Hinduismus (Brahmanen bilden die oberste Gesellschaftsschicht, zu ihnen zählen die religiösen Gelehrten und Ritualexperten) die heiligen Schriften nicht studieren dürfen und eine Wiedergeburt als Frau als Ergebnis schlechter Handlungen gilt, warum Männer laut dem Koran über den Frauen stehen (Sure 4, 34), warum sich selbst die spirituell höchststehende buddhistische Nonne dem geringsten Mönch unterordnen muss und im Paradies des Amida-Buddha (ein besonders in Ostasien verehrter transzendenter Buddha) nur männliche Menschen existieren oder warum Frauen in den meisten Religionen der Gegenwart traditionellerweise vom Priestertum beziehungsweise von religiösen Leitungsfunktionen ausgeschlossen sind, wird deutlich, wie stark die Religionen zwischen den Geschlechtern differenzieren und dabei meistens eine Diskriminierung, Marginalisierung oder Unterordnung von Frauen begründen. --2003:F2:83DC:2601:D570:674E:AA29:4B80 11:22, 20. Aug. 2019 (CEST)

Das mag für die Weltreligionen zutreffen. Dennoch bitte nicht alles über einen Kamm scheren! Bei einer ganzen Reihe traditioneller Religionen ist das Weibliche dominant (siehe auch Mutter Erde, Muttergöttin). --Fährtenleser (Diskussion) 06:23, 21. Aug. 2019 (CEST)
Politbüro des ZK der SED, Mitglieder und Kandidaten (1968) / Gruppenbild mit einsamer Dame
Da kann mann ja nur noch erschrocken "Oh Mannomann!" ausrufen. Wie sieht's in atheistischen Kontexten aus? Geht´s da weiblicher zu? 2A02:8109:2C0:2510:C86:F007:FF9F:9F1A 11:50, 20. Aug. 2019 (CEST)
Hallo Fährtenleser, dass kann man getrost über einen Kamm scheren, und es sind nicht nur die Weltreligionen. Auch Exoten wie die Quäker, Amische, Mormonen, Adventisten, Baptisten und auch die meisten ethnischen Religionen machen da keine Ausnahme. Die wenigen, bei denen es anders ist, sind die sprichwörtlichen Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Eine erwähnenswerte teilweise Ausnahme sind einige Ableger aus dem sehr breiten Spektrum der Protestanten, wie z,B. die EKD. Das Thema sollte jedenfalls in den Artikel.--Ciao • Bestoernesto 08:41, 5. Okt. 2019 (CEST)
Hallo Bestoernesto, es gibt etliche Dutzende ethnischer Religionen, bei denen das Weibliche dominant ist. In der Summe sind es vermutlich in der Tat weitaus weniger. Dennoch ist die Aussage "haben die männlich dominierten Sozialstrukturen ideologisch untermauert." nach meiner Auffassung nicht neutral genug, denn die weiblich dominierten Sozialstrukturen matriarchalisch organisisierter Ethnien wurde natürlich auch von der jeweiligen Religion untermauert, oder siehst du das anders? --Fährtenleser (Diskussion) 10:58, 5. Okt. 2019 (CEST)
Es lohnt nicht, sich über die patriarchalen Religionen aufzuregen. Die Götterhimmel sind ein Abbild der zur Zeit ihrer Einführung herrschenden Gesellschaftsordnungen. Patriarchale Strukturen wären auch ohne oder mit anderen Religionen allgemein vorherrschend, sie sind kein spezifisches Phänomen von Religionen, auch wenn sie in diesen bewahrt werden. Gesellschaftspolitische Verhältnisse und Einstellungen ändern sich schneller als altüberlieferte kulturelle Traditionen und so dauert es eben, bis sich der Druck solcher Veränderungen auf die konservativen Religionen auswirkt. Was wäre dazu überraschend neu, um im Artikel ergänzt zu werden? -- Bertramz (Diskussion) 17:14, 5. Okt. 2019 (CEST)

Interessanter wäre, inwiefern und ab wann der Marxsche Satz vom Opium des Volkes zum geflügelten Wort wurde. Mir ist das zwar geläufig, aber Marx schrieb das 1844 und jetzt haben wir 2019. Da fehlt die Rezeption - abgesehen von der unzulässigen Zitierung aus der Primärquelle. --Kulturkritik (Diskussion) 10:28, 17. Dez. 2019 (CET)

ISIS? al-Nusra-Front? Boko Haram? Taliban? al-Qaida?[Quelltext bearbeiten]

Im letzten Absatz des Abschnitts Religion und Ethik steht als letztes: "Auch in jüngerer Zeit sind Gewalttaten partiell mit Religion verbunden: So werden seit der Begründung eines Gottesstaates, der Islamischen Republik Iran, Tausende von Menschen wegen sogenannter „Verbrechen gegen die Religion“ im Rahmen eines Rechtssystems, das auf einer speziellen Interpretation der Scharia beruht, inhaftiert, gefoltert und häufig sogar (medienwirksam öffentlich) hingerichtet. Frauen werden schon wegen einer Nichteinhaltung von Bekleidungsvorschriften bestraft, wegen „moralischer Vergehen“ in seltenen Fällen gesteinigt. Auch die Religionsgemeinschaft der Baha’i (und z. B. Homosexuelle) werden strafrechtlich und von den „Religionswächtern“ verfolgt." Ist ja sicherlich kein schlechtes Beispiel, aber im Vergleich doch nur wie ein Kinder-Pubs im Verhältnis zu einem Zyklon, wenn man dagegen die Aktivitäten des Islamischen Staats betrachtet. Auch die im Namen des Dschihadismus begangenen islamistisch motivierten Terroranschläge und Kämpfe durch al-Nusra-Front, Boko Haram, Taliban, al-Qaida & Co. sollten hier Erwähnung finden.-Ciao • Bestoernesto 08:05, 5. Okt. 2019 (CEST)

Im Artikelbeispiel Iran geht es um die Missachtung von Menschenrechten und um Gewaltanwendung durch den Staat und offizielle Organe der Religionsgemeinschaft. Die radikalen Hindus in Indien gehören der Organisation RSS an, die mit der Regierungspartei BJP verbunden ist. Dagegen üben IS, Boko Haram und andere Terrororganisationen zwar im Namen der Religion Gewalt aus, die wird aber von den religiösen und staatlichen Organen eindeutig verurteilt. Das ist ein Unterschied, auch wenn in beiden Fällen Missbrauch mit dem Namen dieser Religion betrieben wird. Wenn die genannten Terrorgruppen nicht zu Organisationsstrukturen der Religionsgemeinschaft gehören, müssten sie sich unmittelbar und zwangsläufig aus den Glaubensinhalten ableiten lassen. Das solltest du darlegen. -- Bertramz (Diskussion) 10:25, 5. Okt. 2019 (CEST)

Religionsangehörige weltweit[Quelltext bearbeiten]

Diese zweispaltige Liste Religionsangehörige weltweit A / Religionsangehörige weltweit B ist erklärungsbedürftig. Was soll "A" und "B" jeweils bedeuten? Bitte mal im Artikel erläutern--Ciao • Bestoernesto 19:03, 5. Okt. 2019 (CEST)

Hallo Benutzer:Bestoernesto. Damit wird wohl auf die beiden Quelle abgestellt, oder? Diese sollten vllt. in der Kopfzeile in Kurzform namentlich in Klammern erwähnt werden. --Wi-luc-ky (Diskussion) 20:57, 5. Okt. 2019 (CEST)
gudn tach!
bin auch gerade darueber gestolpert. und da sich auf eure kommentare niemand meldete, hab ich jetzt einfach mal die tabellen reformatiert. zahlen sollten dabei nicht geaendert worden sein -- nur gerundet. -- seth 18:07, 1. Dez. 2019 (CET)

Religion[Quelltext bearbeiten]

Religion, Berücksichtigung, Sorgfalt, Bedenken, Achtgeben. Ursprünglich gemeint ist die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Es ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte überirdische, übernatürliche, übersinnliche Kräfte sowie häufig auch an heilige Objekte.--Schn77 (Diskussion) 13:12, 7. Mär. 2020 (CET)

Und? Was willst du damit sagen? --Fährtenleser (Diskussion) 07:09, 8. Mär. 2020 (CET)

Risiko der Bildung von Ideologien[Quelltext bearbeiten]

Der Absatz "Religion kann Wertvorstellungen normativ beeinflussen, menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen, und in diesem Zusammenhang eine Reihe von ökonomischen, politischen und psychologischen Funktionen erfüllen.[3] Diese umfassenden Eigenschaften von Religion bergen in sich das Risiko der Bildung religiöser Ideologien.[4]" gehört nicht auf die Seite Religion, sondern auf die Seite Weltanschauung. Denn das Risiko der Bildung von Ideologien ist bei Religionen nicht größer als bei jeder anderen Weltanschauung. --LucSaffre (Diskussion) 06:42, 20. Jun. 2020 (CEST)