Diskussion:Rolf Kauka

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Rudolf Hess[Quelltext bearbeiten]

Kaukas umstrittene Freiheit-für-Rudolf-Hess-Äußerung sollten wenigstens erwähnt werden! 82.83.143.30 18:21, 23. Jul 2004 (CEST)

In der Tat, aber außer ein paar Forenbeiträgen findet google nichts dazu. --Feliks 09:20, 31. Aug. 2011 (CEST)

Asterix und Antikommunismus[Quelltext bearbeiten]

ich habe gehört, dass kauka die astérix-comics zuerst als germanisierte version veröffentlichte und darin deutliche hetze gegen die ddr betrieb. astérix und obélix hießen wohl "siggi" und "barrabas". --Edquartett 20:57, 3. Sep 2005 (CEST)

"Hetze" gegen die DDR? Aus welchem Stasi-Büro sind Sie denn gekrochen? Wikideppia live.

Stimmt, Siggi und Barrabas, so sehr ich derartige Abänderungen auch ablehne: Die vier Übersezungen (Siggi und die golden Sichel, Siggi und die Ostgoten, Siggi in Rom, Siggi-der Unverwüstliche) sind zugleich auch faszinierend und liefern ein sehr gutes Spiegelbild jener Zeit in der BRD. Galm (8. Juli 2006)

Schon faszinierend, mit welcher Nachhaltigkeit hier die unschönen Aspekte von Kaukas Biographie immer wieder gelöscht werden...

Nun was "unschön" ist liegt wohl im Auge des Betrachters. Was soll denn "unschön" sein?


Ich stimme euch voll und ganz zu. Der viel zu sehr positive Text über Rolf Kauka ist sicher von einem Kenner und auch in einer sauberen Sprache verfasst worden. Deswegen möchte ich vorerst –ich kenne mich auch ganz gut aus- nicht darüber fegen.

Meiner Meinung nach werden die Leistungen von Rolf Kauka ganz allgemein, was den deutschen Comic betrifft (nicht jedoch den europäischen Comic), gewaltig überschätzt. Kauka hat die qualitativ hochwertigen französisch-belgischen Comic im deutschen Sprachraum enorm verbreitet. Das sind vor Allem Lucky Luke, Les schtroumpfs (die Schlümpfe), Spirou (Pit und Pikkolo), Vieux Nick (Old Nick und Schwarzbart). Andererseits –und das ist anhand der Hefte, Alben und Taschenbücher leicht verifizierbar- war er offenbar nicht bereit qualitativ hochwertige echte deutsche Comic-Geschichten zu erschaffen. Beispielsweise sind die Geschichten von Fritze Blitz und Dunnerkiel sowie den Pichelsteinern im Ansatz schon sehr gut. Die meisten Abenteuer von denen sind aber lieblos, oftmals in ganz unterschiedlichen Stil, auf Albenlänge zusammen montiert worden. Offenbar war es seine Taktik, viel Geld für die französischen Comic auszugeben, diese als Fortsetzungsgeschichten in Lupo, Lupo Modern, Tip Top sowie Fix und Foxi zu veröffentlichen und drum herum den Rest der Publikation billig zu gestalten. Das ist sehr schade, er hatte ja durchaus die Möglichkeit und das Potential eine gut gestaltete und gut gezeichnete konsistente Comic-Serie zu entwickeln.

Bei den Übersetzungen ging er recht frei vor. Jedoch möge man bedenken, dass in den Sechziger Jahren Comic noch sehr stark im Ruf standen, Schundliteratur zu sein. Vielleicht hat sich Kauka deswegen so viele Freiheiten genommen. Wirklich schlimm, aber auch sehr interessant, ist seine deutschsprachige Bearbeitung von Asterix.

Ab Ende der Siebziger Jahre standen ihm die zugkräftigen französischen Comic nicht mehr zur Verfügung, sodass deswegen wohl auch die Lesergemeinde zurück ging und die Verlagstätigkeit eingestellt wurde (siehe Artikel) spätere Wiederbelebungsversuche scheiterten ebenfalls (siehe Artikel) Galm (8. Juli 2006)

Zu Edquartett Kommentar, dass er gehört hat .... Ich habe auch gehört, dass Rolf Kauka ein Genie gewesen sein musste. Einmal wurde er nicht „abgesägt“, obwohl Leute das gehört haben wollen, was du ansprichst und zweitens hatte er Erfolg, ohne das globale Netz hinter sich zu haben, die soviel hören und dementsprechend dann fördern bzw. einen ins Abseits stellen. --80.121.9.207 03:20, 9. Apr. 2007 (CEST)

Der Kauka-Effekt - Wie aus den Galliern Asterix und Obelix im März 1965 national gesinnte Germanen wurden[Quelltext bearbeiten]

So titelte Die Welt, zum Thema Asterix und Obelix bei Kauka. Hab den Link aus dem Astrix Artikel. Zitat über Kauka: "Denn der Verleger war deutschnational und stockreaktionär. Seine Comic-Figur Lupo mußte sich in den Geschichten jener Zeit mit finsteren "Gewerkschaftlern" herumprügeln. Genauso brachial agitierte Kauka mit "Siggi und Barbarras" gegen den Status Quo der Bundesrepublik im Kalten Krieg. In der Einleitung zur Geschichte "Die goldene Sichel", mit der in der März-Ausgabe von "Lupo modern" die Veröffentlichung begann, heißt es: "So um die Zeitwende müssen sich die Germanen verzweifelt gegen die ungebetenen Gäste aus allen Himmelsrichtungen wehren. Bis auf die kleine Fliehburg Bonnhalla ist ganz Germanien besetzt." Doch auch in diesem Widerstandnest hat man - so schwadroniert die Übersetzung - "den Gedanken an die Wiedervereinigung mit den Brüdern und Schwestern im übrigen Germanien längst unter der Donar-Eiche vergraben". Statt dessen wird Obelix einmal gefragt: "Mußt du denn ewig diesen Schuldkomplex mit dir rumschleppen?" - aus dem Hinkelstein war eine Auschwitzkeule geworden." Das scheint, da ich der Welt ehrlichgesagt nicht gerade vorwerfe, dass sie Linkspopulistisch ist, dass man diesen Punkt gerade wenn noch andere Quellen dafür sprechen sollten, dass man es noch besonders hervor heben sollte. Da dies ja auch nicht nur bei Astrix so durchgeführt wurde. --134.147.31.108 03:42, 13. Okt. 2006 (CEST)

Das Zitat enthält einige Fehler (welche nahe legen, dass der Verfasser auch nur die Sekundärliteratur kennt):
  • Der Titel von La serpe d'or lautet bei Kauka Siggi und die goldene Sichel
  • Obélix heißt in der "Kauka-Ü" B A B A R R A S (wenn man solche Artikel verfasst, sollte man auch lesen und schreiben können)
  • In der Kauka-Ü ist es Babarras, an dem die Frage gerichtet wird
  • Der Ausgangspunkt für die Auschwitzkeule war allenfalls ein Menhir (an einigen Stellen übernahm Kauka auch diese Bezeichnung aus dem Original) , die Bez. Hinkelstein gibt es erst seit der MV/Ehapa-Bearb., also 1967. Kauka ließ 1964-1965 die Originale von 1959-1964 und nicht die Ehapa-Übersetzung (ab 1967) bearbeiten. (Galm 09:28, 13. Okt. 2006 (CEST))
  • Das Comic-Magazin hieß damals noch Lupo

Gut bequellt ist das ziemlich eklige Treiben Kaukas hier dargestellt: http://www.comiccongress.de/holo/antisemi.htm --Feliks 16:20, 29. Aug. 2011 (CEST)

Kauka als Romanautor[Quelltext bearbeiten]

Hi, Rolf Kauka scheint auch zwei Romane geschrieben zu haben: Luzifer: Roman einer Seelenwanderung und Roter Samstag oder der dritte Weltkrieg findet nicht statt. Weiß jemand mehr darüber? Worum geht’s in den Romanen? Kann man letzteren als Science Fiction bezeichnen? --jpp ?! 23:35, 3. Jan. 2007 (CET)

Kauka Promedia - Rolf Kauka Comics[Quelltext bearbeiten]

Auf Nachfrage von mir bei Kauka nennt sich Kauka Promedia ab dem 10. Juni offiziell Rolf Kauka Comics. Ich habe hierzu einen Absatz eingefügt.

Kauka Verlag[Quelltext bearbeiten]

Hallo! Mir ist gerade aufgefallen, dass in diversen Artikeln der Kategorie:Frankobelgischer Comic (Werk) vom Kaukaverlag geschrieben wird. Die Wikilinks dazu verweisen entweder auf die BKL Kauka oder auf den Redirect Kauka Verlag. Es könnte auch der Link im zweiten Absatz der "Verlegeraktivitäten" verschwinden, oder es müsste ein eigener Artikel (mit verbessertem Zielen aus den Comictexten) erstellt werden, oder? Grand-Duc 18:13, 12. Apr. 2009 (CEST)

Biographie?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikelt steht, er wurde eingezogen und nahm dann als Berufsoffizier am Krieg teil. War er jetzt Wehrpflichtiger oder Kriegsfreiwilliger? (nicht signierter Beitrag von 87.180.96.33 (Diskussion | Beiträge) 11:21, 19. Mai 2009 (CEST))


Vorname[Quelltext bearbeiten]

In dieser Biografie ist sein Name mit "Rolf (Paul Rudolf) Kauka" angegeben. --92.224.48.15 (17:14, 11. Mär. 2010 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Voller Name war Paul Rudolf, unter Rudolf war er jedenfalls auch im Handelsregister eingetragen --Feliks 09:22, 31. Aug. 2011 (CEST)

was fehlt[Quelltext bearbeiten]

Hier fehlen völlig Die Pichelsteiner, siehe etwa http://www.kauka.de/_pichelsteiner-1.html Cholo Aleman 05:29, 10. Mai 2010 (CEST)

Korrekt, die sollten der Vollstaendigkeit halber hinzugefuegt werden. Bislang sind sie im Artikel Riccardo Rinaldi, und auch im Artikel Fix und Foxi erwaehnt -- letzteres leuchtet mir uebrigens nicht so recht ein. Auf jeden Fall waere ein eigener Artikel ueber die Pichelsteiner gut -- vielleicht magst du den Anfang dazu machen? --Neitram 06:50, 17. Mai 2010 (CEST)

Auflage Bussi Bär[Quelltext bearbeiten]

Die erwähnte Auflage von Bussi Bär mit 300.000 Heften stimmt nicht mit den 144.000 Exemplaren welche unter dem Artikel Bussi Bär erwähnt werden überein. Welche Zahl ist denn aktuell die richtige? Bussi-Fan (nicht signierter Beitrag von 62.91.49.141 (Diskussion) 19:57, 16. Feb. 2012 (CET))

Kritik?[Quelltext bearbeiten]

Ich würde mir im Artikel einen Abschnitt Kritik wünschen, der sich mit den oben aufgeführten Punkten und der eventuell daraus abzuleitenden politischen Gesinnung Kaukas näher beschäftigt. Neutralität bedeutet nicht, Kritik einfach auszubelnden. Grüße,  Certh 45a.svg  hugarheimur 18:27, 26. Feb. 2012 (CET)


Also Entschuldigung, aber Rolf Kauka sei der deutsche "Walt Disney" gewesen, ist doch wohl ein Witz, oder??? Wer kam denn auf DIESE Idee? Also ich jedenfalls nie, und auch niemand, den ich kenne. Habe das hier zum ersten Mal gelesen... Malte :-)

--188.109.194.142 09:19, 6. Okt. 2013 (CEST)

Deine persönlichen Bekannten sind also anerkannte Autoritäten, deren Wort zählt, während Spiegel und telepolis irgendwelche Blogs sind, die kein Schwein kennt, oder wie soll ich das verstehen? „Was ich und mein Bekanntenkreis nicht kennen, gibt’s nicht, denn ich bin der Nabel der Welt“ – ignoranter und eingebildeter geht’s nicht mehr (vgl. Dunning-Kruger-Effekt).
Daß weder Kaukas finnische Abstimmung (vgl. hier) erwähnt noch seine politische Einstellung thematisiert wird, ist allerdings tatsächlich überraschend und verwunderlich. --Florian Blaschke (Diskussion) 03:16, 2. Feb. 2017 (CET)
Die Welt (sicher nicht einer sonderlich linken Tendenz verdächtig) schreibt immerhin: „Denn der Verleger war deutschnational und stockreaktionär.“ Immerhin wird unter Fritze Blitz und Dunnerkiel deutlichere Kritik als in diesem Artikel zitiert. --Florian Blaschke (Diskussion) 05:15, 2. Feb. 2017 (CET)

Kategorien Comiczeichner & Comicautor[Quelltext bearbeiten]

Derlei ist mir nie untergekommen und es wird im Artikel auch nicht dargelegt. Als "Comicautor" könnte man ihn vielleicht noch mit viel Phantasie titulieren aufgrund der teilweise sehr freien Textbearbeitungen, die auf sein Betreiben hin und wohl auch unter seinem direkten Einfluss entstanden sind, aber gezeichnet hat er doch wohl nie etwas? Ich wäre dafür, beide Kats zu entfernen, wollte das hier aber vorher noch abklären.--Susumu (Diskussion) 23:52, 20. Apr. 2014 (CEST)

"...zeichnete bereits als Gymnasiast Cartoons für die Leipziger Neuesten Nachrichten... So begann Kauka, seine eigenen Comicfiguren zu entwickeln..." -- klingt für mich danach, als könnte Kauka durchaus auch anfangs selbst als Comiczeichner gearbeitet haben -- bevor er mutmaßlich erkannte, dass er mehr zum Comic-Produzenten als zum -Zeichner taugt. --Neitram  16:25, 22. Apr. 2014 (CEST)
Hmm, ähnliches steht über ihn in der Kauka-Reddition (S.8), dort allerdings werden Zeichnungen und Karikaturen, keine Cartoons erwähnt. Wie auch immer: Comics lassen sich keine nachweisen und eigentlich denke ich, dass auch die Kategorie:Cartoonist nicht unbedingt sein muss. Irgendwo habe ich im Regelwerk der Wikipedia gelesen, dass man beispielsweise niemanden nur wegen eines abgeschlossenen Jus-Studiums in die Kategorie "Jurist" setzten soll, ähnlich würde ich das hier sehen. Kauka scheint auch nicht wirklich seine Figuren entworfen zu haben. Die ersten (naturalistischen) Fix & Foxi stammen laut Reddition von Dorul van der Heide, jene im Funny-Stil aus Neugebauers Umfeld. Ich ändere mal in die Kats "Person (Comic)" und "Deutscher Comic", das scheint mir der Person Kauka gerechter. Er war unbestritten eine zentrale Persönlichkeit für den deutschen Comic, aber eben nicht als Zeichner oder Texter.--Susumu (Diskussion) 00:02, 23. Apr. 2014 (CEST)
Ja, damit bin ich auch einverstanden, danke. --Neitram  10:58, 24. Apr. 2014 (CEST)