Don’t Lose My Number

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Don’t Lose My Number ist ein Lied von Phil Collins aus dem Jahr 1985, das von ihm geschrieben und mit Hugh Padgham produziert wurde.[1]

Charterfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Titel wurde international im Juli 1985 veröffentlicht, das Lied war vor allem in den Vereinigten Staaten, in Neuseeland und den Niederlanden ein kommerzieller Erfolg.[2][2][3] In den USA erreichte die Single Don’t Lose My Number / We Said Hello Goodbye[4] Platz 4 der Singles-Charts und blieb 18 Wochen in den Top 100, erreichte in den Airplay-Charts, also der Radio-Hitparade der USA, ebenfalls Platz 2 und in den Billboard-Verkauf-Charts gelangte die Single auf Platz 7.[5] Am 20. Juli 1985 war die Single der höchstplatzierte Neuzugang in den Billboard Hot 100 Charts auf Platz 46 und erreichte am 28. September 1985 den Platz 4 der Billboard Charts.[6]

Das Lied ist 4:48 Minuten lang und erschien zunächst im Album No Jacket Required. Auf der B-Seite der Single befindet sich das Lied We said Hello Goodbye.[7]

Die Trommeln verwenden den für die Ära charakteristischen gated reverb-Effekt, an dessen Erfindung Collins selbst beteiligt gewesen war.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Schreiben des Songs orientierte sich Collins an seinen frühen Werken aus dem Album Face Value[8]. Inhaltlich geht es darum, dass der Singer einen gewissen Billy beschwört, sich mit ihm in Verbindung zu setzen und um sein Leben zu rennen; Collins gestand in Interviews, dass er selbst die Bedeutung des Liedes nicht verstehen würde.[8] In seiner Kritik schrieb Stephen Holden von New York Times, dass der Text zu vage sei.[1]

1998 verwendete man den Song als B-Seite für Collins’ Coverversion des Cyndi Lauper-Klassikers True Colors.[9]

Musikvideo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für das Musikvideo fiel Collins zunächst keine passende Handlung ein.[8][10] Jedoch bespricht Collins im Video mit verschiedenen Regisseuren eine Handlung zum Video, mit Anregungen auf Anspielungen zu Videos von Michael Jackson, Elton John, The Police, The Cars und David Lee Roth. Die Regie des Clips übernahm Jim Yukich.[8][10]

Coverversionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stephen Holden: Phil Collins: Pop Music's Answer to Alfred Hitchcock, New York Times. 7. April 1985. Abgerufen am 1. November 2008. 
  2. a b http://dutchcharts.nl/showitem.asp?interpret=Phil+Collins&titel=Don't+Lose+My+Number&cat=s
  3. http://charts.org.nz/showitem.asp?interpret=Phil+Collins&titel=Don't+Lose+My+Number&cat=s
  4. Atlantic Records - Bestellnummer 89536
  5. Joel Whitburn: Top Pop Singles 1955 - 1993. Menomonee Falls / Wisconsin: Record Research Inc., 1994, S. 126
  6. Joel Whitburn: Billboard's Top 10 Charts 1958-1995. Menomonee Falls / Wisconsin: Record Research Inc, 1995, S. 497
  7. discogs.com Single Don't lose my number
  8. a b c d November 26, 2004 – Phil Collins Q&A. philcollins.co.uk. Abgerufen am 19. September 2008.@1@2Vorlage:Toter Link/www.philcollins.invisionzone.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  9. discogs.com Single True Colors
  10. a b Jon Pareles: HOME VIDEO; Recent Releases Of Video Cassettes: Photos and 'White Suit', New York Times. 2. November 1986. Abgerufen am 6. November 2008.