ECE-Regelungen

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Die dem Übereinkommen über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden angeschlossenen Regelungen[1] werden (weniger präzise, aber dafür kürzer) auch als dem Übereinkommen vom 20. März 1958 angeschlossene Regelungen beziehungsweise dem 1958er-Übereinkommen angeschlossene Regelungen[2] oder irreführend als UN/ECE-Regelungen[3] (selten noch verkürzt zu ECE-Regelungen[4]), UN-Regelungen[5] oder Regelungen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE)[6] bezeichnet.

Diese aufgrund des Übereinkommens festgesetzten und dem Übereinkommen angeschlossenen Regelungen enthalten technische Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, Prüfverfahren sowie Bedingungen für die Erteilung von Typgenehmigungen für diese Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile sowie Genehmigungszeichen und Bedingungen für die Gewährleistung der Übereinstimmung der Produktion.[7]

Der Verwaltungsausschuss des Abkommens, der die einzelnen Regelungen erarbeitet,[8] tagt unter der Schirmherrschaft der United Nations Economic Commission for Europe (UNECE, auch UN/ECE, (dt.: Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen)) des United Nations Economic and Social Council (ECOSOC). Sekretariatsdienstleistungen werden dem Verwaltungsausschuss vom Exekutivsekretär der UNECE bereitgestellt beziehungsweise erbracht.[9] De facto ist der Verwaltungsausschuss des Abkommens innerhalb der Struktur der UNECE organisatorisch beim World Forum for the harmonization of vehicle regulations (WP.29) des Inland Transport Committees (ITC) der UNECE angesiedelt.[10] Die Bezeichnung einer einzelnen Regelung beginnt immer mit den Worten: „Regulation No. …“.

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teil eines Genehmigungs­zeichens, wie es in den dem Überein­kommen vom 20. März 1958 ange­schlossenen Regelungen beschrieben ist und bei der Erteilung einer Typ­genehmigung nach einer Regelung zuge­teilt wird. Hier mit der Landes­kennzahl „1“, die für Deutsch­land steht. Ein voll­ständiges Genehmigungs­zeichen besteht aus dem oben abgebildeten Kreis mit Inhalt; in dessen Nähe die Genehmigungs­nummer, sowie gegebenen­falls auch die Nummer der inter­nationalen Verein­barung mit dem Buchstaben „R“ und gegebenen­falls zusätz­liche Zeichen stehen. Es ist dafür vorge­sehen an Radfahr­zeugen, Ausrüstungs­gegen­ständen und Teilen angebracht zu werden.

Grundlage ist das am 20. März 1958 in der United Nations Economic Commission for Europe (Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen) beschlossene und mit Wirkung vom 16. Oktober 1995 geänderte „Übereinkommen über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden“. Dieses Übereinkommen hat zurzeit 51 Vertragsparteien, 50 Staaten sowie die Europäische Union. Über die Europäische Union ist das Abkommen auch in jenen ihrer Mitgliedstaaten gültig, die nicht selbst Vertragspartei des Abkommens sind (Irland, Zypern und Malta). Da Genehmigungen jedoch nicht von der Europäische Union selbst, sondern von ihren Mitgliedstaaten erteilt werden und diese dabei ihre jeweils eigene Kennzahl des Landes verwenden, wurden auch diesen Mitgliedstaaten der Europäische Union Landeskennzahlen zugeteilt.[11] Die Signatarstaaten gehen dabei weit über den Bereich der Europäischen Union und sogar Europas hinaus. So gehören z. B. auch Aserbaidschan, Australien, Japan, Kasachstan, Malaysia, Neuseeland, Südafrika, Südkorea, Thailand und Tunesien dazu.

Mit diesem Übereinkommen wird auf internationaler Ebene der Erlass einheitlicher technischer Vorschriften, vor allem für Kraftfahrzeuge, sowie die gegenseitige Anerkennung und Zulassung durch die Vertragsparteien des Übereinkommens möglich. Dies soll vor allem Schranken im Handel abbauen. Seit 1958 wurden auf der Grundlage des Übereinkommens über einhundert dem Übereinkommen angeschlossene Regelungen festgesetzt. Die Regelungen sind Empfehlungen, die von den jeweiligen Vertragsstaaten in ihr nationales Recht integriert werden können. Die EU kann dem Übereinkommen angeschlossenen Regelungen auch für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union annehmen. In diesem Fall bedarf es keines zusätzlichen Rechtsaktes, mit dem diese Regelungen beziehungsweise Änderungen von Regelungen in nationales Recht übernommen werden.

Die meisten dieser dem Übereinkommen angeschlossenen Regelungen sind von einer großen Mehrheit der Vertragsparteien angenommen und jeweils in nationales Recht integriert. Sie erfassen die meisten Teile und Ausrüstungen von Kraftfahrzeugen, die für die Erteilung einer Betriebserlaubnis von Belang sind. Entsprechend dem technischen Fortschritt werden die Regelungen ständig angepasst.

An jedem Ausrüstungsgegenstand und jedem Teil, für das aufgrund des Übereinkommens und der dem Übereinkommen angeschlossenen Regelungen eine Genehmigung erteilt wurde, ist das in der jeweils angewendeten Regelung beschriebene Genehmigungszeichen (→ Genehmigungszeichen nach einer dem Übereinkommen vom 20. März 1958 angeschlossenen Regelung) anzubringen, das aus einem Kreis besteht; in dessen Innerem sich der Buchstabe „E“ und die Kennzahl des Landes befinden, das die Genehmigung erteilt hat, sowie aus der Genehmigungsnummer in der Nähe dieses Kreises, gegebenenfalls aus der Nummer der internationalen Vereinbarung mit dem Buchstaben „R“ und gegebenenfalls aus zusätzlichen Zeichen (Beispiele: „E 1“ für Deutschland, „E 58“ für Tunesien).

Liste der Vertragsparteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kz. = Kennzahl des Landes und Vertragspartei (Stand: 28. Februar 2017)[11]
Kz. Vertragspartei
1 DeutschlandDeutschland Deutschland
2 FrankreichFrankreich Frankreich
3 ItalienItalien Italien
4 NiederlandeNiederlande Niederlande
5 SchwedenSchweden Schweden
6 BelgienBelgien Belgien
7 UngarnUngarn Ungarn
8 TschechienTschechien Tschechien
9 SpanienSpanien Spanien
10 SerbienSerbien Serbien
11 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
12 OsterreichÖsterreich Österreich
13 LuxemburgLuxemburg Luxemburg
14 SchweizSchweiz Schweiz
16 NorwegenNorwegen Norwegen
17 FinnlandFinnland Finnland
18 DanemarkDänemark Dänemark
19 RumänienRumänien Rumänien
20 PolenPolen Polen
Kz. Vertragspartei
21 PortugalPortugal Portugal
22 RusslandRussland Russland
23 GriechenlandGriechenland Griechenland
24 IrlandIrland Irland*
25 KroatienKroatien Kroatien
26 SlowenienSlowenien Slowenien
27 SlowakeiSlowakei Slowakei
28 WeissrusslandWeißrussland Weißrussland
29 EstlandEstland Estland
30 Moldau RepublikRepublik Moldau Moldau
31 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina
32 LettlandLettland Lettland
33
34 BulgarienBulgarien Bulgarien
35 KasachstanKasachstan Kasachstan
36 LitauenLitauen Litauen
37 TurkeiTürkei Türkei
39 AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
40 NordmazedonienNordmazedonien Nordmazedonien
Kz. Vertragspartei
41
42 Europäische Union**
43 JapanJapan Japan
44
45 AustralienAustralien Australien
46 UkraineUkraine Ukraine
47 SudafrikaSüdafrika Südafrika
48 NeuseelandNeuseeland Neuseeland
49 Zypern RepublikRepublik Zypern Zypern*
50 MaltaMalta Malta*
51 Korea SudSüdkorea Südkorea
52 MalaysiaMalaysia Malaysia
53 ThailandThailand Thailand
54 AlbanienAlbanien Albanien
56 MontenegroMontenegro Montenegro
57 San MarinoSan Marino San Marino
58 TunesienTunesien Tunesien
59
60 GeorgienGeorgien Georgien
61
62 AgyptenÄgypten Ägypten
* Nicht Vertragspartei, aber Kraft ihres Beitritts zur Europäischen Union wenden Irland, Zypern und Malta die gleichen dem Übereinkommen vom 20. März 1958 angeschlossenen Regelungen, die aufgrund des Übereinkommens festgesetzt wurden an, wie die Europäische Union.
** Genehmigungen werden von ihren Mitgliedstaaten erteilt, die dabei ihre jeweils eigene Kennzahl des Landes verwenden.

Viele Länder, selbst wenn sie nicht offizielle Vertragsparteien sind, erkennen die dem Übereinkommen vom 20. März 1958 angeschlossenen Regelungen an und erlauben den Gebrauch und Import von Fahrzeugen und Teilen, die gemäß UN/ECE-Regelungen typgeprüft wurden.

Liste der dem Übereinkommen vom 20. März 1958 angeschlossenen Regelungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

lt. ANHANG IV - Verzeichnis der verbindlichen UNECE-Regelungen[12] Regelungen in kursiver Schrift sind nicht im Anhang enthalten
  • R 1 Kraftfahrzeugscheinwerfer für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die mit Glühlampen der Kategorie R2 und/oder HS1 ausgerüstet sind
  • R 2 –
  • R 3 Retroreflektierende Einrichtungen für Kraftfahrzeuge
  • R 4 Beleuchtungseinrichtungen für das hintere Kennzeichenschild von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern
  • R 5 Sealed-Beam-Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge (SB-Scheinwerfer) für europäisches asymmetrisches Abblendlicht oder Fernlicht oder für beides
  • R 6 Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 7 Begrenzungsleuchten, Schlussleuchten, Bremsleuchten und Umrissleuchten für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 8 Halogen-Scheinwerfer (H1, H2, H3, HB3, HB4, H7, H8, H9, HIR1, HIR2 und/oder H11) für Kraftfahrzeuge
  • R 9 Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Fahrzeugen der Klassen L2, L4 und L5 hinsichtlich der Geräuschemissionen
  • R 10 Elektromagnetische Verträglichkeit (Funkentstörung)
  • R 11 Türschlösser und Türaufhängungen
  • R 12 Schutz des Fahrzeugführers vor der Lenkanlage bei Unfallstößen
  • R 13 Bremsen von Fahrzeugen und Anhängern
  • R 13-H Bremsen von Fahrzeugen der Klassen M1 und N1
  • R 14 Sicherheitsgurtverankerungen, ISOFIX-Verankerungssysteme und Verankerungen für den oberen ISOFIX-Haltegurt
  • R 15 (ersetzt durch R 83)
  • R 16 Sicherheitsgurte, Rückhaltesysteme, Kinder-Rückhaltesysteme und ISOFIX-Kinder-Rückhaltesysteme
  • R 17 Sitze, ihre Verankerungen und Kopfstützen
  • R 18 Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen unbefugte Benutzung
  • R 19 Nebelscheinwerfer für Kraftfahrzeuge
  • R 20 Kraftfahrzeugscheinwerfer mit Halogenglühlampen (H4-Lampen) für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht
  • R 21 Innenausstattung
  • R 22 Schutzhelme
  • R 23 Rückfahrscheinwerfer für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 24 Emission aus Dieselmotoren
  • R 25 In Fahrzeugsitze einbezogene und nicht einbezogene Kopfstützen
  • R 26 Vorstehende Außenkanten
  • R 27 Warndreiecke
  • R 28 Vorrichtungen für Schallzeichen / Schallzeichen
  • R 29 Schutz der Insassen des Fahrerhauses von Nutzfahrzeugen
  • R 30 Luftreifen für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger (Klasse C1)
  • R 31 Sealed-Beam-Halogenscheinwerfereinheit (HSB) für Kraftfahrzeuge für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht
  • R 32 Heckaufprall-Struktur
  • R 33 –
  • R 34 Verhütung von Brandgefahren (Behälter für flüssigen Kraftstoff)
  • R 35 Anordnung der Fußbedienteile
  • R 36 Bau von Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs
  • R 37 Glühlampen zur Verwendung in genehmigten Scheinwerfern und Leuchten von Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern
  • R 38 Nebelschlussleuchten für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 39 Geschwindigkeitsmesseinrichtung einschließlich ihres Einbaus
  • R 40 Abgase von Krafträdern
  • R 41 Geräuschemissionen von Krafträdern
  • R 42 Front- und Heck-Sicherheitseinrichtungen
  • R 43 Sicherheitsverglasungswerkstoffe
  • R 44 Rückhalteeinrichtungen für Kinder in Kraftfahrzeugen („Kinder-Rückhalte-System“)
  • R 45 Scheinwerfer-Reinigungseinrichtungen
  • R 46 Einrichtungen für indirekte Sicht und ihre Anbringung
  • R 47 Abgase von Mopeds
  • R 48 Anbau der Beleuchtungs- und Lichtsignaleinrichtungen an Kraftfahrzeugen
  • R 49 Emissionen von Selbstzündungsmotoren und von mit Erdgas oder Flüssiggas betriebenen Fremdzündungsmotoren
  • R 50 Beleuchtung von Krafträdern
  • R 51 Geräuschemissionen von Fahrzeugen der Klassen M und N
  • R 52 Busse mit geringer Sitzplatzzahl
  • R 53 Beleuchtung/Lichtsignaleinrichtung von Motorrädern
  • R 54 Luftreifen für Nutzfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 55 Mechanische Verbindungseinrichtungen für Fahrzeugkombinationen
  • R 56 Scheinwerfer für Mopeds
  • R 57 Scheinwerfer für Motorräder
  • R 58 Einrichtungen für den hinteren Unterfahrschutz und ihr Anbau; hinterer Unterfahrschutz
  • R 59 Ersatz-Auspufftopf-Systeme
  • R 60 Kontrolleinrichtungen für Motorräder/Mopeds
  • R 61 Außen vorstehende Teile vor der Führerhausrückwand von Nutzfahrzeugen
  • R 62 Sicherung gegen unbefugte Benutzung bei Krafträdern
  • R 63 Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von Fahrzeugen der Klasse L1 hinsichtlich der Geräuschemissionen
  • R 64 Komplettnotrad, Notlaufreifen/ Notlaufsystem und Reifendrucküberwachungssystem
  • R 65 Kennleuchten für Blinklicht
  • R 66 Festigkeit des Aufbaus von Kraftomnibussen
  • R 67 Spezialausrüstung für Fahrzeuge (mit Flüssiggas betrieben)
  • R 68 Messung bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von Kfz
  • R 69 Hintere Kennzeichnung langsam fahrender Fahrzeuge
  • R 70 Hintere Kennzeichnung schwerer und langer Fahrzeuge
  • R 71 Sichtfeld bei landwirtschaftlichen Zugmaschinen
  • R 72 Halogenscheinwerfer für Krafträder (HS1-Lampen)
  • R 73 Seitenschutz von Lastkraftwagen, Anhängern und Sattelanhängern
  • R 74 Installation von Beleuchtungseinrichtungen bei Mopeds
  • R 75 Luftreifen für Fahrzeuge der Klasse L
  • R 76 Scheinwerfer für Mopeds - Fern- und Abblendlicht
  • R 77 Parkleuchten für Kraftfahrzeuge
  • R 78 Bremsanlagen für Krafträder
  • R 79 Lenkanlagen
  • R 80 Sitze von Kraftomnibussen
  • R 81 Rückspiegel von Zweirädern
  • R 82 Halogenscheinwerfer für Mopeds (HS2-Lampen)
  • R 83 Emissionen von Fahrzeugen der Klassen M1 und N1
  • R 84 Messung Kraftstoffverbrauch von Pkw mit Verbrennungsmotoren
  • R 85 Messung der Nutzleistung
  • R 86 Anbau der Beleuchtungs-/Lichtsignaleinrichtungen an land- oder forstwirtschaftlichen Zugmaschinen
  • R 87 Tagfahrlicht für Kraftfahrzeuge
  • R 88 Retroreflektierende Reifen für zweirädrige Fahrzeuge
  • R 89 Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtungen
  • R 90 Ersatz-Bremsbelag-Einheiten und Ersatz-Trommelbremsbeläge für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 91 Seitenmarkierungsleuchten für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 92 Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung von nicht originalen Austauschschalldämpferanlagen (NORESS) für Fahrzeuge der Klassen L1, L2, L3, L4 und L5 hinsichtlich der Geräuschemissionen
  • R 93 Einrichtungen für den vorderen Unterfahrschutz und ihr Anbau; vorderer Unterfahrschutz
  • R 94 Schutz der Insassen bei einem Frontalaufprall
  • R 95 Schutz der Insassen bei einem Seitenaufprall
  • R 96 Dieselemissionen von landwirtschaftlichen Zugmaschinen
  • R 97 Fahrzeug-Alarmsysteme
  • R 98 Kfz-Scheinwerfer mit Gasentladungslichtquellen
  • R 99 Gasentladungslichtquellen für genehmigte Gasentladungsleuchteinheiten in Kraftfahrzeugen
  • R 100 Elektrische Sicherheit
  • R 101 Messung CO2- und Kraftstoffverbrauch
  • R 102 Kurzkupplungseinrichtung; Anbau eines genehmigten Typs einer Kurzkupplungseinrichtung
  • R 103 Austauschkatalysatoren
  • R 104 Retroreflektierende Markierungen an schweren und langen Fahrzeugen
  • R 105 Fahrzeuge für den Transport gefährlicher Güter
  • R 106 Luftreifen für landwirtschaftliche Fahrzeuge
  • R 107 Fahrzeuge der Klassen M2 und M3
  • R 108 Runderneuerte Reifen für Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 109 Runderneuerte Reifen für Nutzfahrzeuge und ihre Anhänger
  • R 110 Spezielle Bauteile für komprimiertes Erdgas
  • R 111 Kippstabilität von Tankfahrzeugen
  • R 112 Kraftfahrzeugscheinwerfer für asymmetrisches Abblendlicht und/oder Fernlicht, die mit Glühlampen und/oder LED-Modulen ausgerüstet sind
  • R 113 Scheinwerfer - symmetrisches Licht
  • R 114 Austausch-Airbagsysteme
  • R 115 Nachrüstsysteme für Flüssiggas und Erdgas
  • R 116 Sicherung von Kraftfahrzeugen gegen unbefugte Benutzung
  • R 117 Reifen — Rollgeräuschemissionen, Haftung auf nassen Oberflächen und Rollwiderstand (Klassen C1, C2 und C3)
  • R 118 Feuerbeständigkeit von in Bussen verwendeten Werkstoffen
  • R 119 Abbiegescheinwerfer
  • R 120 Nutzleistung von Zugmaschinen sowie mobilen Maschinen und Geräten
  • R 121 Anordnung und Kennzeichnung der Handbetätigungseinrichtungen, Kontrollleuchten und Anzeiger
  • R 122 Heizungssysteme von Fahrzeugen
  • R 123 Adaptive Frontbeleuchtungssysteme (AFS) für Kraftfahrzeuge
  • R 124 Nachrüsträder
  • R 125 Sichtfeld des Fahrzeugführers nach vorn
  • R 126 Trennvorrichtungen
  • R 127 Fußgängerschutz
  • R 128 Leuchtdioden-Lichtquellen (LED-Lichtquellen)
  • R 129 Verbesserte Kinderrückhaltesysteme
  • R 130 Spurhaltewarnsystem
  • R 131 Notbremsassistenzsysteme (AEBS)
  • R 132 Retrofit-Emissions-Überwachungsgeräte (REC)
  • R 133 Recycling von Kraftfahrzeugen
  • R 134 Sicherheit von Wasserstoff (Hydrogen- und Fuell Cell-Fahrzeuge)
  • R 135 Pfahl-Seitenaufprall
  • R 136 Krafträder mit Elektroantrieb
  • R 137 Frontalaufprall mit Schwerpunkt auf Rückhaltesystemen
  • R 138 Geräuscharme Straßenfahrzeuge hinsichtlich ihrer verringerten Hörbarkeit
  • R 139 Bremsassistenzsysteme (BAS)
  • R 140 Elektronisches Fahrdynamik-Regelsystem (ESC)
  • R 141 Reifendrucküberwachungssystem (RDKS)
  • R 142 Montage von Reifen
  • R 143 Nachrüstung Zweistoff-Systeme für Motoren in schweren Nutzfahrzeugen
  • R 144 Unfallnotruf-Systeme (Accident Emergency Call Systems - AECS)
  • R 145 Verankerungen von Kinderrückhaltesystemen
  • R 146 Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge der EG-Fahrzeugklasse L
  • R 147 Mechanische Kupplungskomponenten für Kombinationen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen

Quelle: UNECE Regulations in the area of vehicle approval.[13]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Artikel 1 des Übereinkommens über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden. In: Gesetz zur Revision des Übereinkommens vom 20. März 1958 über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung (BGBl. 1997 II S. 998; PDF-Datei, 1,99 MB).
  2. Status of the 1958 Agreement (and of the annexed regulations); in: www.unece.org. United Nations Economic Commission for Europe, abgerufen am 5. September 2017 (englisch).
  3. Nr. 15 des Annex A Definitions des Agreements concerning the establishing of global technical regulations for wheeled vehicles, equipment and parts which can be fitted and/or be used on wheeled vehicles, done at Geneva on 25 June 1998; in: www.unece.org, United Nations Economic Commission for Europe, abgerufen am 5. September 2017 (S. 18; englisch, französisch, russisch; PDF-Datei, 2,73 MB).
  4. Verkehr (Memento des Originals vom 5. September 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.genf.diplo.de; in: www.genf.diplo.de, Arbeitsbereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei dem Büro der Vereinten Nationen und den anderen Internationalen Organisationen in Genf, abgerufen am 5. September 2017.
  5. Status of the Agreement, of the annexed UN Regulations and of amendments thereto – Revision 25 – Note by the secretariat, 28. Februar 2017; in: Status of the 1958 Agreement (and of the annexed regulations); in: www.unece.org. United Nations Economic Commission for Europe, abgerufen am 5. September 2017 (englisch).
    UN-Regelungen; in: www.bmvi.de, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, abgerufen am 5. September 2017.
  6. Regelung Nr. 138 der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) — Einheitliche Bestimmungen für die Genehmigung geräuscharmer Straßenfahrzeuge hinsichtlich ihrer verringerten Hörbarkeit [2017/71]; in: EUR-Lex, Europäische Union, abgerufen am 5. September 2017 (nur die von der UNECE verabschiedeten Originalfassungen sind international rechtsverbindlich).
  7. Internationale Harmonisierung der technischen Vorschriften für Kraftfahrzeuge. (Nicht mehr online verfügbar.) Bundesverkehrsministerium, archiviert vom Original am 27. Juni 2014; abgerufen am 8. Oktober 2013. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmvi.de
  8. Artikel 1 Absatz 2 Satz 2 i. V. m. Anhang 1 des Übereinkommens über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden; in: Gesetz zur Revision des Übereinkommens vom 20. März 1958 über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung (BGBl. 1997 II S. 998; PDF-Datei, 1,99 MB).
  9. Artikel 4 des Anhangs 1 Zusammensetzung und Verfahrensregeln für den Verwaltungsausschuß des Übereinkommens über die Annahme einheitlicher technischer Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeuge(n) eingebaut und/oder verwendet werden können, und die Bedingungen für die gegenseitige Anerkennung von Genehmigungen, die nach diesen Vorschriften erteilt wurden; in: Gesetz zur Revision des Übereinkommens vom 20. März 1958 über die Annahme einheitlicher Bedingungen für die Genehmigung der Ausrüstungsgegenstände und Teile von Kraftfahrzeugen und über die gegenseitige Anerkennung der Genehmigung (BGBl. 1997 II S. 998; PDF-Datei, 1,99 MB).
  10. Intergovernmental Structure of United Nations Inland Transport Legal Instruments and Activities serviced by UNECE Secretariat 2014; in: www.unece.org. United Nations Economic Commission for Europe, abgerufen am 31. Mai 2017 (englisch; PDF-Datei, 375,14 KB).
  11. a b UN Transport Agreements and Conventions.
    Countries Parties to the 1958 Agreement; in: Status of the Agreement, of the annexed UN Regulations and of amendments thereto – Revision 25 – Note by the secretariat, 28. Februar 2017; in: Status of the 1958 Agreement (and of the annexed regulations).
    Beide in: www.unece.org. United Nations Economic Commission for Europe (englisch), abgerufen am 31. Mai 2017.
  12. Verordnung (EG) Nr. 661/2009 Verordnung (EG) Nr. 661/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit in der konsolidierten Fassung vom 1. Juli 2016 (PDF; 570 KB), abgerufen am 16. März 2019
  13. UNECE Regulations in the area of vehicle approval (englisch, PDF) UNECE. 15. Februar 2019. Abgerufen am 17. März 2019.