Eike Hallitzky

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Eike Hallitzky (Februar 2012)

Eike Hallitzky (* 13. April 1959 in Köln) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen) und Landesvorsitzender der bayerischen Grünen.

Studium und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abitur 1977 und einem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Passau war er dort langjähriger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik, anschließend Hausmann. Von 1979 bis 1988 war er in verschiedenen Gremien als Vertreter der Studierenden der Universität Passau aktiv. Eike Hallitzky ist verheiratet und hat drei Söhne.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1988 ist er Mitglied der „Grünen“, später „Bündnis 90/Die Grünen“. Er war mehrjähriger Kreisvorsitzender der Grünen in der Stadt Passau und im Landkreis Passau, sowie Bezirksvorsitzender der Grünen in Niederbayern. In den 90er Jahren war er Gemeinderat in Saldenburg, seit 2002 Gemeinderat in Neuburg am Inn, seit der 2008 Mitglied des Kreistags des Landkreises Passau, aktuell als Vorsitzender der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Von 2003 bis 2013 war Hallitzky Mitglied des Bayerischen Landtags. Er vertrat die Fraktion der Grünen als finanzpolitischer Sprecher im „Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen“. Er war zwischen 2008 und 2013 Vertreter der Grünen in der Landesbank-Kommission, die maßgeblich auf sein Betreiben hin eingerichtet worden war. Diese untersuchte Milliarden-Wertberichtigungen der Bayerischen Landesbank als Folgen u. a. von Fehlspekulationen auf den US-Hypothekenmärkten und des Kaufs der Hypo Group Alpe Adria und eine mögliche fehlende Kontrolle der BayernLB durch die Bayerische Staatsregierung.

Bei den Wahlen 2013 kandidierte Hallitzky nicht mehr auf dem Spitzenplatz der niederbayerischen Grünen für die Landtagswahl und wurde als Folge des im Vergleich zur vorhergehenden Wahl schlechteren Abschneidens der Grünen bei den Wahlen im Herbst 2013 nicht wieder in den Landtag gewählt.

Im Oktober 2014 wurde er als Nachfolger von Dieter Janecek zum Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen gewählt. Er setzte sich im 1. Wahlgang mit 51 % gegen seinen Gegenkandidaten Markus Büchler durch.[1]

Hallitzky ist u. a. Mitglied der bayerischen Plattform gegen das AKW Temelín, der BI Atommüll-Endlager Saldenburger Granit und des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eike Hallitzky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eike Hallitzky ist neuer Landesvorsitzender. In: Bündnis 90/Die Grünen Bayern. 19. Oktober 2014, abgerufen im 19. Oktober 2014.