Elisabeth Jerichau-Baumann

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Elisabeth Jerichau-Baumann, Selbstbildnis 1848

Elisabeth Jerichau-Baumann (* 21. November 1819 in Warschau; † 11. Juli 1881 in Kopenhagen) war eine polnische-dänische Malerin.

Leben[Bearbeiten]

Elisabeth Jerichau-Baumann, Gattin von Jens Adolf Jerichau und Mutter von Harald Jerichau, studierte in Düsseldorf[1] als erste Privatschülerin bei Wilhelm von Schadow und Karl Ferdinand Sohn und malte früher mit Vorliebe Bilder aus dem Slowakenleben, machte aber, seitdem sie in Rom lebte, vornehmlich das dortige Volksleben zum Gegenstand ihrer Darstellungen.

Später bereiste sie Griechenland und Ägypten. Ihre Arbeiten sind meist dekorativ behandelt und in der Zeichnung mangelhaft, aber mit feinem Farbengefühl und mit Vorliebe für romantische Lichteffekte ausgeführt.

Sie stellte meist lebensgroße Figuren dar (griechischer Hirt am Parthenon, ägyptische Frauen) und malte auch Porträts, von denen eins die Brüder Grimm darstellt und als Vorlage für den 1000 Mark-Schein der vierten und letzten Serie der Deutschen Mark diente.[2] Sie starb am 11. Juli 1881 in Kopenhagen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Nicolaj Bøgh: Elisabeth Jerichau-Baumann. En karakteristik. J. Jørgensen, Kopenhagen 1886.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.duesseldorfer-malerschule.com/fileadmin/user_upload/Website_DuesseldorferMalerschule/Einfuehrung/Chronik-korrigiert_2011-08-17.pdf Die poln.-dän. Malerin Elisabeth Jerichau-Baumann kommt als erste Schülerin aus Dänemark u. wird Privatschülerin v. C. F. Sohn u. W. v. Schadow
  2. Julia Voss: Ein Fund und seine unbekannte Künstlerin. Aus dem Berliner Museumsdepot: Das berühmte Porträt der Grimms stammt von Elisabeth Jerichau-Baumann. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Juni 2015, S. 11.

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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