Erbuch

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Koordinaten: 49° 38′ 26″ N, 9° 2′ 42″ O

Erbuch
Stadt Erbach
Höhe: 369 m ü. NHN
Fläche: 3,68 km²[1]
Einwohner: 134 (31. Dez. 2014)[2]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1968
Eingemeindet nach: Ernsbach-Erbuch
Postleitzahl: 64711
Vorwahl: 06062

Erbuch ist ein Stadtteil von Erbach im hessischen Odenwaldkreis. Zusammen mit dem Nachbarort Ernsbach bildet er den Erbacher Ortsbezirk Ernsbach-Erbuch.

Erbuch liegt im Buntsandsteingebiet, 4 km südwestlich des Hauptortes. Durchgangsstraßen führen nicht durch den von Wald umgebenen Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1095. Im Jahre 1939 hatte der Ort 47 Einwohner und gehörte zum Landkreis Erbach. Zum 1. Januar 1968 vereinigten sich die Gemeinden Erbuch und Ernsbach zur Gemeinde Ernsbach-Erbuch. Anlässlich der Gebietsreform in Hessen schloss sich diese Neubildung am 31. Dezember 1971 freiwillig der Stadt Erbach an.[3] Erbuch bildet gemeinsam mit dem Nachbarort Ernsbach einen Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher. Auch die Freiwillige Feuerwehr haben sie gemeinsam.

In erhaltenen Urkunden wurde Erbuch unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[1]

  • Erichesbuoch (1095)
  • Ertbuc (1113)
  • Erpuch (1321)
  • Erpuch (1438)
  • Erpuch (1553)
  • Erbuch (1722)

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Dorf-Erbach aus führt die Kreisstraße 43 nach Erbuch und endet hier. Die Buslinie 42 der Odenwald-Regional-Gesellschaft (OREG) stellt den öffentlichen Personennahverkehr sicher.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b „Erbuch, Odenwaldkreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 9. Juli 2014)
  2. Einwohnerstatistik der Stadt Erbach, abgerufen im Mai 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]