Eretz Israel

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Eretz Israel, wörtlich übersetzt: das Land Israel (hebräisch ארץ ישראל), ist eine traditionelle jüdische Bezeichnung für das Land, das in der Bibel meist Land Kanaan genannt wird, in dem die Israeliten sesshaft wurden und in dem sie mehrere Jahrhunderte neben den Kanaanäern und Philistern lebten. Sie wurde seit dem Beginn des politischen Zionismus im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen und wird auch im heutigen Staat Israel häufiger verwendet, jedoch nicht, um den Staat zu bezeichnen, sondern das historische Heimatland der Juden. Eretz Israel meint das Gebiet, das in europäischen Quellen seit der Antike traditionell Palästina, gelegentlich auch Südsyrien genannt wurde.

Synonym wird außerdem Heiliges Land gebraucht. Diese Bezeichnung wurde historisch äußerst populär, insbesondere durch die Zeit der Kreuzzüge. In religiöser Hinsicht kann Eretz Israel auch mit Verheißenes Land gleichgesetzt werden. Dieser Name bezieht sich auf die Bibelstellen, in denen das göttliche Versprechen zur Sprache kommt, das Land Abraham und seinen Nachkommen zu übergeben, erstmals im 1. Buch Mose (Gen 15,18 EU).

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