Ernst Senfft von Pilsach

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Ernst Karl Wilhelm Adolf Freiherr Senfft von Pilsach (* 24. Mai 1795 im Haus Reck in Lerche (heute zu Hamm); † 13. November 1882 in Gramenz, Kreis Neustettin) war Oberpräsident der preußischen Provinz Pommern.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war ein Sohn von Adam Friedrich Ernst Senfft von Pilsach (1747–1830) aus dem Uradelsgeschlecht Senfft von Pilsach und Friederike von der Recke († 1814). Sein Vater war 1788 bis 1803 Landrat des Kreises Hamm.

Von 1813 bis 1821 war Senfft im Dienst der preußischen Armee. 1829 schloss er Bekanntschaft mit Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen und nahm 1830 Verbindungen zu Hans Hugo von Kleist-Retzow auf.

Als der Kronprinz im Jahr 1840 König von Preußen (Friedrich Wilhelm IV.) wurde, ernannte er Senfft zu seinem Berater. Von 1845 bis 1848 war Senfft Geheimer Oberfinanzrat im Ministerium des Königlichen Hauses.

1848 war Senfft Mitbegründer der Kreuzzeitung.

Von 1852 bis 1866 war er Regierungspräsident in Stettin und amtierte gleichzeitig als Oberpräsident der preußischen Provinz Pommern in Stettin und ab 1855 war er Mitglied des Preußischen Herrenhauses.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Senfft zählte zu den Förderern und zu den aktiven Predigern der ostelbischen Erweckungsbewegung. Er wurde nach 1848 Mitbegründer und führendes Mitglied des Central-Ausschusses für Innere Mission und Gründer eines "Knabenrettungshauses". Senfft vergrößerte seinen Grundbesitz, zum Teil auf rücksichtslose Weise.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. lwl.org