Erwin Grosche

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Erwin Grosche

Erwin Grosche (* 25. November 1955 in Anröchte, Kreis Soest) ist ein deutscher Kleinkünstler, Schauspieler, Autor und Filmemacher aus Paderborn.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche wurde wahrscheinlich am 25. November in Anröchte/Kreis Soest geboren. Noch immer ist das genaue Datum seiner Geburt ungeklärt. Während seine Mutter immer betonte, dass er am 24. November geboren wurde, gab der Vater dem Standesamt den 25. November als Geburtstermin an. Sein Vater war Bäcker und seine Mutter führte den Lebensmittelladen des kleinen Ortes. Nicht umsonst sind Kuchen und Torten immer Themen, die der Kleinkünstler in seinen Szenen beschreibt und als Bilder benutzt. Grosche besuchte die Volksschule in Berge, bevor er zum altsprachlichen Gymnasium Theodorianum in Paderborn wechselte. Er folgte damit seinem Bruder Heiko, der in ihm auch die Liebe zum Theater und zur Kunst weckte.

Schon als Schüler spielte Grosche Hauptrollen bei den Westfälischen Kammerspielen in Paderborn und wurde als Darsteller in Stücken der Freilichtbühne Schloss-Neuhaus besetzt. Seine große Liebe gehört der Kleinkunst. Anfangs trat er mit seinem Bruder Heiko Grosche auf, seit 1980 arbeitet er hauptsächlich als Solist.

Während seiner Schulzeit verfasste Grosche Gedichte und Lieder, die im DOM und anderen Zeitungen gedruckt wurden. Paderborn und das kleinstädtische Leben wurden schnell seine Themen. Einen großen Einfluss auf seine Arbeit hat die Freundschaft mit dem Jazzgitarristen Toto Blanke, mit dem Grosche viele LPs und CDs aufnimmt. Das unabhängige Arbeiten in Blankes Aliso Studio, bei dem getüftelt und gewagt wird, wurde zu ihrem Markenzeichen. Bald wurden die Medien auf Grosche aufmerksam. Die Sendung mit der Maus nahm seine Lieder, das Satirefest in Berlin seine Szenen auf. Der SR beschäftigte ihn als Moderator der Kindershow „Stadt, Land, Fluss“, die WDR Sendung „Lilipuz“ sendet seine Gedichte. Neben Kleinkunst- und Theaterproduktionen schreibt Grosche Bücher und dreht Filme, etwa über Padermann den Superhelden. Seine Kinderbücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Es erschienen inzwischen über siebzig Bücher von ihm. Grosche arbeitete als Schauspieler mit Doris Dörrie, Sven Severin, Margarethe von Trotta und anderen.

Grosches Form von Kabarett ist immer eine Reflexion des Alltäglichen. Ob es der Föhn ist („ich bin der Föhhhhhhhn, ich mache schööööööön“), den er lautmalerisch zu ungeahntem Leben erweckt, die Hymne an „Nivea“ oder die Betrachtungen über die verschiedenen Regenvarianten („der Paderborner Ein-Strahl-Regen“), stets verleiht er den Dingen einen liebenswürdigen Charme, den der Zuschauer noch nicht entdeckt hat. Besonders liebt er Lautgedichte, Bienen „ssssumen“ ums Bienenhaus und Staubsaugerreime müssen nach verschluckten Buchstaben klingen. Auch Skurriles und Hintersinniges kommt in seinem Programm vor.

„Die wichtigsten Sachen müssen leicht, die kleinen wichtig abgehandelt werden.“

Erwin Grosche: Zitiert in der Laudatio anlässlich der Verleihung des „Nieheimer Schuhu. Peter Hille-Literaturpreises“

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grosche erhielt diverse Preise, darunter den Deutschen Kleinkunstpreis und den Sonderpreis Reif & Bekloppt des Prix Pantheon (1995). 1999 wurden ihm die Morenhovener Lupe und der Wilhelmshavener Knurrhahn verliehen. Im Jahre 2000 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Paderborn. Seit 2003 ist er Schirmherr von UNICEF PADERBORN und seit 2009 Botschafter der „Stiftung Lesen“. Im Jahre 2007 erhielt er den Peter-Hille-Literaturpreis für Kabarett und poetische Kleinkunst, im Jahre 2008 den „Stern des Jahres“. Sein Lebenswerk wurde 2010 in der Ausstellung „Westfälische Kabarettheroen“ (Museum für Westfälische Literatur Haus Nottbeck) gewürdigt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche

Kleinkunststücke und Theaterproduktionen (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche schrieb Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Er arbeitete als Moderator für Radio und Fernsehen. Als Kolumnist für Internetportale und Monatszeitungen machte er sich einen Namen.

  • 1969 Entdeckung durch Elert Bode als Kinderdarsteller für die Westfälischen Kammerspiele in Paderborn. Debüt als Léon in Marcel Achard: „Sein Meisterstück“
  • 1971 Einweihung des „Poetischen Schaukasten“ vor der Hauptpost Paderborn.
  • 1973 Beginn der Bühnenlaufbahn. Erste Konzerte als Liedermacher mit dem Programm: „Rabentage“.
  • 1975 Zusammen mit Heiko Grosche gründet er die Produktionsgemeinschaft und Künstlergruppe Groschens Phantasiefabrik.
  • 1977 „Groschens Phantasiefabrik - ein poetische Revue“, von und mit Heiko und Erwin Grosche
  • 1980 „Der Himmel über Anna“, erstes Solokleinkunststück von Erwin Grosche
  • 1983 „Manche Gegenstände sind humorlos“, sonderbares Kabarett
  • 1987 „Gescheiterte Wunder“, Kleinkunst
  • 1989 „Komische Helden“, Kleinkunst
  • 1992 „Zimmer 7 meldet sich nicht mehr – Neue Geschichten aus dem Hotel I.KARUS“ – Kleinkunsttheater mit Schrank und Aufzug
  • 1993 „RADIO RADIO OH“, Musical, Musik: Gerhard Gemke, Uraufführung: Kammerspiele Paderborn, Regie: Heiko Grosche
  • 1993 „Der fliegende Mensch“ – Liederabend von Erwin Grosche und Band
  • 1994 „Am Amazonas“ Ein Best-Of Programm
  • 1996 „Pepita – Die Mode geht, Pepita bleibt“, Eine poetische Revue von und mit Heiko und Erwin Grosche
  • 1998 „Dem Tiger die Stirn bieten“, Sommer-Kabarett
  • 2001 „Herr Helsinki will nicht Hauptstadt werden“, Winter-Kabarett
  • 2003 „Das große Lalula“, Ein Christian-Morgenstern-Abend mit Heiko und Erwin Grosche – Szenische Lesung
  • 2003 „Der Badewannenkapitän“ Kinderkabarett von und mit Erwin Grosche, Birgit Aßhoff und Carsten Hormes
  • 2003 „Warmduscher-Report“, Poetische Sonderbarkeiten aus 25 Jahren – Best of
  • 2005 „Die Wirklichkeit und andere Übertreibungen“, Kabarett
  • 2009 „Der Eisgenussverstärker – Trostbilder, Glücksmomente“, Poetisches Kabarett
  • 2010 „Die Rettung des Tigerbrötchens“ Meisterbäcker Mertens nimmt nach einer Kolumne wieder das Tigerbrötchen ins Backprogramm.
  • 2011 „Das entscheidende Spiel“, ein Singspiel, Musik: Antje Wenzel Regie. Erwin Grosche, Uraufführung: Musica Sacra Paderborn
  • 2012 „Warmduscherreport Vol.: 2 – Literarische Schräglagen aus 40 Jahren“
  • 2012 „Heute hau´n wir auf die Pauke“ Kinderkonzert in der Philharmonie Köln mit dem Orchester „Concerto Köln“
  • 2013 „40 Jahre Heimweh“ Revue zum 40-jährigen Bühnenjubiläum, mit Georg Schramm, Tina Teubner, Sebastian Krämer, Heiko Grosche, Lisa Grosche, Luzia Göstenmeier, Matthias Lüke, u.a. PaderHalle Paderborn
  • 2014 Gründung des „Paderborner Kinderbuchverlag“ (mit dem Herausgeber Harald Morsch)
  • 2014 „Strumpf ist futsch“, Neues Kindertheaterstück mit Lisa Grosche, Musik: Antje Wenzel
  • 2014 „Der Abstandhalter - Annäherungen an Menschen, Tiere und Dinge“, Premiere: Comedia Colonia, Köln
  • 2015 „Hanns Dieter Hüsch: Sein 90. Geburtstag“, eine Hommage, mit Franz Hohler und Erwin Grosche, Premiere: unterhaus, Mainz
  • 2015 „Eröffnung des 115. Deutschen Wandertages“, Moderation: Erwin Grosche, PaderHalle Paderborn
  • 2015 „Heiterer Stadtspaziergang“, Erwin Grosche zeigt sein Paderborn, Premiere: Paradiesportal, Paderborn
  • 2015 „Und ich mach dummes Zeug“, Haverkamp und Grosche spielen Hüsch, Premiere: Amalthea Theater, Paderborn
  • 2016 „Der Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Uraufführung der neuen Textbegleitung von Erwin Grosche, mit den Bamberger Sinfonikern, Bamberg
  • 2017 „Mein HNF oder Warum frisst das Pferd keinen Gurkensalat?“, Erwin Grosche führt durch das größte Computermuseum der Welt, Mitwirkende: Christina Seck, Barbara Linnenbrügger, Matthias Lüke, Walter Ott u.a. Premiere: Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF), Paderborn
  • 2017 „Nach uns die Sintflut“ Zweiter heiterer Stadtspaziergang, Mitwirkende: Christina Seck, Heiko Grosche, Börnsch, Stani, Robert Husemann u.a. Premiere: Verkehrsverein Paderborn
  • 2017 „Ich hab doch gar nichts gemacht! - Ein Zwergenaufstand“, Kleinkunst. Premiere: AMALTHEA Theater Paderborn

Bücher (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche (2016): Der Abstandhalter

Erwin Grosche schrieb über 70 Bücher. Er verfasste Geschichten und Gedichte für Anthologien und Radiosendungen.

  • 1989 „Über das Abrichten von Grashüpfern“, Kleinstadtgeschichten, IGEL-Verlag, Paderborn
  • 1991 „Vom großen G und kleinen Glück“, Bühnentexte, IGEL-Verlag, Paderborn
  • 1993 „Alle Gabelstaplerfahrer stapeln hoch“, Kriminalroman, IGEL-Verlag, Paderborn
  • 1995 „Das Mädchen vom anderen Stern“, Patmos -Verlag
  • 1996 „Mensch, Bommel oder Aus freien Stücken forme ich ein Herz“, Jugendroman, Kerle Verlag, Wien
  • 2000 „Der Schlafbewacher“, Illustrationen: Norman Junge, Gabriel, Wien
  • 2001 „Lob der Provinz – Kleinstadtgeschichten“, Fotos: Harald Morsch, dtv, München
  • 2001 „Die Saubande“, Illustrationen: Dagmar Geisler, dtv junior, München, ISBN 3-423-70645-7
  • 2002 „Herr Herbstein und die bravsten Kinder der Welt“, Ravensburger
  • 2002 „Der Badewannenkapitän“, Illustrationen: Dagmar Geisler, dtv junior, München
  • 2003 „Felicitas, Herr Riese und die Zehn Gebote“, Illustrationen: Dagmar Geisler, Gabriel Verlag, Stuttgart
  • 2003 „Warmduscher-Report“, Ardey Verlag, Münster
  • 2005 „Die Wirklichkeit und andere Übertreibungen“, Ardey Verlag, Münster
  • 2006 „König bin ich gerne“, Illustrationen: Dagmar Geisler, Omnibus-Verlag, cbj, München
  • 2006 „Padermann, der Superheld“, Verlag house of the poets, Paderborn
  • 2007 „Elefa – Elefee – Was macht der Elefant am See?“, Gedichte und Sprachspiele, Arena Verlag, Würzburg
  • 2007 „Anne, Bankräuberkurt und der Plastiktütenschatz“, Kinderkriminalroman, cbj, München
  • 2007 „Der falsche Priester“, Maikötters 1. Fall, Kriminalroman, Pendragon, Bielefeld
  • 2007 „Der tierische Struwwelpeter“, Illustrationen: Sara Ball, cbj, München
  • 2008 „DU BIST FÜR UNS DA“, Illustrationen: Dagmar Geisler, 280 Kindergebete, Gabriel Stuttgart
  • 2008 „Die Nacht vor dem Weihnachtsfest“, (nach Clement C. Moore), Arena Verlag, Würzburg
  • 2008 „Lob der Provinz“, Neuauflage (mit CD), Verlag house of the poets, Paderborn
  • 2009 „Miss Paderborn“, Maikötters 2. Fall, Kriminalroman, Pendragon, Bielefeld
  • 2010 „Wenn mein Dackel Flügel hätte“, Illustrationen: Karsten Teich, Kindergeschichten und Gedichte, boje-Verlag, Köln
  • 2011 „Anne und die Bankräuber Kinderkriminalroman“, house of poets, Paderborn
  • 2011 „Ich hab dich gern – du hast mich gern“, Illustrationen: Dagmar Geisler, Kinderbuch mit Geschichten und Gedichte, cbj, München
  • 2011 „Pustekönig“, Illustrationen: Norman Junge, Boje Verlag Köln
  • 2011 In 24 Tagen ist Weihnachten: Vorlesegeschichten zur Adventszeit. Gabriel Verlag, Stuttgart/Wien. ISBN 978-3-522-30261-6.
  • 2013 Die Engeluhr, Kinderbuch, Illustrationen: Yo Rühmer, Pattloch Verlag. ISBN 978-3629141286
  • 2013 „Günter heißt im Winter Walter.“ Illustrationen: Christina Cohen-Cossen, Ardey Verlag, ISBN 978-3-87023-364-8
  • 2013 „Weißer Sonntag - Der dritte Maikötterkrimi“, Illustrationen: Christoph Mett, NordPark Verlag, Wuppertal
  • 2014 „Wenn Katzen ratzen“ Illustrationen: Katrin Oertel, Arena Verlag ISBN 978-3-401-70146-2
  • 2014 „Gute Nacht! Alle in einem Bett“ Illustrationen: Dagmar Henze, Coppenrath Verlag, Münster ISBN 3649614138.
  • 2014 „Anne und die Bankräuber“ Illustrationen: Christoph Mett, Paderborner Kinderbuchverlag, ISBN 978-3-945204-00-9
  • 2014 „Geschichten von Schnubbeldibubel“, Illustrationen: Michael Bayer, Coppenrath Verlag, Münster ISBN 3649616181
  • 2014 „Das große Paderborn - Wimmelbuch“, Illustrationen: Carmen Hochmann, tpk-Verlag, Bielefeld ISBN 978-3936359626
  • 2015 „Durchatmen im Advent“, Streifenkalender, Coppenrath Verlag, Münster ISBN 978-3649666783
  • 2015 „Kurze Strecken gehen Vögel auch zu Fuß - Letzte Erkenntnisse und wichtige Anmerkungen“, Herausgeber: Frank Becker, Illustrationen: Dagmar Geisler, NordPark Verlag, Wuppertal, ISBN 978-3943940145
  • 2016 „Und Löffel zu Löffel ins Löffelfach – Kindergedichte“. Mit Illustrationen von Lars Baus. Boje: Köln, ISBN 978-3414824530
  • 2016 „Das Känguru trägt keine Schuh - Tierische Abc-Geschichten in Reimen“. Mit Illustrationen von Pina Gertenbach. Arena: Würzburg, ISBN 978-3401707921
  • 2016 „Du bist für mich da“, Die schönsten Kindergebete von Erwin Grosche (Herausgeber), Alison Jay (Illustrator), Gabriel Verlag, Stuttgart, ISBN 978-3937460741
  • 2016 „Wie ich mit Gott eine Matratze kaufte: Geschichten von Gott und der Welt“ von Erwin Grosche, Bonifatius Verlag, Paderborn, ISBN 978-3897106758
  • 2016 „Schäfchen vermisst!“ Ein Bilderbuch von Erwin Grosche und Astrid Henn, Gabriel Verlag, Stuttgart, ISBN 978-3522304177
  • 2017 „Mia und das Blumenwunder“ Ein Bilderbuch von Alison Jay und Erwin Grosche, Arena Verlag, Würzburg
  • 2017 „Jeder Vogel hat sein Nest“ Ein Pappbilderbuch von Erwin Grosche und Henrike Wilson, Ravensburger Buchverlag
  • 2017 „Der alte Mann und sein Hund: Warum der Hawaiitoast auch schon bessere Zeiten gesehen hat“ Geschichten von Juliane Befeld (Fotos) und Erwin Grosche, Bonifatius Verlag, Paderborn

Musik- und CD-Produktionen (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche veröffentlichte über 50 LPs, Mcs und CDs.

  • 1981 „Kleine Könige“, Groschens Phantasiefabrik, Paderborn
  • 1982 „Straßenbande – freche Kinderlieder für alle, die schon rennen können“, pläne, Dortmund, Best.-Nr. 88 288
  • 1983 „Himmelsgeschichten“, Groschens Phantasiefabrik, Paderborn
  • 1984 „Badetag am Baggersee -Kinderlieder, die sich gewaschen haben“, pläne, Dortmund, Best.-Nr. 88 346 D
  • 1984 „Die kleinen Krebse – Kinderlieder“, MC/CD, Patmos Verlag, Düsseldorf
  • 1994 „Das Mädchen vom anderen Stern“. MC/CD, Patmos Verlag, Düsseldorf
  • 1996 „Eins-zwei-drei-vier-Zähneputzen – Dr. Tomates Gesundheitslieder für Kinder“, MC/CD Patmos-Verlag, Düsseldorf
  • 1998 „Wenn ich König bin… Das Schönste Teil 1“ CD, Pendragon Verlag Bielefeld
  • 2001 „Das Schönste Teil 2 – Kabaretttexte“, Pendragon Verlag, Bielefeld
  • 2003 „Du bist mein Liebling!“, MC/CD, Patmos
  • 2003 „Der Badewannenkapitän“, MC/CD, Patmos
  • 2003 „Das große Lalula – Christian Morgenstern“, MC/CD, Patmos
  • 2004 „Die Finnland Tapes – Das Schönste Teil 3“, Pendragon Verlag, Bielefeld
  • 2005 „Der Berg“, CD mit Toto Blanke
  • 2007 „Der tierische Struwwelpeter“ Lieder und Gedichte mit Erwin, Heiko, Lisa, Daniel Grosche und Pauline Schweser, Musik: Toto Blanke, Regie: Astrid Roth, Random House Audio, Köln (Auch auf YouTube zu sehen)
  • 2008 „Heimspiel – Kabarett live in Paderborn“, house of the poets, Paderborn
  • 2010 „Wir sind wie die Sterne“ Kinderlieder Musik: Antje Wenzel, jumbo Verlag Hamburg
  • 2013 „Karneval Anno Dazumal-Eine Barocke Europareise“ mit Lisa Grosche und Concerto Köln, Berlin Classics (Edel)
  • 2014 „Guten Tag! Guten Tag auch! : 29 tolle Kinderlieder und Geschichten.“, Paderborner Kinderbuchverlag, Paderborn, EAN 4050215097209
  • 2016 „TOLL-PLATSCH“ 22 Quatschlieder und Sprachspiele für Kinder von Uli Führe und Erwin Grosche, illustriert von Irmtraud Guhe, FIDULA Verlag, Boppard am Rhein

Film-, Fernseh- und Radioproduktionen (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche ist ständiger Gast in Funk, Film und Fernsehen.

  • 1981–1982 „Stadt, Land, Fluß – eine Kinderspielshow“ ARD/SR, (Rolle als Moderator und Sänger), Redaktion: Michael Meyer Regie: Peter Behle
  • 1987 „Blinde Leidenschaft“, Spielfilm ZDF, (Hauptrolle) Regie Sven Severin mit Leslie Malton, C-O. Rudolph, u.a.
  • 1990 „Wir warten auf' s Christkind“, Drehbuch: Erwin Grosche, ARD/SR
  • 1991 „Hühnerfieber“, SFB, Serie, Darsteller: Georg Schramm, die Missfits u.a. Regie: Bernd Böhlich
  • 1992 „Manche Gegenstände sind humorlos“, 3 SAT, Kabarettprogramm
  • 1994 „Die Mutter der Braut“ – NDR, (Rolle als verschmähter Liebhaber) Spielfilm: Regie Sven Severin
  • 1995 „Keiner liebt mich“, Spielfilm, (Rolle als Hundeführer Kokkinos) Regie: Doris Dörrie
  • 1995 „Der schönste Tag im Leben“, (Rolle als Versicherungsvertreter) Spielfilm, Regie Jo Baier
  • 1995 Lindenstraße, Serie, WDR, Folge 510 (Rolle als reiches Muttersöhnchen)
  • 1995 „Frech wie Rudi“, Serie, ZDF, (Rolle als Hotelpage) Regie: Wolfgang Lüneschuß
  • 1996 „Lindenstraße“, WDR, Folge 551 (Rolle als reiches Muttersöhnchen)
  • 1997 „Pepita – Die Mode geht, Pepita bleibt“, Satiresendung: Regie: Ulli Waller, NDR (mit Heiko Grosche)
  • 1998 „Dem Tiger die Stirn bieten“, Satiresendung, SFB Satirefest Berlin
  • 1998 „O.K. für Kinderrechte“, Hörspielreihe zur bundesweiten Aktion, Hessischer Rundfunk (mit Rafael Bujotzek)
  • 1999 „Jahrestage“, Spielfilm, (Rolle als Polizisten) Regie: Margarete von Trotta
  • 2000 „…und das ist erst der Anfang“, Spielfilm, (Rolle als Priester) Regie: Pierre Franck
  • 2001 „Tatort: Lastrumer Mischung“, ARD, (Rolle als Beamter Ausländerbehörde) Regie: Thomas Jauch
  • 2001 „Die Wache“, (Rolle als krimineller Kassierer) Regie: Michael Schneider
  • 2002 „Drei Frauen, ein Plan und die ganz große Kohle“, Regie: Reinhard Schwabenitzky
  • 2005 „Bilderbuch Deutschland: Paderborn“, ARD, (Rolle als Reiseführer) Regie: M. Müller
  • 2006 „Paulines Traumbuch Teil 1 – Der Schatz des kleinen Königs“, (Autor und Erzähler) Hörspiel, Musik: Toto Blanke, Regie. Thomas Werner, WDR Köln
  • 2006 „Verbotene Liebe“, ARD, (Rolle als Bergführer), Regie: Pavel Marik
  • 2006 „Paulines Traumbuch Teil 2 – Der verschwundene Schlafteddy“, Hörspiel, Musik: Toto Blanke, Regie. Thomas Werner, WDR Köln
  • 2007 „Paulines Traumbuch Teil 3 – Das große Einkaufswagenrennen“, Hörspiel, Musik: Toto Blanke, Regie. Thomas Werner, WDR Köln
  • 2009 „Paulines Traumbuch Teil 4 – Der Wachmachwettbewerb“, Hörspiel, Musik: Toto Blanke, Regie. Thomas Werner, WDR Köln
  • 2010 „Er schon wieder“, Spielfilm, (Rolle als Stadtgänger) Regie: Tobias Dittmann, Köln
  • 2010 „Strumpf ist futsch“, Kinderhörspiel, Musik: Antje Wenzel, WDR Köln
  • 2011 Nachrichtensprecher der Bärenbude auf WDR 5 (Rolle: Balduin Binder) Regie: Maria Fremmer, Susanne Kuttler, Michael Koch u.a.
  • 2011 Mitternachtsspitzen, WDR
  • 2012 Becker, der Entdecker, WDR (Folge: Paderborn)
  • 2013 „Meine Lieblings-Museen in Nordrhein-Westfalen“. WDR (Moderation)
  • 2013 „Querköpfe im Deutschlandfunk: Kabarett, Comedy & schräge Lieder. Mut zum Nonsense und bloß nicht vor Glück die Nerven verlieren. Die Weltsicht des Erwin Grosche.“ Ein Porträt von Almuth Knigge.
  • 2014 „Wo der Mops flaniert - Bilder aus der Provinz“, Teil 1, WDR, Autorin: Sabine Fringes

Eigene Filme (Auszug)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2003 produziert Grosche eigene Filme.

  • Film „Hütchenzauber“ Video, 36 Minuten, Regie Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Willi Hagemeier, Heiko Grosche u.a., Paderborner Bilderdienst 2003
  • Film: „Wer der Welt den Atem nimmt“ Video, 48 Minuten, Regie Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Ruth Schauerte, Christina Seck, Barbara Linnenbrügger, Fabian Lau, Stani. E. Radau u. a. Paderborner Bilderdienst 2004
  • Film: „Padermann rettet die Welt“ Folge 1-5, Regie: Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Martin Lüning, Willi Hagemeier, Barbara Linnenbrügger u. a., Paderborner Bilderdienst 2009/2010
  • Film: „Das Gedankenhaus“ Video, 47 Minuten, Regie Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Erwin Grosche, Willi Hagemeier, Lisa Grosche, Paderborner Bilderdienst 2009
  • Film: „Der Eisgenussverstärker“ Video, 82 Minuten, Regie Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Erwin Grosche, Pauline Schweser, Ekkehard Czerwinski, die Flamingoband mit Chor, Charlotte, Lorenz Lüke, Paderborner Bilderdienst 2011
  • Film: „VERZEIH - Der große Entschuldigungsfilm“, Kamera: Reinhard Jäger, Musik: Antje Wenzel, Paderborner Bilderdienst 2014
  • Film: „Der Apfelkuchen - eine Hommage an den Apfelkuchen von Herr Weyher“ Regie: Erwin Grosche Kamera: Reinhard Jäger, Uraufführung im Raum für Kunst, Paderborner Bilderdienst, 2016
  • Film „Der Vorfilm“ Regie: Erwin Grosche, Kamera: Reinhard Jäger, Darsteller: Walter Ott, Uraufführung im Raum für Kunst, Paderborner Bilderdienst, 2017

Preise und andere Verpflichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erwin Grosche erhielt für viele CDs, Bücher und seine Kabarettprogramme verschiedene Preise und andere Ehrungen.

  • 1985 Kleinkunstförderpreis der Stadt Mainz zum Deutschen Kleinkunstpreis
  • 1986 Kulturpreis der Freimaurer Johannisloge „Zum leuchtenden Schwerdt“
  • 1996 Prix Pantheon „Reif & Bekloppt“, Bonn
  • 1999 Deutscher Kleinkunstpreis „Sparte Kleinkunst“, Mainz
  • 1999 Morenhovener Lupe. Swisttal
  • 1999 Knurrhahn – Publikumspreis, Wilhelmshaven
  • 2000 Paderborner Kulturpreis – Auszeichnung für das Gesamtwerk
  • 2002 Schirmherr der „Freien Theaterszene Bielefeld“
  • 2003 Gaul von Niedersachsen – Publikumspreis TAK Hannover
  • 2003 Schirmherr von UNICEF Paderborn
  • 2007 „Der Schuhu – Peter Hille Literaturpreis“
  • 2008 „Stern des Jahres 2008“, Auszeichnung der „Neue Westfälische“ (NW), „Lippische Landeszeitung“ (LZ) und dem „Haller Kreisblatt“(HK)
  • 2009 „Botschafter der Stiftung Lesen“
  • 2011 Schirmherr von „Mentor – Die Leselernhelfer“ Paderborn
  • 2012 Schirmherr von Fair Trade Town Paderborn
  • 2012 „Wenn mein Dackel Flügel hätte“ wird Kindertheater des Monats (ausgezeichnet vom Kultursekretariat Gütersloh und Wuppertal)
  • 2013 40-jähriges Bühnenjubiläum
  • 2014 Europäischer Nieheimer Katzenorden
  • 2015 Akademie für Erzählkunst, Beirat mit Prof. Kristin Wardetzky, Erwin Grosche, Christiane Raeder, Dr. Heinrike Heil, Lippe Bildung eG
  • 2016 Schirmherr des Kinderliederpreis „Das Weberlein“ (Christiane Weber Stiftung)
  • 2016 Paderbörnsche Ziege, immerwährender Dauerpreis des AMALTHEA Theaters, Paderborn
  • 2017 Holzbotschafter der Nieheimer Holztage
  • 2017 Zweite Verleihung der Paderbörnsche Ziege, immerwährender Dauerpreis des AMALTHEA Theaters, Paderborn

Literatur und Filme über Grosche (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Das Große G vom kleinen Glück“, Porträt, Regie: Bernd Meyerholz HR 1985
  • Literatur in Westfalen – Beiträge zur Forschung 4 – „Groteske Provinz – Hinweise auf den Phantasiefabrikanten Erwin Grosche“ von Walter Gödden, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn, 1997
  • „Paderborner Profile“, Sibilla Pelke, Verlag Ch. Möllmann, Schloss Hamborn 1998
  • „Kabarett Heroen – Aus Westfalen“, Ein Materialienbuch von Walter Gödden, AISTEHESIS Verlag, Bielefeld 2009
  • „Was Dichter glauben.“ von Martin Lätzel (Hg), Gespräche über Gott und Literatur, Friedrich Wittig Verlag, 2010
  • „Ich schreibe weil …“ 36 westfälische Autorinnen und Autoren im Interview, Hg. von Walter Gödden mit Carsten Engelke und Steffen Stadthaus, AISTHESIS Verlag, Bielefeld 2011

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Berliner Morgenpost: „Der ungewöhnlichste Kabarettist Deutschlands.“
  • Wiesbadener Kurier: „Magier des Minimalen. Meister der Miniatur.“
  • Hamburger Morgenpost: „Kabarettmoden kommen, Kabarettmoden gehen: Grosches Satire-Finessen bleiben. Unübertroffen.“
  • Mainzer Zeitung (S. Mittenzwei): „Wer einmal seine Nachfolge antreten könnte, wurde Hanns Dieter Hüsch gefragt. Die Antwort kam prompt: Erwin Grosche“
  • Frankfurter Rundschau: „… mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit der poetischste und skurrilste unter Deutschlands Kabarettisten ist“
  • Politt-Büro, Hamburg: „Gucken Sie sich diesen Mann an, solange es geht. Wer weiß. Er ist ein echter Abenteurer der inneren Welten. Eines Tages könnte er in ihnen verschwinden und nicht wiederkommen“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Erwin Grosche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien