Eurajoki

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Eurajoen kunta
Wappen Karte
Wappen von Eurajoki Lage von Eurajoki in Finnland
Basisdaten
Staat: Finnland
Landschaft: Satakunta
Verwaltungsgemeinschaft: Rauma
Geographische Lage 61° 12′ N, 21° 44′ OKoordinaten: 61° 12′ N, 21° 44′ O
Fläche: 643,79 km²[1]
davon Landfläche: 345,39 km²
davon Binnengewässerfläche: 3,90 km²
davon Meeresfläche: 294,50 km²
Einwohner: 9.418 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 27,3 Ew./km²
Gemeindenummer: 051
Sprache(n): Finnisch
Website: www.eurajoki.fi

Eurajoki [ˈeu̯rɑˌjoki] (schwedisch Euraåminne) ist eine Gemeinde mit 9418 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der südwestfinnischen Landschaft Satakunta. Sie liegt rund 30 Kilometer südlich der Hafenstadt Pori an der Mündung des Flusses Eurajoki in den Bottnischen Meerbusen. Eurajoki ist ausschließlich finnischsprachig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die politische Gemeinde Eurajoki besteht seit 1869 und umfasst neben dem Kirchdorf Eurajoki die Orte Auvi, Hankkila, Huhta, Ilavainen, Irjanne, Kainu, Kaukomäki, Kaukonpieli, Kaunissaari, Koivuniemi, Kuivalahti, Köykkä, Lapijoki, Lavila, Linnamaa, Lutta, Mullila, Pappila, Pihlaus, Rikantila, Saari, Sydänmaa, Tahkoniemi, Taipale, Tarvola, Vaimala, Vuojoki, und Väkkärä.

Eurajoki unterhält eine Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Weener.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Landschaft des Gemeindegebiets ist geprägt von der immer noch anhaltenden postglazialen Landhebung, in deren Folge weite Teile des heutigen Festlands erst in den vergangenen Jahrhunderten aus dem Meer auftauchten. So befand sich die mittelalterliche Festung Liinmaa ursprünglich auf einer Insel nahe der Mündungen der Flüsse Eurajoki und Lapinjoki in die Ostsee, die aber heute durch den Landhub mit dem Festland zusammengewachsen ist. Von architektonischem Interesse ist das Gutshaus Vuojoki, das 1836 nach Plänen Carl Ludwig Engel im Empirestil erbaut wurde.

Kernkraft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zu Eurajoki zählende Ostseeinsel Olkiluoto ist der Standort des Kernkraftwerks Olkiluoto mit zweien der vier Kernkraftwerke Finnlands, ein dritter Reaktor ist im Bau. Ihre Leistung deckt rund ein Fünftel des Stromverbrauchs des Landes. Zum Kraftwerkskomplex zählt auch ein atomares Endlager.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Eurajoki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010 (PDF; 199 kB)
  2. Statistisches Amt Finnland: Bevölkerung der finnischen Gemeinden am 31. Dezember 2016.