Eye Movement Desensitization and Reprocessing

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Eye Movement Desensitization and Reprocessing (kurz EMDR, wörtlich auf Deutsch: ‚Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung‘) ist eine von der US-amerikanischen Literaturwissenschaftlerin und Psychologin Francine Shapiro in den USA entwickelte psychotraumatologische Behandlungsmethode für traumatisierte Personen.

Ablauf einer EMDR-Sitzung[Bearbeiten]

Nachdem die Leidensgeschichte des jeweiligen Patienten erhoben wurde (Phase 1), wird vorsichtshalber eine positive Ressource (wie ein individueller sicherer Ort) für den Patienten innerlich etabliert (Phase 2), um gegebenenfalls aus der eventuell zu belastenden Traumaerfahrung aussteigen zu können. In Phase 3 wird zur späteren Bearbeitung eine repräsentative Situation innerhalb der Traumaerfahrung evtl. in Verbindung mit einer verbalen Bezeichnung (wie z. B. „fühle mich hilflos“) ausgewählt und nach subjektiv erlebter Schwere bewertet. Außerdem wird evtl. ein(e) Ziel(ressource) formuliert. Danach erfolgt die eigentliche Behandlung, während der inneren Repräsentation der Traumaerfahrung (beispielsweise ein eingefrorenes Bild aus der Situation) folgt bei ruhig gehaltenem Kopf der Patient mittels seiner Augenbewegungen den Handbewegungen des Therapeuten (Phase 4). Sofern Erleichterung auftritt, wird dies in der nächsten Phase (5) verankert. Es folgt ein Testen (Phase 6) evtl. veränderter Körpererfahrungen (alle Missempfindungen zur erinnerten Situation sollten weniger schwer bzw. die Belastung verringert erlebt werden). Aus den Ergebnissen der Phase 6 wird mit dem Patienten das weitere Vorgehen geplant. Außerdem wird auf ein mögliches Nachprozessieren (in Träumen) hingewiesen. Jenes Nachprozessieren kann für den Ablauf, die Planung weiterer Sitzungen relevant sein.

Theorie zu Traumaerleben und Lösungsansatz aus EMDR[Bearbeiten]

Nach einem Trauma kann es zum sogenannten „Sprachlosen Entsetzen“ (speechless terror) kommen. Das heißt, dass in Teilen des Gehirns Erlebnisse in einer belastenden Art und Weise gespeichert und so vom Patienten innerlich erlebt werden (oder er dissoziiert), während das Sprachzentrum aktiv unterdrückt sein kann. Der Patient kann das Geschehene kaum in Worte fassen, wodurch nachfolgend eine Verarbeitung des Erlebten erschwert werde.

Zu EMDR wird angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels bestimmter Augenbewegungen (oder auch akustischer oder taktiler Reize), eine Synchronisation unter den Gehirnhälften bzw. eine innere Reorganisation der dysfunktional wirkenden Traumaerfahrung ermöglicht wird.[1] Ferner wird erklärend Bezug genommen auf die REM-Phasen während des Schlafes, in denen starke Augenbewegungen stattfinden und dies relevant für einen erhöhten Verarbeitungsmodus des im Alltag Erlebten sein könnte.

Während die günstige Wirkungsweise von EMDR wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte, konnte der Erklärungsansatz bzw. der spezifische Teil „heilender“ Augenbewegungen wissenschaftlich bislang nicht nachgewiesen werden (siehe auch Abschnitt Forschung und wissenschaftliche Rezeption).

Entstehung und Einführung[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Francine Shapiro hatte die Idee zur Erprobung und Untersuchung dieser Methode zufällig beim Spazierengehen im Park. Sie bewegte die Augen hin und her und erlebte eine deutliche Entlastung von Ängsten und depressiven Gedanken im Zusammenhang mit der bei ihr diagnostizierten Krebserkrankung.

Einführung in Deutschland[Bearbeiten]

EMDR wurde 1991 von Arne Hofmann, dem ersten von Francine Shapiro am EMDR-Institut zertifizierten europäischen Ausbilder, in Deutschland eingeführt. 1995 wurde vom EMDR-Institut (Bergisch Gladbach) das erste deutschsprachige Ausbildungsseminar für Psychologen und Ärzte veranstaltet.

1999 wurde die anerkannte deutsche Fachgesellschaft für EMDR, EMDRIA e. V., in Bielefeld gegründet. EMDRIA hat heute über 1.500 Mitglieder und verfügt über ein bundesweites Netz von zertifizierten EMDR-Therapeuten. Sowohl in den britischen NICE-Guidelines 2005 als auch in den Australian Guidelines wird empfohlen, allen Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung PTBS eine traumafokussierte Psychotherapie wie kognitive Verhaltenstherapie (CBT) oder EMDR anzubieten.[2] Auch die S3 Leitlinien empfehlen eine traumafokussierte Psychotherapie, setzen dafür jedoch eine ausreichende Stabilität voraus: "Mangelnde Affekttoleranz, akuter Substanzkonsum, instabile psychosoziale und körperliche Situation, komorbide dissoziative Störung, unkontrolliert autoaggressives Verhalten sind als relative Kontraindikation zur Traumakonfrontation anzusehen."[2]

Entwicklungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der EMDR-Therapie haben sich verschiedene Techniken herausgebildet und etabliert, beispielsweise die Arbeit mit der Affektbrücke nach Watkins („Float-Back“-Technik (Shapiro)), die über den Zugang zu aktuelleren belastenden Situationen einen Zugang zu früheren belastenden Situationen herstellen kann.[3]

Bekannt ist die „Absorptionstechnik“ (nach der „wedge technik“ von A. Leeds & R. Kiessling 1999), die eine einfache Möglichkeit zum Einsatz von Ressourcen bietet durch das Verbinden von ressourcenreichen Erinnerungen und Empfindungen mit einer belastenden Situation.[4]

Ebenfalls aus EMDR heraus wurde Brainspotting von David Grand entwickelt.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten[Bearbeiten]

Heute werden in experimentellen Manualen neben der therapeutischen Intervention nach traumatischen Ereignissen auch andere Anwendungsmöglichkeiten des EMDR erprobt, z. B. bei der Behandlung von Angststörungen, die nicht immer Symptom eines erlittenen Traumas sein müssen. Ferner liegen kontrollierte wissenschaftliche Studien über die Wirksamkeit von EMDR zur Behandlung von Rückfällen bei chronisch alkoholkranken Patienten[5] sowie zu traumatisierten pädosexuellen Straftätern[6] vor. Eine systematische Weiterentwicklung des EMDR-Manuals über die Behandlung von Akuttrauma und noch nicht chronifizierte mittelfristige traumatische Prozesse hinaus ist noch nicht erfolgt.[7]

Qualitätskontrolle[Bearbeiten]

Zur Qualitätskontrolle in Behandlung und Ausbildung und um die weitere Entwicklung der EMDR-Methode zu fördern, wurde 1995 in den USA die Fachgesellschaft EMDRIA gegründet. 1998 wurde die europäische Fachgesellschaft EMDR-Europe gegründet. Beide haben derzeit weltweit ca. 11.000 Mitglieder. Die Fachgesellschaften sichern durch ihre Zertifizierungen (z. B. EMDR-Therapeut (EMDRIA), EMDR-Trainer (EMDR-Europe)) und Ethikausschüsse einen hohen Qualitätsstandard im Rahmen der Behandlung und Ausbildung.

Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland[Bearbeiten]

Wenn die Behandlung von einem ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten mit Approbation durchgeführt wird, wird seit Januar 2015 die Behandlung von Erwachsenen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland rückerstattet.[8]

Internationale Anerkennung[Bearbeiten]

Bei der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen ist EMDR als wissenschaftliche Methode international anerkannt.[9] Nach dem Tsunami im Indischen Ozean 2004 wurde EMDR beispielsweise von der Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH) in deren Psychotherapeutendatenbank angeboten.[10]

Forschung und wissenschaftliche Rezeption[Bearbeiten]

An der Universität München wurde in Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin der Universität Gießen ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes, auf drei Jahre geplantes Forschungsprojekt durchgeführt, das helfen sollte, den Mechanismus der EMDR-Methode weiter aufzuklären.[11]. Hierbei wurden Patienten mit PTBS zufällig in eine von insgesamt drei Behandlungsbedingungen eingeteilt:

  • Exposition mit Blick auf die bewegte Hand des Therapeuten (übliches EMDR)
  • Exposition mit Blick auf die unbewegte Hand (1. Kontrollbedingung)
  • Exposition ohne visuelle Aufmerksamkeitsfokussierung (2. Kontrollbedingung)

Auf dem Deutschen Kongress für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie wurden Ergebnisse dieser Studie vorgestellt[12]:

Sowohl Patienten, die mit der üblichen EMDR behandelt wurden, als auch Patienten der 1.Kontrollbedingung zeigten eine stärkere Abnahme der Symptome als Patienten in der 2. Kontrollbedingung, in der keine Aufmerksamkeitsfokussierung auf die Hand des Therapeuten vorlag. Allerdings gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen dem üblichen EMDR und der 1.Kontrollbedingung, also war es für den Therapieerfolg nicht relevant, dass die Hand bewegt wurde. Das spricht gegen die oben erwähnte Wirkungsweise und eher für eine Wirkung über die Beeinflussung des Arbeitsgedächtnisses.[13]

Zu EMDR gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Studien, Metaanalysen[14][15][16][17][18][19][20][21] und Literaturübersichten,[22][23][24][25] in denen eine Form von EMDR bei posttraumatischen Belastungsreaktionen mit verschiedenen Populationen erprobt wurde. Üblicherweise kommen die Studien, Metaanalysen und Übersichten zu dem Schluss, dass EMDR moderate Verbesserungen in der Symptomatik der posttraumatischen Belastungsreaktion bewirkt. Meistens wird EMDR mit einer Wartekontrollgruppe verglichen. Es gibt nur wenige randomisierte und kontrollierte Studien (randomized controlled trials, RCTs), die EMDR mit anderen, bereits etablierten Therapien für die posttraumatische Belastungsreaktion oder einer glaubwürdigen Placebokontrollbedingung vergleichen.[26]

Seit fünfzehn Jahren finden international jährlich wissenschaftliche Konferenzen zu EMDR statt (in Europa zuletzt in Paris 2007, London 2008, Amsterdam 2009, Hamburg 2010, Wien 2011, Madrid 2012). Die meisten der Forschungspapiere und wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu EMDR sind in der Francine-Shapiro-Bibliothek zugänglich. Seit 2007 geben die internationalen EMDR-Fachgesellschaften gemeinsam das Journal of EMDR Practice and Research beim Springer Verlag heraus. Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie verabschiedete in der Sitzung vom 6. Juli 2006 auf Antrag von EMDRIA Deutschland ein Gutachten[27] zur wissenschaftlichen Anerkennung der EMDR-Methode zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen. In diesem Gutachten wird die EMDR-Methode zur Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen bei Erwachsenen als wissenschaftlich anerkannt bezeichnet, jedoch wird betont, dass der Nachweis der Wirksamkeit bislang nur für die Expositionskomponente gelang, der Nachweis der Wirksamkeit der spezifischen Augenbewegungen also noch aussteht.[28]

EMDR wurde gelegentlich als Pseudowissenschaft[29][30] bezeichnet. In mehreren Studien scheint die Konfrontationskomponente der Therapie das zu sein, was bei EMDR tatsächlich wirkt, nicht aber die spezifischen Augenbewegungen[31][32]. EMDR erfüllt nach Ansicht von Albright und Thyer[26] viele Merkmale einer Placebo-Therapie, die auf übliche verhaltenstherapeutische Techniken aufgesetzt wird. Der Psychiater und Psychotherapeut Borwin Bandelow kritisiert EMDR als Traumatherapiemethode, weil sie nur von wenigen und methodisch nicht einwandfreien Studien belegt sei.

Siehe auch[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • Oliver Schubbe: EMDR – der Lehrfilm des Instituts für Traumatherapie. Vandenhoeck & Ruprecht, Berlin 2005, ISBN 3-525-49080-1 (1 DVD, 50 Min.)

Literatur[Bearbeiten]

  • Borwin Bandelow: Wenn die Seele leidet – Psychische Erkrankungen: Ursachen & Therapien. Rowohlt, Reinbek 2010, ISBN 3-498-00663-0.
  • Cora Besser-Siegmund, Harry Siegmund: EMDR im Coaching. 2. Auflage 2005. Junfermann, Paderborn, ISBN 978-3-87387-431-2.
  • Ricky Greenwald: EMDR in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen. Ein Handbuch. Junfermann, Paderborn 2001, ISBN 978-3-87387-431-2.
  • Thomas Hensel (Hrsg.): EMDR mit Kindern und Jugendlichen. Hogrefe, Göttingen 2006, ISBN 3-8017-1941-3.
  • Arne Hofmann: EMDR in der Therapie psychotraumatischer Belastungssyndrome. Thieme, Stuttgart 2005, ISBN 3-13-118243-1.
  • Christine Köhnke: Pilotstudie zur Evaluation der EMDR-Therapie mittels psychometrischer Verfahren und EKP. Med. Hochschule Dissertation, Hannover 2000.
  • Friedhelm Lambrecht, Ursula Gast (Hrsg.): Praxis der Traumatherapie. Was kann die EMDR leisten? Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-89684-8.
  • Howard Lipke: EMDR und andere Ansätze der Psychotherapie, ein integratives Modell. Junfermann, Paderborn 2001, ISBN 3-87387-467-9.
  • Joan Lovett: Kleine Wunder. Heilung von Kindheitstraumata mit Hilfe von EMDR. Junfermann, Paderborn 2000, ISBN 3-87387-427-X.
  • Christine Rost: Ressourcenarbeit mit EMDR. Junfermann. Paderborn 2008, ISBN 3-87387-697-3.
  • Laurel Parnell: EMDR – der Weg aus dem Trauma. Über die Heilung von Traumata und emotionalen Verletzungen. Junfermann, Paderborn 1999, ISBN 978-3-87387-402-2.
  • Laurel Parnell: EMDR-Therapie mit Erwachsenen. Kindheitstrauma überwinden. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2003, ISBN 3-608-89713-5.
  • Cornelia Schrader: Mit den Augen die Seele bewegen. Wege aus dem Trauma für Menschen mit geistiger Behinderung. Lebenshilfe, Marburg 2012, ISBN 978-3-88617-318-1.
  • Oliver Schubbe (Hrsg.): Traumatherapie mit EMDR. Ein Handbuch für die Ausbildung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2004, ISBN 3-525-46214-X.
  • Francine Shapiro: EMDR. Grundlagen & Praxis; Handbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen. Junfermann, Paderborn 1999, ISBN 978-3-87387-360-5.
  • Francine Shapiro, Margot S. Forrest: EMDR in Aktion. Die neue Kurzzeittherapie in der Praxis. 3. Auflage. Junfermann, Paderborn 2007, ISBN 978-3-87387-385-8.
  • Francine Shapiro (Hrsg.): EMDR als integrativer psychotherapeutischer Ansatz. Junfermann, Paderborn 2003, ISBN 978-3-87387-431-2.
  • Robert H. Tinker, Sandra A. Wilson: EMDR mit Kindern. Ein Handbuch. 2. Auflage. Junfermann, Paderborn 2006, ISBN 978-3-87387-425-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fischer & Riedesser: Lehrbuch der Psychotraumatologie. Ernst Reinhardt Verlag, München 2009, S. 251.
  2. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format[S3 Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung S3 Leitlinie Posttraumatische Belastungsstörung.] Abgerufen am 21. Mai 2015.
  3.  Arne Hofmann: EMDR. Therapie posttraumatischer Belastungssyndrome. 3. Auflage. Georg Thieme, Stuttgart / New York 2006, ISBN 3-13-118243-1, S. 63, 65 (vollständig überarbeitete, erweiterte Ausgabe).
  4.  Arne Hofmann: EMDR. Therapie posttraumatischer Belastungssyndrome. S. 92.
  5. M. Hase, S. Schallmeyer, M. Sack: EMDR Reprocessing of the addiction memory: Pretreatment, posttreatment, and 1 month follow up. In: Journal for EMDR Practice and Research. Vol. 2(3), 2008, S. 170–179.
  6. R. Ricci, C. Clayton, F. Shapiro: Some effects of EMDR on previously abused child molesters. In: Journal of Forensic Psychiatry & Psychology, 17 (4), 2006, S. 538–562.
  7. Fischer, Riedesser: Lehrbuch der Psychotraumatologie. Ernst Reinhardt Verlag, München 2009, S. 250
  8. Pro Psychotherapie: Was bezahlt die Krankenkasse?
  9. Deutsches Ärzteblatt, 12. November 2013: Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR). Eine ungewöhnliche Form der Psychotherapie: „Insgesamt hat die Forschung im Bereich der EMDR-Methode zu wissenschaftlicher Anerkennung in allen wichtigen internationalen Leitlinien als eine Behandlungsmethode der ersten Wahl geführt.“
  10. Günther H. Seidler, Stefanie Reinberger: Tsunami im Kopf. In: Gehirn & Geist, 3/2005, S. 14 f.
  11. Martin Sack, Johannes Kruse: Randomisiert kontrollierte Studie zur Untersuchung von Wirkmechanismen der EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)-Behandlung. gepris.dfg.de
  12. Martin Sack, Stefanie Zehl, Alexander Otti, Claas Lahmann, Markus Stingl (2014): Wirkfaktoren der EMDR-Behandlung: Sind Augenbewegungen wirklich erforderlich?. http://react-profile.org/ebook/Psycho2014/Abstractbuch/files/assets/common/downloads/01_Psycho%202014_Abstractbuch.pdf
  13. [1]
  14. Michelle Van Etten, Steven Taylor: Comparative efficacy of treatments for post-traumatic stress disorder: A meta-analysis. In: Clinical Psychology & Psychotherapy, 5(3), 1998, S. 126–145. doi:10.1002/(SICI)1099-0879(199809)5:3<126::AID-CPP153>3.0.CO;2-H
  15. C. Alto: Meta-analysis of eye movement desensitization and reprocessing efficacy studies in the treatment of PTSD. Doctoral dissertation, Seton Hall University, 2001.
  16. Paul R. Davidson, Kevin C. Parker: Eye movement desensitization and reprocessing (EMDR): A meta-analysis. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 69(2), 2001, S. 305–316. doi:10.1037/0022-006X.69.2.305
  17. Louise Maxfield, Lee Hyer: The relationship between efficacy and methodology in studies investigating EMDR treatment in PTSD. (PDF; 118 kB) In: Journal of Clinical Psychology, 58(1), 2002, S. 23–41.
  18. Jonathan Bisson, Martin Andrew: Psychological treatment of post-traumatic stress disorder (PTSD). Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 3. Art. No.: CD003388. doi:10.1002/14651858.CD003388.pub3.
  19. Rebekah Bradley, Jamelle Greene, EricRuss, Lissa Dutra, Drew Westen: A multidimensional meta-analyses of psychotherapy for PTSD. In: American Journal of Psychiatry, 162(2), 2005, S. 215–227.
  20. Jonathan I.Bisson, Anke Ehlers, Rosa Matthews, Stephen Pilling, David Richards, Stuart Turner). Psychological treatments for chronic post-traumatic stress disorder: Systematic review and meta-analysis. (PDF; 214 kB) In: British Journal of Psychiatry, 190(2), 2007, S. 97–104.
  21. Guenther Seidler, Frank Wagner: Comparing the efficacy of EMDR and trauma-focused cognitive behavioural therapy in the treatment of PTSD: A meta-analytic study. In: Psychological Medicine, 36(11), 2006, S. 1515–1522. doi:10.1017/S0033291706007963
  22. Allen Rubin: Unanswered questions about the empirical support for EMDR in the treatment of PTSD: A review of research. (PDF; 206 kB) In: Traumatology, 9(1), 2003, S. 4–30.
  23. J. Shepherd, K. Stein, R. Milne: Eye movement desensitization and reprocessing in the treatment of post-traumatic stress disorder: A review of an emerging therapy. In: Psychological Medicine, 30(4), 2000, S. 863-871.
  24. Louise Maxfield, Kristine Lake, Lee Hyer: Some answers to unanswered questions about the empirical support for EMDR in the treatment of PTSD. (PDF; 117 kB) In: Traumatology, 10(2), 2004, S. 73-89.
  25. Katherine M. Hertlein, Ronald J. Ricci: A systematic research synthesis of EMDR studies: Implementation of the platinum standard. (PDF; 242 kB) In: Trauma, Violence, & Abuse, 5(3), 2004, S. 285–300.
  26. a b  David L. Albright, Bruce Thyer: Does EMDR reduce post-traumatic stress disorder symptomatology in combat veterans?. In: Behavioral Interventions. 25, Nr. 1, 1. Februar 2010, ISSN 1099-078X, S. 1–19, doi:10.1002/bin.295 (PDF 126 kB, wiley.com).
  27. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie nach § 11 PsychThG – Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der EMDR-Methode (Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing) zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung. In: Deutsches Ärzteblatt. 103(37)/2006. A-2417/ B-2098/ C-2022
  28. „Es ist allerdings anzumerken, dass der wissenschaftliche Nachweis für die Wirksamkeit der für die EMDR spezifischen Techniken (insbesondere der bilateralen Stimulation) bisher nicht eindeutig erbracht ist. Die beiden in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichten Meta-Analysen (Nr. 33, 35) kommen eher zu dem Schluss, dass die EMDR-Methode im Vergleich zu Kontrollbedingungen und Behandlungen ohne Traumaexposition wirksam ist, dass aber kein systematischer Unterschied zu Expositionsbehandlungen nachgewiesen werden konnte“. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie
  29.  Herbert, Lilienfeld, Lohr, Montgomery, O’Donohue, Rosen, Tolin: Science and pseudoscience in the development of eye movement desensitization and reprocessing: implications for clinical psychology. In: Clinical psychology review. 20, Nr. 8, November 2000, S. 945–971, PMID 11098395.
  30. vgl. aber auch  Richard J. McNally: Is the Pseudoscience Concept Useful for Clinical Psychology? The Demise of Pseudoscience. In: The Scientific Review of Mental Health Practice. 2, Nr. 2, Fall/Winter 2003 (srmhp.org).
  31. “it may be argued that exposure alone is the operative component“ (S. 19), so  Patrick A. Boudewyns, Leon A. Hyer: Eye movement desensitization and reprocessing (EMDR) as treatment for post-traumatic stress disorder (PTSD). In: Clinical Psychology and Psychotherapy. 3, Nr. 3, 1996, S. 185–195.
  32. “data do not support a role for eye movements in emotional processing during EMDR” (S. 426), so  Roger K. Pitman, Scott P. Orr, Bruce Altman, Ronald E. Longpre, Roger E. Poire, Michael L. Macklin: Emotional processing during eye-movement desensitization and reprocessing therapy of Vietnam veterans with chronic post-traumatic stress disorder. In: Comprehensive Psychiatry. 22, Nr. 6, 1996, S. 419–429.
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