Farbkern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Querschnitt durch einen Eibenstamm

Als Farbkern wird lebhaft gefärbtes Kernholz bezeichnet, das durch Einlagerungen von Farbstoffen in die Zellwände entsteht. Es ist häufig von hohem wirtschaftlichen Wert. Es tritt häufig bei Tropenhölzern auf, so etwa bei Cocobolo, Mahagoni, Palisander oder Teak. Bei heimischen Bäumen treten Farbkerne etwa bei Eichen, Kiefern, Lärchen, der Europäischen Eibe, der Walnuss und bei Ulmen auf.

Der Farbkern muss vom Falschkern unterschieden werden, der bei älteren Buchen und Eschen auftreten kann und zum Beispiel durch Wasserentzug in physiologisch inaktiven Holzschichten verursacht wird.

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schütt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 169–170.