Flaumbach

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Flaumbach
Flaumbach in der Nähe von Kloster Maria Engelport

Flaumbach in der Nähe von Kloster Maria Engelport

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2694
Lage Hunsrück, Rheinland-Pfalz
Flusssystem Rhein
Abfluss über Mosel → Rhein → Nordsee
Quelle Quellmulden bei Blankenrath
Quellhöhe 450 m ü. NHN
Mündung Bei Treis-Karden in die MoselKoordinaten: 50° 10′ 24″ N, 7° 17′ 51″ O
50° 10′ 24″ N, 7° 17′ 51″ O
Mündungshöhe 87 m ü. NHN
Höhenunterschied 363 m
Länge 28,4 km[1]
Einzugsgebiet 202,938 km²[1]
Rechte Nebenflüsse Dünnbach, Mörsdorfer Bach
Gemeinden Treis-Karden

Der Flaumbach gehört zu den typischen Kleinflüssen, die vom Hunsrück zur Mosel fließen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er entspringt auf ca. 450 m ü. NHN bei Blankenrath und mündet nach 28,4 km als rechter Nebenbach in die Mosel bei Treis-Karden.

Im Ober- und Mittellauf zwischen Blankenrath und der Einmündung des Mörsdorfer Bachs bei Kloster Maria Engelport fließt der Flaumbach durch ein einsames Tal, dann begleitet eine Straße von Mittelstrimmig her den Bach.

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Dünnbach von Kastellaun her fließt parallel zum Mörsdorfer- und Flaumbach und mündet in diesen erst kurz vor Treis. Der Mörsdorfer Bach mündet kurz vor dem Kloster Maria Engelport in den Flaumbach.

Flora und Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flaumbach fließt durch extensiv genutzte Talwiesen, am Ufer stehen vor allem Weiden und Erlen, die heute kaum noch wirtschaftlich genutzt werden. In vielen Bereichen wird das Tal eng, mit Eichen und Hainbuchen bewaldete Hänge grenzen direkt an den Bach. Graureiher und Stockenten sind die häufigsten Wasservögel im Bachtal. Eisvögel und Wasseramsel werden ebenfalls am Bachufer gesichtet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b GeoExplorer der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz (Hinweise)