Flughafen Juba

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Flughafen Juba
Zwei Mi-17-Hubschrauber auf dem Flughafen Juba
Kenndaten
ICAO-Code HSSJ
IATA-Code JUB
Koordinaten

4° 52′ 19″ N, 31° 36′ 4″ OKoordinaten: 4° 52′ 19″ N, 31° 36′ 4″ O

Höhe über MSL 461 m  (1.512 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 2 km nördlich von Juba
Basisdaten
Betreiber Regierung des Südsudan
Start- und Landebahn
13/31 2400 m × 45 m Asphalt

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Der Flughafen Juba (englisch Juba International Airport) ist ein Verkehrsflughafen in Juba im Südsudan. Er dient als Basis für Kush Air.

Er ist einer von lediglich zwei internationalen Flughäfen des Landes und aufgrund seiner Funktion als Flughafen der Hauptstadt der wichtigste des Landes. Er liegt nordöstlich der Innenstadt von Juba am westlichen Ufer des weißen Nils.

Im Vorfeld der südsudanesischen Unabhängigkeitserklärung am 9. Juli 2011 wurde mit dem Ausbau des Flughafens begonnen, da die vorher eher unbedeutende Stadt Juba als Hauptstadt des neuen Staates eine wichtige Rolle einnimmt. Der Verkehrsminister Lino Makana kündigte an, dass der Flughafen im Endausbau aussehen werde wie der Flughafen Kapstadt in Südafrika.[1]

Unterstützt wird der Ausbau zu einem internationalen Flughafen seit September 2012 durch die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union, die im Rahmen der Mission EUAVSEC South Sudan bis zu 64 Experten für 19 Monate zur Unterstützung sendet.[2]

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die SU-BOZ nach der missglückten Landung
  • Am 12. August 1990 verloren an einer Lockheed L-100-30 Hercules der US-amerikanischen Southern Air Transport (SAT) (Luftfahrzeugkennzeichen N911SJ) kurz nach dem Start vom Flughafen Juba (Sudan) nacheinander alle vier Triebwerke an Leistung. Bei der Rückkehr und Notlandung auf dem Startflughafen wurde das Landebahnende überrollt und das Flugzeug irreparabel beschädigt. Alle fünf Insassen, vier Besatzungsmitglieder und 1 Passagier, überlebten.[3]
  • Bei der Landung eines vom Flughafen Khartum gestarteten Passagierflugzeugs am 23. Juni 2006 kam es zu einem Unfall. Eine McDonnell Douglas DC-9-83 der ägyptischen Charterfluggesellschaft AMC Airlines (SU-BOZ) rollte über das Landebahnende hinaus und wurde schwer beschädigt. Alle 14 Insassen überlebten den Unfall. Die Maschine wurde repariert.[4]
  • Am 4. November 2015 stürzte ein in Tadschikistan registriertes Frachtflugzeug des Typs Antonow An-12 (Kennzeichen EY-406) der Asia Airways rund 800 Meter hinter der Startbahn des Flughafens ab. Dabei kamen 41 Insassen und eventuell auch Personen am Boden ums Leben.[5][6][7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Flughafen Juba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ajuba international airport under expansion (Bauarbeiten am Flughafen Juba), Sudan Catholic Radio
  2. Anja Hanisch und Tobias Pietz: Afrika im Fokus: Drei neue zivile GSVP-Missionen. (PDF; 192 kB) Zentrum für Internationale Friedenseinsätze, 9. August 2012, abgerufen am 3. Oktober 2012.
  3. Unfallbericht L-100-30 Hercules N911SJ, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 9. Februar 2020.
  4. Flugunfalldaten und -bericht des Unfalles vom 23. Juni 2006 im Aviation Safety Network (englisch)
  5. Viele Tote bei Flugzeugabsturz in Juba
  6. Tote bei Flugzeugabsturz in Südsudan
  7. Unfallbericht EY-406, Aviation Safety Network (englisch), abgerufen am 4. November 2015