Folkert Meeuw

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Folkert Meeuw (* 11. November 1946 in Wiesbaden) ist ein ehemaliger deutscher Schwimmer. Er gewann 15 Titel bei (Bundes-)Deutschen Meisterschaften und ist dreifacher Staffel-Europameister.

Bei den Schwimmeuropameisterschaften 1970 in Barcelona war er Mitglied der siegreichen 4×200m-Freistilstaffel; über 200 m Schmetterling und mit der 4×100m-Freistilstaffel gewann er Silber. 1974 in Wien gewann er Gold mit den Staffeln über 4×200m Freistil und 4×100m Lagen.

Zu seinen größten Einzelerfolgen zählen die Finalteilnahmen über 200 m Schmetterling bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko (6. Platz) und bei den Olympischen Spielen 1972 in München (8. Platz). Bei den Schwimmweltmeisterschaften 1973 gewann Meeuw Bronze als Schlussschwimmer der 4×200-Meter-Freistilstaffel.

Für seine zahlreichen Siege als Schwimmer erhielt er am 30. November 1970 das Silberne Lorbeerblatt.[1]

Meeuw unterrichtete Sport an der Carl-von-Ossietzky-Schule als auch an der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule in Wiesbaden.

Meeuws Ehefrau Jutta war ebenfalls eine herausragende Schwimmsportlerin, Sohn Helge gewann bei den Schwimmeuropameisterschaften 2006 den Titel über 50 m Rücken.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

  1. Sportbericht der Bundesregierung vom 26. September 1973 an den Bundestag - Drucksache 7/1040 - Seite 76

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: München Kiel 1972. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1972