Franz Daschner

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Franz Dieter Daschner (* 18. Mai 1940 in Regensburg) ist ein deutscher Mediziner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Abitur 1959 am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen studierte Daschner als Stipendiat des Cusanuswerkes Medizin an der Universität München. Nach dem Staatsexamen 1965 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universitätskinderklinik in München in der Abteilung für Antimikrobielle Therapie. 1968 legte er das Amerikanische Staatsexamen in Medizin ab und war anschließend als Infectious Disease Fellow an der Harvard Medical School/Boston sowie am Cedars Sinai Medical Center, University of California, Los Angeles tätig.

Von 1970 bis 1975 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universitätskinderklinik in München und habilitierte sich dort 1975 für Kinderheilkunde. 1976 wurde er als Leiter der Zentralen Einrichtung Krankenhaushygiene an das Universitätsklinikum Freiburg berufen, wo er von 1992 bis zu seiner Emeritierung im September 2006 Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene war, das er auch gegründet hatte.

Für seine Arbeiten wurde Daschner 2000 als erster Mediziner mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet. Mit dem Preisgeld gründete er die Stiftung viamedica - Stiftung für eine gesunde Medizin.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Mauch: Gertrud-Luckner-Medaille erstmals vergeben: Für besondere Verdienste um die Stadt, Badische Zeitung, 19. Februar 2011, Zugriff am 20. Februar 2011

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]