Franz Xaver Renn

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Franz Xaver Renn, zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Bildhauersohn öfter auch Franz Xaver Renn I. (* 16. Oktober 1784 in Imst; † 5. September 1875 ebenda) war ein österreichischer Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renn entstammte einer alteingesessenen Tiroler Bildhauerfamilie. Sein Vater Josef Chrysogonus Renn (1750–1806) und der Großvater Josef Anton Renn (1715–1790) übten das gleiche Kunsthandwerk aus.[1]

Franz Xaver Renn war der Sohn des Bildhauers Josef Chrysogonus Renn und dessen Ehefrau Katharina geb. Schuler. Die erste Ausbildung erhielt er in der väterlichen Werkstatt; von 1800 bis 1805 besuchte er die Akademie der bildenden Künste Wien, wo er Schüler von Franz Anton von Zauner und Johann Martin Fischer wurde.

1806 nach Imst zurückgekehrt, übernahm er die Werkstatt des Vaters und arbeitete besonders als Sakralkünstler für Altäre, Altarfiguren sowie kirchlichen Bedarf. Er entwickelte eine eigene Schule der Holzbildhauerei, und mehrere bekannte Künstler erhielten bei ihm ihre Ausbildung; so Josef Miller, Joseph Knabl, Josef Beyrer, Johann Piger und Hermann Klotz.

Auch seine Söhne Gottfried Renn (1818–1900), Josef Willhelm Renn (1820–1894) und Franz Xaver Renn II. (1821–1842) erlernten von ihm die Bildhauerei. Gottfried Renn war ein bekannter Holz- und Steinbildhauer im damals bayerischen Speyer.

Im Geburtsort Imst ist eine Straße nach Franz Xaver Renn benannt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabmal der Familie de Lama

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Franz Xaver Renn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eduard Widmoser: Tirol A bis Z, Südtirol-Verlag, 1970, Seite 313; Ausschnitt aus der Quelle
  2. a b c d e Dehio Tirol 1980
  3. Laufbrunnen, Maria Immaculatabrunnen, Lochbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 8. Dezember 2023.