Frederik Pleitgen

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Frederik Pleitgen (2009)

Frederik „Fred“ Pleitgen (* 1976 in Köln[1]) ist ein deutscher Journalist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frederik Pleitgen ist der Sohn des ehemaligen WDR-Intendanten Fritz Pleitgen. Er studierte Nordamerikanistik an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Freien Universität Berlin. Anschließend war er ein Jahr an der School of Journalism der New York University und erhielt 2004 ein Stipendium für das Institute for Cultural Diplomacy in San Fernando Valley.[2] 2005 erhielt Pleitgen ein Arthur F. Burns Fellowship, das er am International Center for Journalists in Atlanta verbrachte.

Pleitgen arbeitete im ZDF-Hauptstadtbüro und im RTL-Hauptstadtstudio. Von 2000 bis 2006 war er als Reporter beim Sender n-tv tätig. Danach wechselte er zum US-amerikanischen Sender CNN. Er berichtete aus dem Irak, im Oktober 2010 aus Pakistan sowie 2011 von der Revolution in Ägypten und den Bürgerkriegen in Libyen und Syrien.[3]

Von Mai 2013 bis Februar 2015 moderierte er im Wechsel mit Ilka Eßmüller das RTL Nachtjournal.[4] Er arbeitete jedoch weiter als CNN International-Korrespondent in Deutschland und begleitete das Deutsche Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, als Korrespondent der Sendung „CNN World Sport“.[5] Nach seinem Ausscheiden bei RTL im Februar 2015 wurde Pleitgen hauptberuflich Senior International Correspondent von CNN International in London.[6] Im selben Jahr spielte er in dem Film Der Marsianer – Rettet Mark Watney einen CNN-Sprecher. Als Auslandreporter in Nahost erhielt Pleitgen zusammen mit zwei Weiteren den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2017 zugesprochen.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Frederik Pleitgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mathias Raabe: Das Berliner Gesicht von CNN. In: Berliner Zeitung. 18. Januar 2007, abgerufen am 14. Juni 2015.
  2. Günther Lachmann: Reporter ohne Pause. In: Berliner Morgenpost. 17. Februar 2008, archiviert vom Original am 3. Juli 2007; abgerufen am 20. April 2018.
  3. Anchors and Reporters – Frederik Pleitgen. CNN, abgerufen am 20. April 2018 (englisch).
  4. Alexander Krei: Frederik Pleitgen moderiert RTL-„Nachtjournal“. DWDL.de, 18. Mai 2013, abgerufen am 20. April 2018.
  5. Fred Pleitgen: Pele: Germany, Netherlands two best teams. CNN, 18. Juni 2014, abgerufen am 20. April 2018 (mp4-Viodeo; 35 MB; 3:45 Minuten, englisch, Zusammenfassung auf Sport4final.de).
  6. Moderator Maik Meuser ist der Neue beim „Nachtjournal“. dpa-Artikel im Hamburger Abendblatt, 5. Januar 2015, abgerufen am 20. April 2018.
  7. Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis 2017 an Hans-Ulrich Gack, Frederik Pleitgen und Luc Walpot. Pressemitteilung 2017 des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises, abgerufen am 20. April 2018.