Freiherr-vom-Stein-Preis

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Der Freiherr-vom-Stein-Preis für gesellschaftliche Innovation wird von der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. gemeinsam mit der Stiftung MITARBEIT und der Humboldt-Universität zu Berlin vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Damit ist er einer der höchstdotierten Preise für Bürgerengagement in der Bundesrepublik Deutschland.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bereits 1957 wurde der Preis zum ersten Mal verliehen. Ausgezeichnet wurden unterschiedliche Themengebiete von Forschungsarbeiten zur Stadtgeschichte über staatsbürgerliche Bildungsprojekte bis hin zur Geschichte der bürgerlichen Sozialreform.

1995 wurde durch die Alfred Töpfer Stiftung F.V.S. der Freiherr-vom-Stein-Preis zur Auszeichnung des Engagements von Bürgern in den neuen Bundesländern für das Gemeinwohl zur Verfügung gestellt. Gewürdigt werden insbesondere private Initiativen und Leistungen von Persönlichkeiten, Vereinigungen oder Institutionen. Der Preis wird ungeteilt vergeben und durch den Präsidenten der Humboldt-Universität in Berlin überreicht.[1]

Preisträger (nach 1995)[Bearbeiten]

Jahr Preisträger Ort
2012 Teach First Deutschland Berlin
2011 Kulturloge Marburg Marburg
2010 Malteser Migranten Medizin Berlin
2009 StreetUniverCity / Giò di Sera Berlin
2008 SOLIDAR e. V. / Alice Fröhlich Bremerhaven
2007 Coach e. V. / Mustafa Bayram Köln
2005 Schwabehaus Dessau
2004 Theater im Schuppen Frankfurt/Oder
2003 Stadt Ostritz Ostritz/St. Marienthal
2002 Thüringer Filmbüro Schloss Kromsdorf
2001 Cranach Stiftung Wittenberg
2000 Glashaus. Verein der Nutzer der Brotfabrik e. V. Berlin-Weißensee
1999 Arche Rostock e. V. Rostock
1998 Christliches Umweltseminar Rötha e. V. Rötha
1997 Ferropolis Gräfenhainichen

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. *Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.: Freiherr-vom-Stein-Preis. Abgerufen am 1. September 2011.