Furuyama Komao

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Furuyama Komao (jap. 古山 高麗雄; * 6. August 1920 Sinŭiju in der Provinz P’yŏngan-pukto (Nordkorea); † 14. März 2002 Sagamihara, Präfektur Kanagawa) war ein japanischer Schriftsteller und Essayist.

Der im japanisch besetzten Korea geborene Furuyama nahm am Zweiten Weltkrieg in Indochina teil und kam 1946 in ein französisches Kriegsgefangenenlager in Saigon. 1947 kehrte er nach Japan zurück und schrieb dort für verschiedene Zeitungen.

Erst 1969 debütierte er als Schriftsteller mit dem erfolgreichen Roman Pureō eito no yoake, in dem er seine Erlebnisse als Kriegsgefangener darstellte. Für das Werk wurde er 1970 mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichnet. Für Semi no tsuioku erhielt er 1994 den Kawabata-Yasunari-Literaturpreis, 2000 wurde ihm der Kikuchi-Kan-Preis verliehen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Japanische Namensreihenfolge Japanischer Name: Wie in Japan üblich, steht in diesem Artikel der Familienname vor dem Vornamen. Somit ist Furuyama der Familienname, Komao der Vorname.