Sendai

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Sendai-shi
仙台市
Sendai
Geographische Lage in Japan
Sendai (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Miyagi
Koordinaten: 38° 16′ N, 140° 52′ OKoordinaten: 38° 16′ 6″ N, 140° 52′ 10″ O
Basisdaten
Fläche: 783,55 km²
Einwohner: 1.083.148
(1. April 2018)
Bevölkerungsdichte: 1382 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 04100-9
Postleitzahlbereich: 980-0011 - 989-3124
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Sendai
Baum: Japanische Zelkove
Blume: Hagi-Strauch
Insekt: Glöckchenzikade
Vogel: Kuckuck
Rathaus
Adresse: Sendai City Hall
3-7-1, Kokubun-chō
Aoba-ku, Sendai-shi
Miyagi 980-8671
Webadresse: http://www.city.sendai.jp/
Lage Sendais in der Präfektur Miyagi
Lage Sendais in der Präfektur

Sendai (jap. 仙台市, -shi) ist eine Großstadt und Verwaltungssitz der japanischen Präfektur Miyagi.

Sendai ist die größte Stadt in der Region Tōhoku und liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen der Küste des Pazifiks (Sendai-Bucht) und den Bergen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendai wurde als Burgstadt von dem mächtigen Feudalfürsten Date Masamune gegründet. Aus Gründen für einen Verteidigungsfall ließ Masamune die Burg Sendai (Aobajō/青葉城, „Burg der Grünen Blätter“) im Jahr 1601 einhundert Meter über der Stadt auf der Erhebung Aoba errichten.[1] Neben der Erhebung fließt der Fluss Hirose.

Im Jahr 1611 wurde die Burg Sendai durch das Keichō-Erdbeben, dem ein Tsunami folgte, beschädigt.[1]

In der Edo-Zeit verzeichnet die Chronologie sechs Mal den Einsturz der Steinmauern der Burg Sendai (1611, 1646, 1668, 1717, 1835 und 1855). Zudem wurden Beschädigungen der Burgstadt für die Jahre 1731, 1736, 1793 und 1861 verzeichnet.[1]

In der Meiji-Zeit wurde Sendai die Hauptstadt der Präfektur Miyagi. Weil Sendai bereits damals die größte Stadt in der Region Tōhoku war, wurde die Stadt ein Hauptort von Handel, Erziehung und Politik. Am Ort der damaligen Burg befanden sich eine Garnison und die Universität Tōhoku.

Im Zuge der Einführung moderner Gebietskörperschaften durch die Meiji-Regierung wurde Sendai 1889 eine Shi, eine kreisfreie Stadt. Zum hundertjährigen Jubiläum dieses Anlasses wurde Sendai 1989 zur seirei shitei toshi, einer „Großstadt per Regierungserlass“.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt im Juli 1945 mehrfach durch die United States Army Air Forces (USAAF) bombardiert. Der folgenschwerste Angriff war ein Flächenbombardement mit Napalmbomben am 19. Juli 1945. Die Angriffe zerstörten rund 22 % des Stadtgebietes und forderten 2.755 Tote und 57.321 Verletzte. Durch die Brandbomben wurden rund 13 km2 der Stadt niedergebrannt. (siehe Luftangriffe auf Japan)

Tsunamis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torii gate of Namiwake-jinja shrine at Sendai city.JPG
Torii-Tor zum Namiwake-Schrein in Sendai-Wakabayashi. Sein Name gilt als Symbol der Tsunamiverhütung (nami/波 bedeutet „Ozeanwelle“ und wakeru/分ける „teilen“, namiwake also „Wellenspalter“). Beim Keichō-Tsunami 1611, als Tsunamis noch als vom Meeresgott geschaffen galten, hatte sich die von Osten nähernde Tsunamiwelle an einem Ort in Nord-Süd-Richtung aufgespalten.[2]
2011 Tohoku tsunami flooded area Sendai Natori by GSI and Namiwake Shrine.jpg
Vom Tōhoku-Tsunami 2011 überflutetes Gebiet (violett) an der Sendai-Bucht mit dem Namiwake-Schrein (roter Pfeil), vor dem der 5 km in das Landesinnere vorgedrungene Tsunami haltmachte. Oben im Bild ist Tagajō im Norden zu sehen, weiter unten die Flüsse Nanakita und Natori und unten der Flughafen Sendai im Süden.[3][2]


Actual inundation areas were much larger than predicted.jpg

Die auf Tsunamigefährdungskarten vorausgesagten Tsunami-Überflutungsflächen (violett) in Sendai wurden vom Tōhoku-Tsunami 2011 (rosa) bei weitem überschritten.[4]

Historische Tsunami-Erfahrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die lokale Geomorphologie der Stadt Sendai und ihrer Vorstadtgebiete ist durch ein fluviales Tiefland und eine reliefarme, durch die Flüsse Abukuma, Natori und Nanakita geformte Küstenebene gekennzeichnet, wo Tsunamiwellen teilweise weit in das Landesinnere vorstoßen können.[5][6]

In der Vergangenheit war es in dem Sendai-Gebiet bereits zu zahlreichen Flut- und Tsunami-Katastrophen gekommen.[2] Wie aus dem Nihon Sandai Jitsuroku belegt ist, überflutete der Jōgan-Tsunami im Jahr 869 die Küstenebene von Sendai großflächig und tötete über 1.000 Menschen, doch sind bisher keine historischen Informationen bekannt, die die Tsunamihöhe oder die Größe der Tsunamiüberflutungsgebiete im Falle des Jōgan-Tsunamis und des Keichō-Tsunamis quantifizieren können.[1]

1835 wurde in einer Entfernung von 5,5 km von der Küste in einem tiefliegenden Gebiet des Wakabayashi-Bezirks (仙台市若林区) der Stadt Sendai der Namiwake-Schrein (浪分神社) errichtet, um vor einem künftigen Tsunami zu „schützen“. 200 bis 300 Meter vor dem Schrein konnten Ablagerungen des Jōgan-Tsunamis aus dem Jahr 869 gefunden werden. Ursprünglich war der Namiwake-Schrein 1703 an einer anderen Stelle erbaut worden, die jedoch vom Keichō-Sanriku-Tsunami 1611, der etwa 1.700 Menschenleben gefordert hatte, überflutet worden war.[2]

Tōhoku-Katastrophe von 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausmaß der Überflutung und Schäden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während für den Fall eines Tsunamis im Sendai-Gebiet nur ein schmaler Küstenstreifen als Überflutungsgebiet erwartet worden war,[2] drang der am 11. März 2011 durch das Tōhoku-Erdbeben ausgelöste Tsunami in der Küstenebene Sendais um ein vielfaches tiefer - mehr als 5 km[5] - in das Landesinnere vor, unter anderem bis kurz vor den Namiwake-Schrein in Sendai-Wakabayashi.[2] Obwohl der Tōhoku-Tsunami 2011 stärker als erwartet ausgefallen war, überlebte der Namiwake-Schrein somit das Erdbeben und den Tsunami von 2011.[2]

Der Tsunami überflutete die gesamte Sendai-Ebene, die mit ihrem eine Million Einwohner beherbergenden urbanen Zentrum Sendai über die größte Stadt und das am stärksten besiedelte Gebiet in der Tōhoku-Region verfügte.[6] In der Stadt Sendai überflutete er eine Fläche, in der (mit Stand von 2010) 19.580 Menschen in 6.640 Haushalten gelebt hatten, davon 12.830 Menschen in 4.720 Haushalten im Stadtteil Miyagino-ku (宮城野区) und 6.750 Menschen in 1.920 Haushalten im Stadtteil Wakabayashi-ku (若林区). Rund 18 % dieser in den Überflutungsgebieten lebenden Menschen in Sendai waren 2010 65 Jahre oder älter gewesen. Im Vergleich zu anderen, 2011 vom Tsunami überfluteten Regionen in den Präfekturen Iwate und Miyagi, war der Anteil der zuvor in Überschwemmungsgebieten lebenden Bevölkerung (in Higashimatsushima mit 67,1 % besonders hoch) in Sendai mit 1,9 % (und in Miyagino-ku mit 6,7 % bzw. in Wakabayashi-ku mit 5,1 %) weitaus geringer.[7]

Die Zahl der völlig zerstörten Wohngebäude wird mit 30.034, die der teilweise zerstörten mit 109.609 beziffert.[8]

In dem im Südosten Sendais gelegenen und nach Süden an den Fluss Natori grenzenden Stadtbezirk Wakabayashi-ku drang der Tsunami von der Küste aus mehr als 3 km landeinwärts vor, wobei die Höhe der Tsunamispuren allmählich mit der Entfernung der Tsunamiwellen von der Küste abnahm, wie dies auch in anderen zur Sendaiebene gehörenden Stüdten wie Natori und Watari zu sehen war. Wakabayashi-ku erlitt als Küstenregion schwere Schäden, insbesondere um den Distrikt Arahama[A 1] herum.[9]

Arahama ist ein etwa 10 km von Sendais Stadtzentrum entfernt gelegenes, unmittelbar an der Pazifikküste beginnendes und sich etwa einen Kilometer landeinwärts erstreckendes Wohngebiet gewesen,[9][10] in dem etwa 800 Haushalte mit rund 2.200 Einwohnern um den historischen Teizankanal gesiedelt hatten,[10] der von Date Masamune gegründet worden war und in diesem Gebiet der Küstenlinie in einer Entfernung von rund 450 Metern parallel zum Meeresufer verläuft.[9][10][11] Während sich üblicherweise zwischen dem Teizan-Kanal und der Küstenlinie Küstenwälder erstrecken, die ein gewisses Maß an Schutz bieten, dehnen sich die Häuser in Arahama über den Kanal hinaus bis ganz an das Meeresufer aus. In der Nähe der Küstenlinie wurden Überflutungshöhen von 9,32 m und 8,43 m gemessen und viel Treibholz (mit einem Durchmesser bis 70 cm) gefunden, das von den Küstenwäldern zwischen dem Teizan-Kanal und dem Meeresufer stammte. An der Mündung des Flusses Natori, an dessen Ufer sich viel Trümmer anhäuften, wurde eine Überflutungshöhe von 5,44 m gemessen. Die meisten Gebäude in Arahama wurden zerstört, mit Ausnahme weniger Häuser und der Grundschule von Arahama.[9]

Unmittelbar nach dem Erdbeben entsendete die japanische Rundfunkgesellschaft NHK eine Hubschrauber-Kameracrew an die Sendai-Küste, um das Übergreifen des Tsunamis auf die Küste zu übertragen. Der Tsunami erreichte die Sendai-Küste etwa eine Stunde nach dem Erdbeben und es gelang der NHK-Crew, den Augenblick des Tsunami-Übergriffs auf die Küste zu filmen. Das Kamerateam flog dabei entlang des Flusses Natori und konnte das Vordringen und Auflaufen des Tsunamis entlang des Flusses dokumentieren. Es filmte dabei insbesondere den Tsunami links des Natori in Sendai-Fujitsuka und rechts des Flusses in Natori-Yuriage und Natori-Kozukahara.[12] Das Video wurde weltweit vielfach ausgestrahlt und ist im Videoarchiv von NHK enthalten.[13][14] Es wurde wissenschaftlich ausgewertet und bietet wichtige Informationen zu der Art und Weise des landeinwärtigen Vordringens des Tsunamis und zu seinen Fließeigenschaften bei den lokalen Überflutungen.[12]

Opfer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Brand- und Katastrophenschutzbehörde meldete in ihrem Schadensbericht vom 19. Mai 685 Tote und 180 Vermisste.[15][16] Die Zahl der Toten erhöhte sich in der späteren Schadenserfassung auf 923, während noch 27 Menschen vermisst wurden.[8]

Gemessen an der Gesamtbevölkerung Sendais, die bei der Volkszählung von 2010 mit 1.045.986 angegeben worden war,[17] betrug die Opferrate durch die Katastrophe von 2011 0,1 %, wenn alle in dem 157. FDMA-Schadensbericht vom 7. März 2018 registrierten Toten und Vermissten berücksichtigt werden[8] beziehungsweise 0,07 %, wenn die in dem 153. FDMA-Schadensbericht vom 8. März 2016 registrierten Opfer (923 Tote und 27 Vermisste) abzüglich der von der Wiederaufbaubehörde (Reconstruction Agency, RA) gemeldeten katastrophenbedingten Todesfälle berücksichtigt werden, wodurch sich eine Zahl von 681 Toten und Vermissten ergibt. Mit der gleichen Datengrundlage, aber allein auf das Überflutungsgebiet des Tsunamis in Sendai bezogen, das eine Fläche von 52 km2 umfasste, ergab sich eine Opferquote von 2,27 %.[18][19]

Evakuierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nach den hohen, in Japan für Schulen geltenden baulichen Standards errichtete und als Evakuierungsstätte ausgewiesene Grundschule Sendai-Arahama (仙台市立荒浜小学校) war das einzige Gebäude in Arahama auf höher gelegenem Terrain und widerstand dem Tsunami, der aber auch hier bis in das zweite Geschoss reichte,[2][9] obwohl sich das Gebäude der 1873 gegründeten Schule, die vor der Katastrophe 91 Schüler hatte, rund 700 m entfernt von der Küstenlinie befindet.[10][9] Unmittelbar nach dem Erdbeben diente das viergeschossige Stahlbetongebäude aufgrund seiner Gebäudehöhe bei gleichzeitiger Flachheit der weiteren Umgebung als ein bedeutendes Evakuierungsgebäude,[10][20] in das sich 320 Einwohnern, Schüler und Schulangestellte flüchteten.[10] Während der Tsunami bis in das zweite Geschoss vordrang, gelang es allen in die Schule Evakuierten, sich auf das Dach der Schule zu retten. Um zukünftigen Katastrophen zu begegnen, erhielt die Stadt die Ruine des Schulgebäudes als Erinnerungsstätte und öffnete es für die Allgemeinheit.[10]

Umsiedlung und Wiederaufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Umsiedlungsprojekt in der Stadt Sendai mit dem Tsunamiriskogebiet (blau) und den landeinwärts angrenzenden Gebieten (rosa).[21]

Rund 57.000 Häuser wurden durch das Erdbeben und den Tsunami am 11. März 2011 beschädigt oder zerstört. Im Rahmen ihres Wiederaufbaukonzepts wies die Stadtregierung Sendai im Dezember 2011 eine Fläche von rund 1.200 ha als Tsunami-gefährdete Gebiete aus, in denen laut rechnerischer Tsunami-Simulationen bei einem weiteren Tsunami der gleichen Größenordnung wie am 11. März 2011 trotz baulicher Schutzmaßnahmen Überflutungshöhen von über zwei Meter Tiefe entstehen würden. In diesen Risikogebieten, in denen vor der Katastrophe rund 1.500 Familien gelebt hatten, wurde den Menschen durch die Stadtregierung nun die Wohnbebauung untersagt. Stattdessen förderte die Stadtregierung für diese 1.500 Familien die Umsiedlung aus diesen sogenannten Risikogebieten auf höher gelegenes und sicheres Terrain und den dortigen Wiederaufbau mit verschiedenen Programmen: Im Rahmen individueller Umsiedlung konnten die betroffenen Familien jeweils für sich sicheres Land kaufen und nach eigenen Vorstellungen bebauen, wobei ihnen die Stadtverwaltung ihre vorigen Grundstücke aus den gefährdeten Gebieten abkaufte und Zuschüsse für Zuschüsse für den Umzug sowie die Zinsbeträge für neue Wohnungsbaukredite gewährte. Im Rahmen der Gruppenumsiedlung bauen die betroffenen Menschen Häuser an von der Regierung entwickelten Standorten und werden wie im vorigen Modell unterstützt. Im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus stellte die Regierung schließlich Einwohnern, die die Mittel zum Bau neuer Häuser nicht aufbringen können, die öffentliche Mietwohnungen zur Verfügung. Mit Stand von Mai 2013 hatten sich 49 Prozent der Familien ind en Risikogebieten für eine Gruppenumsiedlung, 49 Prozent für eine individuelle Umsiedlung und 27 Prozent für Sozialwohnungen entschieden.[21]

In den an die Risikogebiete angrenzenden Gebiete, in denen laut rechnerischer Tsunami-Simulationen bei einem weiteren Tsunami der gleichen Größenordnung wie am 11. März 2011 trotz baulicher Schutzmaßnahmen Überflutungshöhen von bis zu zwei Meter Tiefe entstehen würden, unterstützte die Stadtregierung die dort lebenden 2.300 Familien durch Bereitstellung von Subventionen für Katastrophenschutzmaßnahmen wie die Erhöhung des Bodenniveaus oder die Errichtung von Erdhügelnn auf Wohngrundstücken. Alternativ stand den Menschen dort die Möglichkeit offen, ein neues Grundstück zu finden und nach eigenen Vorstellungen zu bebauen, während sie von der Stadtverwaltung durch Zuschüsse für die Umsiedlung und Zinszahlungen für neue Wohnbaukredite gefördert würden. Im Rahmen sozialen Wohnungsbaus baute die Stadtverwaltung 3.000 öffentliche Mieteinheiten für Einwohner, die keine neuen Häuser errichten können.[21]

In den hügeligen Gebieten, wo rund 5.500 Häuser durch von dem Erdbeben ausgelösten Erdrutschen schwer beschädigt und wieder aufgebaut werden mussten, plante die Stadtverwaltung, sie durch öffentliche Arbeiten oder durch Subventionen unter Beisteuerung von 90 Prozent der Kosten wieder aufzubauen.[21]

Politik und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionsstärken im Stadtparlament
(Stand: 11. Oktober 2017; 3 Vakanzen)[23]
       
Insgesamt 52 Sitze
  • LDP: 21
  • Kōmeitō: 9
  • KPJ: 6
  • SDP: 5
  • Amenitī Sendai („Amenity Sendai“): 5
  • Shimin Fāsuto Sendai („(Stadt-)Bürger First Sendai“): 5
  • Midori no kai („Grüne Versammlung“): 1

Sendai unterteilt sich als designierte Großstadt (seirei shitei toshi) in Stadtbezirke (-ku), namentlich: Aoba-ku, Miyagino-ku, Wakabayashi-ku, Taihaku-ku und Izumi-ku.

Bürgermeisterin der Stadt Sendai (Sendai-shichō) ist die ehemalige demokratische Unterhausabgeordnete Kazuko Kōri. Sie löste 2017 Emiko Okuyama ab, die nach zwei Amtszeiten nicht mehr kandidierte. Kōri gewann die Wahl am 23. Juli mit Mitte-links-Unterstützung gegen den von Mitte-rechts-Parteien unterstützten Unternehmer Hironori Sugawara und zwei weitere Kandidaten.[24]

Das Parlament der Stadt Sendai (Sendai-shi gikai) hat regulär 55 Mitglieder aus fünf, den Stadtbezirken entsprechenden Wahlkreisen. Bei der letzten Wahl am 2. August 2015 blieb bei historisch niedriger Wahlbeteiligung[25] die Liberaldemokratische Partei (LDP) zwar stärkste Kraft und konnte neue Nominierungen ins Parlament bringen, verlor aber zwei ehemalige Amtsinhaber. Die LDP kam damit auf 16 Sitze, Demokratische Partei und Kōmeitō auf jeweils 9, die Kommunistische Partei auf 7, die Sozialdemokraten auf 5.[26] Nach der Wahl sammelten sich erstmals seit der Ernennung Sendais zur Großstadt 1989 alle LDP- und LDP-nahen Abgeordneten in einer Fraktion.[27]

Ins Parlament der Präfektur Miyagi (Miyagi-ken gikai) wählen die als Wahlkreise fungierenden Bezirke der Stadt Sendai zusammen 24 der insgesamt 59 Abgeordneten: Der Siebenmandatswahlkreis Aoba-ku ist der Wahlkreis mit der präfekturweit höchsten Mandatszahl, die Bezirke Taihaku und Izumi wählen jeweils fünf Abgeordnete, Miyagino vier, und Wakabayashi drei.[28]

Bei Wahlem zum Repräsentantenhaus (Shūgiin), dem Unterhaus der Nationalversammlung, erstreckt sich die Stadt Sendai seit einer Neuordnung bei der Wahl 2017 in drei Wahlkreise der Präfektur Miyagi: Den Wahlkreis Miyagi 1 mit dem Bezirk Aoba und dem Ostteil des Taihaku-ku vertritt der Liberaldemokrat Tōru Doi (2017 46,2 % der Stimmen), den Wahlkreis 2 mit den anderen drei Stadtbezirken Ken’ya Akiba (50,3 %), ebenfalls Liberaldemokrat. Die im 1. Wahlkreis unterlegene Konstitutionelle Demokratin Akiko Okamoto (36,3 %) gewann einen Sitz bei der Verhältniswahl im Block Tōhoku. Teile des Stadtbezirks Taihaku gehören seit 2017 zum Wahlkreis 3, der den gesamten Süden von Miyagi umfasst und mit Unterbrechung seit 2003 vom Liberaldemokraten Akihiro Nishimura repräsentiert wird.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luft
  • U-Bahn

In der Stadt gibt es zwei U-Bahn-Linien (siehe: U-Bahn Sendai).

Sendai ist eine der wichtigsten Stationen auf der Strecke JR Tōhoku-Shinkansen.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sendai
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
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5
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8
1
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Japan Meteorological Agency
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Sendai
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 5,3 5,9 9,2 15,0 19,4 22,3 25,7 27,9 24,4 19,4 13,7 8,4 Ø 16,4
Min. Temperatur (°C) −1,7 −1,5 0,9 6,1 11,1 15,5 19,5 21,4 17,6 11,2 5,2 0,9 Ø 8,9
Niederschlag (mm) 37,0 38,4 68,2 97,6 109,9 145,6 179,4 166,9 187,5 122,0 65,1 36,6 Σ 1.254,2
Regentage (d) 5,3 5,0 7,2 8,0 9,0 10,7 13,5 10,6 11,2 7,8 6,2 4,7 Σ 99,2
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
5,3
−1,7
5,9
−1,5
9,2
0,9
15,0
6,1
19,4
11,1
22,3
15,5
25,7
19,5
27,9
21,4
24,4
17,6
19,4
11,2
13,7
5,2
8,4
0,9
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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e
r
s
c
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a
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37,0
38,4
68,2
97,6
109,9
145,6
179,4
166,9
187,5
122,0
65,1
36,6
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Sendai befindet sich die Universität Tōhoku. Architektonisch international bekannt und bedeutend ist die Sendai Mediatheque, entworfen vom Tokyoter Architekten Toyo Ito und 2001 eingeweiht.[29]

Zu den bekanntesten kulinarischen Spezialitäten aus Sendai gehören Gyūtan, in dünne Scheiben geschnittene und gegrillte Kuhzunge; Sasakamaboko, eine Fisch-Wurst in Blätter eingewickelt; und Zundamochi, Mochi-Kugeln mit einer hellgrünen Edamame-Paste.

Im Stadtteil Taihaku befindet sich das Sendai City Tomizawa Site Museum für Archäologie, in dem u. a. 20.000 Jahre alte Waldreste zu sehen sind.

Wichtigste Tageszeitung ist die Kahoku Shimpō.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wirtschaft in Sendai wird von Handels- und Dienstleistungsunternehmen dominiert. Dabei haben nur wenige bedeutende Firmen dort ihren Hauptsitz, es dominieren Zweigstellen anderswo ansässiger Unternehmen.

In Sendai befindet sich das Hauptquartier des Energieversorgers Tōhoku Denryoku.

Universitäten und Colleges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Riverside, Vereinigte Staaten
  • FrankreichFrankreich Rennes, Frankreich
  • MexikoMexiko Acapulco, Mexiko
  • WeissrusslandWeißrussland Minsk, Weißrussland
  • Korea SudSüdkorea Gwangju, Südkorea
  • Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dallas, Vereinigte Staaten
  • China VolksrepublikVolksrepublik China Changchun, Volksrepublik China
  • FinnlandFinnland Oulu, Finnland
  • TaiwanRepublik China (Taiwan) Tainan, Republik China (Taiwan)

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: 仙台市 – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  • Offizielle Website der Stadt (japanisch, englisch, chinesisch, koreanisch russisch und französisch)
  • 10万分1浸水範囲概況図, 国土地理院 (Kokudo Chiriin, Geospatial Information Authority of Japan, ehemals: Geographical Survey Institute = GSI), www.gsi.go.jp: 地理院ホーム > 防災関連 > 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震に関する情報提供 > 10万分1浸水範囲概況図:
Das GSI veröffentlicht an dieser Stelle eine Landkarte mit Sendai (浸水範囲概況図13), auf der die vom Tōhoku-Tsunami 2011 überfluteten Gebiete (z. B. in Miyagino-ku/宮城野区 und Wakabayashi-ku/若林区) auf Grundlage von Auswertungen von Luftbildern und Satellitenaufnahmen eingezeichnet sind, soweit dies möglich war.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Fumihiko Imamura, Suppasr Anawat: Damage Due To The 2011 Tohoku Earthquake Tsunami And Its Lessons For Future Mitigation. In: Proceedings of the International Symposium on Engineering Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Earthquake, March 1-4, 2012, Tokyo, Japan. 2012, S. 21–30., (Keynote Presentation, URL: http://www.jaee.gr.jp/event/seminar2012/eqsympo/proceedings.html; Gesamtdownload: http://www.jaee.gr.jp/event/seminar2012/eqsympo/Proc_GEJES.zip).
  2. a b c d e f g h i Anawat Suppasri, Nobuo Shuto, Fumihiko Imamura, Shunichi Koshimura, Erick Mas, Ahmet Cevdet Yalciner: Lessons Learned from the 2011 Great East Japan Tsunami: Performance of Tsunami Countermeasures, Coastal Buildings, and Tsunami Evacuation in Japan. In: Pure and Applied Geophysics. Band 170, Nr. 6-8, 2013, S. 993–1018, doi:10.1007/s00024-012-0511-7. (Online veröffentlicht am 7. Juli 2012).
  3. 東日本大震災記録集 (Memento vom 23. März 2018 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), März 2013, hier in Kapitel 2 (第2章 地震・津波の概要 ) das Unterkapitel 2.2 (2.2 津波の概要(4)) (PDF (Memento vom 27. März 2018 auf WebCite)), S. 63, Abb. 13.
  4. Overview: Lessons from the Great East Japan Earthquake. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 17, S. 1–21, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO; hier: S. 17, Map O.2: "Actual inundation areas were much larger than predicted" (Quelle: Cabinet Office).
  5. a b Nobuhito Mori, Tomoyuki Takahashi, Tomohiro Yasuda, Hideaki Yanagisawa: Survey of 2011 Tohoku earthquake tsunami inundation and run‐up. In: Geophysical Research Letters. Band 38, Nr. 7, 2011, S. 1–6, doi:10.1029/2011GL049210. (Online veröffentlicht am 27. September 2011).
  6. a b Nobuhito Mori, Daniel T. Cox, Tomohiro Yasuda, Hajime Mase: Overview of the 2011 Tohoku Earthquake Tsunami Damage and Its Relation to Coastal Protection along the Sanriku Coast. In: Earthquake Spectra. Band 29, S1, 2013, S. 127–143, doi:10.1193/1.4000118.
  7. H. Murakami, K. Takimoto, A. Pomonis: Tsunami Evacuation Process and Human Loss Distribution in the 2011 Great East Japan Earthquake - A Case Study of Natori City, Miyagi Prefecture. In: 15th World Conference on Earthquake Engineering. 2012 (iitk.ac.in [PDF]).
  8. a b c 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第157報) (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 18. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 157. Bericht, 7. März 2018.
  9. a b c d e f Takahito Mikami, Tomoya Shibayama, Miguel Esteban, Ryo Matsumaru: Field survey of the 2011 Tohoku earthquake and tsunami in Miyagi and Fukushima prefectures. In: Coastal Engineering Journal. Band 54, Nr. 1, 2012, S. 1250011-1–1250011–26, doi:10.1142/S0578563412500118. (Veröffentlicht am 29. März 2012).
  10. a b c d e f g h 荒浜地区と荒浜小学校 - Arahama Area and Arahama Elementary School (Memento vom 23. Juni 2018 auf WebCite), city.sendai.jp, ohne Datum.
  11. Dinil Pushpalal: A Journey through the Lands of the Great East Japan Earthquake. In: Dinil Pushpalal, Jakob Rhyner, Vilma Hossini (Hrsg.): The Great Eastern Japan Earthquake 11 March 2011: Lessons Learned And Research Questions - Conference Proceedings (11 March 2013, UN Campus, Bonn). 2013, ISBN 978-3-944535-20-3, ISSN 2075-0498, S. 14–26.
  12. a b Shunichi Koshimura, Satomi Hayashi, Hideomi Gokon: The impact of the 2011 Tohoku earthquake tsunami disaster and implications to the reconstruction. In: Soils and Foundations. Band 54, Nr. 4, August 2014, S. 560–572, doi:10.1016/j.sandf.2014.06.002. (Online veröffentlicht am 22. Juli 2014).
  13. Shunichi Koshimura, Satomi Hayashi, Hideomi Gokon: The impact of the 2011 Tohoku earthquake tsunami disaster and implications to the reconstruction. In: Soils and Foundations. Band 54, Nr. 4, August 2014, S. 560–572, doi:10.1016/j.sandf.2014.06.002. (Online veröffentlicht am 22. Juli 2014). Mit Verweis auf das NHK-Videoarchiv: www9.nhk.or.jp/311shogen/map/#/evidence/detail/D0007030024_00000.
  14. 3.11大震災, 宮城県名取市, 3月11日15時54分, NHK東日本大震災アーカイブス (NHK Great East Japan Earthquake Archive), Programm: NHKニュース(2011年3月11日)(NHK News, 11. März 2011), Ort: 宮城県仙台市・名取市 名取川上空, Videosequenzen: ニュース映像, Chapter 1: 3月11日 15時54分, Chapter 2: 3月11日 15時58分, Chapter 3: 3月11日 16時02分, Chapter 2: 3月11日 16時07分.
  15. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(第124報) (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite) (PDF (Memento vom 25. März 2018 auf WebCite)), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 124. Bericht, 19. Mai 2011.
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  17. 平成 22年国勢調査 - 人口等基本集計結果 -(岩手県,宮城県及び福島県) (Memento vom 24. März 2018 auf WebCite) (PDF, japanisch), stat.go.jp (Statistics Japan - Statistics Bureau, Ministry of Internal Affairs and communication), Volkszählung 2010, Zusammenfassung der Ergebnisse für die Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima, URL: http://www.stat.go.jp/data/kokusei/2010/index.html.
  18. Tadashi Nakasu, Yuichi Ono, Wiraporn Pothisiri: Why did Rikuzentakata have a high death toll in the 2011 Great East Japan Earthquake and Tsunami disaster? Finding the devastating disaster’s root causes. In: International Journal of Disaster Risk Reduction. Band 27, 2018, S. 21–36, doi:10.1016/j.ijdrr.2017.08.001. (Online veröffentlicht am 15. August 2017), hier S. 22, Tabelle 2.
  19. 平成23年(2011年)東北地方太平洋沖地震(東日本大震災)について(第153報) (Memento vom 10. März 2016 auf WebCite), 総務省消防庁 (Fire and Disaster Management Agency), 153. Bericht, 8. März 2016.
  20. The Education Sector. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 8, S. 77–82, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
  21. a b c d Michio Ubaura, Akihiko Hokugo, Mikio Ishiwatari, International Recovery Platform: Relocation in the Tohoku Area. In: Federica Ranghieri, Mikio Ishiwatari (Hrsg.): Learning from Megadisasters - Lessons from the Great East Japan Earthquake. World Bank Publications, Washington, DC 2014, ISBN 978-1-4648-0153-2, Chapter 33, S. 307–315, doi:10.1596/978-1-4648-0153-2 (Werk online zugreifbar auf Google Books [abgerufen am 3. April 2018])., hier: 308f, Map 33.1: "Relocation project in Sendai City" ("Source: Sendai City"), Lizenz: Creative Commons Attribution CC BY 3.0 IGO.
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  23. Stadtparlament Sendai: Abgeordnete nach Fraktion (japanisch)
  24. Sendai elects opposition-backed Kori as next mayor, dealing another blow to Abe’s LDP. In: The Japan Times. 24. Juli 2017, abgerufen am 16. März 2018 (englisch).
  25. Wahlaufsichtskommission der Stadt Sendai: Wahlbeteiligung bei allgemeinen Stadtparlamentswahlen seit 1947 (japanisch)
  26. <仙台市議選>自民に逆風 野党は着実に得票. In: Kahoku Shimpō. 2. August 2015, abgerufen am 9. September 2015 (japanisch).
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  28. Wahlkreise und Abgeordnete. In: Parlament der Präfektur Miyagi. Abgerufen am 13. August 2016 (japanisch).
  29. Sendai Mediatheque: Architecture

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Arahama-Distrikt (荒浜) im Bezirk Wakabayashi (若林区) der Stadt Sendai (仙台市) ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Distrikt (荒浜) in der Stadt Watari (亘理), in dem es wie im erstgenannten Distrikt zu Zerstörungen durch den Tōhoku-Tsunami vom 11. März 2011 kam (Quelle: Takahito Mikami, Tomoya Shibayama, Miguel Esteban, Ryo Matsumaru: Field survey of the 2011 Tohoku earthquake and tsunami in Miyagi and Fukushima prefectures. In: Coastal Engineering Journal. Band 54, Nr. 1, 2012, S. 1250011-1–1250011–26, doi:10.1142/S0578563412500118.)