Gefecht bei Luckau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gefecht bei Luckau
Verlauf des Frühjahrsfeldzugs
Verlauf des Frühjahrsfeldzugs
Datum 4. Juni 1813
Ort Luckau
Ausgang Sieg Preußens
Konfliktparteien

Frankreich 1804Erstes Kaiserreich Frankreich

Preussen KonigreichKönigreich Preußen Preußen
Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Russland

Befehlshaber

Frankreich 1804Erstes Kaiserreich Charles Oudinot

Preussen KonigreichKönigreich Preußen Friedrich von Bülow

Truppenstärke
32.000 15.000
Verluste

2.500 Tote, 800 Gefangene, 3 Geschütze

700 Tote und Verwundete

Das Gefecht bei Luckau fand am 4. Juni 1813 im Zuge der Befreiungskriege gegen das napoleonische Frankreich statt. Ein 30.000 Mann starkes französische Korps unter Marschall Oudinot ging über die Schwarze Elster nach Sonnenwalde. Hier traf es bei seinem Vormarsch auf das etwa 70 km weiter nördlich liegende Berlin überraschend auf die Vorhut des preußische Armeekorps unter General von Bülow. Dieser hatte den Auftrag, mit seinen preußischen und russischen Soldaten die Mark Brandenburg und Berlin zu sichern. Die Vorhut zog sich zur Hauptarmee nach Luckau zurück.

Die Franzosen richteten nun ihre Aufmerksamkeit auf diese Stadt. Es gelang auch die Calauer Vorstadt zu nehmen und das Tor zu besetzen. Aber der Gegenangriff des Rittmeisters von Burstini war erfolgreich und die Preußen konnten das Tor zurückerobern. Der französische Versuch es wieder zu erobern scheiterte mehrfach. So setzten diese die Stadt in Brand un zogen sich zurück. Jetzt gelang es dem General von Oppen, die Front und rechte Seite der Franzosen anzugreifen und ihnen schwere Verluste beizubringen.

Bülow gelang es durch seinen Sieg über Oudinot, den Vormarsch der französischen Truppen auf die preußische Hauptstadt zu vereiteln. Stattdessen zog sich der Marschall nach Übigau zurück.

Luckau wurde bei den Kämpfen schwer beschädigt; 120 Häuser, vor allem die komplette östliche "Calauer Vorstadt", brannten ab, der Rote Turm wurde beschädigt.

Auf dem Schanzenberg im Westen der Stadt finden sich die ehemaligen Verteidigungsanlagen der Preußen und ein an das Gefecht erinnerndes Denkmal.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Rudolf von Rothenburg, Schlachten, Belagerungen und Gefechte in dem Jahre 1813, S.39

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]